Deutsche Konvertitin, als Muslima gegen JEDE Form von Ausgrenzung. Der Kampf gegen #Rassismus ist zwecklos, wenn man nicht auch gegen #Islamfeindlichkeit ist!
Francesca Albanese ist klug, hat eine rhetorische Begabung und ein riesengroßes Herz. Sie füllt Stadien, indem sie über humanitäres Völkerrecht und die Notwendigkeit an das Unmögliche zu glauben, redet. Diese Kombination macht sie so gefährlich für die Opportunisten dieser Welt.
Heute vor 6 Jahren wurden bei dem rassistischen Anschlag in Hanau 9 Menschen ermordet. Zudem verstarb Ibrahim Akkuş am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen der Verletzungen, die er bei dem Anschlag erlitten hatte.
#keinVergessen#Hanau#19Februar
✨ „Fröhliche Ostern“✨
Kein Problem
✨ „Happy Halloween“✨
Kein Problem
✨ „Happy Haukkah“✨
Kein Problem
✨ „Happy Ramadan“ ✨
🤬 ISLAMISIERUNG!!!
🤬 AUSLÄNDER RAUS!!!
🤬 NUR NOCH AFD!!!
Heuchler.
Die schönste Zeit im Jahr und die bekannte Frage: Wann denn nun?
Der oberste religiöse Rat Saudi-Arabiens, also der Staat Saudi-Arabien 🇸🇦, hat die Sichtung des Neumonds am Dienstagabend verkündet und somit den ersten Fastentag Ramadans auf Mittwoch festgelegt. Bislang, 19:30 Uhr deutsche Ortszeit, haben neben Saudi-Arabien nur die Länder Katar 🇶🇦 und Vereinigte Arabische Emirate 🇦🇪 eine Sichtung verkündet.
Kuweit 🇰🇼, Bahrain 🇧🇭, Irak 🇮🇶, Jemen 🇾🇪, Libanon 🇱🇧 und Palästina 🇵🇸 schlossen sich diesen Sichtungsmeldungen an und legten den ersten Ramadantag auf Mittwoch fest.
Aber diesen Sichtungen wird gleichzeitig auch deutlich widersprochen.
Mondsichtung möglich?
Es gibt zahlreiche Fach-Webseiten die den Mondzyklus und Sichtungen tracken. So etwa eine der Universität Utrecht; oder die deutsche Seite https://t.co/MBElKUEuKZ. Sie betonen, wie etwa auch alle Wetter-Webseiten: Am Dienstagabend sei eine Sichtung des Mondes unmöglich. Der Grad, in dem der Mond zur Sonne stünde, führe zu einer Sichtungsmöglichkeit von 0 %. Die Sichtung sei nicht möglich, weil “die Konjunktion erst am Nachmittag stattfand und der Mond am Abend nahezu gleichzeitig mit der Sonne untergeht, wodurch keine sichtbare Sichel existiert”. Oman 🇴🇲, Malaysia 🇲🇾, Singapur 🇸🇬, Brunei 🇧🇳, Indonesien 🇮🇩, Türkei 🇹🇷, Australien 🇦🇺, Ägypten 🇪🇬 legten den Beginn ersten Fastentags auf Donnerstag fest. In Europa wurde keine Sichtung gemeldet.
Das sagt auch der Europäische Fatwa-Ausschuss. Der Fatwa-Schuss schreibt: Der Mond könne am Dienstagabend “nicht mit bloßem Auge, Teleskop oder Sichtungsgeräten gesehen werden”.
Und Deutschland?
Länder wie die Türkei oder Ägypten bestimmen den muslimischen Kalender ausschließlich nach astronomischer Berechnung.
Dieser Position hat sich die Mehrheit der deutschen Moscheen 🇩🇪 bereits 2008 angeschlossen. Der Koordinationsrat der Muslime (KRM), in dem rund 80 % der Moscheen Deutschlands organisiert sind, einigte sich darauf, die Berechnungsmethode zu befolgen. Auch in Frankreich 🇫🇷 oder anderen europäischen Ländern wurde diese Position bezogen.
Nach Berechnung ist der erste Fastentag Donnerstag, der 19. Februar. Und der Koordinationsrat der Muslime (KRM) legte dieses Jahr den ersten Ramadantag für Deutschland auf Donnerstag fest.
Bislang lag die Berechnung nie daneben. Aber sie gilt als am wenigsten anerkannte Methode.
Sichtung, was heißt das?
In der hanafitischen, schafiitischen und malikitischen Rechtsschule gilt die Sichtung historisch als bindend. Die hanafitische Grundtendenz ist eher überregional: Wenn eine Sichtung in einem Ort zuverlässig festgestellt und korrekt übermittelt wurde, kann sie auch für weit entfernte Orte verbindlich sein (Ibn Abidin). Die schafiitische Hauptlinie ist stärker regional: Unterschiedliche Horizonte werden berücksichtigt, sodass eine Sichtung in einem weit entfernten Land nicht automatisch bindend ist, sondern jede Region sich nach ihrer eigenen Sichtung richtet (Imam an Nawawi). Die malikitische Tradition nimmt an, dass der Unterschied der Horizonte nicht maßgeblich ist, sodass eine bestätigte Sichtung auch andere Regionen binden kann (as Sawi), während andere malikitische Meinungen eine nähere Regionalität erwarten. Zusätzlich ist in der klassischen Praxis der verbindliche Beginn typischerweise an eine zuständige richterliche oder staatlich anerkannte Entscheidung gekoppelt, damit widersprüchliche Einzelmeldungen nicht zu Chaos führen. Denn je nach Rechtsschule unterscheiden sich auch die Bedingungen, unter denen eine Sichtung als verlässlich gilt, z.B. wie viele Personen gesichtet haben und wie vertrauenswürdig sie sind. Auch wichtig: Es müsste das ganze Jahr über gesichtet werden, nicht nur an Ramadan oder zu Feiertagen.
“Wenn ein Richter eine Entscheidung trifft, nachdem er sein Bestes getan hat, um richtig zu entscheiden, und diese Entscheidung richtig ist, gibt es zwei Belohnungen für ihn; und wenn er ein Urteil gefällt hat, nachdem er sein Bestes gegeben hat (um zu einer richtigen Entscheidung zu gelangen), aber einen Fehler gemacht hat, gibt es eine Belohnung für ihn.” - Prophet Muhammad ﷺ (Sahih Muslim)
Ok, was heißt das nun? Die meisten Moscheen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Mittwochabend das erste Tarawih-Gebet verrichten und Donnerstag den ersten Ramadantag vollziehen.
Ja, das heißt, viele werden andere erste Ramadantage haben. Keine Panik: Das ist nicht schlimm. Das gab es in der Geschichte der Muslime oft. Die Verantwortung liegt bei denjenigen, die den Beginn festlegen. Dafür wurden sie ausgebildet, dazu wurden sie ernannt. Alle anderen, also wir, können uns auf die Handlungen Ramadans konzentrieren und Entscheidungen Entscheidungsträgern überlassen. Wir sind keine Richter. Meinungsverschiedenheiten sind erlaubt; sowie zu verschiedenen, gut belegten Ergebnissen zu kommen. Kein Grund für Streit.
Es ist immer sinnvoll, sich nach der eigenen Moscheegemeinde zu richten. Solange man versucht, mit den Muslimen einig zu sein, mit denen man am häufigsten gemeinsam betet; mit denen man Tote verabschiedet, Feiertage begeht, Ehen feiert und das Fasten beendet, kann man beruhigt sein.
Zusammengefasst: Es kann in beiden Fällen nicht von einer weltweit klaren Mehrheit die Rede sein. Und beide Meinungen haben Belege.
Die oberste Instanz der deutschen Moscheen (KRM) hat den ersten Ramadantag auf Donnerstag festgelegt. Die Mehrheit der Muslime Deutschlands und Europas wird vermutlich Donnerstag den ersten Ramadantag vollziehen. Am besten nach der eigenen/nächsten Moscheegemeinde richten.
Mögen wir alle vom Segen Ramadans umfasst sein. Amin.
Irgendwie ist in den letzten Tagen wohl auch untergegangen, dass Israel im Libanon großflächig Gift eines deutschen Herstellers versprüht und so Mensch und Natur und den Anbau von Lebensmitteln nachhaltig geschädigt hat.
Positiv am Artikel: Die SZ nennt Glyphosat Gift, was es auch ist, aber gerne durch Propaganda-Begriffe wie "Pflanzenschutzmittel" verharmlost wird.
https://t.co/6kTCEqNFAF
Jeffrey Epstein was employed by Israel’s secret service Mossad, according to claims in the latest tranche of documents related to the late sex offender released by the US Department of Justice.
The latest files include an FBI report from the Los Angeles field office in 2020 which details that a confidential informant had become “convinced that Epstein was a co-opted Mossad agent”.
The report said Epstein had been “trained as a spy” for Mossad and alleged that Epstein had ties to US and allied intelligence operations via his personal lawyer Alan Dershowitz.
FBI documents show that Epstein funded organisations linked to the Israeli military, including financing the group Friends of Israel Defense Forces, which “raises funds for active duty Israel Defense Forces soldiers and veterans”, and the Jewish National Fund (JNF).
The JNF is a charity that supports and finances Jewish settlements in the occupied West Bank. These settlements are illegal under international law. The JNF’s UK branch lists former UK prime minister Tony Blair as an honorary patron.
Speculation about Epstein’s ties to the Israeli state and intelligence agencies has partly been fuelled by his close friendship with Ehud Barak, the former Israeli prime minister. Barak maintained a relationship with Epstein long after his first arrest for child sex offences, which Barak has said he regrets.
On Friday 6 February, Israeli PM Benjamin Netanyahu responded to the claims on on X, writing: “Jeffrey Epstein’s unusual close relationship with Ehud Barak doesn’t suggest Epstein worked for Israel. It proves the opposite.”
Epstein also helped to broker a security cooperation agreement between the governments of Israel and Mongolia, and between Israel and Côte d’Ivoire, according to leaked emails from Barak revealed in a number of 2025 investigations by Drop Site News.
Barak’s correspondence also suggests that Epstein facilitated efforts to open a backchannel between Israel and the Kremlin during the Syrian civil war.
Ich habe ein Buch geschrieben. Am 25. Februar 2026 erscheint "Staatsräsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza" im @manifestverlag. Link zum Vorbestellen: https://t.co/JdBjRXnnu1
Mit deutlichen Worten prangert der Startrainer Pep Guardiola das weltweite Leid und den Genozid in Gaza an. Seine Aussagen finden Zustimmung – werden aber auch kritisiert.
https://t.co/fULsTlYh8z
Öffnet man Wikipedia in den meisten Sprachen, um etwas über den Genozid in Gaza zu lesen, gelangt man auf einen Artikel mit dem passenden Titel. Auf Deutsch nicht. Während in den meisten Sprachen simpel von „Genozid in Gaza“ die Rede ist, relativiert der deutsche Titel den Genozid zu einem bloßen Vorwurf. Die Einstufung als Genozid, die international unstrittig ist, wird auf Deutsch als „umstritten“ dargestellt.
Handelt es sich bereits um Genozidleugnung. Wahrscheinlich schon.
Der Internationale Strafgerichtshof wirft Israels Führung und Israels Militär Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Eine Unabhängige Internationale Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats und weitere UN-Stellen haben festgestellt, dass Israel in Gaza einen Genozid an Palästinensern begeht. Das bestätigen auch die Internationale Vereinigung der Völkermordforscher und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International. Der Internationale Gerichtshof sieht den Genozid-Vorwurf gegen Israel als „plausibel“.
Geht man nach den zehn Stufen des Genozids, die der Genozidforscher Gregory Stanton 1987 definierte, ist die Leugnung die zehnte Stufe eines Genozids. Ein Mittel von Tätern, um Konsequenzen für die Verbrechen zu vermeiden.
Die deutsche Wikipedia-Fassung gilt als besonders manipuliert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung recherchierte 2022, dass es aus deutschen Behörden mehr als 17.000 Bearbeitungen in der deutschen Wikipedia gab. Dazu auch zu höchst kontroversen politischen Themen. Wie der britische Guardian berichtet, verfügt der Staat Israel über Einheiten, die allein zwecks Wikipediabeeinflussung eingesetzt werden.
Auf Wikipedia zeigt sich, wie verzerrt die Wahrnehmung der Realität in Deutschland im Vergleich zum Rest Europas und dem Rest der Welt ist.
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Heute vor 2 Jahren wurde Hind Rajab ermordet. Sie wurde nur 5 Jahre jung. Sie ist eines von 20.000 getöteten Kindern in Gaza. Ihre Geschichte ging um die Welt.
29. Januar 2024 wird in Tel al Hawa, Gaza Stadt, das Auto ihrer Familie auf der Flucht von Israels Militär angegriffen. Die 15-jährige Cousine Layan ruft den Palästinensischen Roten Halbmond an: „Sie schießen auf uns. Der Panzer ist neben mir.“ Sekunden später hört man Schüsse, dann bricht ihre Stimme ab.
Hind bleibt als Einzige zunächst am Leben und hängt rund drei Stunden am Telefon mit den Rettungskräften, eingeklemmt im Wagen zwischen den Leichen ihrer Familie. „Ich habe so Angst, bitte kommt“, sagt sie. Ihre Stimme geht um die Welt, während die palästinensischen Rettungskräfte versuchen, Druck auf Israel aufzubauen, Hilfe zuzulassen. Eine der Mitarbeiterinnen, Rana, sagt zu Hind, sie solle ihre Augen zu schließen und so zu tun, als spiele sie Verstecken; weil sie ihr sonst nichts geben konnte außer Worte.
Um 17:40 Uhr genehmigt Israel formell endlich einen Rettungsweg, den die palästinensische Ambulanz in Gaza nehmen darf. Gegen 18 Uhr trifft sie ein und wird sofort beschossen. Die Sanitäter Yusuf al Zeino und Ahmed al Madhoun werden ermordet.
Die Leichen von Hind, fünf Angehörigen und den beiden Sanitätern werden erst am 10. Februar geborgen, 12 Tage später, nachdem israelische Kräfte weitergezogen sind.
Eine internationale forensische Analyse zeigt: Israels Militär feuerte 335 mal auf das Auto, in dem sich die wehrlose Hind Rajab befand. Die Verantwortlichen laufen weiterhin straffrei durch die Welt.
Der Film „Die Stimme von Hind Rajab“ läuft aktuell in zahlreichen Kinos und dokumentiert auf beeindruckende Weise den Rettungsversuch. Die tunesische Produktion wurde für einen Oscar nominiert. Auf https://t.co/wX8xLiRXQX haben wir Kinos gesammelt, die den Film listen.
Beim Wirtschaftsforum Davos in der Schweiz stellte US-Präsident Trumps Schwiegersohn Jared Kushner den sogenannten „Masterplan“ für Gaza vor. In einer unansehnlichen Grafik sind Zonen Gazas gekennzeichnet. Es sind die Details, die entscheidend sind. https://t.co/NLqJkHijpa
Der Film „The Voice of Hind Rajab“ erzählt vom Tod eines palästinensischen Kindes im Gaza-Genozid. Zugleich ist er eindringlicher Plädoyer für Erinnerung und Verantwortung. Nun wurde er für den Oscar nominiert.
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