Ich könnte gerade einfach nur kotzen. Du arbeitest den ganzen Tag, hast Druck ohne Ende, Termine, Konflikte, Verantwortung und ständig den Kopf voll. Du machst das, weil du etwas bewegen willst, deiner Familie etwas bieten willst und ja, verdammt nochmal, auch weil du Geld verdienen willst.
Und dann kommt 2027. Die Beitragsbemessungsgrenzen sollen deutlich steigen. Heißt also rund 1.220 € mehr Sozialabgaben im Jahr. 100€ verfluchte Euro weniger pro Monat für uns.
Warum steigen die Sozialkosten immer weiter? Warum reicht es nie? Warum immer mehr? Warum wird nicht an anderen Stellen gespart? Warum wird ausgerechnet derjenige immer weiter belastet, der arbeitet, Verantwortung übernimmt und versucht, sich etwas aufzubauen? Du machst dich körperlich und psychisch kaputt und am Ende bleibt dir trotzdem immer weniger von deinem eigenen Geld.
Wofür reiße ich mir eigentlich noch jeden Tag den Arsch auf?
Das ist doch alles nicht mehr normal. Aber wie immer, wird keine Sau interessieren.
Jede Bank, jeder Hedgefonds und jeder Algorithmus auf der Welt berechnet den Ölpreis mit denselben Daten: AIS-Schiffssignale aus der Straße von Hormuz. Wie viele Tanker fahren durch. Wie viele stehen still. Daraus entsteht der Preis, den du an der Tankstelle zahlst.
Ein Analyst hat sich jetzt in ein Schnellboot ohne GPS gesetzt, ist 18 Meilen an die iranische Küste herangefahren und hat nachgezählt.
Ergebnis: Die Daten erfassen nur die Hälfte.
Citrini Research, eine unabhängige Investmentresearch-Firma aus Manhattan, hat vergangene Woche ihren „Analyst #3" direkt an die Straße von Hormuz geschickt. Vier Sprachen fließend, darunter Arabisch. 15.000 Dollar Bargeld. Ein Pelican-Koffer voller Ausrüstung.
Der Auftrag: Herausfinden, was wirklich passiert. Nicht von einem Bildschirm in New York. Vor Ort.
Route: Dubai. Dann Fujairah, eines der größten Ölterminals der Region. Dann über die Grenze in die omanische Provinz Musandam, nach Khasab. An einem omanischen Checkpoint unterschrieb er eine Erklärung, keine Fotos zu machen und keine Informationen zu sammeln. Was die Beamten bei der Kontrolle seines Koffers übersahen: den Kamerastabilisator, das Mikrofonkit, die Aufnahmesonnenbrille.
Dann mietete er ein Schnellboot. Kein GPS. Ein zufälliger Kapitän. Bargeld auf die Hand. Die omanische Küstenwache warnte ihn, nicht weiterzufahren. Er fuhr weiter.
18 Meilen vor der iranischen Küste flog er unter Shahed-Drohnen und beobachtete Patrouillenboote der iranischen Revolutionsgarden. Er fotografierte Tanker im Hauptkanal. Dann wurde er von der Küstenwache aufgegriffen, festgehalten, sein Handy konfisziert. Am Ende kam er zurück. Mit einer Erkenntnis, die den gesamten Ölmarkt betrifft.
Das AIS-System, auf das sich die Welt verlässt, erfasst nur etwa die Hälfte des tatsächlichen Schiffsverkehrs durch die Meerenge.
AIS steht für „Automatic Identification System". Jedes Handelsschiff sendet damit ein Signal: Position, Geschwindigkeit, Ziel. Daraus berechnen Analysten, Algorithmen und Energieagenturen wie viel Öl gerade fließt. Darauf basieren Ölpreismodelle. Darauf basieren Inflationsprognosen. Darauf basiert, was du für Benzin, Heizöl und Lebensmittel zahlst.
Das Problem: Seit Kriegsbeginn schalten immer mehr Schiffe dieses Signal ab. Sie fahren „dark". Manche spoofen ihre Position, senden also falsche Standortdaten. Andere gehören zu Irans sogenannter „Ghost Fleet", einer Schattenflotte von Tankern, die seit Jahren unter dem Radar operiert.
Die offiziellen Zahlen sehen so aus: Lloyd's List hat im gesamten März 2026 nur 142 Transits durch die Meerenge gezählt. Im März 2025 waren es 2.652. Ein Rückgang von 95 Prozent. Der historische Durchschnitt liegt bei 138 Schiffen pro Tag. Am 14. März wurde zum ersten Mal seit Kriegsbeginn kein einziges Schiff registriert.
Aber diese Zahlen erzählen nur die halbe Geschichte. Buchstäblich.
Lloyd's selbst meldet: 46 sogenannte „Dark Transits" allein im März. Schiffe, die ohne AIS-Signal durch die Meerenge gefahren sind. 32 Prozent aller Transits waren unsichtbar. Windward, ein maritimes Datenunternehmen, hat per Satellitenradar (SAR) mindestens 8 große Schiffe in der Meerenge entdeckt, die kein Signal sendeten. UANI, eine Organisation, die iranische Ölexporte überwacht, hat seit Kriegsbeginn 27 iranische Ölladungen verfolgt. 38 Millionen Barrel. Über 3 Milliarden Dollar Einnahmen für die Revolutionsgarden. Die meisten dieser Tanker fahren dunkel.
Citrinis Analyst bestätigt das Bild vor Ort: Der Verkehr ist deutlich höher als die Bildschirme zeigen. Tanker im Hauptkanal. VLCCs, also die größten Rohöltanker der Welt. Chinesische Schiffe, die direkt an Iran für die Durchfahrt zahlen. Alle unsichtbar für die Datenbanken, auf die sich der Markt verlässt.
Die Implikation ist zweischneidig.
Einerseits: Die tatsächliche Ölversorgung durch den Hormuz könnte robuster sein als die Panikzahlen vermuten lassen. Der Verkehr liegt nicht bei null. Er liegt bei niedrigen zweistelligen Prozentwerten des Vorkrisen-Niveaus und steigt langsam.
Andererseits: Der gesamte Ölmarkt preist auf Basis systematisch unvollständiger Daten. Jede Inflationsprognose, jede Zinsentscheidung, jede Unternehmensplanung, die auf Ölpreisannahmen aufbaut, arbeitet mit einer Datengrundlage, die die Hälfte der Realität nicht kennt. Und wenn die Realität diese Daten einholt, kann die nächste große Preisbewegung in beide Richtungen kommen. Scharf. Schnell. Ohne Vorwarnung.
Citrini fasst die Lage so zusammen: Der Hormuz ist kein Schalter, der auf „offen" oder „geschlossen" steht. Was dort gerade passiert, nennen sie „Dynamic Enforcement". Die Regeln ändern sich. Die Durchsetzer ändern sich. Welche Schiffe durchdürfen, entscheidet die IRGC fallweise. Heute gilt eine Regel. Morgen eine andere. Das macht die Lage nicht weniger gefährlich. Es macht sie unberechenbarer.
Der Ölpreis hat sich in den letzten fünf Wochen fast verdoppelt. Brent lag Ende Februar bei rund 70 Dollar, heute bei über 110. Am 2. April hat der physische Spot-Preis für tatsächliche Öl-Ladungen 141 Dollar erreicht. Das war der höchste Stand seit 2008.
All diese Preisbewegungen basieren auf Daten, die nur die Hälfte der Wahrheit zeigen.
Die XTB-Analysten bringen es auf den Punkt: Die Lücke zwischen dem, was AIS meldet, und dem, was tatsächlich durch die Meerenge fährt, sei möglicherweise „eine der am meisten unterschätzten Variablen im globalen Energiemarkt".
Während die gesamte Finanzwelt auf Bildschirme starrt, hat ein Mann in einem Schnellboot ohne GPS mehr über den Zustand des Ölmarkts herausgefunden als jeder Satellit und jeder Algorithmus zusammen. Die wichtigste Erkenntnis hat nichts mit Schiffen zu tun. Sie hat damit zu tun, wie blind wir Entscheidungen treffen, die jeden einzelnen von uns betreffen.
Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
I don't know if you heard but the State of Florida and the Surgeon General have just committed $65 million for the study of ivermectin in the treatment prevention of cancer outside of big Pharma
Nur damit ich das jetzt richtig verstanden habe: In Europa wurde darüber abgestimmt, ob nur biologische Frauen schwanger werden können und dafür gab es KEINE Mehrheit.
Über was stimmen wir als Nächstes ab? Fliegende Untertassen?
wake up early. hydrate with salt & electrolytes. delay caffeine. avoid sugar. get morning sunlight. finish your tasks. prioritize protein. lift weights. get outside. get sunlight.
walk. breathe fresh air. pursue your passion. love your family.
this is the way.
Nein liebe Freunde, die Rente ist nicht sicher.
Ganz im Gegenteil - es ist überhaupt nichts sicher: Weder Infrastruktur, noch Verteidigung, noch sonst was.
Ich analysiere prof Zahlen und erstelle Prognosen.
2030 ist in 🇩🇪 die Show vorbei. Und es gibt auch keinen Plan B.
Hierzu Fakten. Keine pessimistischen Annahmen, sondern vorsichtige, konservative Fakten:
➡️ Der Durchschnittsverdienst eines #Babyboomer dürfte bei ca 4.000 brutto liegen, dies sind ca 50.000 Euro jährlich.
➡️ Dazu erhält er die AG Zulage zur Sozialversicherung.
Diese mit dazu gerechnet bezahlt er ca. 25.000 jährlich Steuern und Sozialabgaben an den Staat bzw die öffentlichen Kassen.
➡️ Der Staat nimmt also an jedem beschäftigten #Babyboomer 25.000 Euro ein.
➡️ Bis 2031 (kommende 5 Jahre) gehen ca 10 Millionen Babyboomer in Rente. Davon sind geschätzt ca 8 Mio beschäftigt.
➡️ Das bedeutet, dass der öffentlichen Hand dadurch 8 Mio X 25.000 Euro = 200.000.000 Euro (200 Mrd) jhrl an Einnahmen fehlt.
➡️ Jetzt erhalten diese 8 Mio aber darüber hinaus #Rente, dh sie "kosten" jetzt.
➡️ Die Durchschnittrente wird nicht bei 48% des letzten Netto, sondern bei ca. 40-42% liegen (fehlende Rentenpunkte usw).
➡️ Das bedeutet, dass bei einem letzten Netto von ca 2.000 bis 2.400 Euro mtl die Rente bei ca 900 bis 1.000 Euro liegen wird. Dies entspricht jährlich ca 10.000 bis 12.000 Euro Rente.
➡️ Das wiederum heißt, dass die öffentliche Hand bis 2031 für 8 Mio Babyboomer ca. 90.000.000 Euro (90 Mrd) jhrl zusätzlich aufbringen muss.
➡️ Darüber hinaus werden viele hunderttausende Renter Zusatzleistungen vom Staat erhalten müssen, weil die Rente zu niedrig ist: Wohngeld, Sozialhilfe, Betreuungsgeld, Aufstockung usw.
Lassen wir diese Mrd einfach einmal unberücksichtigt.
➡️ Dadurch entsteht eine dramatische Lücke:
200 Mrd Wegfall von Abgaben
+ 90 Mrd zusätzliche Rente
Insgesamt also 290 Milliarden.
Und selbst wenn es "nur" 250 Mrd wären: Das sind ca 24% des gesamten deutschen Steueraufkommens, nur so am Rande bemerkt.
➡️ Der Wegfall der Einnahmen wird nicht kompensiert: Das BIP in Deutschland seit 2018 stagniert bzw steigt nur deshalb minimal an, weil der Staat die Ausgaben so massiv erhöht hat.
➡️ Würde man Staatsausgaben, Hunderttausende neuer Stellen im öffentlichen Dienst usw. separat berechnen, wäre das BIP in Deutschland bereits um mindestens 20% gesunken.
➡️ Merke: Die Bezüge jedes Beamten oder Angestellten im öffentlichen Dienst, jede neue Frisur von Frau Bas, jede Maske von Hr. Spahn, einfach alles, was der Staat so ausgibt, wird im BIP so behandelt, als wäre es eine echte "Wirtschaftsleistung".
➡️ Es wird KEINE Möglichkeit geben, diese Lücke zu schließen. Das wird nur durch immer mehr Schulden, immer mehr Zinsen, immer weniger Mittel für andere Etats gehen.
Diese Abwärtsspirale ist schlichtweg nicht mehr zu stoppen:
➡️ Zwischen 2031 und 2035 gehen nochmals ca 5-6 Millionen Babyboomer in Rente. Das sind umgerechnet nochmals ca 180 Mrd weniger Einnahmen und höhere Rentenkosten jährlich.
➡️ Wir wären dann bei mindestens 400-450 Mrd jährlich Differenz zu heute. ZUSÄTZLICH. Das ist ca 40% der gesamten deutschen Staatseinnahmen.
➡️ Wir werden zukünftig von mindestens 300-400 Mrd Neuverschuldung jedes Jahr reden. Wir werden bald davon sprechen, dass die Zinsen 80-100 Mrd pro Jahr sind. Wir werden von einer jährlichen Neuverschuldung von mind 30% reden.
➡️ Letztlich wird der Staat auch nicht mehr in der Lage sein, sein gewaltiges Bürokratiemonster zu finanzieren. Oder er riskiert eine gallopierende Inflation, Massenverarmung, soziale Unruhen.
➡️ Insofern ist die Debatte über 48% Rente reine Makulatur. Oder die Debatte, ob Bürgergeld nun Grundsicherung heißt. Oder 10% höhere KV Beiträge.
Es gibt keinen Plan B.
The Global Awakening means realising that every aspect of society is designed & engineered to work against the interests of the everyday person.
At the heart of it all - Food.
Erinnert ihr euch an die Worte von #Merz? Er sagte Anfang des Jahres:
"Wie kann man auf eine solche Schnapsidee kommen? Wenn man Sparer entmutigen und den Kapitalmarkt zerstören will, dann muss man einen solchen Unsinn reden!"
Tja, und nun? Nun beschließen CDU, CSU und SPD das #Rentenpaket, welches für Merz vor Monaten noch eine völlig unsinnige Schnapsidee war! Was ist seitdem passiert, Herr @bundeskanzler? Haben Sie alles vergessen, wie Ihr Vorgänger auch? Das vergaß ja auch alles 😡
#Kapitalerträge