KÜMEDER Almanya Temsilcisi’nden Cumhurbaşkanı Erdoğan’ın Çağrısına İlişkin Dikkat Çeken Analiz https://t.co/4vKyRCEIM2
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AK Partili kadınlara yönelik "tecavüz edip kafalarına sıkacaksın" gibi insanlık dışı ifadeler kullanan Zafer Partili bir kişinin hala görevine devam etmesi, siyasette gelinen ahlaki çöküşün en açık göstergelerinden biridir. Öte yandan, ülkenin gerçeklerini dile getirdiği için AK Parti teşkilat mensubu Sayın Rümeysa Eker'in istifaya zorlanması da üzerinde düşünülmesi gereken ayrı bir konudur.
Belki de artık teşkilatların neden suya sabuna dokunmayan açıklamalar yapmakla yetindiğini, neden birçok konuda sessiz kalmayı tercih ettiğini daha iyi anlıyoruz. Çünkü konuşanın bedel ödediği bir dönemde yaşıyoruz. Bu süreç bugün başlamadı; yaklaşık 10-12 yıl önce başlayan anlayışın bugün geldiği noktayı görüyoruz. Ancak şu gerçeği de görmezden gelemeyiz. Bize hakaret edenlerin, tehdit edenlerin, değerlerimize saldıranların sadece bir kişiyle sınırlı olmadığı ortadadır. Muhalefetin farklı partilerinde görev alan bazı isimlerden milletvekillerine kadar birçok kişi yıllardır AK Parti seçmenine ve mensuplarına karşı nefret dili kullanmaktadır. Buna rağmen bizler çoğu zaman nezaket sınırlarını aşmamaya çalışıyor, birilerinin gönlünü kırmaktan bile çekiniyoruz. Fakat şu soruyu kendimize sormamız gerekiyor. AK Parti hangi değerler üzerine kuruldu? Millet neden AK Parti'yi iktidara taşıdı? Eğer herkes gibi olmak, herkes gibi davranmak için yola çıkılmış olsaydı, bunca mücadeleye, bunca fedakarlığa ne gerek vardı?
İnandığımız değerlere sırt çevirerek yükselemeyiz. Bizi biz yapan ilkeleri yeniden baş tacı etmeli, özümüze dönmeli ve silkinip kendimize gelmeliyiz.
Salih Altınışık
Deutschland am Scheideweg – Salih ALTINIŞIK
Zwischen historischer Verantwortung und moralischer Selbstbestimmung.
Deutschland steht heute vor einer der wichtigsten Fragen seiner Nachkriegsgeschichte. Kann ein Land, das seine politische Kultur über Jahrzehnte hinweg auf historischer Schuld, Verantwortung und Bündnistreue aufgebaut hat, noch unabhängig zwischen Recht und Unrecht unterscheiden? Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bundesrepublik auf einem Fundament errichtet, das nie wieder Krieg, nie wieder Rassismus und nie wieder Völkermord zulassen sollte. Diese Prinzipien waren richtig und notwendig. Sie wurden zum moralischen Kompass einer Nation, die aus den dunkelsten Kapiteln ihrer Geschichte lernen wollte.
Doch jede historische Verantwortung birgt auch eine Gefahr. Wenn sie zur politischen Doktrin wird, kann sie den Raum für kritische Debatten einengen. Wer bestimmte außenpolitische Entscheidungen hinterfragt, wer nach dem Maßstab des Völkerrechts urteilen möchte oder wer auf humanitäre Katastrophen aufmerksam macht, sieht sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt, historische Sensibilitäten zu verletzen. Eine lebendige Demokratie darf jedoch keine Denkverbote kennen. Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob Deutschland seine Geschichte vergessen soll. Im Gegenteil. Die Frage lautet, ob die Erinnerung an die Vergangenheit dazu dienen soll, universelle Werte zu verteidigen oder ob sie dazu führt, politische Entscheidungen von vornherein festzulegen.
Eine Gesellschaft, die vom Kindergarten bis zur Universität lernt, kritisch zu denken, muss auch bereit sein, etablierte Narrative zu hinterfragen. Demokratie lebt nicht von Konformität, sondern von der Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. Wer moralische Autorität beansprucht, muss auch den Mut besitzen, eigene Positionen regelmäßig zu überprüfen. Gerade im Nahen Osten zeigt sich diese Herausforderung besonders deutlich. Deutschland muss sich fragen, ob seine Politik stets den Prinzipien von Menschenrechten, Völkerrecht und humanitärer Verantwortung folgt oder ob geopolitische Loyalitäten manchmal stärker wiegen als moralische Grundsätze.
Die Zukunft Deutschlands wird nicht davon abhängen, wie laut es historische Bekenntnisse wiederholt. Sie wird davon abhängen, ob das Land die Kraft besitzt, seine Werte konsequent und universell anzuwenden unabhängig davon, wer Täter und wer Opfer ist.
Deutschland steht heute an einem Scheideweg. Der eine Weg führt zu einer Politik, die moralische Maßstäbe selektiv anwendet. Der andere führt zu einer Politik, die sich von Gewissen, Vernunft und universellen Menschenrechten leiten lässt.
Die Geschichte wird nicht danach urteilen, welche Bündnisse Deutschland gepflegt hat. Sie wird danach urteilen, ob Deutschland den Mut hatte, seinen eigenen Prinzipien treu zu bleiben.
Die Türken in Deutschland sind keine „Gäste“, die man je nach politischer Meinung wieder zurückschicken kann. Seit dem Anwerbeabkommen von 1961 haben Millionen Menschen türkischer Herkunft dieses Land wirtschaftlich, sozial und kulturell mit aufgebaut. Sie sind ein Teil Deutschlands. Deshalb ist der Satz; „Wenn du Erdoğan unterstützt, dann geh zurück in die Türkei“ kein Ausdruck von Demokratie, sondern Ausdruck von Arroganz, Ausgrenzung und politischer Doppelmoral. Demokratie bedeutet nicht, nur Meinungen zu akzeptieren, die ins eigene Weltbild passen.
Türkischstämmige Menschen in Deutschland haben jedes Recht, sich zu Deutschland und zur Türkei politisch zu äußern. Dieses Recht hängt nicht davon ab, ob bestimmte politische Kreise ihre Ansichten mögen oder nicht.
Wer Menschen aufgrund ihrer politischen Haltung ihre Zugehörigkeit zu Deutschland abspricht, fördert keine Integration sondern gesellschaftliche Spaltung.
Eines sollte endlich verstanden werden, die Türken in Deutschland sind keine vorübergehenden Gäste. Sie sind längst Teil der Geschichte, Realität und Zukunft dieses Landes.
Uluslararası hukukun açıkça ihlal edildiği bir süreçte, #ABD ve #İsrail’in #İran’a yönelik saldırılarının 35. gününde gelinen tablo, yalnızca askeri değil, zihinsel bir kırılmayı da ortaya koymuştur.
“Vurulamaz” denilen İsrail algısı sarsılmış, “her savaşı kazanan ABD” düşüncesi ciddi şekilde sorgulanır hale gelmiştir.
İran’ın ortaya koyduğu duruş ise sıradan bir savunma değil; irade, sabır ve stratejik aklın birleştiği bir direniş örneğidir. Bu süreçte moral üstünlük, sahadaki güçten çok daha fazlasını ifade eder hale gelmiştir.
Tarih bir kez daha göstermiştir ki: Algılar geçicidir, gerçekler kalıcıdır. Ve direnenler, sadece bugünü değil, yarını da şekillendirir.
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Am 35. Tag der Angriffe der #USA und #Israels gegen #Iran, die eindeutig gegen das Völkerrecht verstoßen, zeigt sich nicht nur eine militärische, sondern auch eine mentale Zäsur.
Das Bild eines „unverwundbaren“ Israels wurde erschüttert, und die Wahrnehmung der USA als Macht, die jeden Krieg gewinnt, wird zunehmend hinterfragt.
Die Haltung Irans ist dabei nicht nur eine einfache Verteidigung, sondern ein Ausdruck von Entschlossenheit, Geduld und strategischer Stärke. Die moralische Überlegenheit hat in diesem Prozess eine neue Bedeutung gewonnen.
Die Geschichte zeigt erneut:
Wahrnehmungen sind vergänglich, Realitäten bleiben bestehen. Und diejenigen, die standhaft bleiben, prägen nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft.
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On the 35th day of the attacks carried out by the United States and Israel against Iran, widely seen as violations of international law, we are witnessing not only a military shift, but a profound psychological turning point.
The notion of an “untouchable” Israel has been shaken, and the long-standing belief that the United States wins every war is being seriously questioned.
Iran’s stance represents more than mere defense; it reflects resilience, patience, and strategic depth. In this process, moral superiority has become as significant as military capability.
History reminds us once again:
Perceptions are temporary, realities endure. And those who stand firm shape not only the present, but the future.
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در سیوپنجمین روز حملات ایالات متحده آمریکا و اسرائیل علیه ایران، که بهوضوح نقض حقوق بینالملل تلقی میشود، امروز شاهد یک نقطه عطف نهتنها نظامی بلکه ذهنی هستیم.
تصور «شکستناپذیری» اسرائیل دچار تزلزل شده،
و باور به اینکه آمریکا در هر جنگی پیروز میشود، بهطور جدی زیر سؤال رفته است.
ایستادگی ایران صرفاً یک دفاع معمولی نیست؛ بلکه نمادی از اراده، صبر و عمق راهبردی است.
در این روند، برتری اخلاقی اهمیتی همسنگ با قدرت نظامی پیدا کرده است.
تاریخ بار دیگر نشان میدهد:
تصورات گذرا هستند، واقعیتها ماندگارند.
و آنان که استوار میایستند، نهتنها امروز، بلکه آینده را نیز شکل میدهند.
A politician celebrating a law that expands the death penalty against a specific people is not a sign of strength, it is a sign of moral collapse.
Justice cannot be selective. Law cannot be shaped by identity. And no state has the right to turn punishment into spectacle.
Europe, which claims to stand for human rights and dignity, cannot remain silent in the face of such actions.
What is being normalized today is not security, it is the erosion of universal law.
An ideology that justifies oppression, discrimination, and death based on identity has no place in the modern world. The so-called “Zionist mindset” that legitimizes such policies is no longer tolerable in any civilized global order.
Silence is not neutrality. It is complicity.
History is watching.