Teilt diesen Tweet. Jetzt. Dringend.
Gegenhalten und die Bagger stoppen.
Es kursieren Falschmeldungen über Albanien – mit zehntausenden Likes und Retweets. Angeblich sollen die Bagger gestoppt worden sein. Angeblich soll das Projekt eingefroren sein. Angeblich soll Albanien gewonnen haben.
Das stimmt alles nicht. Das Projekt läuft. Die Bulldozer arbeiten weiter. Rama sagt öffentlich er werde das Projekt nicht stoppen.
Diese Falschmeldungen haben ein Ziel: Menschen davon abzuhalten zu den Protesten zu gehen – weil sie denken es hat sich erledigt. Es hat sich nicht erledigt.
Die Wahrheit: Die Flamingo-Revolution wächst. Täglich Proteste in Tirana. International: Berlin, London, New York, Toronto, Mailand. Weitere Aktionen in Brüssel, Bologna und New York am 15. Juni in Planung.
Helft den Albanern. Retweetet. Erzählt es weiter. Das ist unser Europa. 🇦🇱🇪🇺🇺🇸🦩
Lasst die Flamingorevolution trennen.
#nafofella
#FlamingoRevolution
#KushnerGoHome
Puh… Kurzfassung Medienkompetenz. Und auch nur, weil ich gerade etwas anderes prokrastiniere.
Für Laien, ein Rundumschlag. Simplifiziert.
Informationen und Nachrichten sind ein Produkt. Medienhäuser verkaufen ein Produkt, es sind Wirtschaftsunternehmen.
Es geht nicht darum, Menschen zu informieren. Wie zu Zeiten, als es nur drei Fernsehkanäle gab und eigentlich jeder abends um acht die Tagesschau geguckt hat, weil danach Wetten dass? kam.
Nachrichtenmedien sollen Nachrichten melden.
An langen Artikeln (wie auch ich sie meist schreibe) besteht weniger Interesse. Das ist für Hintergründe und Erklärungen. Das lesen weniger Menschen und tendenziell eher besser gebildete, die Interesse an Politik haben. Das wäre etwas für eine 45min-Doku. Die kaum einer guckt, weil… Bauer sucht Frau und Germanys next Topscheiße.
Ein langer Beitrag muss aber aufwändiger recherchiert werden. Er hat also höhere Produktionskosten.
Nun haben wir aber Internetz, das Netz 2.0 und Social Media. Was viel mehr Unternehmen ermöglicht, möglichst schnell möglichst viele Meldungen rauszuhauen. Die einzelne Meldung verliert also zunehmend an Wert.
Und das wissen auch die Unternehmen, die so etwas ja bei den meisten indirekt finanzieren.
Ein Werbespot beim Superbowl kostet Millionen, ein YouTuber bekommt für seine Werbung vielleicht ein paar Tausend, vielleicht abhängig von den Zuschauern eine paar Cent, eine Anzeige über Google Ads für jeden Aufruf zwei Cent oder so.
Deshalb kann man bei Eurovision zehn mal voten.
Medienunternehmen können sich gar nicht mehr leisten, überall auf der Welt Korrespondenten zu haben. Die wenigen, die noch Korrespondenten unterhalten, haben sie drastisch gekürzt. Üblich sind dann Korrespondenten, die beispielsweise in Tel Aviv sitzen, und über die ganze Region, inklusive Iran, berichten.
Zudem gibt es immer weniger Experten.
Früher gab es viel mehr Wirtschaftsjournalisten, Gesundheitsjournalisten, Journalisten im Sicherheitsbereich und und und. Die wollen aber alle ein Gehalt, egal ob sie einmal oder 20-mal im Monat etwas berichten. Zudem können die über die sog. neuen Medien alle eigene Plattformen aufbauen. Es gibt immer mehr Freiberufler.
In der Szene gilt ein fester Arbeitsvertrag bei einem Sender oder Verlag als die Lizenz zum Gelddrucken, als das höchste Erreichbare. Gibt es immer weniger, die sind mit Informatikern und Wirtschaftsleuten besetzt.
Das ist der Grund, warum in Talkshows immer weniger Fachjournalisten sitzen, sondern beispielsweise Soziologinnen, die über Krieg sprechen oder Wirtschaftsjournalisten, die über erneuerbare Energien sprechen.
In diese Lücke sind die Agenturen rein. Die unterhalten noch diese Netze, haben Korrespondenten und freie „Informationsgeber“. Sie schreiben Meldungen und verkaufen sie.
Die können sie dann gleich an viele Medien verkaufen, weshalb sich das für sie wiederum lohnt. Weshalb sich dann wichtige Meldungen auf vielen Plattformen merkwürdig gleich anhören: Sie stammen aus der gleichen Quelle.
Und so passiert das dann, dass Bilder von „Journalisten“ aus dem Gazastreifen plötzlich in der New York Times erscheinen, und später rauskommt, dass diese „Journalisten“ bei der Hamas waren. Die Agenturen prüfen das meist nicht und die Medien können das zumeist gar nicht prüfen.
Das führt auch dazu, dass Meldungen durchgereicht werden, wie ich heute am Beispiel Libanon erklärt habe. Weil die Mitarbeiter, die diese Meldungen dann weiterverarbeiten und veröffentlichen, absolut keine Ahnung vom Libanon haben. Und es interessiert sie auch nicht. Weil sie das Gleiche auch für embryonale Stammzellenforschung und europäische Normen für Kunstrasen machen.
Ich glaube T-Online - die lange nichts mehr mit der Telekom zu tun haben, sondern mit dem Kölner Plakat- und Werbeunternehmen Ströer - waren die ersten, die das voll automatisiert haben. Die machen Rahmenverträge mit Agenturen, diese schicken die Meldungen, die Programme und KI setzen das und suchen ein Bild raus, und dann wird es veröffentlicht. Da guckt nicht einmal mehr ein Mensch drauf.
Das ist schon seit Jahren so.
Und damit das alles so funktioniert, wird das selten erklärt. Denn wer sollte das auch erklären? Die Medien?
Stattdessen hat die sehr starke Lobby beispielsweise das Agenturprivileg durchgehauen. Das die Medien von der juristischen Verantwortung freispricht, damit sie nicht prüfen müssen, was sie veröffentlichen.
Darum ging es auch in der großen Debatte um den sog. Artikel 13 und das „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“. Damit Google und Yahoo und so nicht mehr einfach Auszüge aus Meldungen veröffentlichen dürfen. Denn die Medien wollen ja, dass die Leute auf ihren Seiten gucken und die Anzeigen sehen, die die Unternehmen dort schalten.
Und deshalb habe ich die Frage „Warum aber, zum Teufel, käuen Qualitätspressanten sowas unreflektiert wieder? Ist denen auch bereits alles Wurst?“ mit „Ja“ beantwortet.
Sie können gar nicht anders. Das ist die schöne neue Welt. Das ist das Business.
Deshalb mache ich, was ich mache. Nicht, weil ich alle Medien oder den ÖRR per se kritisiere. Sondern weil ich das System kritisiere und die Menschen Medienkompetenz bekommen müssen. Sie hinken Jahrzehnte hinterher.
Propaganda wie die palästinensische, russische und die von Extremisten spielt auf dieser Klaviatur. Die haben es verstanden. Viele Empfänger merken es nicht. Umso ungebildeter, umso weniger.
Und genau deshalb finanziere ich mich über Mitglieder. Die Leute bezahlen, weil sie mir vertrauen. Und sie vertrauen, weil ich ehrlich bin. Und ich bin ehrlich, weil ich es mir leisten kann.
Ich bin so fucking glücklich und dankbar, keine Werbung schalten zu müssen... dafür habe ich echt paar Monate Risiko angenommen am Anfang.
Wer nicht bezahlen will, kann trotzdem das meiste lesen. Ich werde nicht reich und werde auch nie in einer Talkshow sitzen. Will ich auch gar nicht. Ich muss nicht einmal um Spenden betteln, die Mitgleider bekommen einen Mehrwert.
Ich bin nicht einfach nur nett. Ich will unabhängig, transparent und fair sein.
Ich bin genau da, wo ich sein will. Und kann sowas wie das hier erklären. 😉
Jeder kann helfen. Indem er skeptisch wird, sich wenigstens ein wenig damit befasst, in Beiträgen auf Quellenangaben achtet, darüber nachdenkt und es weitergibt.
Ich hoffe das reicht als Antwort.
Muss jetzt nämlich endlich an einem Artikel für die Mitglieder weiterarbeiten. Ich muss nämlich auch meine Miete bezahlen. 😉😇
Sie wissen ja, wo der Knopp zum Teilen und Reposten ist.
Monolog mit dem Bundeskanzler
Herr Merz, ich habe das SPIEGEL-Gespräch mit Ihnen gelesen. Die Schlagzeile über Ihr Gefühlsleben kennen inzwischen wohl alle, aber Sie haben ja noch über weit substanziellere Dinge gesprochen.
In einigen Punkten gehe ich sogar d’accord: Sie weigern sich zu Recht, gegen Trump zu poltern, weil das nichts bringt. Sie öffnen die Tür zum europäischen Nuklearschirm mit Frankreich und teilen glücklicherweise nicht Markus Söders martialisches Gerede von der „letzten Patrone der Demokratie“. Darauf stehe ich auch nicht.
An einem Satz bin ich jedoch hängengeblieben:
„Ich bin seit 20 Jahren der erste Kanzler, der den Deutschen sagt: Unsere Wohlstandsillusion wird nicht halten.“
Hier möchte ich, bei allem Respekt, ein Fass aufmachen. Welche Wohlstandsillusion meinen Sie eigentlich, Herr Bundeskanzler? Sie verwenden diesen Begriff ja recht inflationär.
Meinen Sie die Illusion des Landes, das die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist? Oder die der deutschen Haushalte, die zusammen ein Privatvermögen von rund 15 Billionen Euro besitzen? Eine Zahl, gewaltiger als die Wirtschaftsleistung von Frankreich und Italien zusammen. Wohlstand gibt es bei uns satt und genug – aber von diesem Wohlstand sprechen Sie vermutlich nicht, oder?
Ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn rund zwei Drittel dieses unfassbaren Vermögens liegen in den Händen der obersten zehn Prozent. Die unteren 50 Prozent teilen sich klägliche drei Prozent. In Zahlen: 3.
Es ist ja noch ernüchternder: Der mittlere deutsche Haushalt ist ärmer als der italienische, spanische oder französische. Die Reallöhne stagnierten in den 2000ern, Mieten in Großstädten haben sich verdoppelt, Sozialabgaben sind gestiegen. Offenbar versteckt sich die „Wohlstandsillusion“ irgendwo im Leben von uns „Normalos“?
Die Krankenschwester aus Magdeburg mit 30 Beitragsjahren und einer Rentenerwartung von 1.100 Euro hat keine Illusionen. Sie hat einen Taschenrechner. Schon immer.
Der Trick steckt im Wort selbst. In Ihrem Wort. ☝️
Die „Wohlstandsillusion“ haben Sie nämlich selbst erfunden – und zwar schon 2004. Damals veröffentlichten Sie Ihr Buch „Nur wer sich ändert, wird bestehen“. Das war die Zeit, als Gerhard Schröder mit der Machete der Agenda 2010 den Arbeitsmarkt deregulierte und Millionen Menschen in den Niedriglohnsektor schickte. Ihnen war das offenbar noch nicht genug.
Damals war Ihre These: Deutschland geht unter, wenn wir nicht radikal umsteuern. Was passierte wirklich? Fünfzehn Jahre Wachstum, Rekordbeschäftigung, Rekordexporte. Die Steuereinnahmen verdoppelten sich. Was nicht stieg, waren die unteren Reallöhne. Was sich verschob, war das Vermögen – immer weiter nach oben.
Sie hatten 2004 nicht recht, Herr Bundeskanzler. Sie hatten ein ideologisches Programm. Und das wärmen Sie nun, 22 Jahre später, einfach wieder auf. Mit denselben Rezepten und denselben Verlierern.
Ihre „Wohlstandsillusion“ ist ein rhetorischer Kniff, um die Schuld an teuren Sozialtöpfen dem „nimmersatten Bürger“ zuzuschieben: „Hört auf, euch was vorzumachen, werdet realistisch!“
Warum eigentlich? Ist es nicht genau umgekehrt?
Zahlen wir nicht jeden Monat pünktlich unsere Abgaben für Gesundheit, Pflege und Rente? Und ja, zur ehrlichen Bilanz gehört auch: Ich habe jahrelang in eine Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eine Versicherung! Beitrag gegen Leistungsanspruch. Was die Hartz-Reformen daraus machten, war ein stiller Vertragsbruch: Wer 30 Jahre eingezahlt hatte, bekam plötzlich dasselbe wie jemand, der nie eingezahlt hatte. Beitragsjahre? Einfach wegradiert.
Das ist das Muster: Du zahlst ein, du bekommst weniger als versprochen, die Differenz bleibt im System. Genau diese Logik wollen Sie nun auf Gesundheit, Rente und Pflege ausweiten. Nicht offen, sondern hinter dem Begriff der „Illusion“ versteckt – als wäre der Anspruch der Versicherten das Problem und nicht das gebrochene Versprechen der Politik.
Heute, im Jahr 2026, drängt sich die Frage auf, ob nicht vielmehr die Illusionen der Politik geplatzt sind:
☝️ Die Illusion, man könne die Bundeswehr drei Jahrzehnte kaputtsparen.
☝️ Die Illusion, massiv auf russisches Gas zu setzen, während Putin bereits Tschetschenien, Georgien und die Krim überfiel.
Diese Entscheidungen haben wir Bürger nicht getroffen. Aber wir baden sie aus. Dass wir wegen einer verpatzten Energiewende höhere Preise zahlen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir für unsere soziale Absicherung gearbeitet und eingezahlt haben.
Aber jetzt sollen wir die „Wohlstandsillusion“ abbauen? Welche denn? Die mit den hohen Mieten oder die mit den stagnierenden Löhnen? Sollen wir da auch noch was wegnehmen?
Warum sparen wir nicht bei der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen im dreistelligen Millionenbereich? Warum nicht bei einer Vermögensteuer oder einer Finanztransaktionssteuer? Warum nicht bei Konzernen, die seit Jahrzehnten Steuern umgehen?
Stattdessen setzen Sie bei der Gesundheit, der Rente und der Pflege an. Bereiche, in denen niemand sagen kann: „Dann verzichte ich halt.“ Hier geht es um Krankheit, um das Alter, um die Endlichkeit. Um die drei Säulen, von denen Generationen glaubten, sie seien sicher, weil ein Vertrag sie schützte.
„Die Rente ist sicher“, warb die CDU 1986. Generationen haben darauf vertraut und geliefert. Dass das Geld jetzt fehlt, liegt nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischem Management. Jetzt nennen Sie es „Basisabsicherung“ – weil man ja privat hätte vorsorgen können, nein, doch schon eher müssen. Mit welchem Geld eigentlich?
Wenn ich Glück habe, halte ich noch durch, bevor ich nicht ins Pflegeheim gehe. Denn bei einem Eigenanteil von 3.500 Euro und einer Durchschnittsrente von 850 Euro ist das Heim für die meisten Frauen schlicht unbezahlbar. Plopp. Da zerplatzt sie, Ihre Wohlstandsillusion.
Sie sagten im Interview, Sie besuchten Ihre Eltern alle drei Wochen im Heim. Was das kostet, wollten Sie nicht sagen – nur: „Im Monat ziemlich viel.“ Diese Zahl würde der Durchschnittsrentnerin wohl die Tränen in die Augen treiben, zumal wenn der Sohnemann nicht Friedrich Merz heißt, der noch was besteuern kann.
Meine Angst ist nicht hysterisch. Es ist die Angst einer normalen Deutschen, die ihr Leben lang eingezahlt hat und nun sieht, wie ihr das System unterm Hintern weggezogen wird.
Währenddessen wird Unternehmen, die „systemrelevant“ sind, das Geld hinterhergeworfen. Erbschaften in Millionenhöhe gehen steuerfrei am Fiskus vorbei, Cum-Ex-Geschäfte wurden jahrelang durchgewunken.
„Systemrelevant“ sind offenbar nur die, die zu groß sind, um zu fallen. Ich bin wohl klein genug.
Apropos Reform: Während der SPIEGEL Sie befragte, hat Ihr Kabinett heute, am 29. April 2026, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 16,3 Milliarden Euro Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie selbst nannten es heute die „größte Sozialstaatsreform der vergangenen 20 Jahre“. Ich nenne es: längere Wartezeiten, höhere Zuzahlungen, gestrichene Vorsorge. Ich frage: Wofür zahle ich eigentlich diese unfassbaren Beiträge? Und ich habe Glück. Ich kenne Menschen, die sich die Zuzahlungen schlicht nicht mehr leisten können.
Schauen wir hin: Zuzahlungen steigen von 5-10 auf 7,50-15 Euro, künftig jährlich anzupassen. Homöopathie ist raus. Hautkrebs-Vorsorge wird „überprüft“, also wahrscheinlich raus. Zahnersatz-Zuschüsse minus 10 Prozentpunkte. Familienmitversicherung beschränkt.
Wer wird belastet?
Patienten und Kassenmitglieder zusammen mit rund 22 Prozent der Sparsumme.
Pharma, Praxen und Kliniken mit 69 Prozent – aber das ist ja der Bereich, in dem die Lobbyarbeit nicht müde wird, alles wieder aufzuweichen, was das Bundestagsverfahren bietet. Stehen lassen werden sich die Patientenanteile. Garantiert.
Sei es, wie es ist. Ich habe am Ende dieses Textes meine Argumente jedenfalls nicht auf einen Bierdeckel bekommen und Sie sicher nicht überzeugt. Aber Sie mich auch nicht.
Die einzige wirkliche Illusion ist die der Politik: Die Illusion, ein Land dauerhaft regieren zu können, ohne an die Vermögensverteilung heranzugehen. Die Illusion, dass „Reformen“ immer nur unten und in der Mitte ansetzen müssen. Und die Illusion, dass wir Beitragszahler schweigen, wenn man kurz vor knapp die Spielregeln ändert.
Das ist die Illusion, die fallen muss, Herr Bundeskanzler. Und sie ist nicht meine.
Aus gegebenem Anlass möchte ich euch gerne das Thema #Depression aus meiner Sicht, aus der Sicht eines Betroffenen, näher bringen
Bevor ich beginne ein wichtiger Hinweis:
Ich werde in diesem Post gezielt auf die Krankheit eingehen und somit auch sensible Themen behandeln.
Sollte euch diese Thematik aktuell zu sehr belasten oder sogar retraumatisieren, überspringt diesen Post jetzt bitte
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Eine ausgeprägte #Depression begleitet dich immer und zwar ganz egal ob es regnet, schneit oder ob die Sonne scheint.
Es gibt natürlich auch Tage an denen sie dich weniger stark in deinem Denken und Handeln beeinflusst und trotzdem ist sie da.
Sie ist da wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du glücklich, traurig, wütend und nachdenklich bist.
Das tückische daran ist, dass sie zwar für die "Außenwelt" unsichtbar, für Betroffene allerdings allgegenwärtig ist.
Depressive Menschen wirken meist für ihr Umfeld gar nicht depressiv, da sie gelernt haben die Krankheit zu verstecken. Deswegen ist es für nicht Betroffene nahezu unmöglich die Zeichen zu erkennen und gegebenenfalls Hilfestellung zu geben. Außerdem lassen die meisten depressiven Menschen oft keine Hilfe von außen zu, um keine "Last" zu sein. Ein depressiver Mensch wendet schließlich an schlechten Tagen genügend Kraft auf um zu "funktionieren" und sich nichts anmerken zu lassen, da bleibt keine Kraft mehr übrig um sich auf andere Menschen einzulassen, die "Tür" zu öffnen und Hilfe anzunehmen.
#Depressionen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und zwar weiter als man vielleicht denken mag.
Hilfsangebote und Therapieplätze sind allerdings leider rar gesät, oft mit hohen Hürden wie beispielsweise langen Wartezeiten verbunden, was für die Betroffenen eine zusätzliche Belastung bedeutet.
Dazu kommt, dass depressive Menschen immer wieder aufs neue, sehr "wervolle" Tipps bekommen wie zum Beispiel:
"Geh mal mehr raus"
"Treib mehr Sport"
"Ernähre dich gesünder"
"Hör auf dir was einzureden"
"Seh mal die positiven Dinge"
"Lach doch mal mehr"
Diese "Tipps" sind keine Tipps und auch wenn sie vielleicht gut gemeint sind, sie bewirken in 99% aller Fälle das genaue Gegenteil.
Ein Außenstehender der einem Menschen der gerade in einer tiefen #Depression steckt solche Dinge rät, kann im schlimmsten Fall das "Zünglein an der Waage" sein, welches dem Betroffenen den letzten Rest gibt...da die Suizidrate bei Depressionen sehr hoch ist
Deswegen:
Wenn ihr einem depressiven Menschen helfen möchtet, dann seid für die Person da wenn sie euch braucht und öffnen möchte!
-Übt keinen Druck aus!
-Akzeptiert es wenn die Person nicht reden möchte!
-Hört mehr zu, als selbst zu sprechen!
-vermittelt ein Gefühl von Sicherheit
Und am allerwichtigsten:
Gebt keine gut gemeinten Tipps wenn ihr NICHT selbst von #Depressionen betroffen seid und spielt diese Krankheit NICHT herunter
Denn #Depression IST eine Krankheit und zwar eine hinterhältige!
Ihr helft am meisten, wenn ihr dies akzeptiert!
In meinen tiefsten depressiven Phasen hilft es mir persönlich einfach zu wissen, dass jemand da ist mit dem ich sprechen kann wenn ich dazu bereit bin.
Ich lebe seit nun ca 24 Jahren mit dieser Krankheit und hatte viele schlimme Phasen...
Oft war ich an dem Punkt an dem ich dachte es gäbe keinen Ausweg und doch habe ich der Krankheit immer wieder den Kampf angesagt!
Deswegen sage ich euch:
Ihr seid nicht allein damit!
Gebt euch nicht auf, niemals!
Zum Abschluss möchte ich euch noch 2 Telefonnummern ans Herz legen, die ihr bitte im Notfall wählt, bevor ihr etwas unüberlegtes macht:
08001110222
-
08001110111
Diese Nummern sollte jeder in seinem Handy eingespeichert haben, denn sie retten euch in einer Ausnahmesituation das Leben!
Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, teilt diesen Post bitte per Repost in euren Timelines, denn eine größtmögliche Aufklärung über diese Krankheit, hilft nicht nur den Betroffenen sondern auch den Angehörigen❤️
#FuckDepression
#FightDepression
Danke fürs Lesen
Euer Maxi 🔧
@Rosi18325631@djpr Denk mal kurz über deine Aussage nach. Wenn die Linken also alle nicht arbeiten, sind es dann die Rechten, die ständig krank sind? Eigentore schießen könnt ihr
WTF is happening in this Country! Marco Rubio has decided to implement Visa Restrictions on tourists from the EU regarding their free speech views! The Head start program was told to censor words like Disability and women or they will lose their funding! Then Trump’s Xmas posts!
Aus gegebenem Anlass:
Solltet ihr euch in einer Situation befinden in der ihr nicht mehr weiter wisst, niemanden habt mit dem ihr sprechen könnt und aktiv darüber nachdenkt euch etwas anzutun, dann wählt bitte eine dieser Nummern
08001110222
08001110111
Bitte teilen!
Danke🕯️
Ein laaaanger Thread zu den Demonstrationen von Menschen aus der Landwirtschaft und Handwerk ohne Berücksichtigung der Instrumentalisierung durch den Rechtsextremismus, aber unter Einbezug von Kartoffelbesonderheiten, die zur Malaise geführt haben.
Präambel: Ich habe seit
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