@SHomburg Ich verstehe den Grund. Doch dieser Ansatz führt unweigerlich zu Stillstand wegen Entscheidungsunwilligkeit. Wer wird denn noch notwendige, wichtige Entscheidungen in der Politik treffen, wenn er befürchten muss, deshalb belangt zu werden?
@nicolange_@ThalAn21205@MargotAhend Die osteuropäischen Staaten hatten ein Interesse daran, in die NATO aufgenommen zu werden. Soweit so klar. Und was war das Interesse der NATO, als sie die Staaten aufnahmen? Sobald man darüber nachdenkt, wird die russische Sichtweise nachvollziehbar.
@PeithoHoA@Jens7berlin Die osteuropäischen Staaten hatten ein Interesse daran, in die NATO aufgenommen zu werden. Soweit so klar. Und was war das Interesse der NATO, als sie die Staaten aufnahmen? Sobald man darüber nachdenkt, wird die russische Sichtweise nachvollziehbar.
@TiloJung Sanktionen, Waffenlieferungen, Verurteilungen, Isolation anderer Länder, etc. werden ausnahmslos aus machtpolitischen und geopolitischen Erwägungen vorgenommen. Nicht weil man Menschen schützen, Völkerrechtsbrüche ahnden oder Menschenrechte verteidigen will.
@TiloJung Super Vortrag! Die gelebten Doppelstandards machen deutlich, dass es in der Aussenpolitik nie um Menschenrechte, Menschenleben, Völkerrechtsbrüche, Moral, etc. geht. Also auch dann nicht, wenn Völkerrechtsbrüche tatsächlich angesprochen, verurteilt oder sanktioniert werden.
@AMFChina Realitäten anzuerkennen hilft enorm, zu verstehen, was in der Welt los ist. Realisten wie Mearsheimer wurden bislang jedenfalls nicht widerlegt.
@alichtblau@FriedrichPagel@GrafKorina@a_weltenbummler@RKiesewetter Jeder will ein friedliches Miteinander. Aber welche grundlegenden Interessen verfolgt die NATO, wenn sie andere Länder aufnimmt? Oder warum will Europa unbedingt eine militärische Kooperation mit der Ukraine und dort Truppen stationieren?
@FriedrichPagel@GrafKorina@a_weltenbummler@RKiesewetter Einen Krieg stoppen geht auch durch Diplomatie. Die Russen wollen kein westliches Militär auf ukrainischem Boden. Der „Westen“ und die Ukraine wissen das und halten dennoch weiter an der Idee fest, zum Leid der Ukraine und zum Leid Russlands.
@GrafKorina@RKiesewetter Beide wollen das Beste für die Ukraine. Vad sieht im Krieg selbst und seiner Fortsetzung (=Zerstörung + Tod + Leid) das größte Übel. Kiesewetter sieht in der Aufgabe von Territorium, russischer Besatzung, russischem Einfluss das größte Übel.
@GrafKorina@RKiesewetter Herr Kieswetter geht nicht auf die Argumente von Vad ein. Er greift ihn stattdessen (in ruhigen Worten) persönlich an und stellt seine Glaubwürdigkeit in Frage. Und er provoziert, indem er Vad unterstellt, die Ukraine und die Menschen seien ihm egal. Deshalb wird Vad laut.
@mwp007@nicolange_ Auch im Kalten Krieg brachte das Freund-Feind-Denken letztlich keinen Frieden. Erfolgreich war stattdessen die Annährungspolitik sowie vertrauensbildende Maßnahmen und offene Kanäle.
@bundeskanzler Wenn wir nicht so absurd viel Geld für Militär ausgeben würden, hätten wir genug für alles andere. Wir befinden uns auf einem Irrweg. Stattdessen: neue Sicherheitsarchitektur mit Russland verhandeln sowie Kooperation und Interessensaustausch zum beiderseitigen Nutzen.
@pedetlef2012@SevimDagdelen Gegenfrage: Was wurde denn mit all den anderen Ansätzen (Sanktionen, Unterstützung der Ukraine, etc.) in Punkto Frieden in den letzten 4 Jahren erreicht, also bevor es diesen Dialog gab? Die Angriffe gingen doch weiter. Nichts handfestes außer Zerstörung, Tod und Leid.