Vor 1,5 Jahren bin ich nach Brandenburg in den Wald gezogen. 2,5 km bis zur Bushaltestelle, 8,5 km bis zur S-Bahn. Geht das trotzdem ohne Auto? Mit 3 kleinen Kindern? Mein Text über taube Finger, linken Weltverbesserungs-Masochismus und das gute Leben 👇 https://t.co/3YiS35Lzqx
Große Freude: Als Zukunftsressort der @wochentaz sind wir das Team „Top 30 bis 30“ @mediummagazin
Wenn im Journalismus mal wieder Auszeichnungen vergeben werden, fühle ich mich meistens ambivalent. Einerseits ist es schön, dass gute Arbeit so mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Die taz und das @globalfreemedia vergeben zwei kollaborative Recherchestipendien:
👉 Thema: Attacken auf Journalist:innen wegen ihrer Klima-Berichterstattung
👉 Deadline: 27.11.
👉 Abgabe: April '25
👉 Stipendienhöhe: 4.000 Euro
👉 Hintergrund: https://t.co/9Zbsvq2Rnb
"Donald Trump ist US-Präsident. Die Grenzen des Pariser Klimabkommens werden wohl mit Sicherheit überschritten. Müssen wir das einfach akzeptieren? Und falls ja: heißt akzeptieren auch aufgeben?"
Starker Text zur #Kollapsakzeptanz von @lus_berlin 🙏
https://t.co/4Nh9Cwwpp6
Woran merkt ihr, dass ihr älter werdet?
Ich daran, dass ich schon Interviews gegeben habe in einer Zeit, in der einem noch ernsthaft die Frage gestellt wurde: "Halten Sie Online generell für wichtig für die Zukunft des Journalismus?" 🦕
https://t.co/k6nQN2dw9o
Heute ist globaler #Klimastreik und in Deutschland und der Welt werden Menschen für Klimagerechtigkeit laut.
Zum ersten Mal bin ich nicht Deutschland dabei, sondern gehe in Boston, Massachusett auf die Straße.
Der Hintergrund dazu hier ⬇️
Dank vieler Beteiligten und einem halben Jahr an Planungen darf ich zwei Monate lang - bis nach den US-Wahlen - an 15 Universitäten, Colleges und Schulen an der US-Ostküste über Klima, Aktivismus und Politik sprechen & diskutieren. Als Visiting Scholar der Brandeis University in Boston werde ich unterrichten und von Aktivist:innen aus der Region über ihre Kämpfe lernen. In New York bin ich bei Veranstaltungen zur UN Generalversammlung zu Gast, beim Club of Rome und der New York Climate Week, ich darf Vorträge in Yale und Harvard halten, Wahlkampf Swing-States beobachten und Lesungen zu meinem ins Englisch übersetzte Buch geben. Ich war noch nie in den USA und bin vor allem sehr, sehr gespannt.
In diesen Monaten bis zur Wahl wird nicht nur in Teilen die Zukunft der USA verhandelt, sondern auch ein existenzieller Kampf zwischen Faschismus, Demokratie, fossilen Lobbies und Klimagerechtigkeit ausgetragen. Weltweit erstarkt der Faschismus, überall lassen sich fossile Rückwärtsbewegungen beobachten. Um als Klimabewegung (wieder) gewinnen zu können, brauchen wir neue Strategien und bessere Vernetzungen - auch deshalb habe ich mich für diese Reise entschieden. Und ich befürchte, dass vieles, was wir im US Wahlkampf erleben werden, im nächsten Jahr im Bundestagswahlkampf für uns relevant werden wird.
Und weil ich vermute, dass es trotz sorgfältiger Pläne Fragen zur Anreise gibt: Ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob all das den Flug wert ist. Die Welt bebt an so vielen Stellen, die Zeit rennt uns davon und ich fände es naiv davon auszugehen, dass wir dagegenhalten können, ohne ganz bewusst die Perspektive zu wechseln & von anderen zu lernen.
Bei der @tazgezwitscher erscheint dazu ab morgen jedes Wochenende eine Kolumne von mir.
Ich bin stolz, bei einem Medium zu arbeiten, das so mutig ist, selbstbestimmt aus einem Moment der Stärke in die Zukunft zu gehen statt erst irgendwann, wenn es zu spät ist. Wir können das, weil es bei uns im linken Journalismus geht statt nur um Papier 🔥
Vor wenigen Tagen galt Kamala Harris noch als unscheinbare Vizepräsidentin. Nun soll sie plötzlich alles sein: Geheimwaffe gegen Trump, Social-Media-Star und Hoffnung des Westens. Kann das gut gehen?
Unsere Titelgeschichte @wochentaz
Klimabacklash überall? Zumindest nicht bei #nr24. Zum dritten Mal haben wir bei der Jahreskonferenz von @nrecherche einen Klimatrack organisiert. Alle Panels waren bis auf den letzten Platz besetzt und zum ersten Mal wurde ein Preis für Klimajournalismus verliehen. Mutmomente! 💚
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind 462 ukrainische Sportler und Trainerinnen getötet worden. Einige von ihnen hatten den Traum, bei den Olympischen Spielen in Paris dabei zu sein. Unsere Titelgeschichte @wochentaz
Kolleginnen und Kollegen wenden sich in einem offenen Brief an den MDR, ich gehöre dazu. Wir kritisieren die Kürzungen bei investigativer Recherche und dem Magazin „exakt“ + wünschen uns: #MDRinvestigativStärken
https://t.co/Z2DMMKiIVs
Danke an bisher über 290 Unterstützer:innen.