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Muss man den Grünen wirklich erklären, dass Wasserstellen im Sommer (man kann auch Cooling-Point sagen) für Menschen, Insekten und Vögel überlebensnotwendig sind; gerade in versiegelten Städten? Das Zunageln und Trockenlegen ist verachtend gegenüber Menschen und Tieren zugleich.
Wie kann es sein, dass Merz, der Bundeskanzler von Deutschland (!), dem Fraktionsvorsitzenden der Union, Jens Spahn, zu einem Baby gratuliert, das in den USA durch eine Leihmutter gekauft wurde?
Zudem wusste der Kanzler schon vor uns allen von diesem gekauften Baby. Für mich ist auch das ein Skandal und auch darüber muss gesprochen werden.
Gerade die Partei, die (zu Recht) gegen Leihmutterschaft ist. Diese Doppelmoral schreit bis zum Himmel.
Sechs der acht besten Fußball-Mannschaften der Welt sind europäisch: Belgien, England, Frankreich, Norwegen, Spanien, Schweiz. Wir sind ein Kontinent, der schrumpft, wirtschaftlich und politisch an Scheidewegen steht, der demographisch vor Schicksalsfragen steht, der der in vielerlei Hinsicht die Auswirkungen von Massenmigration und Globalisierung verspürt, die wiederum Nationalmannschaften verändern (und ich bin der erste, der das kritisiert), aber dass Länder wie die Schweiz (8 Millionen Einwohner), Belgien (12 Millionen) oder Norwegen (5,5 Millionen) zur Weltspitze zählen, ist extrem geil. Forza Europa, bester Teil der Welt.
Im späten Kapitalismus ist es anscheinend möglich (und wird von der Börse belohnt), dass man abends nach der Redaktionsarbeit mit fünf Klicks auf einer Trading-App riesige Dollarbeträge (der Autor spricht nur von 500 Dollar, aber der Wert ist ja skalierbar) darauf wettet, dass ein Krieg eskaliert und der Bitcoin fällt, was einer Versicherung des Marktes gleichkommt, die wiederum dann belohnt wird, wenn Raketen tatsächlich einschlagen. Gleichzeitig wird derselbe Krieg auf X zum Live-Casino: Ein Trader feiert 60 Prozent Gewinn durch Ölpreis-Wetten; ein anderer stöhnt, seine Trades schon »zum 40. Mal seit Kriegsbeginn« neu ausrichten zu müssen; und ein dritter sorgt sich vor allem vor »Marktmanipulation durch Trump«. An einem einzigen Tag pumpen Kleinanleger Rekordwerte in Höhe von 211 Millionen Dollar in Ölfonds. Während iranische Raketen US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Jordanien treffen und Schiffe brennen, fragen sich also Händler in Echtzeit, wie man am besten Rendite machen kann, um »Kriegsgewinnler« zu werden. Durch die Blockade der Straße von Hormus ist ein Drittel des weltweiten Düngers betroffen. Zu Beginn des Krieges wurde eine Mädchenschule bombardiert. Experten warnen, dass bis zu 45 Millionen Menschen hungern könnten. Trumps Eskalation in Nahost wird im spätkapitalistischen und digitalisierten Zeitalter zur Spekulations- und Betätigungsfläche, die sich längst verselbstständig hat und gar nicht in Kategorien wie »Moral« denkt.
Um die Frage des Autors also zu beantworten: Ja, das ist unmoralisch. Und ja, das ist Bastardmoderne.
https://t.co/5lbo83aJzr
Ich würde mich wahnsinnig gerne über Danger Dan aufregen und das alles furchtbar schlimm finden, wie so etwas denn sein könne, »das ist ja Linksextremismus-Glorifizierung in der deutschen Popkultur und auch noch beim ZDF!!«, herrjemine, aber ich kann leider nicht. Ich muss, fünf Jahre nach »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt«, lachen.
Das Lustigste an diesem Danger Dan-Skandal und seinem neuen Lied ist die Tatsache, dass er in seiner komplett kalkulierten Glorifizierung von Linksextremismus auf absurde Weise ein bundesrepublikanisches Mitläufertum abbildet. Da sitzt ein von GEZ-Geldern gepampertes und von Spoti-Streams genährtes Spanferkel, energielos, erschlafft, mit Truckerbart und Adidas-Samba-Sneakern, und trägt einen siebenminütigen Song vor, der Antifa als eine Art edgy Lifestyle definiert, in schwarz-weiß-Optik und mit Streichern. Danach grüßt Danger Dan die Hammerbande, womit er natürlich einerseits ganz bewusst für einen Skandal sorgen will, andererseits aber auch zeigt, dass sich der Systemkünstler 2026 um jeden Preis in den Fiebertraum einer Résistance wähnen will, während ihm ZDF-Bühnen und Igor-Levit-Kooperation offen stehen.
Spätestens aber, wenn die Normie-Kabarettisten der »Anstalt« dich zur Primetime für deine ach-so-provokante Kunst bejubeln, solltest du merken, dass du nicht subversiv und widerspenstig, sondern staatstragend und systemkonform bist. Natürlich ist die Ausladung Danger Dans aus dem ZDF dennoch völlig richtig und sein Skandalisierungspost auf Instagram völlig lächerlich. Ansonsten taugt »Keine Angst« aber nicht zum Skandal, sondern als Beispiel, wie sich die Linke zum Max-Uthoff-goutierten Fallobst gemacht hat.
Danger Dan ist also ein eindrückliches Anschauungsbeispiel dafür, wie aus Antifa Staatsdoktrin und monetarisierbarer Lifestyle geworden sind, und was ich damit meine, wenn ich davon spreche, dass »die Mitte« und die Realität heute extrem links sind. In diesem ganzen Larp geht es, um eine Line aus dem Song auszugreifen, nur noch um Fame (und Virtue Signalling) – und gar nicht um »Straßenpolitik«. Dieses Verlangen nach Fame wird aber immerhin mit dramatischer Geigermimik unterlegt.
Danger Dan dient (zweitens) auch als Anschauungsbeispiel für innerlinke kognitive Dissonanz: Er (und die Antilopen) traten immer maximal israelsolidarisch auf, und werden von der internationalistischen Linken gehasst. Im deutschen Kontext wollen sie sich aber als politische Mitte und Anti-Rechts-Ikonen stilisieren. Genau diese Mixtur erlaubt ein Andocken an den Mainstream, das Militanz popkulturkompatibel machen will, aber dabei noch die Restimpulse der systemerhaltenen Mitte befriedigt. Lachhaft.
Was dieser Song und dieses Skandälchen ganz sicher nicht sind: mutig, ikonisch, subversiv. »Keine Angst« bedeutet eine Antifa, die als Stadtbeamte arbeitet, Leitmedien toll findet, eigentlich auch nur ein Eigenheim mit Webergrill will und den ZDF-Fernsehgarten toll findet. Danger Dan ist deshalb auf traurige Art und Weise Deutschland, auch wenn er das nicht merkt.
In dieser geradezu lustigen Staatskunst wird Widerstand mit saturiertem Privileg verwechselt, während subkulturell jedem Jugendlichen klar werden dürfte, dass ein Besuch in Schnellroda, ein MMA-Cagefight, die Teilnahme bei der Migrantifa, ein Burschenschaftlerabend, eine Auswärtsfahrt beim Hochrisikospiel oder ein Bannerdrop bei der IB 50-mal rebellischer sind als diese schiefe BRD-Hymne, bei der in jeder Line sichtbar wird, wie sehr man dazugehören will. Wäre ich so etwas wie ein extrem linker Jugendlicher mit extrem linken Idealen, würde ich mir nach diesem Song und diesem »ZDF-Skandal« jede einzelne Pianotaste in die Fresse hauen. Und – angesichts der Tatsache, dass meine Subkultur zum System geworden ist – anfangen, zu heulen.
Vor sechs Tagen filmte ein bekannter US-YouTuber das drogenversiffte Frankfurter Bahnhofsviertel. Fast 2 Mio. Aufrufe.
Die Kriminalität wächst: Raub, Drogen und Vergewaltigungen. Heutzutage in großen Städten gang und gäbe.
Die Bundesregierung will die Beschneidung der Informationsfreiheit als Bürokratieabbau verkaufen, währenddessen peitschen die Konservativen in der EU die Chatkontrolle durch,der zunehmend nackerte Bürger gegen den unkontrollierbareren Staat,dabei sollte es genau anders herum sein
Mal kurz zu #Stade:
Wie kann es sein, dass eigentlich niemand mehr über diesen unfassbaren Massenmord spricht?
Wie kann es sein, dass das 20-seitige Pamphlet der linken Fluchtwagenfahrerin Sylvia Scholz nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde?
Wie kann es sein, dass wir nicht wissen, wer Deniz Kurkus Ehefrau ist, die Tochter von Sylvia Scholz? Und welcher Berufspolitiker verheimlicht konsequent seine Ehefrau?
Wie soll es möglich sein, dass Deniz Kurku den prolligen Türken-AMG seiner Schwiegermutter angeblich nicht kennt?
Wegen dieser und vieler anderer Fragen stinkt das ganze Ding zum Himmel.
Die EU-Kommission erklärt eine Bürgerinitiative mit über 400.000 Unterschriften gegen Massenmigration kurzerhand für ‚wertewidrig‘ und verweigert die Registrierung.
Welch erhabene Auslegung der europäischen Werte – jener Werte, die offenbar nur dann gelten, wenn sie dem eigenen ideologischen Imperativ nicht widersprechen.
Franz Josef Strauß hätte dies treffend kommentiert: ‚Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie.‘
Pro-Beispiel gefällig? Bei Initiativen zur Chatkontrolle oder zum Green Deal wird die ‚Stimme der Bürger‘ plötzlich als heiliges demokratisches Gut gefeiert.
Die Dialektik der Macht bleibt doch immer dieselbe: Werte sind flexibel, wenn sie der Macht dienen.
#Wertewidrig #SaveEuropeAct #FJStrauß #EUWerte #DemokratieTheater
Die Bundesregierung wirbt derzeit in Kiew mit Plakaten für ihre militärische Ukrainehilfe. Das Auswärtige Amt geht von Gesamtkosten in Höhe von rund 40.000 Euro für die Kampagne aus, wie NIUS exklusiv erfuhr. https://t.co/ZYwf8W3hHs
Jens Spahn und Daniel Funke haben sich ein Kind gekauft. Dieser Deal eröffnet eine überfällige Debatte. Wir sprechen mit Julian Adrat. https://t.co/ujUiF9D6G0
Wir haben den Springer-Palantir-Komplex aufgedeckt! Aber die alten und bestimmte neue Medien interessiert das nicht. Sie stecken zu tief mit drin bei Springer. Sie weigern sich zu berichten. @jreichelt@JulianRoepcke@ulfposh https://t.co/czR0QOGjWP
Es geht wieder los!
💧Dürrelockdown
💧"Wir müssen vor die Isar-Welle kommen!"
💧Poolbacken zusammenkneifen
💧Bademützenpflicht im Restaurant
💧Nachbarn wegen Poolparty anzeigen
💧Tyrannei der Ungebadeten
Endlich kann man wieder deutsch sein in München...🤮