@JKraschl Exakt. Der verzweifelte Kampf um Deutungshoheit ist das letzte Aufbäumen gegen die eigene Irrelevanz. Wer sich vom universalen Rechtsrahmen entkoppelt, verliert den Anschluss an die Weltkirche und landet im Rauschen des Zeitgeists – austauschbar und ohne Substanz.
@JKraschl Genau das ist der Punkt: Die Bekenntnisse sind ein Schutzschild gegen die eigene Bedeutungslosigkeit. Man fürchtet nicht den theologischen Gegner, sondern die eigene Irrelevanz gegenüber der römischen Rechtsrealität. Wer nichts mehr zu sagen hat, muss laut bekennen.
@JKraschl Ihre Diagnose einer säkularisierten Orthodoxie überzeugt: Binnenabgrenzung ersetzt theologische Tiefenschärfe. Doch dieser Ansatz erweist sich als wenig weitsichtig. Während Graz appelliert, schafft Rom mit dem CIC normative Tatsachen. Der römische Hebel reicht weiter.
@JEckmann94161@DieTagespost Die Frage nach der ‚Durchsetzbarkeit‘ ist naiv. Rom hat das letzte Wort, nicht der Zeitgeist. Dass die Ordnung bereits wiederhergestellt wird, ist längst beschlossene Sache – um die sakramentale Substanz muss man sich also keine Sorgen machen. Der Rest ist nur Rauschen.
@Heinrich268@DieTagespost Die These, das Priesteramt sei erst mit der Staatskirche entstanden, scheitert bereits an Ignatius von Antiochien. Wer dennoch daran festhält, verwechselt Polemik mit Historie und verkauft Amtskritik als Kirchengeschichte.
@FJStaratschek@DieTagespost Wer die Homilie in ‚Impuls‘ umtauft, betreibt Etikettenschwindel. Priesteramt verpachtet man nicht an Laien, nur weil man zu bequem für den eigenen Auftrag ist. Das ist kein Lehen, das ist der Ausverkauf des Amtes.
@DieTagespost Mit dem Postulat einer „Balance der Sicherungen“reaktualisiert Leo XIV. die neuthomistische Sozialethik für das digitale Zeitalter. Der rote Faden politischer Regulierung bricht mit dem libertären Laissez-faire: Wahre Freiheit konstituiert sich erst durch ihre ethische Einhegung.
@DieTagespost Wie wäre es, wenn diejenigen, die Mitglied einer Kirche sind, den Feiertag weiterhin genießen könnten, während diejenigen, die ausgetreten sind, an diesem Tag regulär arbeiten?
@KatholikenNet Die katholische Kirche ist keine deutsche Filiale. Wer glaubt, die Zukunft des Glaubens entscheide sich in hiesigen Synodal-Debatten, übersieht den globalen Aufschwung in Afrika und Südamerika. Die Weltkirche ist lebendiger, als es die deutsche Krise vermuten lässt..
@DieTagespost Während Funktionäre Dekrete des Heiligen Vaters „zurückweisen“, erinnert das Dikasterium für die Glaubenslehre (Prot. N. 731/2023) unmissverständlich an das Verbot kirchenrechtlich unzulässiger Riten.
Wer Can. 392 ignoriert, bricht die Einheit.
@DieTagespost Die authentische Auslegung des Depositum Fidei obliegt allein dem Nachfolger Petri. Eigenmächtige pastorale Vorstöße, die der beständigen Lehre der Kirche widersprechen, gefährden nicht nur die Einheit, sondern verdunkeln die sakramentale Wahrheit der Ehe. #Vatikan#Kirche#Marx
@DieTagespost Diese Fälle zeigen: Die Grenze zwischen religiöser Überzeugung und strafbarer Hassrede ist juristisches Neuland. Wenn Gerichte Freisprüche fällen, die Staatsanwaltschaft aber durch alle Instanzen geht, stellt sich die Frage: Geht es um Recht oder um politische Signalkraft?"
@RoemeltA@AngelaRichter_@Aphado_nin Es geht nicht um meinen Glauben, sondern um den Maßstab der Debatte.
Wenn Unwissen öffentlich wirkt, wird aus Vorurteil schnell „Wahrheit“.