++ AfD-Chaos in NRW: Fünf Landesvorstandsmitglieder drohen mit Strafanzeige ++
Christian Zaum, Helmut Waniczek, Sabine Reinknecht, Tim Csehan und Sven Tritschler stellen sich gegen das Anwaltsschreiben des NRW-Landesvorstands an den AfD-Bundesvorstand.
Sie argumentieren, die Mandatierung der Anwältin sei nicht von dem bisherigen NRW-Landesvorstandsbeschluss gedeckt.
Der Beschluss habe demnach nur ein Verfahren gegen Eingriffe in die Landeswahlversammlung umfasst – nicht das Vorgehen gegen die vom Bundesvorstand eingesetzte Untersuchung.
Die fünf fordern deshalb, das Mandat unverzüglich zu beenden.
Sollte das nicht binnen 48 Stunden geschehen, kündigen sie eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Untreue an.
Großartig dass meine Mitgliedsbeiträge dafür genutzt werden, Anwaltsschreiben an den BuVo zu schicken. Während bettelbriefe vom LaVo für eine Immobilie verschickt werden.
@Vincentz_AfD spürt ihr euch eigentlich noch?
++ AfD-Chaos in NRW: Landesvorstand um Vincentz schaltet Anwalt gegen Bundesvorstand ein ++
Mir liegt ein anwaltliches Schreiben des AfD-Landesvorstands NRW an den Bundesvorstand vor:
Darin weist der Landesvorstand die Kontroll- und Herausgabeforderungen des BuVos mangels klarer Rechtsgrundlage zurück und behält sich eine Prüfung durch das Bundesschiedsgericht vor.
Ein Bundesvorstandsmitglied schreibt mir: „Offenbar hat man sehr viel Angst vor der Untersuchung. 😆"
Die jüngsten Vorfälle rund um unser Mitglied aus Schleswig-Holstein sind erneut ein Beleg dafür, wie sehr sich das politische Klima in unserem Land verschärft hat. Der junge Familienvater und Politiker Kevin Dorow wurde in den vergangenen Wochen massiv unter Druck gesetzt.
Zunächst sorgte seine Wahl zum Schützenkönig seiner örtlichen Gilde für Anfeindungen. Wenig später folgten sogar Demonstrationen vor seinem Wohnhaus. Eine solche Entwicklung ist nicht nur politisch geschmacklos, sondern auch gefährlich. Wer Proteste gezielt vor dem privaten Wohnhaus eines Politikers und seiner Familie organisiert, überschreitet eine Grenze und greift den geschützten privaten Raum an.
Wenn Familien mit Kindern befürchten müssen, in ihrem eigenen Wohnumfeld Ziel lautstarker Proteste zu werden, ist das ein ernstes Warnsignal. Solche Aktionen bergen die Gefahr einer weiteren Eskalation und tragen zur Verrohung der politischen Auseinandersetzung bei. Unabhängig von der politischen Ausrichtung darf niemand wegen seines Wohnortes oder seiner Familie unter Druck gesetzt werden.
Man stelle sich vor, vergleichbare Demonstrationen würden vor dem Haus eines CDU-, SPD-, Grünen- oder Linken-Politikers stattfinden. Die Empörung wäre zu Recht groß. Deshalb muss derselbe Maßstab für alle gelten.
Wir stehen geschlossen zusammen. Ein Angriff auf eines unserer Mitglieder ist ein Angriff auf unsere gesamte Partei.
Kevin, halte durch – wir stehen an deiner Seite!
@Loose_AfD@ElmarSalinger@PaetzoldJohann@gottschalkmdb Ich wiederhole mich gern: Fragen sie doch mal in ihrer Team Vincentz Gruppe nach.
Ich kann es gerne eingrenzen: es handelt sich um eine/n MdB.
Ich werde hier aber keine öffentliche Hetzjagt auf Mitglieder befeuern indem ich Namen nenne. Sollte auch in eurem Interesse sein.
@Loose_AfD@ElmarSalinger@PaetzoldJohann@gottschalkmdb Fragen sie doch gerne mal in ihrem „Beritt“ wer so in den letzten Tagen Kündigungen ausgesprochen hat ohne Angaben von Gründen.
Ich werde weder das Mitglied, noch den Abgeordneten hier namentlich erwähnen. Ich denke das können sie verstehen hinsichtlich der Öffentlichkeit.
@ClausHGahr Ich weiß nicht, wie das in ihren Kreisen so üblich ist. Aber ich nehme als Mitarbeiter keine Anweisungen darüber entgegen, was ich im Privatleben zu tun habe.
Aber ich darf auch selber denken, und nicht nur Befehle aus Duisburg, Bochum oder Düren befolgen.
@ulrichfuchs@ClausHGahr Das ist schlichtweg falsch. Außerdem wurde die Maschine nicht von der Versammlung bedient, sondern von zwei parteifremden „Fachleuten“.