Getötet von einem staatenlosen Palästinenser, der gar nicht mehr im Land hätte sein dürfen: Am 25. Januar 2023 wurde die 17-jährige Ann-Marie gemeinsam mit ihrem Freund Danny im Bahnhof von Brokstedt Opfer eines Messerangriffs. Ann-Maries Vater Michael Kyrath spricht seitdem mit Menschen, Medien, Mächtigen, und er unterstützt andere, die ihre Angehörige bei vergleichbaren Angriffen verlieren. https://t.co/KXmAL6deM9
Jo. Salzgitter halt auch die erste Stadt, die vor Jahren einen Zuzugsstopp für Asylbewerber verhängt hat, weil man eh schon bis zur Unkenntlichkeit überfremdet ist
Deutschland, einig Absurdistan – Folge 7.492. Tatort: Norderstedt, Schleswig-Holstein.
Da stürmen zwei Syrer (14 und 20 Jahre alt) mit der Waffe in den Burger King am Herold-Center und räumen die Tageseinnahmen ab.
Die Polizei rückt mit dem vollen Programm an:
Spürhunde, Großfahndung und ein Hubschrauber der Bundespolizei, der den Nachthimmel absucht. Hollywood pur in der Provinz!
Und tatsächlich: Die Beamten leisten hervorragende Arbeit und fassen die Täter. Waffe gesichert, Beute gefunden.
Fall gelöst, ab hinter Gitter?
Wer das glaubt, hat den deutschen Justiz-Wahnsinn nicht verstanden.
Nach kurzer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel öffnet sich die Drehtür:
Die bewaffneten Räuber werden direkt wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die offizielle Begründung?
„Haftgründe liegen nicht vor.“
Ein Raubüberfall mit Waffe? Pillepalle!
Fluchtgefahr? Wo denkt ihr hin?
Die Herrschaften sind doch brav im Kreis Segeberg gemeldet.
Man fragt sich ernsthaft, was man in diesem Land eigentlich noch anstellen muss, um in Untersuchungshaft zu landen.
Aber hey, die Lokalpolitik hat die Lösung!
Für 5.000 Euro wurden am Kriminalitätsbrennpunkt ZOB Kameras geleast.
Zwar guckt da live niemand drauf, aber immerhin haben die kriminellen Jugendgangs, die dort Passanten ausrauben und ihr Gangster-Image pflegen, jetzt hochauflösendes Bildmaterial für das nächste Rap-Video.
Vielleicht sollte die Polizei sich den teuren Helikopter-Einsatz beim nächsten Mal einfach sparen.
Es ist ein täglicher Schlag ins Gesicht für jeden Polizisten, der nachts seinen Kopf hinhält, und für jedes Opfer, das am Bahnhof in Angst leben muss.
Die Politik schwadroniert von „Prävention“, während die Justiz bewaffnete Täter sofort wieder laufen lässt.
Gute Nacht, Rechtsstaat.
#Remigration #Justizversagen #Norderstedt
https://t.co/V9FYyFOuWL
https://t.co/YXLbj9swdz
LIEBE FRAU KÖKTÜRK: DER BUNDESTAG IST KEIN SCHULHOF MIT MIKROFON.
Liebe Frau Köktürk,
herzlichen Glückwunsch. Sie haben etwas geschafft, was vor Ihnen noch niemand geschafft hat: Als erste Bundestagsabgeordnete müssen Sie nach den verschärften Regeln der Geschäftsordnung 2.000 Euro Ordnungsgeld zahlen. Nicht wegen einer besonders mutigen Rede. Nicht weil Sie irgendeinen Regierungsskandal aufgedeckt hätten. Sondern weil Sie innerhalb weniger Sitzungswochen drei Ordnungsrufe eingesammelt haben. Unter anderem für „gewaltbereite Faschisten“, „rassistische Scheiße“ und schließlich den Vorwurf an die Sitzungsleitung, sie schütze „die Faschisten“.
Frau Köktürk, Sie sitzen im Deutschen Bundestag. Dort werden Gesetze beschlossen, Milliarden verteilt, Soldaten mandatiert und Entscheidungen getroffen, die Millionen Menschen betreffen.
Das ist kein Klassenchat.
Das ist kein TikTok-Livestream.
Und es ist auch nicht der Schulhof, auf dem derjenige gewinnt, der am lautesten „Faschist!“ ruft.
Man kann die AfD ablehnen. Man kann sie politisch zerlegen. Man kann ihre Abgeordneten hart angreifen. Dafür gibt es Argumente, Zahlen, parlamentarische Anträge und Reden.
Aber wenn Ihr politisches Repertoire irgendwann hauptsächlich aus Beschimpfung, Zwischenruf und demonstrativem Abgang besteht, stellt sich eine ziemlich einfache Frage:
Was genau ist eigentlich Ihr Beitrag zum Parlament?
Was genau ist eigentlich Ihr Beitrag zum Parlament?
Schauen wir einmal nach.
Ihre Biografie ist dabei sogar aufschlussreich. Abitur, ein nicht abgeschlossenes Politikwissenschaftsstudium, Arbeit im sozialen Bereich – und anschließend seit 2011 praktisch durchgehend Berufspolitik: erst Hamburgische Bürgerschaft, später Fraktionsvorsitzende, heute Bundestag, zu Deutsch: Nie was richtiges gearbeitet.
Sie sind also Sozialarbeiterin, sitzen als ordentliches Mitglied und Obfrau im Ausschuss für Arbeit und Soziales und stellvertretend unter anderem in der Kinderkommission sowie im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie haben also durchaus parlamentarische Aufgaben und reden regelmäßig zu Sozialpolitik, Arbeitszeit, Armut, Migration und Sozialleistungen. Das ist Ihr Job, und dafür wurden Sie gewählt.
Umso erstaunlicher ist es, wenn das, was anschließend bundesweit von Ihnen hängen bleibt, nicht die große sozialpolitische Reformidee ist.
Sondern:
„gewaltbereite Faschisten“.
„rassistische Scheiße“.
„Sie schützen die Faschisten.“
Ein demonstrativer Auszug aus dem Plenarsaal.
Politische Botschaften auf der Kleidung.
Und ein Mittelfinger gegen den Bundeskanzler auf Instagram.
Frau Köktürk, Sie haben einen Sitz in einem der wichtigsten Parlamente Europas. Sie haben Ausschüsse, Redezeit, Mitarbeiter, Antragsrechte und eine Öffentlichkeit, von der Millionen Menschen nur träumen können.
Und was machen Sie daraus?
Teilweise eine politische Version von:
**„Du bist doof!“**
Nur mit Bundestagsmandat.
Das ist der Punkt.
Nicht, dass Sie keine politische Arbeit leisten.
Sondern dass Sie es schaffen, Ihre politische Arbeit regelmäßig hinter Ihrem eigenen Theater verschwinden zu lassen.
Wer ständig „Faschist!“ brüllt, braucht sich irgendwann nicht zu wundern, wenn niemand mehr fragt, was er eigentlich fachlich zu sagen hatte.
Denn Aufmerksamkeit haben Sie.
**Nur parlamentarische Reife muss man sich offenbar trotzdem noch erarbeiten.**
Und gerade dann sollte man vielleicht besonders vorsichtig damit sein, das Parlament wie eine persönliche Empörungsbühne zu behandeln.
Denn draußen sitzen Menschen, die morgens um sechs aufstehen, Maschinen reparieren, Dächer decken, Patienten versorgen, Lastwagen fahren oder Unternehmen führen. Die können ihrem Kollegen auch nicht dreimal in drei Wochen „rassistische Scheiße“ entgegenbrüllen und anschließend empört die Werkhalle verlassen.
Da würde irgendwann jemand sagen:
„Cansin, vielleicht arbeiten wir jetzt einmal.“
Und genau diese Frage stellt sich inzwischen auch im Bundestag.
Wir erleben dort ständig Debatten über Hass, Hetze, Verrohung und fehlenden Respekt.
Und dann liefern Abgeordnete selbst das Anschauungsmaterial.
Man kann nicht montags über die Verrohung der Gesellschaft klagen und dienstags durchs Parlament pöbeln wie beim letzten Bier vor der Sperrstunde.
Das ist kein Widerstand.
Das ist mangelnde Selbstkontrolle mit Abgeordnetenausweis.
Und deshalb finde ich die 2.000 Euro sogar bemerkenswert gesund, allerdings noch viel zu niedrig angesetzt. Das müsste richtig weh tun.
Zum ersten Mal entsteht wenigstens einmal etwas, das in der Erziehung früher unter einem geradezu revolutionären Konzept bekannt war:
Konsequenz.
Du hältst dich nicht an die Regeln?
Dann passiert etwas.
Verrückt.
Vielleicht könnte man dieses Modell sogar auf andere Bereiche der Politik ausweiten.
Versprechen gebrochen?
Konsequenz.
Milliarden verschwendet?
Konsequenz.
Ministerium liefert nicht?
Konsequenz.
Drei Ordnungsrufe?
2.000 Euro. (besser wäre zwei Monatsdiäten)
Plötzlich entdeckt der Bundestag Ursache und Wirkung.
Ich sehe Hoffnung.
Frau Köktürk, vielleicht nehmen Sie die Sache deshalb nicht nur als Strafe, sondern als kostenlosen Weiterbildungskurs.
Thema:
„Erwachsene Kommunikation für Fortgeschrittene.“
Lektion eins: Nicht jeder politische Gegner ist automatisch ein Faschist.
Lektion zwei: Lautstärke ersetzt kein Argument.
Lektion drei: Die Sitzungsleitung ist nicht Ihr persönlicher Gegner, nur weil sie Ihnen widerspricht.
Und Lektion vier:
Wenn man in einem Parlament sitzt, sollte man sich gelegentlich auch parlamentarisch benehmen.
Sollte das alles zu anstrengend sein, hätte ich inzwischen eine bewährte Alternative.
Herr Merz und Frau Bas kennen sie bereits.
Treffen Sie die beiden.
Trinken Sie gemeinsam einen Kaffee.
Herr Merz kann erzählen, wie man eine Partei halbieren will und versehentlich die eigene halbiert.
Frau Bas kann erklären, wie Reformen angekündigt werden, ohne dass sie rechtzeitig im Ausschuss landen.
Und Sie dürfen dabei auch einmal laut werden.
Privat.
Da kostet der Zwischenruf nämlich nichts.
Im Bundestag dagegen vielleicht inzwischen 2.000 Euro.
Und ganz ehrlich:
Vielleicht war das die sinnvollste politische Fortbildungsgebühr, die der Bundestag dieses Jahr erhoben hat.
«They jumped to escape the smoke and the fire; they jumped when the ceilings fell and the floors collapsed; they jumped just to breathe once more before they died.»
https://t.co/QNWb4Edy1K
Ich erinnere mich noch sehr gut an den 11. September 2001.
Damals war ich in der Nacht dienstlich in Norddeutschland in Terrorbekämpfungsmaßnahmen gegen den #Islamismus eingesetzt. Sofort haben wir uns in der Kollegenschaft, Politik, Gesellschaft in die Hand geschworen, dass wir unsere westlichen Werte mit „Mann und „Maus“ gegen den islamistischen Terror verteidigen werden.
Hätte mir jemand in dieser Nacht damals gesagt, dass wir auf den Tag genau 25 Jahre später, weiterhin zahlreiche Tote durch islamistischen Terror auf deutschen Straßen zu beklagen haben, den hätte ich für verrückt erklärt. Ich hätte Derartiges aus damaliger Sicht nicht für möglich gehalten. Zu stark war mein Vertrauen in unsere westliche und deutsche Politik. Aber, wo sind in Deutschland eigentlich unsere westliche Werte verblieben?
Dass wir auch heute noch Tote durch islamistischen Terror und ängstlich schreiende Menschen auf unseren Straßen erleben müssen, ist furchtbar.
In stillem Gedenken an alle Opfer dieser furchtbaren Verbrechen. 🖤🕯️
„Das Problem, dass wir, der Westen, überwiegend vergessen haben, wer wir sind. Wofür wir stehen und welch ein grandioses Privileg es ist, hier leben zu dürfen. Würden die meisten von uns verstehen, was und wofür man uns alle damals angegriffen hat, würden sie noch heute die Wut verspüren, die ich noch immer verspüre, wenn ich daran denke. Wenn sie wirklich wüssten, was hier auf dem Spiel steht und welche Bedrohung, die genau mit diesem Anschlag ihren Anfang nahm, von dieser religiös legitimierten Ideologie ausgeht, würden sie anders um ihre Länder kämpfen.
Kurzum: Wenn sie den freien Westen so lieben würden, wie er es verdient hätte, dann würden sie die Erinnerung an dieses schreckliche Ereignis ganz anders hochhalten. Weil 9/11 so viel mehr ist als ein schrecklicher Terroranschlag. Weil es nicht allein um die Vergangenheit geht, sondern mehr denn je auch um unsere Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Trennlinie zwischen Islam und Islamismus. Sie existiert lediglich in den Köpfen derer, die weiterhin an die heilige Kuh des Multikulturalismus glauben wollen.“
Meine aktuelle Kolumne:
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Guten Morgen zusammen,
Michael Kyrath, der Vater der in einem Zug in Brokstedt getöteten Ann-Marie bat mich, nochmals auf die Trauerwache aufmerksam zu machen, was ich sehr gerne mache. In der Hoffnung, dass sich sehr viele Menschen zusammentun und sich an die Seite der Opfer und deren Angehörigen stellen.
Die Trauerwache findet kommende Woche Samstag, 19. September ab 14 Uhr in Frankfurt am Main auf dem Römerberg statt. Unter anderem werden Manuel Ostermann und Julia Ruhs sprechen.
Aus der Webseite:
"Die Trauerwache Deutschland ist eine öffentliche Gedenkkundgebung mit anschließendem Trauermarsch. Sie dient dem gemeinsamen Erinnern an Menschen, die seit 2015 durch Gewalttaten ums Leben gekommen sind - insbesondere infolge von Attentaten, Anschlägen oder schweren Gewalttaten im Zusammenhang mit Schutzsuchenden.
Im Mittelpunkt steht das würdige Gedenken an die Opfer. Ihnen soll symbolisch ein Gesicht und eine Stimme gegeben werden, zumal viele ihrer Schicksale bislang nur wenig öffentliche oder mediale Aufmerksamkeit erfahren haben.
Gleichzeitig bietet die Trauerwache Deutschland auch Angehörigen, Überlebenden sowie Einsatz- und Rettungskräften die Möglichkeit, persönliche Gedanken und Erinnerungen öffentlich zu teilen.
Die Trauerwache Deutschland möchte auch einen Raum für Mitgefühl, Zusammenhalt und Hoffnung schaffen. Ziel ist es, gemeinsam innezuhalten, Trost zu spenden und ein sichtbares, verbindendes Zeichen des Gedenkens zu setzen."
Ich bitte außerdem darum, den Beitrag zahlreich zu teilen.
Das im Screenshot von Instagram sind die Worte des Bundeskanzlers anlässlich des anstehenden 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001. Wenn es denn überhaupt seine Worte sind und nicht die lieblos zusammengewürfelten Floskeln eines Social-Media-Praktikanten.
Ein gutes Beispiel, um einmal über die generelle Erinnerungskultur in Deutschland bei 9/11 zu sprechen. Hierfür habe ich die letzten Tage auch eine Umfrage unter Eltern und Menschen gemacht, die in den letzten 25 Jahren noch zur Schule gegangen sind, ob 9/11 Bestandteil des Lehrplans an deutschen Schulen war oder ist. Ich selbst kann mich nur an eine periphere Auseinandersetzung mit dem Thema in der Schule erinnern und auch nur im Kontext dessen, was man in der Politikwissenschaft unter IB, also Internationale Beziehungen behandelt. Also im Kontext des "War on Terror", internationaler Terrorismus etc. Man befasst sich also, wenn überhaupt mit den Folgen des Anschlages, aber nicht wirklich mit dem Anschlag an sich und schon gar nicht mit dem religiös-fundamentalistischem Weltbild der Attentäter. Das ist auch das, was mir von anderen bestätigt wurde und was man findet, wenn man sich online über Lehrpläne informiert.
Kurzum: Es gibt weder eine wirkliche Erinnerungskultur zu 9/11 an den Schulen noch ein Aufarbeitung des ideologisch-religiösen Fundaments dieser Anschläge. Das ist nicht nur ein trauriger Befund, angesichts der Tatsache, dass wir nun eine ganze Generation vor uns haben, die sich nicht mehr aktiv an die schrecklichen Ereignisse dieses Tages und die Zeitenwende, die dieser gebracht hat, erinnern kann, es ist auch eine gefährliche Entwicklung.
Ein berühmter Ausspruch lautet: "If you stand for nothing, you'll fall for anything." Zu Deutsch: Wenn du für nichts steht, bist du quasi anfällig für alles, was man dir von aussen erzählt.
Die Frage ist doch: Wofür soll eine Generation stehen, wofür soll sie kämpfen, wenn sie nicht einmal weiss, was sie verloren hat und was an diesem Tag eigentlich angegriffen wurde und warum?
Ich war knapp 13 Jahre alt, als 9/11 passierte. Meine Generation ist die Letzte, die sich aktiv an diesen Tag erinnern kann. Wo man war, was man gerade getan hat. Meine Generation ist die Letzte, die sich an die Welt davor erinnern kann und sie in Vergleich zur Welt danach setzen kann. Ich bin heute 38 Jahre alt. Jeder, nur 4-5 Jahre jünger ist, weiss es schon nicht mehr. Das sollte uns veranschaulichen, wie viele junge Erwachsene da draussen keine bewussten Erinnerungen mehr an einen der schwärzesten Tage der Menschheitsgeschichte haben.
Und wenn jemand keine eigenen Erinnerungen hat, dann muss man ihm dabei helfen, diesen leeren Raum mit Erinnerungen und Bewusstsein zu füllen, denn wenn man dies nicht tut, heisst es nicht, dass dieser Raum leer bleibt. Dass er dann nicht von anderen gefüllt wird. Wenn die Schule das nicht übernimmt, wenn wir als Gesellschaft unser kollektives Gedächtnis und unsere Empfindungen an diesem Tag nicht weitergeben, dann tun dies andere. Dann wird der leere Raum mit Infos gefüllt, die man woanders herbekommt.
Dann ist es zum Beispiel der SWR, der gestern in einem ganzen Post nur darüber redete, wie sich Muslime nach 9/11 gefühlt hätten. Dann sind es Verschwörungstheoretiker und muslimische Mitschüler, die erzählen, dass das alles von Zionisten geplant gewesen sei, um weltweit Hass auf Muslime zu schüren. Dann werden die Narrative von anderen gebildet und die kollektive Erinnerung bis zur Unkenntlichkeit verfälscht. Wobei das nicht einmal das Schlimmste ist.
Denn das Schlimmste ist die Gleichgültigkeit und das damit einhergehende fehlende Bewusstsein über das, was es wert ist, verteidigt zu werden. Und dass man es überhaupt verteidigen muss.
Wenn wir in der Schule über den Nationalsozialismus sprechen, sprechen wir nie nur über den Holocaust. Wir sprechen genauso über das ideologische Fundament, das dazu geführt hat. Wir versuchen zu verstehen, welch mörderische Ideologie die Täter angetrieben hat und wie es zu dieser einmaligen Eskalation des Menschen kommen konnte, damit so etwas nie wieder passiert. Damit wir aus der Geschichte lernen, nicht mehr anfällig dafür sind, Warnzeichen erkennen und um den Erhalt unserer Freiheit und anderer Errungenschaften nach 1945 zu kämpfen.
Bei 9/11 tun wir dies nicht. Weil wir die Auseinandersetzung mit dem Islam scheuen. Weil wir unseren Kindern zwar die Gräueltaten der Nazis in der Schule zumuten, aber glauben, wir könnten den vielen muslimischen Kindern nicht zumuten, sich mit den radikalen Auslegern ihrer Religion zu befassen. Selbiges gilt im Übrigen für den 07. Oktober 2023. Aber wenn wir es nicht tun, tun es eben andere. Die Eltern, die Moschee-Gemeinde, TikTok.
In nicht wenigen Klassen haben wir mittlerweile einen Migrantenanteil von 70-80 oder sogar 90%. Ein Grossteil Muslime. Aber wir reden immer noch nur über die Nazis. Über etwas, was diese Kinder und Jugendlichen überhaupt nicht als Teil ihrer Geschichte und Kultur empfinden. Warum gibt es hier keine Auseinandersetzung mit antisemitischen Verschwörungstheorien? Warum wird hier keine Auseinandersetzung mit der eigenen Religion und ihren extremistischen Ablegern gefordert?
Und warum bringen wir unseren eigenen Kindern verdammt nochmal nicht bei, dass die Welt, in der sie aufgewachsen sind, die Welt ist, die 9/11 erschaffen hat? Dass Freiheit kein Selbstläufer ist. Dass sie verteidigt werden muss. Jeden Tag. Gegen jene, die unsere Art zu leben vernichten wollen.
In der WELT-TV-Sendung „MEINUNGSFREIHEIT“ sprach Wolfgang Büscher, Sprecher des Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“, über Probleme an Brennpunktschulen und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Er kritisierte insbesondere mangelnde Sprachkenntnisse, fehlende Betreuung und Schwierigkeiten bei der Integration. Wörtlich sagte Büscher: „Die arabische, die islamische Kultur, Religion ist nicht kompatibel mit unserem Land, nicht kompatibel mit unserer Demokratie.
Wer etwas anderes sagt, lügt oder hat keine Ahnung.“ Damit äußerte er seine persönliche Einschätzung zur Vereinbarkeit bestimmter kultureller und religiöser Prägungen mit der deutschen Gesellschaft. Im Schuljahr 2024/25 verließen nach einer bundesweiten Recherche mehr als 64.000 Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss. Büscher fordert mehr Sprachförderung, Integration und Unterstützung für Kinder und warnt davor, einen Teil von ihnen gesellschaftlich zu verlieren.
Sie ließen Millionen rein, Millionen junger Männer, seitdem gehören Gruppenvergewaltigungen zum Tagesgeschehen, Messergewalt, Morden an jungen Frauen sind überall. Aber laut Ulrike Hermann bei #Lanz müssen wegen hoher AfD-Umfragewerte in Sachsen-Anhalt "Homosexuelle" Angst haben. Warum werden wir gezwungen, für so einen Schrott zu zahlen?
Demokratien stürzen erst ab, wenn Regierungsparteien Wahlentscheidungen ihrer Bürger nicht mehr respektieren. Ein Ministerpräsident der AfD ist vieles, aber keine Gefahr für unsere Demokratie und keine Gefahr für unser Land.
Fataler wäre, wenn man künftig jeweils das gesamte Sammelbecken an 5-20% Parteien, von der CDU bis zur Mauerschützenpartei zusammenrührt und glaubt damit auch noch die Demokratie zu retten müssen.
Vielleicht sollte man diesem Menschen mal zuhören, dem man ja nun ganz sicher keine Nähe zur AfD unterstellen kann - der aber täglich mit den Folgen der Migration konfrontiert wird.
Wolfgang Büscher ist der Sprecher der Berliner „Arche“, schlägt nach 25 Jahren Jugendarbeit Alarm: Messergewalt unter Kindern, religiöse Radikalisierung, Antisemitismus und Drohungen. „Wir steuern auf eine Katastrophe zu, die bald nicht mehr zu handhaben ist. Migration kann funktionieren – aber nur mit klaren Regeln, Sprache und Integration. Das ist nicht mehr der Fall. Wir verlieren die Kontrolle.“
Die Arche betreut in Berlin rund 1.000 Kinder und Jugendliche (bundesweit 11.500), Migrantenanteil 80 %. Immer jüngere Täter: „Wir haben schon Elfjährige mit Stichwaffen erwischt.“ Viele kehren aus der Arche in streng religiöse Familien zurück und werden radikalisiert. Antisemitismus und islamistische Denkweisen seien teilweise normal, IS-Propaganda werde leise unterstützt. „Viele von ihnen sind nicht mehr demokratisierbar.“
Eine Senatsstudie zeigte: 40 % der muslimischen Neuntklässler halten religiöse Regeln für wichtiger als Schulregeln. Auch Zwangsverheiratungen kommen vor. Büscher selbst wird online bedroht („Büscher muss weg“, „Wann ist er endlich tot?“, „geschächtet“). „Wir sind vorsichtig geworden.“
Nein, Abdul B. ist kein Deutscher, nur weil hier jedem Dahergelaufenen ein deutscher Pass hinterhergeworfen wird. Und ich lasse mich auch nicht zwingen, so jemanden, mit dem ich nichts teile, nicht die Werte, nicht die Sozialisation und Erziehung, als meinen Landsmann anzuerkennen.
Und doch. Genau das ist das Thema, Herr Lanz. Und es ist eben nicht zweitrangig. Warum werden Leute hier zu deutschen Staatsbürgern gemacht, die, wie Abdul B. Eltern, einst über das Asylrecht kamen? Warum werden Menschen zu deutschen Staatsbürgern gemacht, die offenkundig nicht integriert sind? Abdul B.s Mutter sprach nachweislich während der Grundschulzeit ihres Sohnes kein ausreichendes Deutsch, um sich mit den Lehrern über ihren hochaggressiven Sohn austauschen zu können. Diese Frau wurde 2002 eingebürgert. Ihr Sohn aber erst um 2011 eingeschult. Wie kann jemand, der offenbar kein oder kaum Deutsch spricht, seit mindestens neun Jahren den deutschen Pass haben?
Es gibt Familienmitglieder, die vor Abdul schon beim IS waren. Einen Vater, der sich schon zu Schulzeiten seines Sohnes unkooperativ verhielt. In welcher Welt werden solche Leute mit einer Staatsbürgerschaft belohnt, statt zurück in das Land befördert zu werden, aus dem sie gekommen sind? Und dann besitzt ihr auch noch die Frechheit, uns einreden zu wollen, dass das Deutsche sind und WIR uns als Gesellschaft fragen müssen, was da schief gelaufen ist, weil er sich HIER radikalisiert hat?
Ich sag euch, was schief gelaufen ist: Schief gelaufen ist, dass wir es durch Zuwanderung zugelassen haben, dass sich der Islam hier ausbreitet. Schief gelaufen ist, dass wir solche Leute einbürgern. Schief gelaufen ist, dass nicht jeder Islamist sofort außer Landes gebracht oder eingebuchtet wird. Schief gelaufen ist, dass wir islamistische Influencer ihr Ding machen lassen. Schief gelaufen ist, dass hier niemand in die Moscheen geht und ganz genau schaut, was da gepredigt wird und die Terrorbunker unter ihnen nicht sofort geschlossen werden. Schief gelaufen ist, dass wir Auslandsfinanzierungen zulassen.
Und noch etwas: Dieser Typ wurde nicht in meinem Land sozialisiert. Das hat nichts mit dem Deutschland zu tun, in dem ich und viele andere leben und aufgewachsen sind. Dieser Typ wurde in einer Familie, in einer islamischen Community sozialisiert, die NICHTS mit mir und meiner Heimat zu tun hat. In einer außer Kontrolle geratenen Parallelgesellschaft, die nur entstehen konnte, weil wir zu viele dieser Menschen reingelassen haben. Dies ist weitgehend rückgängig zu machen, denn ich bin nicht gewillt, das als Teil meines Landes zu akzeptieren. Das hat nichts mit mir zu tun und das habe zumindest ich nie gewählt.
Allein in Berlin gibt es rund 1000 gewaltbereite Islamisten. Ein Islamist hat gerade einen Anschlag begangen. Und was macht @derspiegel? Nennt @UlrichSiegmund den "gefährlichsten Mann Deutschlands". Sorry, aber das ist kaputt. Was für ein lächerliches Nonsens-Blatt.
Sie will die Halbierung der Wirtschaft, ein allgemeines Flugverbot, Rationierung von Wohnraum und Basisgütern. Trotzdem (oder gerade deswegen) ist Ulrike Herrmann Dauergast im TV. Ein Kommentar. https://t.co/0Vfn2sWpFz