@BergheimJeff Der tertiäre Sektor ist in weiten Teilen augenwischerei. Die Kantine eines Industrie-Standortes endet in dem Moment, in dem die Produktion stillsteht. Dass die Zulieferer oft (Autos) auch dem dritten Sektor zugerechnet werden verzerrt das Bild weiter.
2020:
Grüne+SPD+Linke = 39%
CDU+AfD = 48%
2026:
Grüne+SPD+Linke = 39%
CDU+AfD = 49%
Weder gab es einen "Linksruck", noch ist die Ampel Schuld am Erstarken der AfD.
Das Problem war und ist einfach die @CDU 🤷🏽♂️
Die Wärmewende ist dem Heizungsgesetz entkommen.
Während Berlin über Heizungen in Einfamilienhäusern streitet, entstehen die größten Wärmepumpen des Landes an Flüssen, Klärwerken und Chemiestandorten.
Mannheim baut ab Mitte 2026 eine 165-MW-Flusswärmepumpe mit Rheinwasser als Wärmequelle.
Köln bestellt drei Pumpen à 50 Megawatt bei Everllence. Hamburg baut am Klärwerk Dradenau vier Abwasser-Wärmepumpen. Hannover ersetzt am Klärwerk Herrenhausen ein Stück Kohlekraftwerk. BASF lässt einen 95-Tonnen-Verdampfer nach Ludwigshafen bringen.
Auffällig: Das sind Klima-, aber auch Maschinenbauprojekte mit Kompressoren, Verdampfern und Anschluss ans Fernwärmenetz.
Ende 2023 waren in Deutschland etwa 60 Megawatt thermische Großwärmepumpen-Leistung am Netz. 2025 waren es rund 180 Megawatt. In Planung und Bau: 71 Projekte mit zusammen rund 900 Megawatt.
900 Megawatt klingen nach Durchbruch. Im Maßstab der Wärmewende sind sie nur ein Anfang.
Fraunhofer IEG und Agora rechnen bis 2045 mit rund 90 Gigawatt Bedarf. Also 500-mal so viel wie heute. Das würde einen Zubau von vier Gigawatt pro Jahr bedeuten. Alle geplanten Großwärmepumpen reichten so gerechnet für maximal drei Monate.
An der Maschine scheitert es immer weniger. Industrielle Großanlagen schaffen heute bis 165 Grad.
Der Markt arbeitet nur weiter gegen die Physik.
27 Prozent staatliche Abgaben auf Strom. 15 Prozent auf Gas. Im ersten Halbjahr 2024 kostete Strom 3,46-mal so viel wie Gas. Gleichzeitig läuft Fördergeld für Wärmenetz-Transformationspläne aus, die EU hat ihren Heat Pump Action Plan gestrichen, und Berlin ersetzt das GEG.
Diese Prioritätensetzung kann man machen.
Man sollte dann nur wissen, was man gerade wegwirft.
Denn die großen Wärmepumpen kommen anders als Solarmodule fast komplett aus dem mitteleuropäischen Industriegürtel: Everllence aus Berlin und Oberhausen, GIG Karasek aus Österreich, Friotherm aus der Schweiz.
Daraus könnte ein starkes Industriecluster werden – wenn es jetzt skaliert. Sonst bestellen wir in zehn Jahren die Pumpen aus China.
Die größten Wärmepumpen Deutschlands stehen an Klärwerken und Flüssen. Im Zentrum der politischen Heizungsdebatte stehen sie bisher kaum.
Dort gehören sie aber hin.
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Monolog mit dem Bundeskanzler
Herr Merz, ich habe das SPIEGEL-Gespräch mit Ihnen gelesen. Die Schlagzeile über Ihr Gefühlsleben kennen inzwischen wohl alle, aber Sie haben ja noch über weit substanziellere Dinge gesprochen.
In einigen Punkten gehe ich sogar d’accord: Sie weigern sich zu Recht, gegen Trump zu poltern, weil das nichts bringt. Sie öffnen die Tür zum europäischen Nuklearschirm mit Frankreich und teilen glücklicherweise nicht Markus Söders martialisches Gerede von der „letzten Patrone der Demokratie“. Darauf stehe ich auch nicht.
An einem Satz bin ich jedoch hängengeblieben:
„Ich bin seit 20 Jahren der erste Kanzler, der den Deutschen sagt: Unsere Wohlstandsillusion wird nicht halten.“
Hier möchte ich, bei allem Respekt, ein Fass aufmachen. Welche Wohlstandsillusion meinen Sie eigentlich, Herr Bundeskanzler? Sie verwenden diesen Begriff ja recht inflationär.
Meinen Sie die Illusion des Landes, das die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist? Oder die der deutschen Haushalte, die zusammen ein Privatvermögen von rund 15 Billionen Euro besitzen? Eine Zahl, gewaltiger als die Wirtschaftsleistung von Frankreich und Italien zusammen. Wohlstand gibt es bei uns satt und genug – aber von diesem Wohlstand sprechen Sie vermutlich nicht, oder?
Ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn rund zwei Drittel dieses unfassbaren Vermögens liegen in den Händen der obersten zehn Prozent. Die unteren 50 Prozent teilen sich klägliche drei Prozent. In Zahlen: 3.
Es ist ja noch ernüchternder: Der mittlere deutsche Haushalt ist ärmer als der italienische, spanische oder französische. Die Reallöhne stagnierten in den 2000ern, Mieten in Großstädten haben sich verdoppelt, Sozialabgaben sind gestiegen. Offenbar versteckt sich die „Wohlstandsillusion“ irgendwo im Leben von uns „Normalos“?
Die Krankenschwester aus Magdeburg mit 30 Beitragsjahren und einer Rentenerwartung von 1.100 Euro hat keine Illusionen. Sie hat einen Taschenrechner. Schon immer.
Der Trick steckt im Wort selbst. In Ihrem Wort. ☝️
Die „Wohlstandsillusion“ haben Sie nämlich selbst erfunden – und zwar schon 2004. Damals veröffentlichten Sie Ihr Buch „Nur wer sich ändert, wird bestehen“. Das war die Zeit, als Gerhard Schröder mit der Machete der Agenda 2010 den Arbeitsmarkt deregulierte und Millionen Menschen in den Niedriglohnsektor schickte. Ihnen war das offenbar noch nicht genug.
Damals war Ihre These: Deutschland geht unter, wenn wir nicht radikal umsteuern. Was passierte wirklich? Fünfzehn Jahre Wachstum, Rekordbeschäftigung, Rekordexporte. Die Steuereinnahmen verdoppelten sich. Was nicht stieg, waren die unteren Reallöhne. Was sich verschob, war das Vermögen – immer weiter nach oben.
Sie hatten 2004 nicht recht, Herr Bundeskanzler. Sie hatten ein ideologisches Programm. Und das wärmen Sie nun, 22 Jahre später, einfach wieder auf. Mit denselben Rezepten und denselben Verlierern.
Ihre „Wohlstandsillusion“ ist ein rhetorischer Kniff, um die Schuld an teuren Sozialtöpfen dem „nimmersatten Bürger“ zuzuschieben: „Hört auf, euch was vorzumachen, werdet realistisch!“
Warum eigentlich? Ist es nicht genau umgekehrt?
Zahlen wir nicht jeden Monat pünktlich unsere Abgaben für Gesundheit, Pflege und Rente? Und ja, zur ehrlichen Bilanz gehört auch: Ich habe jahrelang in eine Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eine Versicherung! Beitrag gegen Leistungsanspruch. Was die Hartz-Reformen daraus machten, war ein stiller Vertragsbruch: Wer 30 Jahre eingezahlt hatte, bekam plötzlich dasselbe wie jemand, der nie eingezahlt hatte. Beitragsjahre? Einfach wegradiert.
Das ist das Muster: Du zahlst ein, du bekommst weniger als versprochen, die Differenz bleibt im System. Genau diese Logik wollen Sie nun auf Gesundheit, Rente und Pflege ausweiten. Nicht offen, sondern hinter dem Begriff der „Illusion“ versteckt – als wäre der Anspruch der Versicherten das Problem und nicht das gebrochene Versprechen der Politik.
Heute, im Jahr 2026, drängt sich die Frage auf, ob nicht vielmehr die Illusionen der Politik geplatzt sind:
☝️ Die Illusion, man könne die Bundeswehr drei Jahrzehnte kaputtsparen.
☝️ Die Illusion, massiv auf russisches Gas zu setzen, während Putin bereits Tschetschenien, Georgien und die Krim überfiel.
Diese Entscheidungen haben wir Bürger nicht getroffen. Aber wir baden sie aus. Dass wir wegen einer verpatzten Energiewende höhere Preise zahlen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir für unsere soziale Absicherung gearbeitet und eingezahlt haben.
Aber jetzt sollen wir die „Wohlstandsillusion“ abbauen? Welche denn? Die mit den hohen Mieten oder die mit den stagnierenden Löhnen? Sollen wir da auch noch was wegnehmen?
Warum sparen wir nicht bei der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen im dreistelligen Millionenbereich? Warum nicht bei einer Vermögensteuer oder einer Finanztransaktionssteuer? Warum nicht bei Konzernen, die seit Jahrzehnten Steuern umgehen?
Stattdessen setzen Sie bei der Gesundheit, der Rente und der Pflege an. Bereiche, in denen niemand sagen kann: „Dann verzichte ich halt.“ Hier geht es um Krankheit, um das Alter, um die Endlichkeit. Um die drei Säulen, von denen Generationen glaubten, sie seien sicher, weil ein Vertrag sie schützte.
„Die Rente ist sicher“, warb die CDU 1986. Generationen haben darauf vertraut und geliefert. Dass das Geld jetzt fehlt, liegt nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischem Management. Jetzt nennen Sie es „Basisabsicherung“ – weil man ja privat hätte vorsorgen können, nein, doch schon eher müssen. Mit welchem Geld eigentlich?
Wenn ich Glück habe, halte ich noch durch, bevor ich nicht ins Pflegeheim gehe. Denn bei einem Eigenanteil von 3.500 Euro und einer Durchschnittsrente von 850 Euro ist das Heim für die meisten Frauen schlicht unbezahlbar. Plopp. Da zerplatzt sie, Ihre Wohlstandsillusion.
Sie sagten im Interview, Sie besuchten Ihre Eltern alle drei Wochen im Heim. Was das kostet, wollten Sie nicht sagen – nur: „Im Monat ziemlich viel.“ Diese Zahl würde der Durchschnittsrentnerin wohl die Tränen in die Augen treiben, zumal wenn der Sohnemann nicht Friedrich Merz heißt, der noch was besteuern kann.
Meine Angst ist nicht hysterisch. Es ist die Angst einer normalen Deutschen, die ihr Leben lang eingezahlt hat und nun sieht, wie ihr das System unterm Hintern weggezogen wird.
Währenddessen wird Unternehmen, die „systemrelevant“ sind, das Geld hinterhergeworfen. Erbschaften in Millionenhöhe gehen steuerfrei am Fiskus vorbei, Cum-Ex-Geschäfte wurden jahrelang durchgewunken.
„Systemrelevant“ sind offenbar nur die, die zu groß sind, um zu fallen. Ich bin wohl klein genug.
Apropos Reform: Während der SPIEGEL Sie befragte, hat Ihr Kabinett heute, am 29. April 2026, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 16,3 Milliarden Euro Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie selbst nannten es heute die „größte Sozialstaatsreform der vergangenen 20 Jahre“. Ich nenne es: längere Wartezeiten, höhere Zuzahlungen, gestrichene Vorsorge. Ich frage: Wofür zahle ich eigentlich diese unfassbaren Beiträge? Und ich habe Glück. Ich kenne Menschen, die sich die Zuzahlungen schlicht nicht mehr leisten können.
Schauen wir hin: Zuzahlungen steigen von 5-10 auf 7,50-15 Euro, künftig jährlich anzupassen. Homöopathie ist raus. Hautkrebs-Vorsorge wird „überprüft“, also wahrscheinlich raus. Zahnersatz-Zuschüsse minus 10 Prozentpunkte. Familienmitversicherung beschränkt.
Wer wird belastet?
Patienten und Kassenmitglieder zusammen mit rund 22 Prozent der Sparsumme.
Pharma, Praxen und Kliniken mit 69 Prozent – aber das ist ja der Bereich, in dem die Lobbyarbeit nicht müde wird, alles wieder aufzuweichen, was das Bundestagsverfahren bietet. Stehen lassen werden sich die Patientenanteile. Garantiert.
Sei es, wie es ist. Ich habe am Ende dieses Textes meine Argumente jedenfalls nicht auf einen Bierdeckel bekommen und Sie sicher nicht überzeugt. Aber Sie mich auch nicht.
Die einzige wirkliche Illusion ist die der Politik: Die Illusion, ein Land dauerhaft regieren zu können, ohne an die Vermögensverteilung heranzugehen. Die Illusion, dass „Reformen“ immer nur unten und in der Mitte ansetzen müssen. Und die Illusion, dass wir Beitragszahler schweigen, wenn man kurz vor knapp die Spielregeln ändert.
Das ist die Illusion, die fallen muss, Herr Bundeskanzler. Und sie ist nicht meine.
Dass Trump die von ICE gefangenen Menschen nicht abschieben, sondern einsperren will, das kann man daran sehen, dass er überall im Land große Hallen bauen lässt. 45 Mrd. Dollar habe er dafür vorgesehen.
Was passiert darin mit den Menschen?
u.a. Quelle für Kindesmissbrauch?
„This isn’t “elite pedophilia.” This is satanic depravity. This is ritualized evil in suits and private jets. „ Mir schwant- da waren unvorstellbare Dinge. #EpsteinFiles
Merz setz - wie die Epstein-Trump-Thiel-Gruppe - auf die Schädigung der Energiewende und auf fossile Energieträger, die die Erderwärmung beschleunigen.
Er verändert dazu deutsche und europäische Gesetze, was dazu führt, dass der Rest der Erde keine Chance mehr hat, die
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Celebrities have ruined the idea of being famous.
Billionaires have ruined the idea of being rich.
Both seem disgusting and grotesque, and not worth selling your soul for. At all.
But there was no list...
1. Donald Trump
2. Peter Thiel
3. Larry Summers
4. Bill Burns
5. Gordon Brown
6. Howard Lutnick
7. Kosslyn
8. Boris (gates)
9. Icon Black
10. Ehud Barak
11. Harvey Weinstein
12. (Prince) Andrew
13. Steve Bannon
14. Jamie Dimon
15. Jess Staley
16. Les Wexner
17. Bill Clinton
18. Ron Burkle
19. David Copperfield
20. Elon Musk
21. Bill Gates
22. Shawn Carter (Jay-Z)
23. William Barr
24. David Blaine
25. Leon Black
26. Brett Ratner
27. David Mitchell
28. Richard Branson
29. Deepak Chopra
30. Andre Assaf
As soon as this network of camps goes live, a new chapter of horror will begin. They will be used to disappear torture and kill people. What else have they ever been for
This isn’t a random scientist who got lucky.
Mariano Barbacid discovered the first human oncogene in 1982. He isolated H-RAS from bladder cancer cells and proved a single point mutation could trigger cancer. That finding launched the entire field of molecular oncology.
KRAS mutations cause 90% of pancreatic cancers. For 43 years, oncologists called KRAS “undruggable” because the protein had no obvious binding pocket. Barbacid spent the last decade using genetically engineered mice to systematically test every node in the KRAS signaling pathway, looking for combinations that would work without killing the patient.
The triple therapy blocks KRAS three ways at once: the main growth signal, the escape routes through EGFR and HER2, and the stress-response backup through STAT3. Cut the engine, seal the exits, disable the emergency system. Tumors vanished in mice and didn’t return for 200+ days after treatment stopped.
Pancreatic cancer has a 13% five-year survival rate. 8% for the ductal adenocarcinoma type this therapy targets. Most patients live one year after diagnosis.
The catch: this is preclinical. Human trials are 3+ years away. One of the drugs, RMC-6236, might get approved this year, but the full triple combination has regulatory hurdles.
Still. The man who discovered human oncogenes in 1982 may have just figured out how to eliminate the cancer those genes cause. That’s a 43-year arc from first principles to potential cure. Science rarely works this clean.