@Ostberliner65@Zzzzille@polizeiberlin Steht ja auch im Text, dass darunter 2 Schreckschusswaffen waren. Es ist also offensichtlich nicht alles auf dem Bild, du Spezialist.
@dstnzlchr@TatjanaHerrman3@Coolnasenbaer@suetuo Falck macht KatS dort als bezahlter Dienstleister, nicht aus Gemeinnützigkeit. Die erfüllen einen Vertrag, statt ehrenamtliche Strukturen für Krisen vorzuhalten. Du verwechselst einen einzelnen Auftrag mit systemischer Verantwortung.
@dstnzlchr@TatjanaHerrman3@Coolnasenbaer@suetuo Konkurrenzfähig sind Private nur beim Rosinenpicken. Den teuren Katastrophenschutz überlassen sie anderen. Wer Outsourcing mit Effizienz verwechselt, versteht das System nicht - bei deiner Fehlerquote hier wundert mich dieser logische Kreisverkehr aber auch nicht mehr.
@dstnzlchr@TatjanaHerrman3@Coolnasenbaer@suetuo Ein unfähiger Chef ist kein Beweis gegen das NGO-Prinzip. Ineffizienz gibt es überall. Der Unterschied: Bei der NGO ist Verschwendung ein Fehler im Einzelfall, beim Konzern ist der Geldabfluss System und Absicht. Beides ist schlecht, aber strukturell nicht vergleichbar.
@suetuo@dstnzlchr@Coolnasenbaer Das Gehalts-Argument ist eine Nebelkerze. Auch Konzernchefs verdienen prächtig - zusätzlich zur Rendite, die aus dem System abfließt. Die NGO-Überschüsse bleiben im Kreislauf für Ausbildung und Krisenschutz. Dass Vorstände bezahlt werden, ändert nichts am Gemeinwohl-Prinzip.
@dstnzlchr@TatjanaHerrman3@Coolnasenbaer@suetuo Der „Anreiz“ einer NGO ist Qualität, nicht Dividende. Dein Effizienzdruck führt bei Konzernen fast immer zu Lasten von Personal und Reserven. Wer Profit als Motivator sieht, verwechselt Rettung mit einer Fabrik. Sicherheit braucht Puffer, keine Marge.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Wirtschaftliche Effizienz im Rettungsdienst heißt in der Praxis: Einsparungen beim Personal und Material, um die Marge zu drücken. Eine NGO investiert Überschüsse in Ausbildung und Krisenvorsorge, eine Firma schüttet sie aus.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Lieber 15% in eine Struktur stecken, die im Ernstfall auch ohne Profitgarantie ausrückt, als 10% Rendite an Aktionäre zu verschenken. Dass du Rendite über Daseinsvorsorge stellst, sagt alles. Verwaltung hat man bei Falck auch - plus den Zwang, Geld aus dem System zu ziehen
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Dass der Staat Aufgaben privatisiert, weil er bei NGOs spart, ist kein Argument, sondern ein Symptom. Falck arbeitet für Rendite, das DRK reinvestiert gesetzlich ins Gemeinwohl. Wer Profit mit Daseinsvorsorge verwechselt, hat das System schlicht nicht verstanden.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Falck ist ein Konzern mit Business-Modell, das DRK eine Hilfsgesellschaft mit staatlichem Auftrag. Falck macht KatS nur dort, wo es für Lizenzen nötig ist oder die Bilanz schönt. Wer den Unterschied zwischen NGO und gewinnorientiertem Konzern nicht sieht, will ihn nicht sehen.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Private picken sich die Rosinen raus, weil es ein Geschäft ist. Den unrentablen Katastrophenschutz, das soziale Ehrenamt und die flächendeckende Vorsorge macht kein Falck. Die NGO-Struktur fängt das auf, was für Firmen unprofitabel ist. Das ist der Unterschied.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Die Existenz privater Firmen beweist doch gerade meinen Punkt: Rettungsdienst ist ein Marktgeschäft. Der Unterschied: Falck ist ein Konzern, das DRK eine NGO. Beide schicken Rechnungen an Kassen und Privatkunden. Dass Private das auch tun, macht das DRK nicht weniger zur NGO.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Krankenkassen zahlen nur die Leistung, nicht das System. Die NGO nutzt Gewinne aus Rettungsdienst und Privat-Events, um das Ehrenamt und die Struktur erst möglich zu machen. Personal und Material sind eins. Das als "getrennt" zu bezeichnen, ist reine Theorie-Gymnastik.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Weil der Staat die Vorhaltung garantieren muss. Kommerzielle Events finanzieren keinen flächendeckenden 24/7-Katastrophenschutz oder ländlichen Rettungsdienst. Dass das DRK beides tut - staatlich gestützte Pflichtaufgabe und privates Business -, ist ja gerade der Punkt.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Das mit den „eigenständigen Firmen“ ist Haarspalterei. Die gGmbHs gehören zum Verein; das DRK bleibt eine NGO. Zudem ist die Finanzierung nicht nur Kasse: Bei Sanitätsdiensten auf Events schreibt das DRK ganz normale Rechnungen als privater Dienstleister. Alles eins.
@suetuo@dstnzlchr@Coolnasenbaer Und weiter? Der überwiegende Teil des Personals dort ist ehrenamtlich beschäftigt. Halt mal so ne Rettungswache samt Fahrzeugen in stand.
@dstnzlchr@Coolnasenbaer@suetuo Völlig wurscht wie du es bezeichnest. Das DRK ist eine NGO. Zumal auch der Katastrophenschutz mit daran angegliedert ist. Und dass die Finanzierung lediglich über die Krankenkassen läuft, ist ebenfalls falsch.