Unser #Forschungsdatenzentrum stellt einen neuen Scientific Use File zur #BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021 bereit. Neu enthalten sind #Daten zu Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und Veränderungen in der Flexibilität des Arbeitsortes und der Arbeitszeit: https://t.co/QbKC1rTnWf
#Perosh2023 started! Claude Donald Loiselle and Jorma Rantanen just gave the second keynote and pointed out, why we need (new) research on occupational safety and health!
Ich übersetz das mal: Gut verdienende Männer bekommen eine Ausrede mehr, warum sie keine Elternzeit nehmen werden – obwohl sie es sich leisten könnten. Eine weitere Maßnahme, die #EqualCare torpediert und Männer von Care entlastet. Der FDP gefällt das 🤡 https://t.co/QPON8keI2C
Die geplante Halbierung der Einkommensgrenze beim Elterngeld wird die Aufteilung von Carearbeit und das Leben von Zeichtgerechtigkeit für Paare schwieriger werden lassen. Vätermonate werden damit noch unattraktiver. Gleichstellungspolitisch und Zeitpolitisch kein Zukunftsschritt!
Ortsflexibles arbeiten, ist für viele von uns Realität. Aber arbeitet ihr mit einer Vereinbarung von zuhause? Also habt ihr einen ausgestatteten Arbeitsplatz, eine Zeiterfassung etc.
Insbesondere, wenn eine solche Vereinbarung nicht vorliegt, besteht das Risiko zur Entgrenzung!
Über die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland hat während der Pandemie teilweise von zuhause gearbeitet. Auswertungen der #BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021 zeigen, dass ohne eine betriebliche Vereinbarung das Risiko einer Entgrenzung der Arbeit steigt➡️ https://t.co/7KVur0LvSp
@daszaschelei Herzlichen Glückwunsch! Freu mich mit dir darauf anzustoßen!
Und noch schöner, dass du jetzt auch bei der BAuA anfängst, wäre auch gerne BAuAs'Sessor!
Mein Fazit: Arbeitszeiterfassung ist ein Instrument des Arbeitsschutzes. Beschäftigte erlangen Handlungsspielräume und die Erfassung kann Arbeitsanforderungen entgegen wirken. Die Urteile des BAG und EuGH sollten daher in Bezug auf diese Ergebnisse diskutiert werden (7/7)
Darüber hinaus interessiert uns auch, welche Zusammenhänge zwischen Erfassung und Arbeitsanforderungen bestehen. Lange Arbeitszeiten, Verkürzte Ruhezeiten oder häufiger Pausenausfall treten häufiger auf. (6/7)
Im SuGa Kapitel B.10.1 https://t.co/6chOGK2laT
Wenn erfasst wird und ein Arbeitszeitkonto geführt wird, können Überstunden auch häufiger durch Freizeit ausgeglichen werden. Dies schafft Flexibilität für Beschäftigte und fördert die Erholung! (5/7)
Diese Flexibilität hängt unter anderem auch mit Arbeitszeitkonten zusammen. Daher haben wir uns den Zusammenhang zu Überstunden angeschaut. Hier finden wir, dass die Erfassung mit weniger nicht abgegoltenen Überstunden einhergeht. (4/7) https://t.co/fmSG5NbVVU
Was bedeutet es, wenn wir von mehr Flexibilität sprechen? Wir sehen, dass Beschäftigte die betrieblich erfassen oder selbst dokumentieren, mehr Einfluss auf verschiedene Dimensionen bei der Arbeitszeitgestaltung haben. (3/7)
Dazu auch : https://t.co/PXCW09U57d
U.a. von Arbeitgeberseite hören wir, dass Erfassung die Flexibilität einschränkt. Mit den Daten von 2019 finden wir den genau gegensätzlichen Zusammenhang: Arbeitszeiterfassung schafft Flexibilität und geht mit weniger zeitlicher Entgrenzung einher.(2/7)
https://t.co/J7GKrAY7TO
Arbeitszeiterfassung - ein Thema was gerade immer wieder Fahrt aufnimmt.
In den Analysen zum Kapitel im Arbeitszeitreport zeigt sich, dass bei vielen Beschäftigten Zeiterfassung Normalität ist (80%). Auch die Verbuchung auf einem Konto ist dabei nicht allzu selten (66%). (1/7)
Bei insgesamt 8 von 10 Beschäftigten wird die Arbeitszeit betrieblich (47 %) oder durch die Beschäftigten selbst erfasst (32 %). Beschäftigte mit Zeiterfassung sind zufriedener mit ihrer Work-Life-Balance. Mehr im Arbeitszeitreport Deutschland, Kap. 5.6 ➡️https://t.co/q2RQ18uREY