@_Kinderrechte_ Ja aktuelle lineare top down Wirtschaftssysteme verschleißen, gerade auch, unsere psychischen Ressourcen. Da sind wir folglich oft schlecht drin. Dafür erfassen und verarbeiten wir oft, hoch performant, komplexe dynamische Prozesse. Unsere Chance? ;)
@_Kinderrechte_ Die brutalsten Übergriffe können auch sehr leise sein! Das Leid tobt dann im Herz, zerreißt die Seele und fleht nur noch durch leere Augen. Ein „Leben“ lang.
@Wildblume1 Ja die Trauer ist unser Begleiter. Mein Studium konnte da nur sehr bedingt zum inneren Frieden beitragen. Den Weg unserer Heilung (auch kleinste Schritte) dankbar mit dem Herzen groß machen und in die Welt senden hilft mir dagegen sehr.
@_Kinderrechte_@derspiegel *wollen* sie das oder sind sie seelisch so zerstört das sie weder Tat noch Folgen realisieren? Sind nicht all die welche die gesamte Leidenszeit schamhaft weggesehen haben ebenso schuldig?
@ubskm_de@kerstinclaus @wdr5 Danke. Erfahrungsexpertise führt nun hoffentlich zu hilfreichem, achtsamen Hinschauens und funktionierenden Schutzstrukturen. Die intellektuelle Täteranalyse und „-verstehen“ hat doch immer nur die Schutzbefohlenen aus Fokus verloren.
@Wildblume1 Wir ticken halt nicht so einfach wie die seelisch unverletzten. Das ist nur kompliziert wenn man zu einfach gestrickt ist Komplexität intuitiv zu erfassen. Wir leiden weil wir sehen können. Wollen wir darauf verzichten?
@ZanderDetlev@EKD@diakonie JA ABSOLUT nur das die Seele nach diesem Mord in viele Teile dissoziiert um ein Überleben zu sichern. Ein Überleben für den Preis von tausenden psychischen Toden! „Wieder und wieder“ im deja void leidend versucht die zerstörte Kinderseele Frieden zu finden.
@Wildblume1 Ja wunderschönes Bild. Sie haben uns schlimme Dinge angetan - den Triumph der Zerstörung gestatten wir Ihnen nicht. Die Seele findet einen Weg ins Licht wenn wir sie unterstützen? Dann recken wir unsere Blüte in die Sonne und wissen das auch wir Wärme und Liebe verdient haben.
@_Kinderrechte_ Es bedeutet ein Leben in permanenter Angst ohne Zuflucht ohne Vertrauen. Ein realer 24/7 Alptraum der jede echte Nähe mit Dissoziation bestraft. Jedes aufkommende Glücksgefühl mit einem Zunami an Leid und Trauer. Still leidende tief gespaltene Kinderseelchen ein Leben lang.
@kidz_pod Wegschauen und eifersüchtiges, schuldzuweisendes wegprügeln schützt die Täter und zerstört die zarte hilfesuchende Kinderseele. Zerfasert allein im dissoziativem Strom der Flash Backs treibt die Kinderseele so in den PTBS Trauma Höllen. Tag für Tag. Ein ganzes Leben.
@kidz_pod Absolut. Nur wenige schaffen, durch harte Seelenarbeit, dem Wiederholungsdrama des Generationenvertrags zu entrinnen. Damit endet eine Kette des Leids.
@kidz_pod Freier Himmel klingt nach Optimum. Real sitzt das Kind ein Leben lang im Scherbenhaufen und leidet still kauernd um nicht wieder in den Focus zu geraten. Schaut die Gesellschaft tatsächlich auf das Leid und seine Folgen oder doch lieber schuldbetreten auf „Ursachen“ und Täter?
@kidz_pod Dieser erkannte volkswirtschaftliche Schaden scheint mir der einzige Grund für staatliches Handeln und Institutionen. Leid animiert wohl mehrheitlich zum Wegschauen sonst könnte ja eine Teilschuld das Gewissen belasten.
@kidz_pod Verlässlich sein ist eine Eigenschaft - beweisen eine Tätigkeit! Als traumatisiertes Kind ist jede aktive Darstellung von Verlässlichkeit Intervention . Zutiefst beängstigend. Einfach dasein ohne Anspruch erkannt zu werden ist der einzige Weg im posttraumatischen Scan zu bestehen