„Der Frieden ist kein Ausbruch der Liebe, keine mystische Kommunion unter Feinden, sondern nicht mehr und nicht weniger als ein gerechter und vernünftiger Kompromiss unter Gegnern."
Eine Stimme, wie die von Amos Oz mit seinen Ausführungen fehlt im Moment sehr
Guten Morgen
„Ich liebe diese Stunde, die anders ist, kommt und geht. Nein, nicht die Stunde, diesen Augenblick liebe ich, der so still ist. Diesen Anfangs-Augenblick, diese Initiale der Stille, diesen ersten Stern, diesen Anfang."
Gute Nacht mit Rainer Maria Rilke
„Wir müssen unser Dasein so weit, als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muß darin möglich sein. Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt.«
Gute Nacht mit Rilke
Alle Menschen sind der Liebe wert
Erwachend fühlst du die Bitternis der Welt
darin ist alle deine ungelöste Schuld
dein Gedicht eine unvollkommene Sühne.
- Georg Trakl -
"Am größten ist das Glück, wenn es ganz klein ist. Deshalb würde ich, wenn ich mein Leben aufschreiben müsste, nur Kleinigkeiten notieren."
Gute Nacht mit Franz Kafka
„Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.���
Bertolt Brecht
Die Buchstaben
Mich hält kein Band, mich fesselt keine Schranke
frei schwing ich mich durch alle Räume fort.
Mein unermeßlich Reich ist der Gedanke,
und mein geflügelt Werkzeug ist das Wort.
Friedrich Schiller
Erich Maria Remarque (*1898) war ein deutscher Schriftsteller, dessen Geschichte um den neunzehnjährigen Paul Bäumer zu einem Klassiker der Weltliteratur und einem mahnenden Appell gegen Кriege wurde.
Als Sohn des Buchdruckers Peter Remark und Anna Maria Remark in Osnabrück als Erich Paul Remark geboren, absolvierte er eine Ausbildung am Katholischen Lehrerseminar der Stadt, bevor er im Jahr 1916 in die Armеe einberufen wurde. Ab 1917 kämpfte Remarque im Ersten Wеltkriеg an der Westfront. Geprägt von diesen Erfahrungen begann er nach Kriеgsеnde mit dem Schreiben von Gedichten und Kurzprosa – und landete 1929 einen Welterfolg mit seinem Roman „Im Westen nichts Neues”.
Das Buch gilt als Antikriеgsroman, der ein zeitlos gültiges Bild der Schrеcken und Gräuеl des modernen Kriеges zeichnet und gehört zu den Klassikern der Literaturgeschichte. Nur ein knappes Jahr nach Erscheinen des Romans erschien dessen erste Verfilmung aus Hollywood. Insgesamt wurde “Im Westen nichts Neues” dreimal verfilmt – die erste deutsche Verfilmung des Klassikers erfolgte dabei erst 2022 durch Regisseur Edward Berger und markiert den bisher erfolgreichsten deutschen Beitrag bei den alljährlichen Oscarverleihungen.
1932 emigrierte Remarque in die Schweiz aufgrund zunehmender p0litischеr Angriffe. Mit Beginn des NS-Rеgimes wurden seine Werke als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und 1933 Opfer der Bücherverbrennungen. 1938 entzogen die Nati0nalsozialistеn Remarque die deutsche Staatsbürgerschaft und streuten die Falschinformation, er sei Judе und habe nie am Kriеg teilgenommen. Remarque verließ 1939 schließlich Europa und emigrierte in die USA.
Im US-amerikanischen Exil konnte Remarque als Schriftsteller weiterhin literarische Erfolge erzielen, da seine Werke auch im englischsprachigen Raum beliebt sind. Kurz vor seinem Tod 1970 wurde Remarque das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Siddhartha
Aber welch ein Weg war das! Ich habe durch so viel Dummheit, durch so viel Laster, durch so viel Irrtum, durch so viel Ekel und Enttäuschung und Jammer hindurchgehen müssen, bloß um wieder ein Kind zu werden und neu anfangen zu können. Aber es war richtig so, mein Herz sagt ja dazu, meine Augen lachen dazu. Ich habe Verzweiflung erleben müssen, ich habe hinabsinken müssen bis zum törichtesten aller Gedanken, um Gnade erleben zu können, um wieder Om zu vernehmen, um wieder richtig schlafen und richtig erwachen zu können. Ich habe ein Tor werden müssen, um Atman wieder in mir zu finden. Ich habe sündigen müssen, um wieder leben zu können. Wohin noch mag mein Weg mich führen? Närrisch ist er, dieser Weg, er geht in Schleifen, er geht vielleicht im Kreise. Mag er gehen, wie er will, ich will ihn gehen.
Siddhartha
Hermann Hesse
„Demokratie ist im Grunde die Aner-kennung, dass wir, sozial genommen, alle füreinander verantwortlich sind."
Heinrich Mann hat uns immer noch ‚was zu sagen'!
Guten Morgen mit Heinrich Mann gestorben am 11. März 1950
Olof Palme war ein schwedischer Politiker und Sozialdemokrat, der von 1969 bis 1976 sowie von 1982 bis zu seiner Ermordung 1986 als Ministerpräsident Schweden regierte. Er setzte sich für eine starke Wohlfahrtsstaatspolitik, Bildung und soziale Gerechtigkeit ein und war ein überzeugter Verfechter des Friedens. International war Palme auch für seine kritische Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg und seine Unterstützung der Dritte-Welt-Länder bekannt.
Heute vor 40 Jahren wurde Olof Palme ermordet.
Kein Vergeben! Kein Vergessen!!
Am 22. Februar 1943 wurden unter der Prozessleitung von Richter Roland Freisler Hans u.Sophie Scholl sowie Christoph Probst zum Tod u.a. wegen Hochverrat, Wehrkraftzersetzung verurteilt. Noch am selben Tag wurde das Urteil vollstreckt. #weisseRose
Heute auf der Demo in Düsseldorf🇺🇦
Mein Plakat trägt eine klare Botschaft: Für viele sind es Nachrichten – für die Menschen in der Ukraine ist es Überleben.
Zum Jahrestag der russischen Vollinvasion gilt: Nicht müde werden. Solidarisch bleiben💙💛
#StandWithUkraine#Düsseldorf
"So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln" (Sophie Scholl)
Heute vor 83 Jahren wurden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst von den Nazis ermordet.
@FWWinterberg
Nichts übt den Geist mehr, als das Bemühen,
Rätselhaftes zu ergründen: man kommt dabei
auf Dinge, die man auf gebahntem Wege
nach einem klaren Ziele nicht gefunden haben würde.
Johann Wolfgang von Goethe