„Sie war ein Kind geblieben, indem sie töricht an tausend alberne Sachen geglaubt und das wirkliche Leben nicht in dem blutigen Schlamme der Leidenschaften sich wälzen gesehen hatte.“
Aus „Thérèse Raquin“
Émile Zola 2.4.1840 – 29.9.1902
Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.
Joseph von Eichendorff
aus: Wünschelrute
“There is always more goodness in the world than there appears to be, because goodness is of its very nature modest and retiring.”
Evelyn Beatrice Hall
The Friends of Voltaire
Sonne und Wind spielen mit Bäumen,
der See stellt sein Rauschen dazu,
großer September, dir das Denkmal zu bauen,
dass du nicht ungerührt vergingst.
- Martin Walser -
"Es träumt sich nicht mehr recht von der blauen Blume.
Wer heut als Heinrich von Ofterdingen erwacht, muss verschlafen haben. […]
Der Traum eröffnet nicht mehr eine blaue Ferne.
Er ist grau geworden ...."
Walter Benjamin 15.07.1892 - 26.09.1940