Am 27. August wurden auf dem Campus der Docemus-Privatschule in Gosen-Neu Zittau zwei Menschen getötet: eine 18-jährige Schülerin und der 30-jährige Horterzieher Philipp Perl. Perl griff ein, als die junge Frau angegriffen wurde und bezahlte diesen Mut mit seinem Leben.
Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden beider Opfer.
Philipp Perl hat in einem Moment, in dem andere wegschauen, gehandelt. Dieser außergewöhnliche Mut verdient die höchste Anerkennung unseres Landes. Die AfD Brandenburg fordert, ihm postum den Verdienstorden des Landes Brandenburg zu verleihen.
Die geltende Verwaltungsvorschrift lässt eine Verleihung nach dem Tod nicht zu. Deshalb fordern wir Ministerpräsident Woidke auf, diese Regelung zu ändern. Wenn unsere höchste Auszeichnung für außergewöhnliche Verdienste gedacht ist, muss sie auch einen Menschen ehren können, der beim Versuch, ein Leben zu retten, sein eigenes geopfert hat.
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