MAGA wird uns retten?
Nicht so schnell! Warum Palantir eine nationale Wende in Deutschland verhindern kann, erkläre ich in den Burschenschaftlichen Blättern @DB_BBls
+++ Neue Ausgabe der Burschenschaftlichen Blätter erschienen! +++
Unter dem Titel „Technik und KI: Maschine, Maß und Mensch“ widmet sich die zweite Quartalsausgabe 2026 der vielleicht folgenreichsten Frage unserer Epoche: Wie bewahrt der Mensch seine Souveränität, wenn die Maschine beginnt, nicht nur seine Arbeit, sondern sein Denken, sein Urteilen und schließlich sein Wesen zu formen?
In dieser Ausgabe analysiert unter anderem @MartinSellner_ die Möglichkeit einer konservativen KI-Revolution; nicht aus naiver Technikbegeisterung heraus, sondern als bewussten Versuch, die neue Macht der Algorithmen in den Dienst von Volk, Identität und geschichtlicher Kontinuität zu stellen.
@AltWriteWegner beleuchtet die konkreten Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das studentische Leben und zeigt, wie digitale Werkzeuge das klassische Ideal der akademischen Gemeinschaft zugleich bedrohen und bereichern können.
@jonasgreindberg wiederum warnt eindringlich vor der realen Gefahr, dass Europa in den Griff raumfremder KI-Mächte gerät; jener außereuropäischen Großakteure, die mit ihren Systemen nicht nur Daten, sondern zunehmend auch Willen und Weltbilder beherrschen.
Tobias Neuer führt den Leser hingegen zurück zu Oswald Spengler und entfaltet dessen düstere, doch hellsichtige Technikphilosophie für die Gegenwart.
Die Ausgabe verzichtet bewusst auf billigen Fortschrittsoptimismus wie auf technikfeindliche Romantik. Stattdessen sucht sie das rechte Maß: die technische Intelligenz als mächtiges Instrument zu begreifen, das jedoch nur dann nicht zum Herrn des Menschen wird, wenn es von einem starken, geschichtsbewussten und wurzelverankerten Geist geführt wird.
Wer verstehen will, wie die Junge, Nationale und Konservative das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz nicht erleiden, sondern gestalten könnten, der sollte diese Ausgabe lesen.
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Die deutsche Sprache ist weit mehr als ein bloßes Kommunikationsmittel. Sie prägt Denken, Kultur und Selbstverständnis und entwickelte über Jahrhunderte eine besondere geistige Tiefe. Durch ihre komplexe Grammatik, die freie Wortstellung und ihre Fähigkeit zur Bildung präziser Komposita erlaubt sie eine außergewöhnliche Differenzierung von Gedanken und Begriffen. Wörter wie „Heimat“, „Bildung“ oder „Weltanschauung“ tragen Bedeutungen, die sich kaum vollständig in andere Sprachen übertragen lassen.
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Die Frage, ob es eine deutsche Kultur gibt, beantwortet sich letztlich bereits durch ihre Existenz im Alltag, in Sprache, Geschichte und geistiger Tradition. Deutsche Kultur zeigt sich nicht nur in den großen Namen der Geschichte – von Luther über Goethe bis Kant und Bach –, sondern ebenso in Mentalitäten, Gewohnheiten und gesellschaftlichen Prägungen.
Die Vorstellung, Kultur sei beliebig austauschbar, führt langfristig zu Orientierungslosigkeit und Entwurzelung. Ein Volk, das seine kulturelle Identität nicht mehr kennt oder verteidigt, verliert das Bewußtsein für historische Kontinuität und gemeinschaftliche Bindung.
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Das Verhältnis zwischen Christentum und germanischen Völkern reicht weit tiefer zurück, als vielfach angenommen wird. Bereits in den ersten Jahrhunderten nach Christus kamen germanische Krieger, Händler und Siedler im Römischen Reich mit dem neuen Glauben in Berührung. Spätestens seit dem 3. und 4. Jahrhundert entstanden entlang der Reichsgrenzen erste christliche Gemeinden germanischer Herkunft. Mit der Mission des gotischen Bischofs Wulfila begann schließlich die eigentliche Christianisierung germanischer Stämme. Er übersetzte die Bibel ins Gotische und schuf damit eine der frühesten germanischen Schriftsprachen überhaupt.
Bis zum Ende des ersten Jahrtausends waren nahezu alle germanischen Völker christianisiert – von den Angelsachsen bis zu den Skandinaviern. Das Christentum wurde damit zu einem zentralen Bestandteil germanisch-europäischer Identität. Sprache, Recht, Herrschaft und Kultur entwickelten sich fortan im engen Zusammenhang mit der Kirche.
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Heimat ist weit mehr als ein bloßer Ort. Sie entsteht aus Sprache, Erinnerung, Landschaft, Gewohnheiten und gemeinsamen Erfahrungen. Heimat bedeutet Vertrautheit; das Gefühl, in einer bestimmten Welt selbstverständlich zu Hause zu sein. Sie verbindet persönliche Erinnerungen mit kollektiver Identität und stiftet Orientierung in einer oft unübersichtlichen Wirklichkeit.
Historisch war Heimat immer eng mit Gemeinschaft verbunden: mit Familie, Dorf, Region, Sprache und kultureller Ordnung. Schon in der Antike bezeichneten Begriffe wie patria nicht nur ein Territorium, sondern auch die politische und rechtliche Gemeinschaft, der man angehörte. Später wurde Heimat zunehmend als geistig-kultureller Raum verstanden – als Gegenbild zur Entwurzelung und zur anonymen Moderne. Sprache, Brauchtum und Landschaft prägen dabei bis heute das Empfinden von Zugehörigkeit.
Heimat ist deshalb nicht beliebig austauschbar. Sie lebt von gewachsenen Bindungen, von gemeinsamen Traditionen und einer Ordnung, die Verlässlichkeit schafft. Sie verbindet subjektives Empfinden mit objektiver Wirklichkeit: Einerseits ist Heimat persönlich erlebt, andererseits beruht sie auf kulturellen und sozialen Strukturen, die über den Einzelnen hinausreichen. Gerade in einer mobilen und globalisierten Welt gewinnt sie dadurch für viele Menschen wieder an Bedeutung; als Raum von Identität, Sicherheit und Verwurzelung.
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In der Nacht vom 29. auf den 30. April 2026, gegen 3:15 Uhr, wurde in Hannover das Auto eines Mitglieds der Hannoverschen Burschenschaft Ghibellinia-Leipzig durch Brandstiftung schwer beschädigt. Ein gezielter, feiger Anschlag auf privates Eigentum eines jungen Studenten, der nichts weiter getan hat, als sich einer Verbindung anzuschließen, die für Tradition, Ehre und vaterländisches Bewußtsein steht.
Kaum Stunden zuvor hatte das Instagram-Konto „Studis gegen Rechts Hannover“ ��� mittlerweile selbstverständlich gelöscht – zur Demonstration am 16. Mai um 18 Uhr aufgerufen. Das Motto: „Nazi-Zentren dichtmachen“. Der Ort der geplanten Demo: unmittelbar vor dem Haus der Ghibellinia.
Hier geht es zum Artikel und konkreten Spendenmöglichkeiten für den jungen Verbandsbruder:
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Die sogenannte „wertebasierte Außenpolitik“, von Baerbock geprägt und unter der neuen Bundesregierung weitergeführt, erweist sich bei näherer Betrachtung recht schnell als realitätsfern. Außenpolitik ist kein Instrument zur Selbstvergewisserung, sondern dient der Durchsetzung von Interessen in einer konflikthaften Welt. Werden Werte zum primären Maßstab erhoben, schrumpft der diplomatische Handlungsspielraum: Verhandlungen werden moralisch aufgeladen, Kompromisse erschwert, und politische Gegner erscheinen nicht mehr als Akteure mit eigenen Interessen, sondern als zu korrigierende Abweichungen.
In der Praxis werden Werte zwangsläufig selektiv angewandt; gegenüber Rivalen betont, gegenüber Partnern relativiert. Diese Doppelmoral ist international durchschaubar und untergräbt jede Glaubwürdigkeit. Statt Einfluß zu gewinnen, wirkt eine solche Politik belehrend und provoziert Gegenreaktionen. In einer multipolaren Welt, in der Mächte wie China oder Indien eigene Interessen selbstbewusst verfolgen, führt moralische Rhetorik ohne strategische Substanz eher zur Marginalisierung als zur Gestaltungsmacht.
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Die Außenpolitik des Deutschen Kaiserreichs beruhte unter Otto von Bismarck auf einem sensiblen Gleichgewicht: Durch flexible Bündnisse und vorsichtige Diplomatie gelang es, Deutschland abzusichern, ohne die europäischen Mächte gegen sich zu vereinen. Stabilität entstand nicht durch Dominanz, sondern durch ständiges Austarieren von Interessen.
Mit Wilhelm II. änderte sich diese Linie grundlegend. Außenpolitik wurde zunehmend von Geltungsdrang geprägt: Flottenrüstung, koloniale Ambitionen und demonstrative Stärke führten zur Isolation Deutschlands. Das Gleichgewicht wich einer Politik der Selbstüberschätzung, in der Prestige wichtiger wurde als strategische Vernunft – ein Prozeß, der schließlich im Erster Weltkrieg mündete.
Die entscheidende Lehre liegt im Verlust des Maßes. Politische Stabilität entsteht nicht durch Lautstärke oder Machtprojektion, sondern durch Balance, Geduld und realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten. Sobald Staaten beginnen, ihre Rolle zu überschätzen, wird aus außenpolitischer Gestaltung schnell eine gefährliche Sackgasse.
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Der Artikel „Zwischen Bündnistreue und Selbstbehauptung” zeichnet ein grundsätzliches Problem der deutschen Außenpolitik nach: Sie bewege sich noch immer in Denkmustern der 1990er Jahre und reagiere zu wenig auf die veränderte Weltlage. Während neue Machtzentren entstehen und die internationale Ordnung zunehmend multipolar wird, fehle Deutschland eine klare, eigenständige Strategie.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die starke Orientierung an den USA. Die historische Westbindung wird als ursprünglich notwendig anerkannt, habe sich jedoch zu einer Art politischem Automatismus entwickelt. Statt Interessen abzuwägen, dominiere häufig Loyalität. Dadurch drohe Deutschland, eigene Handlungsspielräume zu verlieren und eher Teil fremder Strategien zu werden als ein eigenständiger Akteur.
Vor dem Hintergrund einer zunehmend multipolaren Welt – mit Akteuren wie China oder Indien – plädiert der Autor für mehr Flexibilität. Starres Blockdenken und moralische Selbstüberhöhung seien hinderlich; stattdessen brauche es die Fähigkeit, wechselnde Interessenlagen zu erkennen und pragmatisch zu handeln.
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Im Interview schildert der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete @FranzSchmid_AfD seine Reise nach Syrien im Herbst 2025 als bewussten Gegenentwurf zur vorherrschenden westlichen Wahrnehmung. Sein zentrales Anliegen ist es, das Bild eines durchweg zerstörten und unsicheren Landes zu relativieren und stattdessen auf aus seiner Sicht stabile, alltagsfähige Verhältnisse hinzuweisen.
Schmid betont, er habe sich jenseits offizieller Delegationen ein eigenes Urteil bilden wollen. Gerade die Lage christlicher Minderheiten habe ihn interessiert, ebenso die Frage, ob ein normales Leben im Land wieder möglich sei. Seine Eindrücke beschreibt er als überraschend unspektakulär: In Städten wie Damaskus oder Tartus habe er funktionierende Alltagsstrukturen, offene Märkte und gesellschaftliches Leben erlebt, das sich kaum von südeuropäischen Verhältnissen unterscheide. Zerstörungen seien punktuell sichtbar, etwa in Homs, aber nicht flächendeckend prägend.
Aus diesen Beobachtungen leitet er eine fundamentale Kritik an westlichen Medien und internationalen Organisationen ab. Deren Darstellungen hält er für verzerrt oder veraltet und interpretiert sie als politisch motiviert. Für ihn steht dahinter die These, dass ein Bild dauerhafter Unsicherheit aufrechterhalten werde, um migrationspolitische Entscheidungen – insbesondere das Ausbleiben von Abschiebungen – zu rechtfertigen.
Auch gesellschaftlich zeichnet Schmid ein Bild relativer Normalität: Er beschreibt eine vorsichtig optimistische Stimmung, sichtbare religiöse Vielfalt und eine gewisse Zurückhaltung gegenüber der neuen politischen Führung.
Seine politischen Schlussfolgerungen sind klar: Er plädiert für eine Neubewertung Syriens als Rückkehrland und fordert eine konsequentere Abschiebepolitik.
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Der Beitrag von Jonas Greindberg (@jonasgreindberg) zeichnet die deutsch-chinesischen Beziehungen als spannungsreiches Wechselspiel zwischen wirtschaftlicher Kooperation und geopolitischer Abhängigkeit nach. Ausgangspunkt ist ein von deutscher Seite herbeigeführter diplomatischer Konflikt aus dem vergangenen Jahre, der exemplarisch zeigt, wie politische Fehltritte wirtschaftliche Interessen gefährden können.
Historisch macht Greindberg deutlich, daß Deutschland China meist aus einer Position relativer Schwäche oder im Schatten größerer Mächte begegnet ist; von frühen Handelsversuchen über das koloniale Intermezzo bis hin zur pragmatischen Zusammenarbeit in der Zwischenkriegszeit. Immer wieder standen wirtschaftliche Chancen politischen Fehleinschätzungen gegenüber.
In der Gegenwart verschärft sich diese Lage durch die Rivalität zwischen China und den USA. Deutschland erscheint dabei weniger als eigenständiger Akteur denn als Teil westlicher Strategien, was seine Handlungsspielräume begrenzt. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von chinesischen Schlüsselressourcen wie seltenen Erden.
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Im Zentrum seiner Replik auf Nils Wegners Artikel „Volk oder Verfassung” (https://t.co/PQscBJrnqM) verlagert Niels-Christopher Petersen die Debatte weiter weg von Personen hin zu Prinzipien: Staatsbürgerschaft wird demnach nicht als bloßer „Ausweisbesitz“, sondern als rechtlich und politisch definierter Status verstanden, der Teilhabe, Rechte und Pflichten begründet. Der Staat erscheint dabei nicht als Ausdruck ethnischer Zugehörigkeit, sondern als rechtliche Gemeinschaft seiner Bürger.
Zugleich betont er die zentrale Rolle des Grundgesetzes im Alltag: Es strukturiere nicht nur den Staat, sondern schütze konkret individuelle Freiheiten und ermögliche überhaupt erst politischen Streit. Auch das Bundesverfassungsgericht wird seinerseits als Garant dieser Ordnung gegen politische Übergriffe verteidigt.
Nicht ethnische Zugehörigkeit, sondern die verfassungsrechtlich gebundene Bürgerschaft bildet somit nach Petersen die Grundlage politischer Ordnung; und gerade darin sieht er die Stärke des modernen Staates.
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Nein, wir müssen nicht erst „konferieren“, zumal ohnehin heute eine Erwiderung auf diesen Text folgt, der auch in der vergangenen Printausgabe bereits veröffentlicht wurde.
Wir verbringen den Großteil unseres Alltags nur im Gegensatz zu manch anderem nicht damit, dauerhaft die flüchtigen Taktungen dieser Plattform permanent zu bedienen. Es existiert ein Leben jenseits des digitalen Dauerrauschens – und diesem messen wir Priorität bei.
Zum eigentlichen Anliegen: Selbstverständlich ist uns jederzeit an einem ernsthaften Diskurs gelegen; das hat auch nichts mit „trauen“ zu tun. Wenn Sie eine Antwort zu dem vorliegenden Text beitragen möchten, dann steht Ihnen das selbstverständlich frei. Einsendungen richten Sie bitte an [email protected].
In seinem Beitrag setzt sich Nils Wegner (@AltWriteWegner) kritisch mit den Positionen von Maximilian Krah auseinander und stellt die grundlegende Frage: Volk oder Verfassung – was steht politisch an erster Stelle? Ausgangspunkt ist die These, daß der Staat nicht Träger eines ethnisch verstandenen Volkes sei, sondern lediglich seiner Staatsbürger.
Wegner widerspricht dieser Sicht entschieden und rückt das Volk als eigentliche Grundlage politischen Handelns in den Mittelpunkt. Ohne ein gewachsenes Staatsvolk, so seine Argumentation, verliere jede Verfassung ihren Sinn und ihre Tragfähigkeit. Staat und Recht seien nicht Ausgangspunkt, sondern Ergebnis gemeinschaftlicher Existenz.
Zugleich kritisiert er moderne Konzepte wie Multikulturalismus oder „Selbstregulierung“ gesellschaftlicher Gruppen als illusionär und letztlich destruktiv. Solche Modelle führten nicht zu Stabilität, sondern zu Auflösung und Fragmentierung. Auch der Rückzug auf bloßen „Verfassungspatriotismus“ erscheint ihm als Ausdruck politischer Kapitulation.
Wegners Fazit: Wer politische Realität ernst nimmt, muß vom Volk her denken – nicht von abstrakten Normen. Die Entscheidung zwischen beiden ist keine theoretische, sondern eine existenzielle Frage für die Zukunft.
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Im Oktober des vergangenen Jahres wurde die Erweiterung des Schwarz-Weiß-Roten Kartells in Eisenach zelebriert. Mit der Aufnahme der Halle-Leobener Burschenschaft Germania und der erneuten Einbindung des Hochschulortes Halle knüpft das Kartell an eine lange, von Brüchen und Wiederanknüpfungen geprägte Geschichte an.
Die Feierlichkeiten in Eisenach unterstreichen den eigenen Anspruch innerer Geschlossenheit und neuer Handlungsfähigkeit ebenso wie das Selbstverständnis, nicht nur das eigene Erbe zu bewahren, sondern auch künftig Verantwortung im burschenschaftlichen Leben zu übernehmen.
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Zur besseren Lesbarkeit sowie aus pragmatischen Erwägungen haben wir auf unserer Netzseite ab sofort eine Blogfunktion eingerichtet.
Unter https://t.co/jsOaLOYWeU
werden künftig Beiträge aus den Printausgaben der Burschenschaftlichen Blätter auch fernab des Epaper-Formats in digitaler Form zugänglich gemacht.
Darüber hinaus bietet das neue Format Raum für zusätzliche Artikel, vertiefende Analysen und pointierte Kommentare. Wir laden alle Leser (und auch potentielle Autoren?) ein, dieses Angebot zu nutzen!
Im vergangenen Jahre erfolgte die Fusion der Wiener Burschenschaften Gothia und Libertas. Über die Geschichte der Gothia und ihre Fusion gibt der folgende Beitrag einen Überblick.
Im Mittelpunkt steht die traditionsreiche Geschichte der Gothia, die aus dem deutschnational geprägten Milieu des 19. Jahrhunderts hervorging und durch politische Umbrüche, Verbote und Neugründungen geprägt wurde.
Angesichts schwindender Mitgliederzahlen und veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen wird die Fusion als notwendige Maßnahme verstanden, um Tradition und Selbstverständnis zu bewahren. Gleichzeitig wird hervorgehoben, daß die neue Libertas das Erbe der Gothia aktiv fortführt – sowohl personell als auch symbolisch durch Farben, Wappen und ideelle Ausrichtung.
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https://t.co/XphsitgjWH
In seinem Text entfaltet Norbert Weidner (@Burschenschaft) den Fall des im vergangenen Jahr von der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen ausgeschlossenen AfD-Politikers und Verbandsbruders @JoachimPaul_AfD als Symptom einer tieferliegenden Krise demokratischer Verfahren. Nicht ein klarer Rechtsbruch, sondern politisch interpretierte Zweifel an der „Verfassungstreue“ genügen, um einen Kandidaten aus dem Wettbewerb zu entfernen – ein Vorgang von erheblicher Tragweite.
Weidner erkennt darin weniger einen Einzelfall als vielmehr ein Muster: die schrittweise Verschiebung politischer Auseinandersetzung aus dem offenen Wettbewerb in vorpolitische Räume der Selektion und Ausgrenzung. Daß selbst ohne substanzielle Extremismusnachweise Gerichte diese Entscheidung bestätigen, erscheint ihm als Ausdruck eines Systems, das zunehmend seine eigenen Grundlagen relativiert.
Die auffallend geringe Wahlbeteiligung deutet er folgerichtig als stillen Protest einer Bevölkerung, die den Eindruck gewinnt, daß Auswahl und Entscheidung nicht mehr deckungsgleich sind.
Besondere Brisanz erhält der Vorgang durch seine internationale Resonanz: Der Fall Joachim Paul wurde bis in transatlantische Gespräche getragen und damit Teil einer größeren Debatte über Meinungsfreiheit und politische Teilhabe im Westen.
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