@josiahjdp Ich bin durch Zufall auf deine Geschichte gestoßen und sie hat mich von ersten Moment an in den Bann gezogen!
Super geschrieben und es könnte wirklich eine Geschichte aus dem wahren Leben sein.
Kompliment!!!!
The legendary Highwaymen—Johnny Cash, Waylon Jennings, Willie Nelson, and Kris Kristofferson—unite in a captivating performance of '(Ghost) Riders In the Sky' at Nassau Coliseum, 1990.
Lehrlinge – 50% geben auf
Rund die Hälfte aller Lehrlinge in der Gastronomie bricht im ersten Jahr ab.
Das klingt wie eine Statistik, aber für uns in der Küche ist es Alltag.
---
Das Bild in den Medien
Die Gesellschaft erzählt ihnen etwas anderes.
In Hochglanzartikeln und TV-Shows sieht Gastronomie immer aus wie ein Gourmetmärchen:
Schön angerichtete Teller, Schäumchen hier, essbare Blüten da, Pinzetten-Ästhetik auf Spiegelplatten.
Dazu Sterne-Köche, die lächeln, während sie mit zwei Handgriffen Kunstwerke schaffen.
Kein Wort von Kisten schleppen.
Kein Wort von Blasen an den Händen.
Kein Wort von 16 Stunden Tagen.
Nur der schöne Schein.
---
Der erste Schock
Und dann stehen sie da.
Tag 1.
Eine weiße Kochjacke, die noch glänzt, ein bisschen zu stolz getragen.
Die Augen voller Träume von Kreativität und Applaus.
Und dann kommt der erste Auftrag:
„Da. 30 Kilo Karotten. Schälen, schneiden, Brunoise.“
Spätestens nach Kiste Nummer 2 kippt die Stimmung.
Die Träume vom Sterne-Teller schrumpfen zusammen wie der eigene Rücken.
Und irgendwann fragt der Lehrling:
„Mache ich hier auch mal was Richtiges?“
Die Antwort ist:
„Ja. Das hier IST was Richtiges.“
---
Alltag der Lehrlinge
Die Wahrheit ist, dass du in deiner Lehre die ersten Monate vor allem eines machst: Wiederholen.
Rüsten.
Schneiden.
Sortieren.
Putzen.
Und wenn du das alles perfekt machst, darfst du vielleicht irgendwann mal eine Suppe abschmecken.
Pinzette?
Vergiss es.
Die liegt in der Schublade der Köche, die seit 15 Jahren im Geschäft sind.
---
Szenen aus der Realität
Ich erinnere mich an Luca.
17, voller Energie, kam mit der Idee, er würde bald eigene Menüs kochen.
Nach drei Wochen stand er vor einem Berg Sellerie.
Die Finger wund, das Hemd voll Erde.
Am Abend schaute er mich an und flüsterte:
„Ich wusste nicht, dass man so viel wegwerfen muss, bevor überhaupt was übrig bleibt.“
Oder Sarah.
Sie wollte unbedingt an den Pass, um Teller zu richten.
Bekam die Aufgabe, 40 Liter Kartoffelstock vorzubereiten.
Sie schmiss die Hälfte der Butter rein, vergaß die Milch.
Am Ende war es ein Betonklotz, den man in Scheiben schneiden konnte.
Sie weinte.
Der Chef brüllte.
Und am nächsten Tag stand sie wieder beim Zwiebeln schneiden.
Und Tom.
Der dachte, er könne clever sein, und googelte Rezepte während der Arbeit.
Er mischte alles nach Anleitung, vergaß aber, dass in der Küche keine Zeit bleibt für Erklärungen.
Seine Sauce war ungenießbar, die Hälfte angebrannt.
Der Souschef sah ihn an und sagte:
„Junge, Rezepte kannst du lesen. Aber kochen musst du fühlen.“
---
Warum 50% gehen
Die Hälfte geht, weil sie den Schock nicht aushält.
Nicht, weil sie dumm sind.
Nicht, weil sie faul sind.
Sondern weil sie auf etwas vorbereitet wurden, das nicht existiert.
Gastronomie ist keine Pinterest-Welt.
Sie ist Knochenarbeit, Schweiß, Schmerz und trotzdem Stolz.
Und nur die, die darin etwas finden, das sie trägt, bleiben.
---
Die Lektion
Die 50%, die aufgeben, hatten nicht die falschen Träume.
Sie hatten nur nie jemand, der ihnen vorher die Wahrheit sagte.
Dass ein Teller schön aussieht, ist das letzte Glied in einer Kette.
Davor steht Kisten schleppen, Knochen kochen, Fisch ausnehmen, Zwiebeln schneiden, Fond einkochen, Topf für Topf, Tag für Tag.
Und wenn du das nicht liebst, wenn du das nicht durchstehst, dann wird auch die schönste Garnitur mit Pinzette dich nicht retten.
---
Fazit
Die Medien zeigen die 5% Glanz.
Die restlichen 95% sind Arbeit.
Schwer. Dreckig. Monoton.
Und genau da zeigt sich, wer bleiben kann.
Gastronomie ist kein Märchen.
Sie ist ein Kriegsschauplatz mit Kochjacken.
Und nur wer dafür gemacht ist, überlebt.
Alle anderen gehen im ersten Jahr.
Sehr geehrte Frau @PrienKarin,
ich gehöre zu #LGB. Schon sehr lang. Ich habe viele verschiedene Phasen erlebt. In meiner Jugend die Verachtung und die Neonazis, die uns verfolgt, bedroht und geschädigt haben. Wir alle haben gemeinsam Normalität angestrebt und durch zähes Normalsein, weitgehend erreicht.
Wir sind nicht queer und empfinden es als tiefe Beleidigung mit Fetischisten in einen Topf geworfen zu werden. Wir wollten Normalität und haben diese überwiegend erlangt. Wir wollen keine Huldigung und keine Sonderstellung.
Mit @lisapaus und dem #QUEERBEAUFTRAGTEN @SvenLehmann hat sich unsere gesamte Situation verschlechtert. Der Hass wächst an. Durch Zuzug von Islamisten aber ganz besonders auch von Menschen, die keine Priesterkaste mit speziellen Privilegien wollen.
Das will niemand von uns.
Den großen Bahnhof, die Abermillionen Wimpel, die 25 Pride Month, die Nennung in jedem dritten Satz und in jeder verfluchten Broschüre, dass wollen nur Leute, die damit Geld verdienen. Wer sein Geld mit der Diskriminierung verdient, will die Diskriminierung als Hauptagenda erhalten. Schaffen Sie die Queerbeauftragten ab. Kein Mensch braucht das. Außer den Queerbeauftragten und den Interessensverbänden, die Gelder über die #Queerbeauftragten zugeschustert bekommen.
Wir brauchen keinen Zusatzparagraphen im Grundgesetz, der durch die Hintertür Pädophile schützt. Seit den 80er Jahren arbeiten die Pädophilen daran, sich über diesen Artikel zu legalisieren. Bitte tun sie das nicht. LGB ist, wie jeder Mensch in diesem Land, durch das Grundgesetz ausreichend geschützt. Die #LGB- Verbände sprechen nicht für #LGB. Sie sprechen für ihre Pfründe und weil sie sich Bedeutung geben wollen.
Die Gewaltzahlen gegen "Queer" sind, völlig im Gegensatz zu den Jammertiraden der Aktivisten und der aufgeplusterten "Beauftragten", eher geringer als der Durchschnitt. Schauen Sie sich die original Zahlen der Kriminalpolizei an und nicht die mit Superlativen aufgeblasenen Meinungsäußerungen der sog. "Beauftragten". Es gibt keine erhöhte Gewalt gegen "Queer". 80% Beleidigungen. Damit werden Gelder locker gemacht. Wir alle sollten nicht so hysterisch mit Beleidigungen umgehen. Unsere Gelassenheit hat uns zu akzeptierten Mitgliedern unserer Umgebung gemacht. Nicht diese aufgeblasene Zwangsvielfalt, die absolut allen, bis auf ein Häufchen Sektrierern, zum Hals raushängt. Wer etwas anders ist, als der Rest, der muss etwas mehr aushalten. Aber ANDERS ist jeder Mensch auf irgend eine Weise. Wenn wir das sein wollen, müssen wir das aushalten.
Lassen Sie nicht zu, dass #LGB missbraucht wird, um Pädophilen einen weiteren Schritt zum Missbrauch zu ermöglichen.
John Cleese bleibt unbeirrt: Trotz anhaltender Kritik – selbst von preisgekrönten Schauspielkollegen – lehnt er Änderungen an der Bühnenfassung von Das Leben des Brian entschieden ab. Besonders die berüchtigte „Loretta“-Szene sorgt in Zeiten sensibler Diskussionen um Geschlechtsidentität für Aufsehen. Cleese stellt jedoch klar: In den vergangenen 40 Jahren habe es keinerlei Beschwerden gegeben.
Der Filmklassiker, einst von der Kirche als Gotteslästerung verurteilt, gilt heute vielen als „nicht mehr zeitgemäß“. Für Cleese ist das kein Grund zur Selbstzensur – er bleibt bei seiner Überzeugung und verteidigt die künstlerische Freiheit.
Es gibt da nun also eine Meldestelle für sogenannten antimuslimischen Rassismus. Dort sollen auch Dinge gemeldet werden können, die „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ liegen. Unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegt die Aufklärung. Soll sie gemeldet werden?
Rassismus ist die Verurteilung eines Menschen aufgrund seiner körperlichen Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Kritik ist kein Rassismus. Kritik war und ist der Motor der Aufklärung!
Das Christentum wurde in den letzten Jahrhunderten arg kritisiert und beleidigt. Heute nennen wir es Aufklärung. Im Jahr 1927 erschien das Werk „Warum ich kein Christ bin“ von Bertrand Russell. Im Jahr 1950 bekam der Autor den Nobelpreis für Literatur verliehen. Er schrieb „mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschritts in der Welt war und ist.”
Heinrich Böll bekam ebenfalls den Nobelpreis. Er schrieb, der deutsche Katholizismus sei „mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.” Albert Camus, ebenfalls Nobelpreisträger, schrieb: „Unmoralisch ist das Christentum.”
Friedrich Nietzsche nannte „das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.”
Gelten Russell, Böll, Nietzsche und Camus deshalb heute als rassistisch? Sollen für diese Autoren auch Meldestellen errichtet werden?
Das Christentum ist keine Rasse, ebensowenig wie der Islam. Wer Kritik am Islam als rassistisch brandmarkt, fällt damit der Aufklärung in den Rücken. Wenn eine Ideologie nicht mehr kritisiert werden darf, wird sie totalitär. Egal, ob Islam, Christentum, Judentum oder Kommunismus, das Recht, Überzeugungen zu kritisieren und zu veralbern, ist ein Menschenrecht.
Wer Meldestellen errichtet für Menschen, die den Islam kritisieren, ist ein anti-aufklärerischer Feind der Freiheit, der vor totalitären Fanatikern buckelt und sich gegen die Menschenrechte stellt.
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz trägt ein Abzeichen der sog. “Progress-Pride-Flag”, unter der Geschlecht kein unveränderliches menschliches Merkmal, sondern irgendeine “Identität” ist, mit der man “identifizieren” könne.
Unter dieser Flagge werden heterosexuelle Männer zu “Lesben”, schwule Männer zu “heterosexuellen Frauen”, Lesben zu “heterosexuellen Männern” und heterosexuelle Frauen “schwul”, sobald sie proklamieren, sich selbst als das andere Geschlecht zu “identifizieren”.
Herr Haldenweg “outet” sich damit für mich als ein Anhänger einer reaktionären, frauen- & homofeindlichen Ideologie, welche die Rechte und körperliche Unversehrtheit von LGB bedroht.
Er ist zu einer neutralen Amtsausübung verpflichtet.
#Selbstbestimmungsgesetz
Ich muss es an dieser Stelle einmal sagen: Ich bin jetzt 58, und alles in allem dankbar, dass ich vor ziemlich langer Zeit eine Loveparade ohne Absperrungen und Polizei erlebt habe, CSD-Feiern ohne Polizei und ohne Politiker auf einem Mottowagen und ohne nackte unästhetische Personen, Oktoberfeste ohne Taschenkontrolle, Feste in kleinen und größeren Orten ohne Merkellego und Security, Fußgängerzonen, die noch nicht wie erweiterte Bahnhofsvorplätze aussahen, und Bahnhofsvorplätze, auf denen man sich aufhalten konnte, statt sie wie heute so schnell wie möglich durchzulaufen. Ich kenne noch die Zeiten, in denen die Tagesschau und das Heute-Journal Nachrichten brachten. Es gab Zeiten, in denen ich einen Fernseher hatte. Ich habe noch die Zeiten erlebt, in denen es interessant war, den SPIEGEL und die FAZ zu lesen. Die FAZ kaufte ich mir damals; heute nehme ich sie ab und zu aus dem Sportstudio mit, wo sie kostenlos ausliegt, um immer wieder festzustellen, dass es richtig war, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Ich habe noch Zeiten erlebt, in denen im Wort "Bundeskanzler" und "Außenminister" eine gewisse Würde mitschwang. Ich habe die Zeit zwischen dem 9. 11. 1989 und dem 11.9. 2001 erlebt, die halkyonische Phase, in der es so aussah, als wären die einen Quälgeister für immer verschwunden, und als die neuen sich zumindest im Westen noch nicht zeigten.
Wie gesagt: alles in allem bin ich froh darüber. Ich kann mit dem Begriff "Normalität" deshalb etwas anderes verbinden als jemand mit dem Geburtsjahr 2000.