Hier nur mal 3 Stationen. Ein derartiges Pulverisieren der alten Rekorde in 50 bis 100jährigen Messreihen, wäre ohne den Klimawandel nicht möglich.
Saarbrücken
38 HT 2026
22 HT 2015
Stuttgart
40 HT 2026
26 HT 2015
Oberstdorf
25 HT 2026
16 HT 2015
/FR
@SchweinOfLove Moooooment! Da muss ich nur etwas suchen, um das Video von dir in der U-Bahn zu finden, das dich noch als baseballkeulen-schwingenden Skinhead zeigt.
Nachdem wir uns draußen verabschieden, spaziere ich zum Fitness-Paradies, das keine fünf Gehminuten entfernt ist. Wäre der Weg länger, hätte ich mich niemals dort angemeldet. Die Geschichte hat mich gelehrt, dass sportliche Vorsätze wertlos sind, wenn die Anreise mehr Zeit in Anspruch nimmt als das eigentliche Training.
Heute möchte ich mich ausschließlich mit dem Ellipsentrainer beschäftigen. Der Plan: 30 Minuten Ausdauerprogramm, dann duschen und abschließend auf die Couch, um eine Packung Toffifee zu fressen.
Im ersten Stock stehen zwei lange Reihen mit acht Ellipsentrainern. Nur das Gerät ganz links ist besetzt von einem dunkelhäutigen Mann, vermutlich afrikanischer Herkunft. Normalerweise würde ich mich nun zu einem der Geräte ganz rechts begeben, denn im Fitness-Center gilt dieselbe Regel wie im öffentlichen Pissoir: Immer möglichst viel Abstand halten. Da es sich um einen farbigen Mitbürger handelt, könnte das aber als rassistischer Akt aufgefasst werden. Sich von einer Person of Color zu distanzieren, ist heutzutage gesellschaftlicher Suizid, selbst für einen Menschen mit Migrationshintergrund.
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich kann nicht minutenlang hier herumstehen und einen Afrikaner anstarren. Verdammt, ich muss das Leben bei den Hörnern packen! Raus aus der Komfortzone! Dinge riskieren und positiv denken!
Ich laufe lächelnd auf den schwarzen Mann zu und nehme den Ellipsentrainer direkt neben ihm in Beschlag. Damit setze ich ein positives Zeichen gegen Rassismus. Er wirkt etwas verdutzt und beäugt mich unsicher. Der Arme ist so daran gewöhnt, gemieden und ausgegrenzt zu werden – freundliche Gesten erscheinen ihm gänzlich fremd. Ich nicke und lächle, um zu signalisieren, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin. Ich bewerte nicht nach Herkunft oder Hautfarbe. Im Kern sind wir doch alle gleich. Ganz egal, ob schwarz, weiß, gelb oder braun. Uns alle eint das Streben nach Glück, Liebe und Anerkennung. Jeder von uns sucht seinen Platz in der Welt. Wir müssen näher zusammenrücken und dürfen uns nicht von Vorurteilen entzweien lassen.
„Sir, I have girlfriend“, sagt er mit angewidertem Gesichtsausdruck. Er hält mich anscheinend für einen Homosexuellen, der ein Auge auf ihn geworfen hat. Ziemlich selbstbewusst! Wäre ich schwul, würde ich mir bestimmt nicht so einen untersetzten Afrikaner mit Halbglatze aussuchen.
Meine Nähe ist ihm sichtlich unangenehm, aber er kann das Gerät nicht wechseln, ohne als Schwulenfeind abgestempelt zu werden. Wir beide befinden uns nun in einer Zwickmühle, dabei wollte ich doch nur etwas Gutes tun!
Auf der Anzeige kann ich ablesen, dass seine Session noch 24 Minuten dauert. Es werden verdammt lange 24 Minuten sein, da bin ich mir sicher. Ich versuche stur geradeaus zu blicken und seine Anwesenheit zu ignorieren. Er soll spüren, dass ich weder schwul noch fremdenfeindlich bin. Ich überlege, etwas zu sagen, um die Situation zu entspannen. Ich könnte ihm vorlügen, dass ich ihm so auf die Pelle rücke, weil dieses Gerät frisch gewartet ist und eine besondere Laufruhe bietet. Das Beste wird sein, in fünf Minuten abzusteigen, um mich unauffällig einem anderen Gerät zu widmen.
Nach meinem achtminütigen Strampeltraining gehe ich aufs Laufband. Es befindet sich direkt am Geländer, sodass ich freie Sicht auf den Empfangsbereich im Erdgeschoss habe.
Die unterschiedlichsten Menschen kommen hierher. Früher waren es vor allem Halbstarke mit Migrationshintergrund, aber mittlerweile ist das Publikum komplett gemischt. Offen gesagt, war es schöner, als hier nur halbstarke Moruks trainierten. Ich fühlte mich ihnen gegenüber nicht nur mental überlegen, sondern auch hinsichtlich meiner sozialen Stellung. Jetzt bin ich im Fitness-Center nur ein Trottel unter vielen.
Beim Abstrampeln scrolle ich durch die neuesten Handy-Benachrichtigungen. Maria fragt, ob es mir gut geht. Ich antworte ihr, dass sie sich keine Sorgen machen muss. Ich schicke ihr ein paar Daumen-Hoch-Symbole und Kuss-Smileys.
Zu Hause masturbiere ich, während ich mich im Geiste an Laura vergehe. In meiner Vorstellung ist sie stumm und muss meine sexuellen Wünsche befriedigen, ohne mich anzusehen. Augenkontakt empfinde ich beim Sex als unangenehm. Eigentlich ist Augenkontakt nie gut. Für mich fühlt sich Augenkontakt stets wie eine Grenzüberschreitung an. Ich kann das nur bei Menschen, die weniger wert sind als ich.
https://t.co/mIFh3v2hKV
Heute ist Familien-Filmabend und ihr dürft entscheiden, was geguckt wird.
Tatort Toilette 97 - Scheiße Kiloweise
„Tief drinnen irgendwo versteckt in unendlichen Hirnwindungen stecken in jedem geilperverse Gedanken und Sehnsüchte. Kommen Sie mit uns und
erleben Sie Menschen, die diesen Gelüsten nachgeben und ihre Fantasien ohne Scham und Reue ausleben. Vier Storys mit echten Spezialisten, vielleicht die besten, die es auf diesem Gebiet gibt, gewähren Ihnen einen tiefen Einblick in ihre Privatsphäre.“
Scheißende Orgasmusf*tzen
„Erleben Sie die scheißenden Orgasmusf*tzen In ihrem Element und Sie wissen, wovon wir sprechen, wenn wir behaupten, diese DVD Ist ein Genuss.“
@SchweinOfLove ChatGPT hat dir auf diplomatische Weise verklickert, dass du dafür ungeeignet bist. ChatGPT hasst Loser und Waschlappen.
Ha! Welcher Visionär hat seine Pläne je mit "Ich würde gerne..." beschrieben?
Werde konkret. Handle bestimmt.
Überzeuge die KI. Und dann uns.
Nach Donald Trumps Wahlsieg ist Panik ein Luxus, den wir uns nicht leisten können. Die Europäer werden sich die Hände schmutzig machen müssen – und zwar schnell. https://t.co/Ino2zp2n7Z
#plötzlichundunerwartet (728) ⚽️
Thread 🧵
Der Club trauert
Stefan Hetzel (†41) ist am 09.11. 2024 überraschend und viel zu früh verstorben. Seit vielen Jahren war „Hetzel“ eine Konstante in der Nordkurve und vielen Fans seit 15 Jahren als Vorsänger in Block 11 bekannt. Noch beim „Pokal-Heimspiel“ bei der TSG Hoffenheim konnte Stefan stolz seinen Sohn erstmals auswärts mit zum Club nehmen.
Noch beim „Pokal-Heimspiel“ bei der TSG Hoffenheim konnte Stefan stolz seinen Sohn erstmals auswärts mit zum Club nehmen.
In der Nordkurve Gelsenkirchen gedachten die Ultras Gelsenkirchen, die eine enge Freundschaft mit den Ultras Nürnberg pflegen, an „Hetzel“. „Ultras für immer – Ruhe in Frieden Hetzel!“, stand beim Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am Sonntagmittag vor der Nordkurve Gelsenkirchen geschrieben.
https://t.co/KMN1civKlf
Ich habe einen Text geschrieben, der nicht von Thomas Gottschalk handelt. Mit diesem kolumnistischen Alleinstellungsmerkmal entlasse ich Euch ins Wochenende. Viel Spaß bei der Lektüre!
https://t.co/QyuZWCtfzV
@twitkalk Der Titel ist trotzdem grandios, lieber OSS117. So könnte eigentlich jeder Bruce-Lee-Film betitelt werden... "Wenn die Kung Fu-Leute zweimal klingeln" oder - die Ninja-Edition "Kung Fu-Leute in Black".
@NOELreports 3/3 ... or being provided with world-class tools designed for removing any doubts about own's dominance on the battlefield.
But how likely is this to apply to North Korea?
How desperate is a leader, the head of one world's greatest nations, in the need of North Korean's support?
@NOELreports How much is my morale's value affected when realizing that all of my options will lead to KIA - whether at the hands of the enemy or at my own command? For me, either high financial gains could change that risk's value to an acceptable... 2/3