Der größte Trick der neuen Tech-Apologeten wie #Döpfner und #Poschardt ist es, Menschen einzureden, dass der eigentliche Machtapparat nicht aus Billionenkonzernen, Plattformmonopolen und KI-Giganten besteht, sondern aus Kulturredaktionen, NGOs und Gleichstellungsbeauftragten. Sie haben die Mächtigen einfach mal so zu Rebellen erklärt. Und erstaunlich viele schlucken es.
1/2 Ich habe es immer für einen schlechten Witz gehalten, dass die letzte Regierung der Weimarer Republik mit einer parlamentarischen Mehrheit (Kabinett Müller II gestützt von SPD, Zentrum, DDP, DVP und BVP.) 1930 an der Frage gescheitert ist, wie die Arbeitslosenversicherung 2/2
In so einem unsolidarischen Gesundheitssystem, in dem Menschen am Existenzminimum keine adäquate Versorgung mehr bekämen, würde ich den Arztkittel an den Nagel hängen. Denn dann wären wir es, die benötigte Behandlungen vorenthalten, dafür bin ich nicht Arzt geworden.
12 Menschen verletzt im ICE – und jetzt heißt es plötzlich: ‚polizeibekannter Rechtsextremer‘.
Die AfD hat gestern noch gefordert, dass man bei solchen Taten endlich Klartext redet. Heute?
Totenstille.
Eine Männererzählung.
Wann ist der #SPIEGEL zum Sprachrohr der Islamisten geworden? Man glaubt lieber einem Islamisten, ohne die andere Seite zu Wort kommen zu lassen. Ein islamistischer Zopfabschneider darf sich in deutschen Medien unwidersprochen rein waschen, während die Opfer eines Völkermords und von Massakern erneut getötet werden, weil die Gräueltaten relativiert werden. Wir wurden unter Einsatz unseres eigenen Lebens zu Chronisten des Völkermords an unserer Religionsgemeinschaft der Jesiden, damit nie wieder jemand Opfer-Täter Umkehr betreiben kann. Das werden wir auch jetzt nicht zulassen.
Reicht es nicht, dass die Minderheiten sich mit den Massakern vor Ort in #Syrien beschäftigen müssen? Die Massaker an den Alawiten und Drusen werden in diesem Artikel relativiert, die Kurden diffamiert. Dieser Artikel ist gewaltvoll und misogyn.
Und noch etwas, was mich gerade jetzt sehr beschäftigt, aufgrund der weltweiten Angriffe auf Frauen und ihre Körper. Dieser Artikel ist von Männern geschrieben. Wie kann „Mann“ diesem Zopfabschneider, der auch die Handschrift einer verachtenden Verhöhnung und tiefen Misogynie trägt, so viel Raum geben, ohne das einzuordnen? Ich hoffe, dass das bei Gelegenheit klargestellt wird. @derspiegel
DER SPIEGEL-ARTIKEL IST EIN JOURNALISTISCHER TOTALAUSFALL.
Er übernimmt nahezu wortgleich die Narrative der HTS und von Al-Jolani, einer Führung mit direkter Vergangenheit in Al-Qaida- und IS-Strukturen und macht sich damit faktisch zum Pressesprecher dschihadistischer Machthaber in Damaskus.
Gleichzeitig werden die Kurden und die SDF, die den IS militärisch besiegt haben, als unglaubwürdige Propagandisten diffamiert. Berichte über Vertreibungen, Übergriffe und Massaker werden relativiert oder als Desinformation abgetan. Das „Zopf-Video“ dient als Vorwand, um kurdische Ängste pauschal als Manipulation darzustellen.
DER TEXT IST DURCHZOGEN VON FRAUENFEINDLICHEN AUSSAGEN:
Arabisch-sunnitische Herrschaft wird als „natürlich“ legitimiert, kurdische Selbstverwaltung hingegen als Fremdherrschaft delegitimiert. Massaker an Alawitinnen und Drusinnen werden verharmlost, während am Ende sogar unterschwellig Drohungen gegen die Kurden mitschwingen.
BESONDERS PROBLEMATISCH IST DIE ROLLE DES AUTORS MOHANNAD ALKHALIL ALNAJJAR:
Er gibt sich als neutraler Chronist, reproduziert aber fast ausschließlich regierungsnahe arabische Stimmen und behandelt kurdische Perspektiven mit offener Herablassung.
Auch in einem vorherigen Artikel ist er negativ aufgefallen.
DAS ERGEBNIS IST EINE GEFÄHRLICHE UMKEHR DER REALITÄT:
Täter werden reingewaschen, Opfer delegitimiert – und ein deutsches Leitmedium normalisiert dschihadistische Herrschaft, während es die einzige demokratisch-pluralistische Kraft Syriens diskreditiert.
Dass der SPIEGEL einen solchen Text veröffentlicht, ist ein beschämendes Versagen journalistischer Verantwortung und eine Ohrfeige für alle Opfer des dschihadistischen Terrors in Syrien.
Schreibt Leserbriefe, fordert eine öffentliche Korrektur und eine kritische Gegendarstellung ein. Je mehr Menschen sachlich, aber deutlich protestieren, desto weniger kann dieses Narrativ unwidersprochen bleiben.
Vor 81 Jahren wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz durch ukrainische Angehörige der Roten Armee befreit.
Mit dem Erreichen des Stammlagers Birkenau I. durch die Alliierten endete das Martyrium der verbliebenen Häftlinge. Über eine Millionen Menschen überlebten die nationalsozialistische Mordmaschinerie in Auschwitz nicht.
Noch zwischen dem 17. und 23. Januar 1945, also nur knapp zehn Tage vor der Befreiung, wurden über 50.000 Menschen durch die SS, unter der euphemistischen Bezeichnung „Evakuierung“, auf Todesmärsche geschickt um ihre Befreiung, Zeugenschaft des Verbrechens und ihr Überleben zu verhindern.
1940 durch die SS ursprünglich als Konzentrationslager zur Internierung der verhafteten polnischen Intelligenz eingerichtet, änderte sich die Aufgabe des Lagers frühzeitig hin zur massenhaften Vernichtung von Menschen.
Bereits im Oktober des gleichen Jahres nahmen die ersten Krematorien ihre schreckliche Tätigkeit auf, zehn Monate später folgten Versuche zur Tötung mit Gas an sowjetischen Kriegsgefangenen.
Heute steht Auschwitz als Synonym für die Schrecken des Holocausts, des Massenmords an über sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Das dies zu den primären Zielen der Nazis zählte beweist die sogenannte „Ungarn-Aktion“, bei der noch 1944, als an der Niederlage des Dritten Reichs kein Zweifel mehr bestehen konnte, hunderttausende ungarischer Jüdinnen und Juden deportiert und in den Gaskammern Auschwitz’ ermordet wurden.
Am heutigen Internationalen Holocaust-Gedenktag richtet sich der Blick nicht nur auf die Opfer des Nationalsozialismus, sondern auf die aktuelle Lebensrealität von Jüdinnen und Juden. Antisemitismus ist Gegenwart. Zivilgesellschaftliche und staatliche Analysen dokumentieren eine dramatische Eskalation von Gewalt, Bedrohung und Hetze. Diese Entwicklungen speisen sich aus unterschiedlichen politischen und ideologischen Milieus und artikulieren sich vielfach im israelbezogenen Antisemitismus.
Vor diesem Hintergrund steht jüdisches Leben erneut unter Druck. Erinnerung verpflichtet zum Handeln, denn Jüdinnen und Juden erleben Bedrohung, Ausgrenzung und Gewalt im Alltag. Das verlangt klare Haltung, Schutz und entschlossenes Eingreifen.
Warum gibt es in Ihrer Bewertung von #Giessen kein einziges Wort zur Gründung der AfD-Jugend, die noch radikaler ist, als ihre Vaterpartei. Warum teilen Sie nicht die Bewertung der hessischen Polizei‼️, dass die Proteste „zum allergrößten Teil friedlich“ waren @BorisRhein_cdu ?
Auseinandersetzung zwischen „ganz links und ganz rechts“? Ich komme gerade aus #Gießen. Die ganze Stadt steht auf gegen die AfD Jugend, Rassismus und rechte Hetze, aus vielen Fenstern hängen Transparente. Gewerkschaften, Kirchen, Kultur, Parteien riefen zum Protest auf. #Merz
Es wird immer offensichtlicher, dass die Politik der CDU darauf ausgerichtet ist, Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat zu beschneiden, um den Niedriglohnsektor und prekäre Arbeitsverhältnisse auszuweiten.
Wer Angst vor Arbeitsplatzverlust und sozialem Abstieg hat, ist leichter erpressbar.
Jetzt geht’s der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe an den Kragen.
Die Eingliederungshilfe ist eine der zentralen Leistungen zur Förderung von Menschen mit Behinderung. Der große Teil der Kosten wird übrigens von Ländern und Kommunen getragen, der Bund stellt lediglich Zuschüsse in Höhe von knapp über 500 Mio Euro zur Verfügung.
Und der Etat der Jugendhilfe im Bundeshaushalt … er sinkt sinkt seit Jahren.
Aber hey, wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis
Am 2. Mai 1933 stürmten die Nazis in ganz Deutschland die Gewerkschaftshäuser. Für viele Gewerkschaftsmitglieder war dies der Beginn jahrelanger Verfolgung und Unterdrückung. Deshalb gilt: Niemals vergessen, niemals wegschauen. Wir müssen unsere Demokratie verteidigen! #NieWiederIstJetzt
Ich kann es auch echt nicht mehr hören, dass die AfD inhaltlich gestellt werden muss.
Sie. Will. Das. Doch. Gar. Nicht.
Ihre Prämisse ist Theater, Diskursverschiebung und Provokation.
Sie will keinen Diskurs. Sie will ihn zerstören.
Wir wenden uns gegen die Instrumentalisierung dieser Tat, gegen d rassistische Dauerschleife. Viele der Opfer dieses Angriffs sind eingewanderte KollegInnen, jede Hetze, jede Verallgemeinerung macht das Leben unserer Leute nur schwieriger. Wir brauchen Prävention und Aufklärung.
Wer nicht in einer Gesellschaft nach den Vorstellungen der AfD leben will, ist jetzt tief besorgt.
Die Annäherung zwischen Konservativen und Rechtsextremen im Parlament endet wahrscheinlich nicht mit der heutigen Abstimmung – sie hat wohl gerade erst richtig begonnen.
Walter Lübcke. Regierungspräsident Kassel, #CDU.
2015 wurde er durch sein Engagement für Geflüchtete und Widerspruch gegen Rassismus bekannt.
Am 01. Juni 2019 wurde er von einem Nazi und #AfD-Unterstützer ermordet.
Heute beschloss CDU mit AfD & FDP einen rassistischen Antrag.