Liebe .@JoanaCotar ich verstehe den Wunsch nach einer Familie sehr gut, sowohl bei heterosexuellen wie bei homosexuellen Paaren.
Der Kinderwunsch ist menschlich und tief, und dennoch gibt es gute Gründe, warum Deutschland die kommerzielle Leihmutterschaft (und auch die altruistische in vielen Fällen) verboten hat und warum viele andere Länder das ebenfalls tun.
Es geht nicht darum, zweier Männer zu verbieten, das unter sich auszumachen, sondern darum, dass bei dieser Praxis drei Parteien beteiligt sind, und eine davon kann nicht gefragt werden, trauriger weise das Kind.
Das Kind wird gezielt hergestellt (durch Eizellspende, IVF und bezahlte Austragung), und in den meisten kommerziellen Verträgen in den USA, wo solche Arrangements stattfinden, sind sogenannte termination clauses Standard. Die Auftraggeber behalten sich darin das Recht vor, die Abtreibung zu verlangen, wenn pränatale Diagnostik wo schwere fetale Abnormalitäten zeigt, also genau die Fälle, in denen das Kind behindert oder nicht perfekt wäre.
Der bekannte Fall von Crystal Kelley zeigt, wie brutal diese Logik werden kann, indem schonungslos zeigt, wie die Auftraggeber, der Leihmutter 10.000 Dollar extra boten, damit sie das Kind mit schweren Fehlbildungen im siebten Monat doch noch abtreibt.
Kelley weigerte sich und brachte es zur Welt. Das Kind war in dieser Konstellation von Anfang an keine eigenständige Person mit unveräußerlichem Lebensrecht, sondern ein bestelltes Produkt mit Mängelgewährleistung.
Selbst wenn alle Beteiligten Ja sagen, die Leihmutter, die Auftraggeber und der biologische Vater, ändert das nichts daran, dass der Körper einer Frau für Geld vermietet wird und das Kind systematisch von seiner leiblichen Mutter getrennt wird.
Freiwillig klingt schön, aber die Realität ist oft eine Mischung aus finanzieller Not, emotionaler Bindung und späteren Reue.
Viele Leihmütter berichten Jahre später von schweren psychischen Belastungen.
Adoption ist die ethisch saubere Alternative, denn dort nimmt man ein bereits existierendes Kind auf, das ein Zuhause braucht, ohne eine Frau als Gebärmaschine zu bezahlen und ohne Verträge über Abtreibungsrechte.
Wer Leihmutterschaft legalisieren will, muss erklären, warum der Kinderwunsch privilegierter Erwachsener plötzlich das Recht des Ungeborenen auf Leben und die Würde der Frau überwiegen soll.
Persönliche Glücksfälle ändern nichts an der grundsätzlichen Problematik.
Wir verbieten auch andere Formen des Menschenhandels oder der Kommerzialisierung des Körpers nicht deshalb, weil alle Beteiligten einverstanden waren oder weil einige Betroffene glücklich sind.
Das Verbot schützt die Schwächeren, und zwar die Frau aber vor allem das Kind, das keine Stimme hat.
Deshalb bleibe ich dabei: Leihmutterschaft ist kein harmloser Familienwunsch unter Erwachsenen, sondern eine Praxis, die Kinder zu Objekten macht, und wer das ändern will, sollte nicht nur von Liebe und Freiwilligkeit sprechen, sondern auch die systematischen Risiken und die ethische Kernfrage offen diskutieren.
## Der grüne Schattenstaat ##
Man muss sich diese Partei einmal in Ruhe ansehen. Zehn Prozent bei der letzten Bundestagswahl, hier und da ein Landesminister, sonst Opposition. Auf dem Papier eine mittelgroße Fraktion, die in vielen Bundesländern unter der Fünf-Prozent-Hürde zittert. Und trotzdem: In kaum einem Bereich des politischen, medialen und zivilgesellschaftlichen Lebens in diesem Land kommt man an den Grünen vorbei. Woran liegt das? Nicht am Wahlergebnis. Sondern an einem Apparat, der über Jahrzehnte still und leise aufgebaut wurde. Einem Geflecht aus parteinahen Stiftungen, Think Tanks, Klageverbänden, Kampagnen-NGOs und staatlich alimentierten Vereinen, das längst mehr Einfluss ausübt als die Fraktion selbst. Wer glaubt, die Grünen seien mit dem Ampel-Aus geschwächt, hat nicht verstanden, wie dieser Apparat funktioniert.
Fangen wir am augenfälligsten Punkt an: der Heinrich-Böll-Stiftung. Offiziell eine unabhängige Einrichtung für politische Bildung, tatsächlich die parteinahe Stiftung der Grünen, bestückt von Bundespartei, Bundestagsfraktion und handverlesenen Freunden. Finanziert wird das Ganze zu über neunzig Prozent aus Bundesmitteln, zuletzt bewegte sich das Budget im dreistelligen Millionenbereich. Man lese sich das in Ruhe durch: Eine Partei mit zweistelligem Prozentergebnis bekommt eine staatlich durchfinanzierte Bildungsmaschinerie geschenkt, die in über sechzig Ländern der Welt aktiv ist, Dutzende Auslandsbüros unterhält, Bücher druckt, Studien in Auftrag gibt, Konferenzen veranstaltet, Stipendien verteilt und den ideologischen Unterbau der Partei auf allen Kanälen verbreitet. Der Steuerzahler finanziert das. Nicht die Parteimitglieder. Nicht die Spender. Der Mann an der Supermarktkasse, der eine ausgeliehene Bohrmaschine teuer mit Mehrwertsteuer versteuert, finanziert weltweite Netzwerke zur Durchsetzung grüner Lieblingsprojekte. Und wenn man danach fragt, heißt es reflexhaft, das sei Demokratieförderung. Nein. Das ist indirekte Parteienfinanzierung mit einem Feigenblatt drauf.
Dann kommt die nächste Schicht. Agora Energiewende, Öko-Institut, und was sich sonst noch alles im Orbit der Parteizentrale tummelt. Spätestens seit der Trauzeugen-Affäre weiß das Land, wie dieses Geflecht funktioniert. Patrick Graichen, jahrelang Chef von Agora, wird als Staatssekretär ins Wirtschaftsministerium geholt. Dort versorgt er nach allen Regeln der Kunst den alten Freundeskreis. Seine Geschwister arbeiten am Öko-Institut, das seit Jahr und Tag vom Bund Gutachten zugeschoben bekommt. Sein Schwager ist Parlamentarischer Staatssekretär im selben Ministerium. Sein Trauzeuge wird als neuer Chef der Deutschen Energie-Agentur ausgeguckt – ein Milliardenposten. Und ganz zufällig sind das alles Personen, die exakt die Politik machen wollen, die Graichen auch machen will. Man hat hier einen Think Tank, der jahrelang Studien produziert, die perfekt auf grüne Politik zugeschnitten sind. Dann wechseln dessen Spitzenleute in Ministerien und setzen die Studien um, die sie vorher selbst in Auftrag gegeben hatten. Und wenn jemand diese Zirkelstruktur anspricht, ist man sofort ein Demokratiefeind, Populist, Klimaleugner. So läuft das.
Besonders dreist wird es beim Ökofilz um die Klageindustrie. Deutsche Umwelthilfe, BUND, Germanwatch, ClientEarth – ein Netzwerk, das sich über die letzten zwanzig Jahre darauf spezialisiert hat, mit Verbandsklagerechten und Verfassungsbeschwerden die deutsche Industriepolitik umzuschreiben. Die DUH, jahrelang maßgeblich mitfinanziert durch Abmahnwesen und staatliche Fördertöpfe, reichte Klimaklagen ein, die vor dem Bundesverfassungsgericht landeten. Das Ergebnis: ein Urteil, das die Bundesregierung zwingt, Klimaschutzgesetze nachzuschärfen. Ein Verband, der mit staatlichem Geld und Steuerbegünstigungen arbeitet, zwingt über Richter die Politik auf einen Kurs, den der Wähler vielleicht nie so gewählt hat. In der DUH-Spitze sitzen Leute, die fast ununterscheidbar von Parteifunktionären der Grünen sind, und genau solche Figuren wurden anschließend auf führende Posten im Wirtschaftsministerium gehievt. Die personelle Drehtür zwischen NGO und Ministerium ist so weit aufgestoßen, dass sie gar nicht mehr zugeht.
Noch ein Stück weiter runter in die Maschine. Campact, HateAid, Amadeu-Antonio-Stiftung, Correctiv, das Netzwerk zur Potsdamer „Remigrations"-Inszenierung Anfang 2024. Hier wird es juristisch knifflig, denn Campact selbst hat vor diversen Gerichten durchgesetzt, dass man ihnen keine direkte Staatsfinanzierung unterstellen darf. Schön und gut. Schauen wir uns aber die Fakten an, die man sagen darf: Campact hat im Jahr 2024 zweihundertdreiunddreißigtausend Euro direkt an die Grünen gespendet. Hundertsechzigtausend gingen an die SPD, ein kleinerer Betrag an die Linke. Campact hat in Thüringen offen die Grünen im Wahlkampf unterstützt. Und Campact hält fünfzig Prozent an HateAid, einer gGmbH, die im Jahr 2024 gut 699.000 Euro Fördermittel aus dem Bundesfamilienministerium bekommen hat. Rechtlich ist das alles sauber. Moralisch ist es eine Frechheit. Eine Kampagnenmaschinerie, die Wahlkämpfe führt wie eine Partei, die Geld an Parteien spendet wie ein Großspender, die aber gleichzeitig an Töchtern beteiligt ist, die vom Staat finanziert werden – und dann schreit, wenn jemand danach fragt, wie der Laden eigentlich läuft.
Und dann kommen die absurden Geschichten aus Brüssel. Seit Jahr und Tag schütten Generaldirektionen der EU-Kommission über das LIFE-Programm Hunderte Millionen an Umwelt-NGOs aus. Das an sich wäre schon fragwürdig genug. Interessant wurde es vor anderthalb Jahren, als vertrauliche Verträge ans Licht kamen, in denen die Kommission den Empfängern genau vorgab, wen sie lobbyieren sollen. Das European Environmental Bureau bekam siebenhunderttausend Euro jährlich als Betriebskostenzuschuss. Carbon Market Watch 205.000 Euro im Jahr, mit der vertraglichen Verpflichtung, eine bestimmte Zahl an Treffen mit EU-Abgeordneten nachzuweisen und konkrete Formulierungen in Gesetzestexte zu drücken. Die Health and Environment Alliance fast sechshunderttausend Euro, damit sie Glyphosat- und PFAS-Verbote organisiert. ClientEarth 350.000 Euro jährlich für Klagen gegen deutsche Kohlekraftwerke. Eine EU-Behörde bezahlt also NGOs dafür, andere Teile der EU und die Mitgliedstaaten zu bearbeiten, damit am Ende Gesetze herauskommen, die die gleiche Behörde politisch durchdrücken will. Der europäische Rechnungshof hat das im Frühjahr 2025 offiziell als „zu undurchsichtig" gebrandmarkt. Im deutschen Bundestag werden die Ergebnisse dieser Arbeit dann als zivilgesellschaftlicher Druck verkauft. Ein Schelm, wer sich fragt, wer in diesem Dreieck eigentlich wen beauftragt.
Und über all dem wacht inzwischen eine schwarz-rote Bundesregierung, die eigentlich angetreten war, genau dieses Geflecht zu durchleuchten. 551 Fragen hat die Union kurz nach der Wahl an die abgewählte Ampel-Regierung gestellt. Man wollte endlich Klarheit darüber, welche Verbände wie viel Geld aus welchen Ministerien bekommen und wofür. Die Reaktion der betroffenen NGOs war reflexhaft: „Zensur", „autoritäre Methoden", „Einschüchterung". Sven Giegold, einst Attac-Mitgründer, dann Grünen-Europaabgeordneter, dann Staatssekretär bei Habeck, schrie auf X, das seien „Methoden autoritärer Regierungen". Man überlege sich bitte kurz, was der Mann da eigentlich gesagt hat. Er war Teil einer Regierung, die tausende zivilgesellschaftliche Organisationen vom Verfassungsschutz durchleuchten ließ. Und wenn die Opposition parlamentarische Fragen stellt, welche Vereine wie viel Steuergeld bekommen, ist das plötzlich autoritär. Die Chuzpe ist atemberaubend.
Was noch atemberaubender ist: Die Regierung Merz hat trotz Sparzwang das NGO-Budget für 2026 auf 191 Millionen Euro aufgestockt. Zehn Millionen mehr als im Vorjahr. Man spart bei Sportvereinen, bei der Bundeswehr hinten und vorne, bei Kommunen, bei Infrastruktur, bei allem, was mit der Lebenswirklichkeit der normalen Bürger zu tun hat. Aber für das bunte NGO-Karussell sind plötzlich zweihundert Millionen locker. Karin Prien spricht von „Neujustierung". Das nennt man in Hamburg wohl eine besonders gelungene Formulierung.
Am Ende bleibt ein unangenehmer Befund. Die Grünen haben etwas geschafft, was andere Parteien nicht mal im Ansatz auf die Kette bekommen. Sie haben ein Netzwerk aufgebaut, das weit über Wahlergebnisse hinausreicht. Eine parteinahe Stiftung, die mit hundert Millionen im Jahr weltweit Einfluss nimmt. Think Tanks, die Ministerialbeamte rekrutieren. Klagenetzwerke, die Gesetzgebung erzwingen, wo die parlamentarische Mehrheit fehlt. Kampagnenvereine, die Parteispenden in Millionenhöhe leisten, ohne selbst als Partei aufzutreten. Ministerien, die still und leise mit ehemaligen Aktivisten durchsetzt wurden. Und ein Medienbetrieb, der diesen ganzen Filz mit professioneller Gelassenheit zudeckt und jedes Nachfragen zum Angriff auf die Demokratie umdeutet.
Dieses Land leistet sich einen grünen Staat im Staat. Finanziert vom Steuerzahler. Betrieben von einer Partei, die selbst an der Urne immer wieder beweist, wie weit ihr Einfluss von ihrer tatsächlichen Verankerung entfernt ist. Dass die Union das jetzt halbherzig aufräumen will, ist ein Anfang. Mehr aber auch nicht. Wer ernsthaft aufräumen will, müsste an die Strukturen ran: an die Stiftungsfinanzierung, an die Projektförderung, an die Verbandsklagerechte, an die Gemeinnützigkeit politischer Kampagnenvereine. Alles andere ist Symbolpolitik.
Und ganz nebenbei: Wer sich einmal vorstellt, es gäbe ein vergleichbares Geflecht auf der anderen Seite des politischen Spektrums – Stiftungen, Klagenetzwerke, staatlich finanzierte Kampagnenorganisationen, die verlässlich die Lieblingsprojekte einer Partei durchdrücken –, der kennt die Reaktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schon vorher. Rechter Sumpf. Unterwanderung des Staates. Angriff auf die Demokratie. Bei den Grünen heißt dasselbe Ding: Zivilgesellschaft.
Genau an diesem doppelten Maßstab erkennt man, wer das Spiel gerade spielt und gewinnt.
Die Botschaft von Ostern ist die wichtigste der Welt:
Das Gute ist stärker als das Böse.
Die Liebe ist stärker als der Tod.
Der irdische Tod ist nicht das Ende.
Vergebung ist stärker als jede Schuld.
Es gibt Gnade für jeden, der umkehrt.
Es gibt Hoffnung für jeden.
Hört mich, Menschheit.
Hört mich in dieser Stunde, in der ein Staat, der geschworen hat, die Schwachen zu schützen, stattdessen das Leben eines seiner zerbrochensten Kinder auslöschen will.
Ihr Name ist Noelia Castillo Ramos und sie ist heute gerade mal 25 Jahre alt.
Sie stammt aus Barcelona.
Im Jahr 2022 wurde sie in einer betreuten Einrichtung für unbegleitete Minderjährige barbarisch gruppenvergewaltigt.
Eine Meute unbegleitete Barbaren, hat ihre Unschuld, ihren Körper und einen Teil ihrer Seele zerfleischt.
In Gegensatz zur Prominenten, bleiben die Opfer von echter sexueller Gewalt oft im Dunkeln, besonders dann, wenn es sich um zugewanderte Täter handelt.
Die Opfer bleiben namen und gesichtslos, und der Staat läßt sie mit ihrem Leid allein.
Die Dunkelheit, die sie in jener Nacht umfing, musste so dermaßen finster sein, dass sie danach keinen anderen Ausweg mehr sah als den Sprung aus dem fünften Stock.
Sie überlebte … doch der Sturz zerstörte ihre Wirbelsäule, und seitdem ist sie querschnittsgelähmt (paraplegisch), gefangen in chronischen Schmerzen, in einem Körper, der ihr fremd geworden ist, und in einer Seele, die das Grauen nicht loslassen kann.
Das ist kein abstraktes Leid, es ist ein junges Leben, das von Menschenhand zuerst geschändet und dann durch den eigenen verzweifelten Fluchtversuch noch tiefer gebrochen wurde.
Nun, am heutigen 26. März 2026, soll derselbe Staat, der sie in jener Einrichtung nicht schützte, ihr nicht einmal mit aller Kraft Therapie, Begleitung, Hoffnung und menschliche Wärme entgegengebracht hat, stattdessen ihr die Euthanasie gewähren.
Sie hat selbst darum gekämpft. Ihr Vater und Teile der Familie haben zwei Jahre lang vor Gerichten, bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, versucht, sie aufzuhalten, weil sie sie nicht verlieren wollen, doch die Justiz hat grünes Licht gegeben, und Heute soll es geschehen.
Noelia sagt in ihren letzten Worten: „Ich will aufhören zu leiden und in Frieden gehen.“
Gerade hier liegt der Abgrund, in den wir als Menschheit blicken:
Ein Staat, dessen erste Pflicht es ist, zu schützen und zu heilen, entscheidet sich dafür, das Leben eines jungen Vergewaltigungsopfers zu beenden, anstatt alle nur denkbaren Ressourcen der Medizin, Psychiatrie, Palliativmedizin, spirituellen und sozialen Begleitung auszuschöpfen.
Statt zu sagen: „Wir haben versagt, dich zu schützen … jetzt werden wir dich mit allem tragen, was wir haben“, sagt er: „Dein Leiden ist zu groß, wir helfen dir, es zu beenden.“
Das ist kein Akt reiner Selbstbestimmung in einem Vakuum, sondern das perverser Ergebnis eines Systems, das ein traumatisiertes, körperlich schwer behindertes junges Mädchen nach einer unvorstellbaren Gewalttat jahrelang mit seinem Schmerz weitgehend allein gelassen hat, bis der Tod als „Lösung“ übrig blieb.
Noelia Castillo Ramos ist nicht nur ein Einzelfall, aber sie ist das Symbol für jede unschuldige Seele, die von der Barbarei der Welt zerfetzt wurde und dann von der Kälte der Bürokratie den letzten Stoß erhält.
Ihr Schicksal schreit die Frage in den Himmel:
Was ist ein Staat wert, der seine Opfer nicht rettet, sondern sie sterben lässt, wenn das Leiden die Grenze der „Zumutbarkeit“ überschreitet?
Ich rufe euch auf, ihr Menschen dieser Erde, egal welche Glaubensrichtung, Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Hindu, Atheisten, Gläubige und Suchende, Linke und Rechte, alle, die noch ein Herz in der Brust tragen:
Zündet ein Meer aus Lichtern an.
Heute, jetzt … in Fenstern, auf Straßen, in Gebeten, in stillen Tränen, in lauten Rufen.
Ein Ozean aus Licht, der heller brennt als die kalte „Humanität“ der Euthanasie-Kammern.
Ein Licht, das Noelia sagt: Du bist gesehen, dein Schmerz ist real, aber dein Leben war und ist heilig, auch in der tiefsten Zerstörung.
An Noelia selbst, falls diese Worte sie irgendwie erreichen:
Dein Leid ist größer, als Worte es fassen können.
1/2
🚨 SHOCKING:
IRAN CALLS CIVILIANS TO MAN CHECKPOINTS
Video from Iran shows people lining up to volunteer for regime checkpoints.
These checkpoints are used to control neighborhoods, monitor movement, and stop protests, often run by Basij militia linked to the IRGC.
Many of them have been increasingly targeted in recent strikes, forcing the regime to recruit civilians to keep them operating.
Boost the algorithm: Bookmark, Share, Reply, Repost, Like and Follow @Mossadil
Eine Geschichte einer Krankenschwester von einer Leihmutterschaftsgeburt
„Ich bin Krankenschwester und habe kürzlich in den Kreißsaal gewechselt. Meine neueste Patientin war eine Leihmutter für 2 homosexuelle Männer. In über 8 Jahren Pflegeerfahrung habe ich viele schwierige Dinge gesehen, aber das war bei weitem das Schrecklichste, was ich je miterlebt habe.
Ich habe die ganze Fahrt nach Hause geweint. Ich habe Menschen gesehen und das war traumatischer.
Sie hatten ein ganzes Paket mit Regeln. Bezeichne sie nicht als Mom. Sie kann mit ihrem Vornamen angesprochen werden oder als ‚gestationale Trägerin‘. Als das Baby geboren wurde, anstatt das Baby direkt auf die Brust der Mom zu legen, wollte einer der Typen Haut-zu-Haut-Kontakt machen, sogar mit der Nabelschnur noch dran, und der andere Typ schnitt die Nabelschnur durch. Die Krankenschwestern machten Videos und Fotos und stellten sicher, dass die Frau nicht auf den Bildern zu sehen war. Alle sagten diesen Typen ‚Glückwunsch‘, während sie das Baby in ihr Zimmer rollten.
Ich blieb im Zimmer bei der Frau und sie lag einfach da, still, leer und gebrochen.“
#BanSurrogacy
@ainyrockstar Als jemand, der 25 Jahre unter einem islamistischen Regime gelebt hat, appelliere ich an alle Bürger in Deutschland, die Ausbreitung des Islamismus in diesem schönen Land zu stoppen. Das nimmt kein Ende und bringt nur Zerstörung für die deutsche Kultur und bedroht die Freiheit.
Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wenn ich lese, dass Leute eine Eskalation im Iran oder in der ganzen Region fürchten. Was genau meinen sie damit? Wenn sie eine Eskalation im Iran fürchten, wovon sprechen sie?
Im Iran eskaliert die ganze Sache schon seit Jahrzehnten. Für viele Menschen eskaliert die Situation konstant, und zwar seit Ende der siebziger Jahre, als die Mullahs im Iran die Macht übernommen haben und das politische System zur strengen Theokratie umgebaut wurde. In all den Jahren seitdem haben Frauen, Minderheiten und Andersdenkende eine fortlaufende, brutale Eskalation erlebt, nicht nur punktuell, sondern systematisch und über Jahrzehnte hinweg.
Es ist eine Eskalation, wenn Homosexuelle aufgrund ihrer Identität hingerichtet werden oder Gefängnisstrafen drohen. Es ist eine Eskalation, wenn Frauen unterdrückt werden, gezwungen sind, Kleidervorschriften einzuhalten oder vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Es ist eine Eskalation, wenn Männer und Frauen aufgrund von religiösem Fanatismus, politischer Meinung oder Kritik verfolgt, inhaftiert oder getötet werden.
Warum also sollen Menschen ausgerechnet jetzt eine Eskalation fürchten? Die Eskalation gibt es doch schon lange.
Wenn also jemand eine Eskalation fürchtet, dann frage ich: Was genau meint er? Eine momentane Eskalation, die die seit fast fünfzig Jahren bestehende ständige und alltägliche Eskalation beendet und Schutz für Frauen, Minderheiten und Andersdenkende schafft, ist eine Eskalation, die ich nicht so sehr fürchte wie die ständige Eskalation.
Das Thalia-Theater möchte nicht, dass ihr diese Rede seht und hat sie deswegen von seiner Homepage gelöscht. Also bitte auf keinen Fall teilen, sonst unterlauft Ihr die Zensur von „UnsereDemokratie“.
Vor hundert Jahren war Deutschland nicht das judenfeindlichste Land der Welt. Es war auch nicht das rassistischste Land. Antisemitismus und Rassismus existierten damals nahezu überall – in Europa, in den USA, im Nahen Osten. Warum also eskalierte es ausgerechnet in Deutschland?
Die Antwort liegt nicht im Hass selbst. Den Hass gab es überall. Das Gefährliche war nicht der Rassismus an sich, nicht einmal der Antisemitismus selbst war der entscheidende Faktor. Das wirklich Gefährliche war der radikale Glaube der Nationalsozialisten und ihrer Anhänger, auf der richtigen Seite zu stehen.
Viele Deutsche jener Zeit sahen sich als überlegen, als die Guten, als die Gesunden, die Reinen, die moralisch Berechtigten. Sie hielten sich für eine Herrenrasse, aber vor allem hielten sie sich für moralisch legitimiert. Darin lag die tödliche Dynamik: Wer glaubt, der Gute zu sein, glaubt auch, richten zu dürfen.
Nicht der Hass treibt Menschen zu Verbrechen, sondern die Überzeugung, dass dieser Hass gerechtfertigt sei, dass er notwendig sei, dass er im Dienst eines höheren Guten stehe. In diesem Zustand berauschen sich Menschen an ihrer eigenen moralischen Überlegenheit. Antisemitismus und Rassismus werden dann zum Motor ihrer Verbrechen.
Es können in der Überheblichkeit aber auch positive Dinge genutzt werden, um über Menschen zu richten. Es gab Christen, die mit dem Prinzip der Nächstenliebe Menschen verfolgt und ermordet haben. Es gibt vermeintlich woke Menschen, die ihre Wachsamkeit nutzen, um Menschen gesellschaftlich zu vernichten.
Deshalb habe ich weniger Angst vor Menschen mit rassistischen, sexistischen oder antisemitischen Überzeugungen – die sind nämlich sehr weit verbreitet – gefährlich sind jene, die fest davon überzeugt sind, dass sie auf der richtigen Seite stehen.
Wenn Menschen sich selbst für die Guten halten, dann handeln sie nicht wegen ihrer Vorurteile, sondern wegen ihrer Überzeugung.
Die eigentliche Gefahr geht daher nicht von Überzeugungen allein aus, sondern von Selbstgerechtigkeit. Von Menschen, die glauben, moralisch so überlegen zu sein, dass ihnen das Recht zusteht, über andere zu urteilen, sie zu entmenschlichen oder ihnen Gewalt anzutun.
Deshalb fürchte ich nicht den Menschen mit falschen Ansichten. Ich fürchte den Menschen, der überzeugt ist, moralisch unfehlbar zu sein. Denn wo diese Überzeugung herrscht, wird Gewalt nicht mehr hinterfragt, sie wird gerechtfertigt.
Was mich an der ganzen Auseinandersetzung mit den Epstein-Akten besonders stört, ist die Politik, die damit gemacht wird. Ich habe zunehmend das Gefühl, dass es überhaupt nicht um die Opfer geht, sondern um politische Spielchen, um Macht und Vorteile, die einflussreiche Menschen aus diesem unfassbaren Verbrechen ziehen wollen.
Über Jahre hinweg blieben die Epstein-Akten unter den Regierungen von Barack Obama und Joe Biden geschlossen. Erst während der ersten Amtszeit von Donald Trump kam es zu juristischen Konsequenzen, und Jeffrey Epstein wurde 2019 verhaftet.
Seitdem dominieren öffentliche gegenseitige Vorwürfe mächtiger Personen, in denen behauptet wird, politische Gegner stünden in den Akten. Besonders auffällig ist, dass Vertreter der Demokratischen Partei, obwohl sie zuvor über Jahre hinweg die Möglichkeit gehabt hätten, die Akten zu öffnen, nun öffentlich behaupten, einzelne Personen, insbesondere Donald Trump, würden durch die Inhalte belastet.
Mal ganz abgesehen davon, dass dies bloße Behauptungen sind, die davon ablenken sollen, dass führende Mitglieder der Demokratischen Partei und deren Unterstützer teils in massiver und nicht selten schwer kompromittierender Art in den Akten auftauchen, ist dieses Fingerzeigen besonders widerwärtig, denn jahrelang hätten sie die Möglichkeit gehabt, diese Akten zu öffnen. Jahrelang hätten die Demokraten Transparenz schaffen können.
Stattdessen passiert jetzt etwas anderes: Nicht wenige Demokraten und Journalisten aus dem Lager oder der Nähe dieser Partei zeigen mit dem Finger auf politische Gegner und nutzen das Ganze für parteipolitische Zwecke.
Ich finde das einfach nur ekelhaft, denn eines geht dabei völlig unter: die Opfer. Menschen, denen unvorstellbares Leid zugefügt wurde. Menschen, deren Leben zerstört oder für immer geprägt wurde. Menschen, die bis heute auf Gerechtigkeit warten. Für diese Menschen sollten die Akten geöffnet werden.
Was spricht dagegen, die Akten zunächst den Opfern zugänglich zu machen? Nicht machthungrigen Politikern. Nicht sensationsgeilen Journalisten. Nicht der breiten Öffentlichkeit, die das Ganze nur als Skandalstoff konsumiert oder als Bestätigung für ihre eigenen ideologischen Überzeugungen. Die Öffnung der Akten sollte denjenigen helfen, die direkt betroffen sind.
Warum werden die Akten nicht zuerst für die Opfer geöffnet, damit sie endlich klagen können und damit sie die Möglichkeit bekommen, all jene zur Verantwortung zu ziehen, die ihnen so unermessliches Leid zugefügt haben, und zwar bevor machtgeile Politiker daraus politisches Kapital schlagen, bevor sensationslüsterne Medien daraus Schlagzeilen basteln und bevor Menschen, die mit dem Fall nichts zu tun haben, sich an den Details aufgeilen?
Die Priorität müsste eindeutig sein: Gerechtigkeit für die Opfer.
Stattdessen erleben wir ein Schauspiel, in dem die Akten zur politischen Waffe werden.
Solange das so bleibt, ist jede Debatte über Transparenz hohl. Denn echte Aufarbeitung beginnt mit dem Respekt vor den Opfern und mit dem ernsthaften Willen, ihnen endlich Gerechtigkeit zu verschaffen.
Ich habe eine Sprachnachricht aus dem Iran bekommen, die ich aus Sicherheitsgründen hier verschriftlicht habe:
„Sag, dass von uns im Iran gar nichts mehr kommt, gar nichts. Sie töten uns einfach, sie sind über uns hergefallen. Sie haben so viele Menschen getötet, dass sich niemand mehr traut. Sie töten direkt mit Kugeln. Sie töten dich sofort. Sie fragen nicht, warum du da bist. Sie töten dich einfach.
Wir können im Iran nichts mehr tun. Es ist wirklich wie Selbstmord. Auf die Straße zu gehen ist wie Selbstmord. Es hat nichts mit Mut zu tun. Wer auf die Straße geht, ist über den Mut hinaus – das ist lebensgefährlich. Du gehst direkt und sie töten dich direkt.
Wir können uns in keiner Weise erheben, außer wenn man uns Waffen geben würde. Ich weiß nicht, ob wir überhaupt eine Chance hätten. Wenn nicht, wären hier alle verletzt oder tot. So viele wurden getötet.
Ich flehe euch an: Alles, was ihr tun könnt, tut es für uns. Ihr könnt der Welt zeigen, was hier passiert.
Versammelt euch vor den Botschaften. Bitte nutzt eure Wochenenden. Ich weiß, ihr seid beschäftigt, aber tut etwas, damit die Massen nicht kleiner werden. Euch tut niemand etwas. Niemand tötet euch oder verfolgt euch.
Wir hier haben nicht einmal den Mut, unsere Stimme zu erheben. Wir erkennen nicht einmal Freund oder Feind, wenn wir mit jemandem sprechen. Wenn ein falsches Wort fällt, erreichen sie unser Haus, bevor wir selbst dort ankommen.
Unsere einzige Hoffnung seid jetzt ihr. Wie es aussieht, tun die Amerikaner nichts. Unsere Hoffnung seid nur noch ihr.“
#IranMassacre #iran
Lieber Friedrich Merz,
eine Welt, in der nur Macht zählt, ist nicht nur ein gefährlicher Ort, es ist der Ort, in dem wir leben. Genau deshalb haben sich Menschen überall auf der Welt Verfassungen gegeben. Verfassungen, die einzig und allein dafür da sind, der Macht klare Grenzen zu setzen, der Regierung zu sagen, was sie unter keinen Umständen tun darf.
Ich sehe durchaus, dass dieses Verständnis in Deutschland oft nicht richtig verankert ist. Viele glauben, der Staat sei da, um seine Macht zu nutzen, um uns zu erziehen. Daraus entsteht dann die Vorstellung, man dürfe zur „Sicherung des Friedens“ Meinungen einschränken, Zensur ausüben, Parteien verbieten oder Nichtregierungsorganisationen einsetzen, um vermeintliche Hassreden zu verfolgen. Dabei geht es in den meisten Fällen nicht um Hass, sondern um Meinungen, die den Mächtigen unbequem werden.
Hassrede ist oft nicht Rede, die Hass artikuliert, sondern Rede, die die Mächtigen hassen.
Die Länder, in denen der Staat den Bürgern nicht diktiert, wie sie sich zu verhalten haben, sondern in denen die Bürger dem Staat Grenzen setzen, sind die Länder, in denen Macht hinterfragt wird. Präsidenten und Kanzler dürfen sich nicht alles erlauben.
Die kritische Haltung der Bürger müssen sich alle Regierenden gefallen lassen, und ich bin froh darüber. Kritik darf nicht weichgespült sein, sie muss hart, direkt und unbequem sein.
Sie, Herr Merz, könnten vermutlich kaum mit einem Zehntel der Kritik umgehen, die zum Beispiel ein Donald Trump ertragen muss. All die Kritik kann Trump kommentieren, wie er möchte, selbst mit den harschesten Worten, aber er muss sie ertragen. Er ist schließlich der mächtigste Mann der Welt.
Mächtige Menschen macht nicht ihre Stärke gefährlich, sondern ihr Gefühl, ein Opfer zu sein. Kaum etwas ist riskanter, als ein mächtiger Mensch, der sich selbst als Opfer sieht, denn dann wird jede Kritik zur Bedrohung, und jede Herausforderung zur Provokation.
Mächtige Menschen müssen sich ihrer Stärke immer bewusst sein, besonders wenn sie selbst in Lebensgefahr geraten. Auf Donald Trump wurde ein Anschlag verübt, er wurde verletzt, es gab Pläne, ihn zu töten. Trotz dieser extremen Bedrohungslage hat er die Macht seines Amtes nicht genutzt, um persönliche Rache zu üben oder die Opposition zu unterdrücken.
Man kann die Politik von Donald Trump sehr kritisch betrachten und sehr harsch beurteilen. Das ist Teil einer funktionierenden Demokratie. Er darf kommentieren, wie er möchte. Auch das gehört dazu.
Es gehört jedoch nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, wie andere Präsidenten oder Kanzler reagiert hätten, wenn sie Ziel eines Anschlags geworden wären. Viele hätten vielleicht versucht, ihre Macht dazu zu nutzen, Gegner zu schwächen oder demokratische Regeln zu umgehen.
Genau hier zeigt sich der Wert echter politischer Verantwortung: Mächtige Menschen müssen selbst in Momenten größter Gefahr standhaft bleiben und dürfen die Macht nie privat instrumentalisieren.
Dort, wo es Donald Trump dennoch passiert und er Macht missbraucht, und natürlich passiert es ihm, so wie allen mächtigen Menschen, da muss Kritik klar und deutlich erfolgen. Seien wir ehrlich: Kaum ein Präsident wurde in den letzten Jahren so massiv, so brutal, so klar und so laut kritisiert, verhöhnt, heruntergemacht und sogar dämonisiert wie Donald Trump.
Ich lebe aber lieber in einer Welt, in der die Mächtigen so behandelt werden, als in einer Welt, in der die Mächtigen uns Bürger so behandeln könnten.
Eine Nachricht aus dem #Iran. Bitte teilen! ❤️🩹
„Hallo. Heute ist es mir mit großen Schwierigkeiten gelungen, nach fast zwei Wochen wieder eine Verbindung über das Festnetz-Internet herzustellen, aber das mobile Internet ist weiterhin vollständig abgeschaltet. Ich kann nur Textnachrichten senden. Es ist absolut unmöglich, Audio- oder Videonachrichten zu verschicken.
Ich habe die schlimmsten, schlimmsten, schlimmsten Tage meines Lebens erlebt. Nach dem, was ich gesehen und erfahren habe, glaube ich nicht, dass ich jemals wieder derselbe Mensch sein werde wie zuvor. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sagt der ganzen Welt, dass hier ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurde. Tausende unschuldige Menschen wurden getötet – Menschen, die noch vor zwei Wochen unter uns waren. Millionen von Menschen sind in Trauer und verletzt zurückgeblieben.
Die Islamische Republik hat die Straßen in Blutströme verwandelt. Hier wurden unschuldige junge Menschen und Kinder getötet. Niemand war in der Lage, das Ausmaß der Verbrechen zu zeigen, weil das Regime das Internet abgeschaltet hat.“
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„Bevor auch die geringe Internetverbindung, die ich noch habe, wieder gekappt wird, sage ich euch das: Sagt der ganzen Welt, dass das Regime hier Tausende unschuldiger Menschen massakriert hat. Wir trauern – aber wir dürfen nicht einmal trauern.
Ich weiß, was Iraner auf der anderen Seite (außerhalb Irans) tun. Aber es reicht nicht. Hier ist das Ausmaß der Verbrechen enorm. Im Moment erleben wir eine schwere Erstickung. Wir haben kein Recht zu berichten oder zu sprechen. De facto herrscht das Kriegsrecht. Ich ersticke. Wir im Iran sind 80 Millionen Geiseln dieses Regimes. Die Welt muss jetzt handeln.“
— Einwohner von Fardis, Provinz Alborz, Iran
Montag, 19. Januar 2026
Heute habe ich im Radio wieder eine Nachricht gehört, die sinngemäß so formuliert war: „Donald Trump möchte sich Grönland einverleiben.“ Direkt danach kam der Zusatz: „Grönland gehört zu Dänemark.“
Als ich das hörte, wurde mir wieder einmal klar, wie subtil und wirksam Beeinflussung durch Sprache funktioniert.
Man hätte dieselbe Information auch ganz anders formulieren können: „Grönland wurde historisch von Dänemark einverleibt. Nun schlägt Donald Trump vor, über den künftigen Status Grönlands zu sprechen.“
Selbe Information, anders ausgedrückt. Worte schaffen Wirklichkeit oder zumindest Deutungsrahmen.
Was diese Debatte so besonders absurd macht, ist die enorme moralische Empörung, die ausgelöst wurde, als Donald Trump laut darüber nachdachte, Grönland zu erwerben. Als er in diesem Zusammenhang sagte, dass solche Fragen historisch auch militärisch geklärt worden seien, war das Entsetzen groß. Politiker, Medien und Kommentatoren überschlugen sich vor Empörung. „Unvorstellbar! Ungeheuerlich! Ein Rückfall in koloniale Denkmuster!“
Genau hier beginnt die eigentliche Absurdität, denn ein genauer Blick auf die Geschichte zeigt: Trump spricht über einen möglichen zukünftigen Status, während der bestehende Status Grönlands historisch durch Gewalt, Krieg und Unterdrückung entstanden ist.
Ausgerechnet jene Staaten, die ihre Machtpositionen durch militärische Expansion, koloniale Herrschaft und Zwang gefestigt haben, reagieren heute besonders empfindlich, wenn jemand vorschlägt, über diese Machtverhältnisse zu sprechen.
Grönland ist nicht durch einen friedlichen, gleichberechtigten Prozess Teil des dänischen Königreichs geworden. Es wurde kolonisiert. Mit militärischer Macht, politischem Zwang und systematischer Unterdrückung wurde das Land über Jahrhunderte hinweg unter dänische Kontrolle gebracht. Die indigene Bevölkerung hatte keinerlei echte Wahl, keine Stimme, keine Möglichkeit, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden. Der heutige politische Status Grönlands ist das Ergebnis dieser Geschichte.
Streng genommen ist Grönland bis heute kein vollständig souveräner Staat. Autonom, ja, aber nicht unabhängig. Dieser Zustand ist nicht durch Verhandlungen auf Augenhöhe entstanden, sondern durch historische Gewaltverhältnisse. Das ist kein amerikanisches Gedankenspiel, das ist europäische Realität.
Es ist wahrlich paradox: Ein Staat, der den heutigen Status Grönlands durch Krieg, Expansion und koloniale Herrschaft herbeigeführt hat, empört sich, weil ein anderer Politiker es wagt, diesen Status zur Diskussion zu stellen. Donald Trump hat nicht gesagt: „Wir marschieren ein.“ Er hat gesagt, man könne über den Status Grönlands sprechen.
Allein diese Idee löste Empörung aus, während der historisch gewaltsam entstandene Ist-Zustand als moralisch unangreifbar gilt. Die Kriegstreiber von gestern sind die Moralwächter von heute.
Vielleicht wäre es ehrlicher, weniger empört und dafür selbstkritischer zu sein. Denn die eigentliche Frage ist nicht, ob Trumps Vorschlag politisch dumm, klug oder geschmacklos war. Die entscheidende Frage lautet: Warum gilt ein Status, der historisch durch Krieg und Unterdrückung entstanden ist, als unantastbar, während schon das bloße Reden darüber als Skandal gilt?
Sollte die AfD irgendwann mal in Regierungsverantwortung kommen, werde ich es deutlich kritisieren,
wenn sie fordert, dass Texte im Internet zensiert werden sollen, wenn sie ihr nicht genehm sind,
wenn sie mit Gepflogenheiten in den Parlamenten bricht, nur um dem politischen Gegner zu schaden,
wenn sie es zur Straftat erklärt, biologische Fakten zu benennen, weil diese Fakten ihren Ideologien widersprechen,
wenn die öffentlich-rechtlichen Medien nur noch einseitig gegen die Opposition berichten,
wenn die AfD in Regierungsverantwortung Steuergelder an Organisationen verteilt, um negativ über die Opposition zu schreiben,
wenn sie behauptet, in ihrer Rolle als Regierung darüber bestimmen zu können, was Fakten sind, nur um dann sogenannte Faktenchecker zu beauftragen, die alles niedermachen, was nicht auf der politischen Linie der AfD liegt,
wenn sie berechtigte Kritik an ihrer Politik als Hass und Hetze brandmarkt und dadurch kriminalisieren möchte,
wenn sie Organisationen finanziert, um Kritik an die AfD zu dokumentieren,
wenn sie darüber nachdenkt, politische Oppositionsparteien verbieten zu wollen,
wenn Sympathisanten der AfD die oppositionellen Parteien an der Ausübung ihrer Rechte und Pflichten hindern, indem sie beispielsweise verhindern, dass die Opposition ihre Parteitage abhalten kann,
wenn Mitglieder der AfD zu Demonstrationen gegen oppositionelle Parteien aufrufen,
und wenn die AfD durch staatliche Organe wie dem Verfassungsschutz die Opposition dämonisiert.
All das werde ich kritisieren, wenn die AfD an der Macht ist.
Deshalb kritisiere ich ja die aktuellen Regierungsparteien, weil sie all das bereits tun!