@Alice_Weidel Sie wollen es nicht wahrhaben, oder?
Es geht nicht um eine vernünftige Energie- und Wirtschaftspolitik.
Es geht um die Modellpolitik der Hersteller, darum das global eher moderne E-Autos gekauft werden, statt deutscher Verbrenner oder Rückständige Luxus E-Mobile.
@Alice_Weidel Warum eigentlich?
Weil er in punkto Gazakrieg gegenüber Israel, als auch bei der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Ehefrau auf Befehl von Donald Trump, wie auch dessen Angriff auf den Iran eine sehr ähnliche Linie vertrat wie die AfD.
Dass die zugrundeliegenden Klimastudien wissenschaftlicher Nonsens sind?
Sie sollten ihren Informationsgeber wechseln!
Warum Klimaforscher ihr dramatischstes Szenario neu bewerten
Lange Zeit galt das Klimaszenario RCP8.5 als besonders wichtig. Es beschrieb eine Zukunft mit extrem hohen CO₂-Emissionen, stark wachsendem Kohleverbrauch und kaum Klimaschutz. Dadurch hätte sich die Erde bis zum Ende des Jahrhunderts sehr stark erwärmt. Viele Medien stellten dieses Szenario als wahrscheinlichste Entwicklung dar.
Heute bewerten viele Klimaforscher das Modell jedoch neu. Der Grund ist, dass sich die Welt verändert hat: Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom wachsen schneller als erwartet, viele Staaten betreiben Klimapolitik und der Kohleverbrauch steigt nicht mehr so stark wie früher angenommen. Deshalb gilt das alte Extremmodell inzwischen als weniger wahrscheinlich.
Die Forschung arbeitet heute mit neuen sogenannten SSP-Szenarien, die neben den Emissionen auch wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigen. Dadurch entstehen unterschiedliche Zukunftsbilder – von erfolgreichem Klimaschutz bis hin zu weiterhin hohen Emissionen.
Trotzdem warnen Wissenschaftler weiterhin vor deutlichen Folgen des Klimawandels. Selbst bei mittleren Entwicklungen könnte die globale Temperatur bis zum Jahr 2100 um etwa zwei bis drei Grad steigen. Bei ungünstigen Entwicklungen wären auch mehr als vier Grad möglich. Die Folgen wären häufigere Hitzewellen, Dürren, Starkregen, steigende Meeresspiegel und große Belastungen für Landwirtschaft, Städte und Ökosysteme weltweit.
Das alte Szenario wurde also nicht abgeschafft, sondern neu eingeordnet. Es dient heute vor allem als Warnung davor, was passieren könnte, wenn Klimaschutz scheitert. Die neuen Modelle sollen realistischer zeigen, welche Entwicklungen tatsächlich wahrscheinlich sind.
Zusammenfassend würde eine globale Erwärmung um 4 Grad die Erde massiv verändern. Extreme Hitze, Überschwemmungen, Dürren und Naturkatastrophen würden deutlich zunehmen. Viele Tier- und Pflanzenarten könnten aussterben, ganze Regionen unbewohnbar werden und Millionen Menschen ihre Heimat verlieren. Nahrung und Trinkwasser würden knapper, Konflikte und Krisen könnten sich verschärfen. Eine 4-Grad-Erwärmung wäre daher eine ernsthafte Bedrohung für Mensch, Natur und die weltweite Stabilität.
Dann erzählen Sie mal was Ihr Vorschlag wäre…
Die Rolle der CSU beim alten Bundestagswahlrecht und der Vergrößerung des Bundestages
Das alte Bundestagswahlrecht führte über viele Jahre zu einer stetigen Vergrößerung des Deutschen Bundestages. Eine zentrale Rolle spielte dabei die CSU, die aufgrund ihrer besonderen Stellung im deutschen Parteiensystem von bestimmten Regelungen des Wahlrechts überdurchschnittlich profitierte.
Das deutsche Wahlsystem kombinierte Elemente der Mehrheits- und der Verhältniswahl. Die Wähler verfügten über eine Erststimme für einen Direktkandidaten im Wahlkreis und eine Zweitstimme für eine Partei. Grundsätzlich sollte die Zweitstimme darüber entscheiden, wie viele Sitze einer Partei im Bundestag zustehen. Gleichzeitig konnten Parteien durch die Erststimme Direktmandate gewinnen.
Die CSU trat dabei nur in einem Bundesland an, gewann dort jedoch regelmäßig einen sehr großen Teil der Wahlkreise direkt. Dadurch erhielt sie häufig mehr Direktmandate, als ihr nach ihrem Zweitstimmenergebnis eigentlich zugestanden hätten. Diese zusätzlichen Sitze wurden als Überhangmandate bezeichnet. Die CSU profitierte von diesem Mechanismus besonders stark, weil sie über Jahrzehnte hinweg eine außergewöhnlich hohe Zahl an Direktmandaten erringen konnte.
Vor den Reformen des Wahlrechts blieben diese Überhangmandate vollständig erhalten. Dadurch konnte die CSU gemeinsam mit der CDU mehr Sitze im Bundestag erhalten, als dem Zweitstimmenergebnis entsprochen hätte. Das führte zu einer Verzerrung des proportionalen Wahlergebnisses und verschaffte der Union zusätzliche parlamentarische Stärke.
Nachdem das Bundesverfassungsgericht diese Problematik beanstandet hatte, wurden Ausgleichsmandate eingeführt. Für jedes zusätzliche Überhangmandat mussten andere Parteien weitere Sitze erhalten, damit das Verhältnis der Zweitstimmen wieder korrekt abgebildet wurde. Dadurch blieb die Sitzverteilung zwar fairer, gleichzeitig begann der Bundestag jedoch stark anzuwachsen.
Die gesetzliche Regelgröße des Bundestages beträgt 598 Abgeordnete. Tatsächlich wuchs das Parlament jedoch weit darüber hinaus. Nach der Bundestagswahl 2017 umfasste der Bundestag 709 Abgeordnete, nach der Wahl 2021 sogar 736 Abgeordnete. Damit war er zeitweise das größte frei gewählte Parlament Europas. Hauptursache waren die zahlreichen Überhang- und Ausgleichsmandate.
Für diese Entwicklung trug die CSU eine besondere Verantwortung. Durch die hohe Zahl ihrer gewonnenen Direktmandate entstanden regelmäßig Überhangmandate, die wiederum zahlreiche Ausgleichsmandate für andere Parteien nach sich zogen. Obwohl auch andere Parteien gelegentlich Überhangmandate erhielten, war die CSU aufgrund ihrer besonderen Wahlerfolge überproportional häufig Auslöser dieses Effekts. Zudem setzte sie sich lange Zeit gegen grundlegende Änderungen des Wahlrechts ein, da das bestehende System ihre starke parlamentarische Stellung begünstigte.
Mit der Wahlrechtsreform von 2023 wurden Überhang- und Ausgleichsmandate abgeschafft. Seitdem entscheidet der Zweitstimmenanteil wesentlich strenger über die Sitzverteilung im Bundestag. Ziel der Reform war es, die Größe des Parlaments dauerhaft zu begrenzen und eine möglichst genaue Abbildung des Wählerwillens sicherzustellen.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die CSU zu den größten Profiteuren des alten Bundestagswahlrechts gehörte. Ihre zahlreichen Direktmandate führten regelmäßig zu Überhangmandaten und in der Folge zu immer mehr Ausgleichsmandaten. Dadurch trug sie maßgeblich zur Vergrößerung des Bundestages bei und war einer der Hauptgründe dafür, dass schließlich eine umfassende Wahlrechtsreform beschlossen wurde.
„Angela Merkel hat kürzlich enthüllt, dass sie möchte, dass Migranten gegen die AfD wählen“ ?
Was sonst sollte sie bei den Plänen der AfD Migranten empfehlen?
AfD zu wählen um schneller aus ihrer Existenz in durchaus systemrelevanten Arbeitsverhältnissen abgeschoben werden zu können?
@Alice_Weidel 😂
Warum macht das Kabinett das wohl so?
Weil die deutschen Schlange stehen um LKW oder Busfahrer zu werden und den Job nicht bekommen weil Ausländer bevorzugt werden?
Hauptsache Empörung erzeugen…
@Alice_Weidel Alle wegen der Bundesregierung?
Oder gibt es auch noch andere Gründe?
Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) erwartet durch KI und Automatisierung in den kommenden 15 Jahren etwa 800.000 wegfallende Jobs, aber ungefähr genauso viele neue Stellen.
@thechecksix@Alice_Weidel@YuiHimaritmaj Wissenschaftliche Fakten sind keine Meinung. Wissenschaftliche Fakten sind wissenschaftliche Fakten, aufgrund derer man sich eine Meinung bilden kann.