Wenn in Prüfungen alle Hilfsmittel erlaubt sind, besteht Täuschen nur noch im Verheimlichen von Quellen. Was für die Schule eine neue Offenheit ist, ist eigentlich ein akademisches Prinzip. Der Text "Bevor Sie beginnen" für den Schulkontext angepasst: https://t.co/f5Z6Y56a5u
.@LarsMecklen spricht im Interview mit dem Deutschlandfunk über eine neue Lern- und Prüfungskultur und warum unangekündigte Prüfungen aus der Zeit gefallene Relikte einer musealen Schule sind. @pruefungskultur
https://t.co/5goDWYhOGQ
Liebes Mercator-Institut @MISprachbildung, das vielversprechende Projekt zur Entwicklung eines Referenzwortschatzes für die Schule hat das Ende seiner Projektlaufzeit erreicht. Ist es möglich, auf die als Projektziel angegebene Web-Anwendung zuzugreifen? Gern auch als Beta-Test.
Rebekka Wanka & Charlotte Stehr stellen von 10:30h bis 11:15h den Referenzwortschatz für die #Schule vor. Mehr Infos zu dem annotierten #Wortschatz in Form einer webbasierten Anwendung für Klassen 1 bis 10 gibt es hier: https://t.co/GtoiWmXDXk
Komm, wir machen es etwas einfacher @henningtillmann und zwar als Multiple Choice: Was denkt ihr, wieviel Geld für die Nationale Bildungsplattform #NBP veranschlagt sind?
Kernfunktionen:
- erweiterte Linkliste mit Suchfunktion zu Lerninhalten - Wallet, z. B. für sein Zeugnis
We cannot preach that ALL students can learn math when we still teach in a way that makes learning math inaccessible to ALL.
(I mean, I guess we can. It's just not going to change anything.)
An incomplete collection of 🔟 upgrades we need in math education.
🧵1⃣-🔟
@phwampfler Die Whiteboardfolien von der Rolle sind mit knapp 1€ recht teuer, können aber wiederverwendet werden (sofern zeitnah abgewischt). Halten auf Tür, Wand, Fenstern und Tafel wunderbar. Habe noch Plexiglasscheiben vor Regale gehangen (Upcycling von Corona-Schutzwänden).
Gute Schulen beziehen ihre Legitimation aus dem Lernen, nicht aus dem Prüfen.
(Habe den Satz 2016 fürs @tagi_magi mal aufgeschrieben aber wieder vergessen.)
@HardySeifert Die Schlussfolgerungen aus den Datenerhebungen sind bildungspolitisch zu ziehen. Schulen brauchen zur Entwicklung entsprechende Ressourcen. Die Idee, dass Schulen die Probleme durch Unterrichtsentwicklung lösen könnten, ist eine sehr bequeme Position für die Bildungspolitik.
Wenn Schulentwicklung von außen mittels Datenerhebung gefördert werden soll, entstehen kontraproduktive Effekte:
Die Schulgemeinschaft gerät unter Druck und man versucht Leistungen durch optimierten Unterricht zu simulieren.
Und alles nur, um zu erfahren, was man ohnehin weiß.
Datengestützte Schulentwicklung:
Da im #twlz gerade leidenschaftlich über Evidenzorientierung in der Unterrichtsentwicklung diskutiert – und polemisiert – wird, der Blick auf eine Studie zum Thema mit Daten der Hamburger Schulinspektion (open access: https://t.co/mSPjbF4GCS).
1/X
Wahre Worte. Zum Glück setzt sich das Institut für zeitgemäße Prüfungskultur @pruefungskultur seit längerer Zeit für eine andere Prüfungspraxis ein. Die Konzepte sind da, man muss sie nur zügig umsetzen.
Wenn die heutige Senatorin in ihrer Tätigkeit als Schulleitung an die Grenzen des Systems gestoßen ist, wenn sie mehr wollte, als das System zuließ (einschließlich Eintrag in ihre Personalakte), scheint mir das ein guter Ausgangspunkt dafür, dass sich etwas verändert.
Digitalisierung und Ganztagsschule – wie geht das zusammen? Darüber debattierte #KMK-Präsidentin Günther-Wünsch heute auf dem Fachtag „Dimension Digitalisierung“. Digitalisierung kann vielfach helfen – den Schülerinnen und Schülern sowie den Pädagoginnen & Pädagogen. #kmk23 1/2
@mydz Ich habe sie so verstanden, dass es Schulen gibt, die aufgrund ihrer Entwicklung mehr Handlungsfreiheit benötigen, während andere Schulen eher Impulse zur Schulentwicklung von außen benötigen. Finde das Augenmaß angesichts heterogener Schulen richtig.
@NerdsFreundin@CrashDami Aber auch das hat anders als bei vielen Verfechtern der Schreibschrift seine Grenzen: Nach Großbuchstaben ist Verbundenheit unnötig und erfordert das Lernen vieler Spezialfälle (z. B. bei A, F und H).
Der Grund für den zweiphasigen Schrifterwerb (erst Druck-, dann Schreibschrift) ist ein ganzes Bedingungsgefüge: Man wollte vom Fibelunterricht als Leselernmethode wegkommen. Schriftzeichen sollten selbständig entdeckt werden. Die Anlauttabelle wurde zum zentalen Gerüst 1/n
@NerdsFreundin@CrashDami Beides parallel zu lernen, dürfte eher selten vorkommen und den Prozess unnötig erschweren. Schnelligkeit sollte meines Erachtens auch ich nicht den Schwerpunkt bilden (gerade am Anfang nicht). Verbundenheit hilft aber in der Tat. Sie macht unterschiedliche Abstände sichtbar.
@CrashDami@NerdsFreundin Die Hauptrichtung teile ich allerdings: Der Schrifterwerb ist in der digitalen Lebenswelt weiterzuentwickeln und die jetzige Zweiphasigkeit ein unnötiger Zeitfresser.
Zwei Phasen des Schrifterwerbs braucht es dennoch: In der ersten geht es um das Schreiben mit dem Stift und in der zweiten um das Schreiben mit der Tastatur. Deshalb ist es so wichtig, die Stiftphase nicht mit der Unterteilung in Druck- und Schreibschrift zu verkomplizieren.
@CrashDami@NerdsFreundin Ein in vielen Punkten sehr vereinfachender Artikel, z. B. dass es kaum einen Unterschied zwischen Druck- und Schreibschrift gibt. Es gibt einige Buchstaben, die anders geschrieben werden und wo die Schreibschrift modernisiert gehört (etwa das kleine Sütterlin “b” und “t”).
@CrashDami (mittig links, mittig rechts, links oben, rechts oben, halb unten links …). In der SAS liegen diese fast immer einheitlich auf der Schreiblinie. 2/2
@CrashDami Eine typographische Orientierung an der Druckschrift ist deshalb klare Priorität für den Schrifterwerb. Dennoch halte ich eine verbundene Schreibschrift für leichter erlernbar als eine Druckschrift. Kleine Druckbuchstaben haben eine Vielzahl von zu lernenden Startpunkten 1/2