As Germany is entering the imperialist war against Iran and keeps supporting the genocide in Palestine, I hope that this piece can support collective efforts in the academy and beyond to have a hard look at our country, its history, present and future. https://t.co/wa8GGbmX9X
Overwhelming text on "a system that has achieved the remarkable feat of making individual cowardice feel like responsible complexity, and of making the refusal of Palestinian humanity feel like a carefully considered position, despite its brute stupidity" https://t.co/e2iRMkl5wy
A new research paper finds that catch-up development is largely a myth.
Since 1960, the income gap between advanced economies (the core) and developing economies (the periphery) has widened by 170–270%, depending on the currency concept.
Global inequality is getting worse.
Tout le monde responsable de la canicule ?
Pas vraiment. A travers leur patrimoine, les 1 % les plus aisés sont associés à 41 % des émission. Les 10 % les plus aisés totalisent 77 % des émissions.
Es bedarf einer sozialistischen Denkfabrik, angedockt an den linken Flügel der Linkspartei. Diese Denkfabrik erarbeitet das strategische Ziel, marxistische Kritik am Bestand in ein realpolitisches Programm zu übersetzen.
Connaissez-vous l'effet rebond de la mondialisation, qui explique la politique internationale de #Trump ? Qu'en est-il de la stratégie chinoise de l'autosuffisance extravertie ?
Vous aurez les réponses le 27/08, dans la nouvelle #postface de la version poche de Chine/Etats-Unis
Wirtschaftsnationalismus im 21 Jahrhundert: Hohe Leistungsbilanzüberschüsse sind ein exklusives Naturrecht für die deutsche Wirtschaft. Nur wenn es deutsche Überschüsse sind, schaffen sie international Wohlstand und Stabilität. Deswegen brauchen wir noch mehr Wettbewerbsfähigkeit
“The Cuban Missile Crisis established Florida as a major ideological and military bulwark in the struggle against communism. It is a role that the state—currently home to three major US military combatant commands—continues to play with gusto to this day.”
@hozic on Miami and Havana
https://t.co/UKclBXU3gm
Überall ist zu hören, dass das Völkerrecht in der Krise steckt. @HendrikPSimon (@PRIF_org) widerspricht in seinem Buch. Im Interview erklärt er, weshalb die normative Kraft des Völkerrechts weiter intakt ist & wieso Recht nie das Gegenteil von Gewalt war.
https://t.co/UpXJAkCU9p
In the book Embracing Post-Growth by @bsm_upf, @cornelban73, @jhasselbalch and Matthias Kranke argue in chapter 5 that democratic economic planning is needed for a post-growth society. https://t.co/loWEGyjpFi
Keynes famously said that he went through a period of “Babylonian madness” in the search for the logical and historical genesis of money.
While I do not compare myself to him in any way, I seem to have caught a similar condition: “Potosian madness.”
https://t.co/E552HGBwfm
Tomahawks für Deutschland (3): Was im Kaufpreis nicht steht
Im ersten Teil ging es um die Frage, wer hier welche Lücke schließt, im zweiten um das Interesse Washingtons am Verkauf statt der Stationierung. Dieser dritte Teil handelt von der Gegenseite der Rechnung, von vier Risiken, die Deutschland mit der Anschaffung übernimmt und über die bisher kaum gesprochen wird.
Das erste Risiko folgt aus dem eingeschränkten Fähigkeitsprofil. Solange Deutschland über keine eigene Aufklärungs- und Führungsarchitektur verfügt, eignen sich die Flugkörper vor allem für vorbereitete Schläge gegen bekannte, ortsfeste Ziele: Flugplätze, Führungseinrichtungen, Logistikknoten. Die defensive Verwendung, das Bekämpfen mobiler Ziele im laufenden Gefecht, verlangt dagegen genau die dynamische Wirkungskette, die fehlt. Eine Waffe, die vor allem vorgeplante Ziele treffen kann, entfaltet ihren größten Wert am Anfang eines Konflikts. Das Fähigkeitsprofil erzeugt so einen strukturellen Druck in Richtung früher Einsatzoptionen, unabhängig davon, was die Doktrin verspricht.
Das zweite betrifft die Stabilität in der Krise. Anders als bei den Mittelstreckenraketen der achtziger Jahre liegt das Problem weniger in verkürzter Vorwarnzeit; der Tomahawk fliegt Unterschall und braucht für 1.600 Kilometer knapp zwei Stunden. Destabilisierend wirkt die Unsicherheit der Warnung: Im Tiefstflug ist der Flugkörper für Radarketten schwer zu erfassen, ein Verteidiger kann auf rechtzeitige Erkennung nicht vertrauen. Diese Unsicherheit befördert auf beiden Seiten dieselben Reaktionen, nämlich Vordelegation von Entscheidungen, Worst-Case-Annahmen und Automatisierung. In der Krise schrumpft damit der Raum, in dem politische Kontrolle tatsächlich ausgeübt werden kann.
Das dritte steckt im Startgerät. Typhon ist ein landgestütztes Derivat des Mk-41-Systems und verschießt sowohl den Abwehrflugkörper SM-6 als auch den Tomahawk. Russland hat jahrelang behauptet, die Mk-41-Zellen der Raketenabwehr in Rumänien könnten heimlich mit Marschflugkörpern bestückt werden; der Westen hat das als Propaganda zurückgewiesen. Mit der deutschen Beschaffung steht diese Konfiguration nun offiziell und offensiv bestückt in Europa. Aus gegnerischer Sicht ist damit jede Mk-41-Zelle des Kontinents als potenzielles Angriffssystem markiert. Die verifizierbare Unterscheidbarkeit von Verteidigung und Angriff, eine Grundlage jeder künftigen Rüstungskontrolle, geht an dieser Stelle verloren.
Am schwersten wiegt das vierte Risiko, denn es betrifft Deutschlands eigene Lage. Unter dem ursprünglichen Stationierungsplan wären die Systeme amerikanisches Eigentum mit amerikanischem Personal gewesen; ein Schlag gegen sie wäre zwangsläufig ein Angriff auf die USA gewesen. Diese Kopplung war der eigentliche behauptete Abschreckungswert der Stationierung. Jetzt gehören die Werfer Deutschland. Ein Schlag gegen deutsche Stellungen träfe deutsches Gerät und deutsche Soldaten, und die amerikanische Antwort darauf wäre eine Ermessensfrage. Putin hat bereits 2024 angekündigt, auf eine Tomahawk-Stationierung spiegelgerecht zu reagieren. Deutschland rückt in der gegnerischen Zielplanung auf und übernimmt die volle Zielsignatur der Waffe, ohne die Bündniskopplung des ursprünglichen Plans zu erhalten. Solange zudem Missionsplanung und Software amerikanisch bleiben, ist die deutsche Abschreckungsdrohung nur so glaubwürdig wie die amerikanische Mitwirkung im Ernstfall.
Zieht man die Bilanz der drei Teile, dann kauft Deutschland eine Fähigkeit, die ohne fremde Wirkungskette keine ist, finanziert damit die Arsenale und die Industrie des Verkäufers, und übernimmt im Gegenzug ein höheres Risiko, früher und härter in eine Eskalation hineingezogen zu werden, bei geringerer Kopplung an den amerikanischen Schutz. Mehr Exponierung bei weniger Sicherheit ist das Gegenteil dessen, was Abschreckung leisten soll. Zu dieser Beschaffung lautet die Antwort deshalb Nein. Und die Frage, die vor jedem Vertrag zu beantworten wäre, ist noch nicht einmal gestellt: ob Deutschland Waffen dieser Reichweite überhaupt braucht, auf welcher Bedrohungsannahme, mit welcher Doktrin und mit welchem Eskalationskalkül. Über all das hat kein Parlament entschieden. Eine Regierungserklärung nach vollzogenem Deal ersetzt diese Entscheidung nicht.
@JohannesVarwick@gerhard_mangott
I wrote a short post on the fiscal-military state a concept that has not received enough attention from economists. Brewer’s ‘The Sinews of Power: War, Money and the English State, 1688-1783’ is often neglected by economists /1
NEW PAPER: "Theory for agency: For an analysis of structural change in too-late capitalism" proposes reviving the structuralist ambition within political economy to reinforce human agency in navigating the present conjuncture.
https://t.co/2oI73NgkjQ
Die Bundesregierung weiß leider nicht, ob deutsche Unternehmen den weißen Phosphor geliefert haben, den die IDF mutmaßlich im Libanon eingesetzt haben and I think that’s a problem.
1/ I have the formal pleasure of announcing the publication of the book “The Whip of Global Finance: International Monetary and Financial Subordination and (Under) development”. The link: https://t.co/VPMU2z3ggW
Dass an den Nazi-Treffen der Gegenwart NATO-Kommandeure teilnehmen und sie in Luxus-Ressorts stattfinden, scheint mir in den aktuellen Faschismusdebatten ein bisschen zu kurz zu kommen.
Finally, available for purchase. A Lot of work put into this book, with @anninak82 and @RiccardoDOrsi, and lots of thanks to Servaas Storm. The Whip of Global Finance - https://t.co/WTQs6cK7e8
Bitte nicht einfach "den Rechtsstaat" verteidigen: @v_e_thompson zu antifaschistischer Politik, die diese Bezeichnung auch verdient.
https://t.co/9MP571UWYW