Nach all den Kommentaren unter Tweets von Ricarda Langs Halbmarathon und von Union Berlins neuer Trainerin Marie-Louise Eta, habe ich mittlerweile den Verdacht dass Männertränen fast allein für den Anstieg des Meeresspiegels verantwortlich sind.
Ich habe heute viele furchtbare Kommentare zum Fall Christian Ulmen/Collien Fernandes gelesen. Überwiegend von Männern, aber auch von Frauen.
Man ist es ja gewöhnt, dass Frauen unterstellt wird, zu lügen, um sich einen Vorteil zu verschaffen oder dem Ex-Partner zu schaden. Darauf will ich gar nicht mehr eingehen.
Nein, was mich ebenfalls völlig abgef*ckt hat, waren Kommentare, bei denen der Verfasser der Meinung war, dass so etwas doch „Privatsache“ sei und in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hätte.
Männer werden nicht gerne mit dem konfrontiert, was andere Männer tun. Noch immer werden Frauen dazu angehalten, über ihr Leiden zu schweigen. Nicht öffentlich darüber zu sprechen, was ihnen angetan wurde. Mit solchen Aussagen soll Scham vermittelt werden. Es sei „peinlich“ so etwas in die Öffentlichkeit zu tragen. Vor allem für das Opfer. Und deshalb solle es lieber schweigen.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Erst durch das Schweigen, das Mit-sich-selbst-Ausmachen-müssen, entsteht Scham beim Opfer und das Gefühl, alleine mit allem zu sein. Erst wenn die Öffentlichkeit miteinbezogen wird, Opfer und vor allem Täter klar benannt werden, wechselt die Scham die Seite.
Das Wort, das ihr in diesem Moment sucht, ist Selbstermächtigung. Das Opfer holt sich die Macht über sich selbst, die ihm der Täter genommen hat, zurück. Es bestimmt fortan wieder das Narrativ über die eigene Geschichte. Das Sprechen über das Unaussprechliche löst die Angst und wäscht den Dreck vom Körper, mit dem einen der Täter besudelt hat.
Keine Frau steht mehr für diese Form der Selbstermächtigung als Gisèle Pelicot. Mit ihrer Entscheidung, den Prozess gegen ihren Mann und seine Mittäter öffentlich zu führen, setzte nicht sie sich der Demütigung, der Peinlichkeit, der Scham aus, sondern die Täter. „Die Scham muss die Seite wechseln“ wurde zu ihrem Motto, das Millionen von Frauen auf der ganzen Welt bis heute Mut macht.
Collien Fernandes hat alles richtig gemacht. Raus aus der Scham, rein in die Stärke. Die öffentliche Anteilnahme wird ihr Rückenwind geben, all das durchzustehen. Ich wünsche ihr hierfür alle Kraft dieser Welt.
Fucking annoying myself I’m biting to this. But why the fuck would you celebrate watching someone on deaths door suffer for longer? You put down a suffering animal. I personally wouldn’t want to watch a loved one slowly die when their should be a way to let them go peacefully
Meiner Meinung nach gibt es 4 Arten von Menschen die Sexualkunde für Kinder ablehnen:
1. Stark religiös/fanatisch
2. Dumm
3. Menschen die eine falsche Vorstellung davon haben
4. Menschen die Kinder misshandeln und nicht wollen dass diese darüber sprechen, sobald sie es verstehen
Hätte Xavier für die Besucher Baby Burger 🍔 und Kinderschokolade 🍫 angeboten, wären deutlich mehr Menschen zu diesem Wahnwichteltreffen zerebral entkernter Schwurbelnasen gekommen… 😇