"Und da ist der US Präsident und sein Telefonjoker rechts, sein Lakai, Gianni Infantino"
Das erste Mal, dass sich die 18,36€ gelohnt haben. @ZDF#WM2026
Transcranial Pulse Stimulation (TPS therapy) is a brandneu option for #alzheimer#dementia & soon hopefully #parkinson Introduction at the @storzmedical headquarter in Switzerland for the NEUROLITH device for ETAMED team members this friday.
es ist so ein geiler Jens Spahn-Move, dass er nur als Fraktionsvorsitzender zurücktritt, aber sich die 12k Abgeordneten-Diät weiterhin schmecken lässt, irgendwie cool
Tomahawks für Deutschland (3): Was im Kaufpreis nicht steht
Im ersten Teil ging es um die Frage, wer hier welche Lücke schließt, im zweiten um das Interesse Washingtons am Verkauf statt der Stationierung. Dieser dritte Teil handelt von der Gegenseite der Rechnung, von vier Risiken, die Deutschland mit der Anschaffung übernimmt und über die bisher kaum gesprochen wird.
Das erste Risiko folgt aus dem eingeschränkten Fähigkeitsprofil. Solange Deutschland über keine eigene Aufklärungs- und Führungsarchitektur verfügt, eignen sich die Flugkörper vor allem für vorbereitete Schläge gegen bekannte, ortsfeste Ziele: Flugplätze, Führungseinrichtungen, Logistikknoten. Die defensive Verwendung, das Bekämpfen mobiler Ziele im laufenden Gefecht, verlangt dagegen genau die dynamische Wirkungskette, die fehlt. Eine Waffe, die vor allem vorgeplante Ziele treffen kann, entfaltet ihren größten Wert am Anfang eines Konflikts. Das Fähigkeitsprofil erzeugt so einen strukturellen Druck in Richtung früher Einsatzoptionen, unabhängig davon, was die Doktrin verspricht.
Das zweite betrifft die Stabilität in der Krise. Anders als bei den Mittelstreckenraketen der achtziger Jahre liegt das Problem weniger in verkürzter Vorwarnzeit; der Tomahawk fliegt Unterschall und braucht für 1.600 Kilometer knapp zwei Stunden. Destabilisierend wirkt die Unsicherheit der Warnung: Im Tiefstflug ist der Flugkörper für Radarketten schwer zu erfassen, ein Verteidiger kann auf rechtzeitige Erkennung nicht vertrauen. Diese Unsicherheit befördert auf beiden Seiten dieselben Reaktionen, nämlich Vordelegation von Entscheidungen, Worst-Case-Annahmen und Automatisierung. In der Krise schrumpft damit der Raum, in dem politische Kontrolle tatsächlich ausgeübt werden kann.
Das dritte steckt im Startgerät. Typhon ist ein landgestütztes Derivat des Mk-41-Systems und verschießt sowohl den Abwehrflugkörper SM-6 als auch den Tomahawk. Russland hat jahrelang behauptet, die Mk-41-Zellen der Raketenabwehr in Rumänien könnten heimlich mit Marschflugkörpern bestückt werden; der Westen hat das als Propaganda zurückgewiesen. Mit der deutschen Beschaffung steht diese Konfiguration nun offiziell und offensiv bestückt in Europa. Aus gegnerischer Sicht ist damit jede Mk-41-Zelle des Kontinents als potenzielles Angriffssystem markiert. Die verifizierbare Unterscheidbarkeit von Verteidigung und Angriff, eine Grundlage jeder künftigen Rüstungskontrolle, geht an dieser Stelle verloren.
Am schwersten wiegt das vierte Risiko, denn es betrifft Deutschlands eigene Lage. Unter dem ursprünglichen Stationierungsplan wären die Systeme amerikanisches Eigentum mit amerikanischem Personal gewesen; ein Schlag gegen sie wäre zwangsläufig ein Angriff auf die USA gewesen. Diese Kopplung war der eigentliche behauptete Abschreckungswert der Stationierung. Jetzt gehören die Werfer Deutschland. Ein Schlag gegen deutsche Stellungen träfe deutsches Gerät und deutsche Soldaten, und die amerikanische Antwort darauf wäre eine Ermessensfrage. Putin hat bereits 2024 angekündigt, auf eine Tomahawk-Stationierung spiegelgerecht zu reagieren. Deutschland rückt in der gegnerischen Zielplanung auf und übernimmt die volle Zielsignatur der Waffe, ohne die Bündniskopplung des ursprünglichen Plans zu erhalten. Solange zudem Missionsplanung und Software amerikanisch bleiben, ist die deutsche Abschreckungsdrohung nur so glaubwürdig wie die amerikanische Mitwirkung im Ernstfall.
Zieht man die Bilanz der drei Teile, dann kauft Deutschland eine Fähigkeit, die ohne fremde Wirkungskette keine ist, finanziert damit die Arsenale und die Industrie des Verkäufers, und übernimmt im Gegenzug ein höheres Risiko, früher und härter in eine Eskalation hineingezogen zu werden, bei geringerer Kopplung an den amerikanischen Schutz. Mehr Exponierung bei weniger Sicherheit ist das Gegenteil dessen, was Abschreckung leisten soll. Zu dieser Beschaffung lautet die Antwort deshalb Nein. Und die Frage, die vor jedem Vertrag zu beantworten wäre, ist noch nicht einmal gestellt: ob Deutschland Waffen dieser Reichweite überhaupt braucht, auf welcher Bedrohungsannahme, mit welcher Doktrin und mit welchem Eskalationskalkül. Über all das hat kein Parlament entschieden. Eine Regierungserklärung nach vollzogenem Deal ersetzt diese Entscheidung nicht.
@JohannesVarwick@gerhard_mangott
A rare cloud phenomenon resembling a tornado was spotted in Pennsylvania
Witnesses in the U.S. state of Pennsylvania captured a rare atmospheric phenomenon known as scud—low, ragged cloud fragments that resembled a tornado due to their unusual shape and rotation.
They form beneath thunderstorm clouds in moist, turbulent air.