@KilianR33465@Moebiusat @goerkemcetin @jan_vanaken Die Sprachbarrieren sind eher schon Nebensache. Für uns war ausschlaggebend, dass dort der Unterricht überhaupt stattfindet. Und die Toiletten heil und sauber sind. Wir Familien sind doch mit unseren Forderungen längst am Fundament der schulischen Bedürfnispyramide angekommen.
@GustavTrump@jan_vanaken Ich habe seinerzeit mein Kind nach 6 Monaten von der Betreuung abgemeldet, weil die Betreuer (Praktikanten, BuFDis, sonstige Freiwillige) sogar Aufgaben der 1. Klasse falsch erklärt haben. (Weshalb ich die Idee von verpflichtendem Ganztag für ein Desaster mit Ansage halte.)
#Klingbeil appelliert an die Verantwortung des Bundestages und scheint nicht zu begreifen, dass genau das wahrscheinlich der Grund für die Ablehnung von #Merz war.
@gmbl1902@MFratzscher Und da wir alle 4 Jahre wählen gehen, wäre kein Grundeinkommen jemals auch nur mittelfristig sicher. Geschweige denn langfristig.
¯\_(ツ)_/¯
@roul_cc Wie ich sagte: Selbst wenn es dir gelingen sollte, Privatschulen in D zu verbieten, wird's halt stattdessen eine Schule im Ausland. Das machen heute schon mehrere Tsd pro Jahr.
Aber eine Grundgesetzänderung müssten sowieso genau diejenigen vornehmen, die ihre Kinder ... Nun ja.
@janvoss@roul_cc@unblogd PS: Lehrer laufen nicht nur an Privatschulen davon, sondern auch an Museen, Verlage, Forschungsinstitute, Erwachsenenbildung usw. Falls sie nicht schon im Referendariat oder gar davor das Handtuch werfen und sich umorientieren. Die Abbrecherquote fürs Lehramt ist erschreckend.
@janvoss@roul_cc@unblogd Hinzu kommt: Der Staat finanziert die meisten Privatschulen ja zu 80 - 90% mit. Weil sie ihm einen Teil seines Bildungsauftrages abnehmen. Daher auch das Sonderungsverbot. Schulen, die rein privat finanziert werden, gibt's zwar auch (unsere z.B.), sind aber eher die Ausnahme.
@roul_cc@janvoss@unblogd Vielleicht möchtest du dich mal darüber informieren, wie das Gros der privaten Schulen in D. tatsächlich finanziert wird und welchen Auflagen sie dabei unterliegen? Da wird die eine oder andere (staatliche ...) Überraschung auf dich warten. *hust*
@roul_cc Du stimmst also zu, dass die staatl. Schulen für Familien und Lehrer unattraktiv geworden sind? Dann sind wir uns einig. Nicht einig sind wir uns dabei, was Familien tun sollten/dürfen sollten, solange die staatlichen Schulen sind, wie sie sind. In diesem Sinne: Schönen Tag!
@roul_cc Du wirst lachen, ich gebe dir insgesamt sogar Recht. Aber jede Familie hat nur ein bestimmtes Zeitfenster, um die Bildung für ihre Kinder zu optimieren. Die können und werden nicht warten, bis irgendwelche Verbesserungen im staatl. System endlich greifen. Falls sie je kommen.
@roul_cc Da habe ich jetzt Neuigkeiten für dich: Die werden nicht aus den staatlichen Schulen geklaut, gefesselt und in der Privatschule an die Heizung gekettet. Die gehen da freiwillig hin.
@roul_cc Doch. Genau deswegen haben wir unseren Sohn ja wechseln lassen. An der neuen Schule fällt so gut wie kein Unterricht aus, weil entweder mit anderen Stunden getauscht wird oder tatsächlich echte Vertretung stattfindet. In kleinen Klassen/Kursen, mit voll qualifizierten Lehrern.
@roul_cc Dann empfehle ich dir einen "Rundflug" durch die diversen Privatschulportale. Zum Beispiel:
https://t.co/G3bg0wr32c
https://t.co/K61LYeobev
https://t.co/ugfzqOZMGC
und wie sie alle heißen. Nebenbei noch hier eine Statistik: https://t.co/4kF4YzQRgL
@roul_cc Ergänzend: https://t.co/qa8M55SKII
Jeder gut gebildete junge Mensch ist auch ein Gewinn für den ganzen Staat. Und es ist im Grunde Pflicht der Familien, ihren Kindern bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Ebenso wie die bestmögliche Gesundheit, Ernährung, Kleidung, Unterbringung.
@janvoss Bin durch einen Suchbegriff auf deinen Tweet gestoßen und stimme ihm zu. Mein Sohn geht auf eine Privatschule, seit in der staatlichen so viel Unterricht ausfiel, dass drei Fächer nicht benotet werden konnten.
Verbesserungen kämen viel zu spät. Er muss _jetzt_ gut lernen können.
@roul_cc Die sind aber eben nun mal da, vom Grundgesetz geschützt, und sie werden mehr. Hinzu kommen wie gesagt die Alternativen im Ausland. Und das wird so lange so bleiben, bis das staatliche Schulsystem wieder konkurrenzfähig ist und alle Eltern sich freiwillig dafür entscheiden.
@roul_cc Bis diese Verbesserungen umgesetzt sind, darf man den Familien aber nicht die privaten Alternativen wegnehmen. (Zumal Internate im Ausland immer eine Option bleiben.) Bezahlte Nachhilfe müsste man dann konsequenterweise auch verbieten. Und Sprachreisen, MINT-Sommercamps usw.
@janvoss Bin durch einen Suchbegriff auf deinen Tweet gestoßen und stimme ihm zu. Mein Sohn geht auf eine Privatschule, seit in der staatlichen so viel Unterricht ausfiel, dass drei Fächer nicht benotet werden konnten.
Verbesserungen kämen viel zu spät. Er muss _jetzt_ gut lernen können.