Lehrkräftemangel, Überlastung überall und dann verlieren wir auch noch die Erfahrensten. Bitterer geht’s kaum.
Er muss mindestens zwei Jahre weiter als Stellvertreter bleiben, damit das Know-how nicht gleich mit in den Ruhestand muss.
Wieso nicht auch hier Aktivrente?
Matthias Landsberg (66) aus Unna würde gerne Schulleiter bleiben, obwohl er das Ruhestandsalter erreicht hat. Darf er aber nicht. https://t.co/Q0fUeVmTHS
Man will es nicht, aber man muss es leider glauben. 🤦🏼♂️
Weil nach Corona niemand mehr weiter daran gearbeitet an, dauerhaft digitales Lernen -auch fürs Distanzlernen- als Struktur aufrechtzuerhalten, sind auch kurzfristige Lösungen nicht möglich.
Es bleibt noch so viel zu tun. 😌
Irre. Längste Stromausfall in der Nachkriegsgeschichte. Jetzt ist der Strom da, aber die Schulen bleiben erst mal zu. Man müsse technische Prüfungen machen. ❓❓
PS: Unterrichtsausfall bei meinen Kindern ohnehin schon auf Rekordniveau. #Bildungsrepublik@SenBJF
Public Money ≠ Public Code
Was ist damit gemeint? Die Aussage bezieht sich auf Software, die aus öffentlichen Geldern, also von der Allgemeinheit, finanziert wird, jedoch nicht für alle nutzbar ist.
Wo liegen die Unterschiede zwischen freier und proprietärer Software? Bei proprietärer oder Closed Source Software (CSS) darf der Quellcode weder verbreitet, untersucht oder verändert werden, da er im Besitz einer natürlichen oder juristischen Person ist. Für die Nutzung ist häufig eine Lizenzgebühr fällig.
Open Source Software (OSS) hingegen kann von jedem verwendet, untersucht und verbreitet werden, zudem kann damit nur zu bestimmten Bedingungen Geld verdient werden.
Die Ziele, die hinter dem Public Money = Public Code Prinzip stehen, reichen von digitaler Souveränität über Abhörsicherheit, Unabhängigkeit von Unternehmen bis hin zu garantierten Zugriffsrechten auf staatliche Datenbestände.
Es geht bei dieser Forderung darum, dass im öffentlich finanzierten Bereich konsequent auf Open Source gesetzt wird. Denn neben den Vorteilen von OSS, sollte Software, die mit Steuergeldern finanziert wird, auch im Besitz der Öffentlichkeit sein.
OSS bringt viele Vorteile mit: zum einen die Mitwirkungsmöglichkeiten einer breiten Community, die zu schnellem Wachstum beiträgt und Sicherheitsmängel schnell erkennen kann. Außerdem gibt es Plattformen, auf denen nachvollzogen werden kann, wann welcher Entwickler seinen Quellcode verändert, dies erzeugt Qualitätsdruck und steigert den Wettbewerb.
Ein weiterer Vorteil von OSS ist das große Innovationspotenzial, da die Entwickler nicht an Firmenvorgaben gebunden sind.
Auch aus Kostengründen würde man von der Nutzung von OSS profitieren, denn die teils hohen Gebühren für Produktlizenzen würden entfallen.
Argumente gegen die Nutzung von OSS sind zum einen die Gefahr, dass frei lesbare Quellcodes Sicherheitslücken offenbaren könnten, die von Entwicklerseite nicht rechtzeitig erkannt werden. Manche zweifeln das Einsparungspotential an, denn die Pflege und Weiterentwicklung sei durch die geringeren Skaleneffekte deutlich kostenintensiver.
Auch die Kompatibilität freier Software mit proprietärer Software kann laut den Stadtverwaltungen Freiburg und Mannheim zu erheblichen Problemen führen.
Durch die Nutzung von CSS begibt man sich in eine Abhängigkeit, dies kann vor allem in Bereichen mit sensiblen personenbezogenen Daten zum Problem werden.
Positive Beispiele dafür, dass OpenSource auch in der Praxis funktioniert, sind bspw. OpenStreetMaps, das Betriebssystem Linux oder Wikipedia.
Ich denke: Anwendungen, die von der Allgemeinheit finanziert werden, sollten auch von der Allgemeinheit nutzbar sein. OpenSource bietet ein gewaltiges Potential, das wir für die Digitalisierung dringend brauchen.
Wie steht ihr dazu, dass öffentliche Gelder verwendet werden für Software, die nicht für alle nutzbar ist?
#politik #software #opensource #digitalesouveränität #datenschutz
Pünktlich zum Sommer möchte ich über Urlaub reden. Aber nicht irgendeinen, sondern Bildungsurlaub! Noch nie gehört? Dann jetzt aufgepasst:
Beim Bildungsurlaub handelt es sich nicht um Erholungsurlaub, deshalb wird häufig auch der Begriff “Bildungsfreistellung” genutzt. Es geht darum, sich beruflich, politisch oder allgemein weiterzubilden. Das Ziel ist die Förderung zum lebenslangen Lernen von Arbeitnehmer:innen.
Ich war erschrocken, wie wenig Leute bereits Bildungsurlaub in Anspruch genommen haben, geschweige denn darüber informiert waren, dass sie diese Option haben.
Bildungsurlaub ist bezahlter Urlaub, es wird also weiterhin Gehalt gezahlt. Die Kursgebühren werden in der Regel aus eigener Tasche gezahlt. Die Weiterbildung muss einem beruflichen oder politischen Zweck dienen. Es wurde jedoch im Jahr 2019 vom Landesarbeitsgericht entschieden, dass auch ein Yogakurs der Stressbewältigung dienen kann.
Bereiche in denen ihr euch in eurem Bildungsurlaub fortbilden könnt sind z.B.:
- Gesundheit, Erholung und Stressbewältigung
- Sprachkurse und Sprachreisen
- Kaufmännisches, Recht und Finanzen
- Führungskräfteschulungen
- Rhetorik, Kommunikation und Social Media
- Politik und Gesellschaft
Der Bildungsurlaub ist eine gute gesetzliche Möglichkeit, sich weiterzubilden und kann nicht nur den Arbeitnehmer:innen helfen, sondern auch den Arbeitgeber:innen, denn egal ob direkter oder indirekter Bezug zur Arbeit, von Weiterbildungen profitieren alle Beteiligten.
Den Anspruch gibt es außerhalb von Bayern und Sachsen in allen Bundesländern. Alle Arbeitnehmer:innen, sowie Auszubildende in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst können diesen beantragen.
Die Anzahl der Tage variiert dabei von Bundesland zu Bundesland, teilweise sind es 5 Tage pro Jahr, in anderen Bundesländern 10 Tage für 2 Jahre. Bei Auszubildenden kann die Anzahl der Tage im Vergleich zu Arbeitnehmer:innen ebenfalls variieren.
Ausgenommen vom Anspruch auf Bildungsurlaub sind Beamt:innen, Richter:innen, Soldat:innen und Freiwilligendienstleistende.
Habt ihr euch schon mal Bildungsurlaub genommen? Und falls ja, welche Art von Kursen habt ihr besucht?
#weiterbildung #bildung #urlaub #bildungsurlaub #politik
Gestern fand im Wissenschaftsausschuss des Landtags NRW eine Anhörung mit dem Titel „Chancen von Künstlicher Intelligenz im Bildungswesen und Forschung nutzen und Herausforderungen souverän begegnen“ statt. Ich war als Sachverständiger dazu eingeladen!
Neben den Herausforderungen bei der Nutzung als auch der Ausbildung der Lehrkräfte möchte ich hier vor allem auf das riesige Potential aufmerksam machen.
Denn KI kann nicht nur den Lernenden helfen, beispielsweise durch personalisierte Bildungsangebote, sondern auch die Lehrkräfte entlasten, z.B. durch Unterstützung bei Korrekturen oder der Bearbeitung von Aufgaben in der Verwaltung.
Es könnten Bildungsdaten analysiert werden, mit denen Trends und Muster erkannt werden, damit frühzeitig eingegriffen und gehandelt werden kann.
Die Schüler:innen müssen sowohl mit KI lernen als auch erlernen, wie sie sich die Möglichkeiten zum Nutzen machen. Sie dürfen keine Konkurent:innen der KI werden.
Auch die Chancengleichheit könnte mit Hilfe von KI steigen, wenn alle den gleichen Zugang zu den Angeboten haben. Denn die KI kann das schaffen, was aufgrund des Mangels an Fachkräften nicht möglich ist, individualisiertes Lernen.
KI wird die Lehrkräfte nicht ersetzen, dennoch kann sie behilflich sein, den größer werdenden Lehrermangel abzufedern.
Wie steht ihr zum Thema KI im Bildungswesen?
#politik #ki #schule #zukunft #zdb #ai #bildung #schule #lehrermangel #twlz #zukunftgestalten
🤖Frei nach dem Motto “The Stage is yours” spreche ich beim pxp Festival über die Chancen von künstlicher Intelligenz im Bildungswesen.
🎤Kommt gerne um 17 Uhr zur Stage is Yours - Zeltbühne, um mehr über das Thema zu erfahren. Hier schonmal ein kleiner Teaser, um was es gehen wird:
➡️ Wie kann KI zum Lernen genutzt werden?
➡️Welchen Einfluss hat die Technologie auf die Chancengleichheit?
➡️Welche Vorteile gibt es für Lehrkräfte?
➡️Wo muss man jetzt ansetzen?
���Das Programm enthält neben vielen musikalischen Acts weitere Speaker aber auch Mitmachaktionen, Workshops, Performances, Talks, Panels und vieles mehr! Ich freue mich darauf, mich mit Leuten vor Ort zu verbinden und auszutauschen! Habt ihr Bock?
#pxpfestival #festival #bildung #musik #speaker #event #berlin #schulen #yourvoiceforchildren #schulefeiertzukunft #stageisyours #twlz
Solider Start auf der digitalen Staat Veranstaltung in Berlin. Wird spannend und Respekt an die Moderation, die sich unironisch einen Bauhelm aufgesetzt hat - weil: Geht ja um den Umbau des Staates 👍🏼 love it. #digistaat23
Wenn jeder Studi 1 Euro in einen Topf geworfen hätte, hätten wir mit dem Geld ein Antragssystem und eine funktionierende Webseite bauen können, die den Studies dann auch wirklich ihre 200€ auszahlt 🤦🏼♂️
#chancebildung#200Euro