Neuanfang für den deutschen Musikpreis: Den „ECHO“ wird es nicht mehr geben. Das hat der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie gestern in einer außerordentlichen Sitzung in Berlin beschlossen.
Weitere Informationen hier: https://t.co/qlrLkevDA7
Aufgrund der vielen Fragen hier zur Klarstellung: ECHO JAZZ und ECHO KLASSIK sind eigenständige Preise – und seit jeher reine Jurypreise; die Jury hört und diskutiert die Bewerbungen, und ermittelt die Preisträger, auf höchstem künstlerischen Niveau, unabhängig von Verkaufszahlen
Wir werden den von uns angefangenen Überarbeitungsprozess selbstverständlich auch in den Gesprächen mit unseren Partnern und Sponsoren ganz konkret thematisieren. Wenn Firmen sich dazu entscheiden, diesen Weg nicht mitzugehen, respektieren wir das.“ https://t.co/nISecbtVg6
Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI im Antwortbrief an Frau Dr. Knobloch: "Künstlerische Freiheit darf nie über die Verhöhnung von Opfern oder gar den Holocaust, eines der größten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit, gestellt werden." https://t.co/FtJR2v305j
Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI im Antwortbrief an Frau Dr. Knobloch: "Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür - bei Ihnen und allen anderen Menschen, deren Gefühle wir verletzt haben." https://t.co/FtJR2v305j
Wenn Künstler entscheiden, ihren ECHO zurückzugeben, bedauern wir das zutiefst, müssen diese Entscheidung aber natürlich respektieren. Wir hoffen, dass sie trotzdem die Debatte mit uns weiter führen, in der es um mehr als um diesen Musikpreis geht. https://t.co/GWbsJgqFbN
Der BVMI zur aktuellen Debatte: "Wir möchten in aller Deutlichkeit sagen, dass auch wir als Verband und Veranstalter des ECHO jede Art von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und Gewaltverherrlichung ablehnen." https://t.co/MLXCOxgdeD
Statement Florian Drücke: "Wir möchten an dieser Stelle in aller Deutlichkeit sagen, dass auch wir als Verband und Veranstalter des ECHO jede Art von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und Gewaltverherrlichung ablehnen." https://t.co/GWbsJgqFbN