Ich freue mich ja, dass ein Tagesthemen-Kommentar von mir aus dem Jahr 2014 (!) zum Ukraine-Krieg hier immer wieder so breit geteilt und kommentiert wird. Dazu ein kleiner Thread, um wenigstens die wildesten Spekulationen und Falschbehauptungen aufzugreifen:
Letzte Woche war das noch Gespräch beim Treffen vom @wdr und uns Juden.
Wir Juden waren uns einig, dass #Monitor in seiner einseitigen, anti-israelischen Berichterstattung ein erhebliches Problem für uns Juden darstellt.
Offenbar gab es kein Gespräch mit den zuständigen Redakteuren, #Monitor macht einfach unreflektiert weiter.
Die #UN ist eine von #Islamisten und #Unrechtsstaaten dominierte Vereinigung, die den jüdischen Staat öfter beschuldigte, als alle anderen Länder zusammen.
Nichts davon erfährt man von #Monitor, einer Sendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der einem Neutralitätsgebot unterliegt.
Es ist gut, dass #Restle nach Afrika versetzt wurde, jetzt muss aber auch bei #Monitor ein neuer Wind wehen.
Sklavenarbeit fürs Billigfleisch? Der letzte Film, den ich bei #MONITOR als Redaktionsleiter betreut habe. Über ein Thema, das mir immer besonders am Herzen lag. Und alle in diesem Land beschäftigen sollte.
https://t.co/QXvqiUWmPu
Vielsagend, wenn Jens Spahn bei @CarenMiosga erzählt, wie wichtig ihm 30 bis 50 Euro Entlastung für Autofahrer im Monat sind - um im nächsten Atemzug kommende Zusatzlasten im Gesundheitsbereich anzukündigen. Da dürfte es um deutlich mehr Geld gehen. Wer immer davon profitiert.
Donald J. #Trump targets #PopeLeo XIV—and in doing so, reveals a deeper unease. When political power turns against a moral voice, it is often because it cannot contain it. Trump does not argue with Leo; he implores him to return to a language he can control. But the Pope speaks another language, one that cannot be reduced to the grammar of force, security, or national interest.
In this sense, the attack is a declaration of impotence. Unable to absorb that voice, power tries to delegitimize it. Yet in doing so, it implicitly acknowledges its weight. If Leo were irrelevant, he would not deserve a word. Instead, he is invoked, named, opposed—a sign that his words matter.
This is where the Church’s moral force emerges. Not as a counter-power, but as a space in which power is judged by a standard it does not control. Leo does not respond on the terrain of polemics, and for that very reason remains beyond its grasp. He is free.
And that freedom—unarmed and disarming—is perhaps what most unsettles. And, at the same time, what matters most.
Selten klangen die Kreml-Sprachrohre hier so verzweifelt wie nach der Ungarnwahl. Offenbar hat man verstanden, dass man mit korrupten Statthaltern Putins kein Land mehr gewinnen kann. Putins Traum von der „kulturellen Hegemonie“ über Osteuropa scheint vorerst ausgeträumt.
„Amerikas politische Kultur muss eine lange Phase intellektueller Verwahrlosung hinter sich haben, denn sonst würde Trumps Heidenspektakel weithin verspottet werden.“
Lesenswert, nicht nur wegen solcher Sätze. https://t.co/MevnZvAIiz
@AndreasWagner25 Magyar ist sicher kein Linker. Aber „viel konservativer als Orbán“? Das halte ich dann doch für eine sehr gewagte Behauptung. Und die Bekenntnisse zu Europa unterscheiden sich schon sehr deutlich. Hören Sie sich nur mal seine Rede nach dem Wahlsieg an.
Orbán hat seine Wahlniederlage eingestanden. Damit verliert
1. Putin seinen treuesten Vasallen in der EU.
2. Trump seinen wichtigsten ideologischen Verbündeten in Europa.
3. Europas extreme Rechte ihre wirkmächtigste Galionsfigur.
In einem Satz: Ein Sieg für die Demokratie.
To our friends in Hungary, we hope you will vote for independent thinking and for someone who stands for Hungary First. We hope you will vote for my father’s friend and ally. One leader in Europe has a direct line to the White House, I hope you will support Viktor Orban! #Hungary