@DaSchwoab@Tarek_Muller Das klappt, wenn türkisch nur mit den Eltern gesprochen wird und das gesamte Umfeld, inkl. Freunde, Fernsehen, usw Deutsch ist.
@Tarek_Muller@iannetts70 Das ist heute noch so. Eis gibt zwar DaZ Kurse, aber das ist nur 1 Tropfen auf dem heißen Stein. Der DaZ Kurs ist nicht 6 Std / 5 Tage, sondern an manchen Tagen auch nur 2 Stunden. Und meist nur ein Schulhalbjahr, weil der Bedarf so groß ist und nicht genug Personal.
Nein, man muss mir das GKV-Spargesetz nicht noch besser erklären, damit ich es gut finde.
Ich habe bereits verstanden, dass Patienten durch das Gesetz finanziell stärker belastet werden, schwerer an Arzttermine kommen werden und medizinisch schlechter versorgt sind.
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BERLIN: DAS PROBLEM SIND NICHT NUR 5,8 TERABYTE. DAS PROBLEM IST, DASS MAN EINIGE DIESER DATEN NICHT EINFACH ÄNDERN KANN.
Eine technische Einordnung des Berliner Datenleaks.
Beim Berliner Cyberangriff konzentriert sich die öffentliche Diskussion bislang erstaunlich stark auf die schiere Datenmenge, personenbezogene Daten, Passwörter und die Frage, wer jetzt informiert werden muss. Das alles ist wichtig. Aber es ist nicht das größte Problem.
Das wirklich Beunruhigende beginnt dort, wo Berichte über Schwachstellenanalysen der Berliner Trinkwasserversorgung, Dokumente zu kritischer Infrastruktur, Notfallunterlagen und andere interne Sicherheitsinformationen zutreffen. Denn damit reden wir über eine völlig andere Klasse von Daten.
Ein Passwort ist ein Secret. Ein Secret kann ich ändern. Eine Infrastruktur ist eine Struktur. Und Strukturen kann ich nicht einfach rotieren.
Wenn ein Passwort veröffentlicht wird: Password Reset. Ein Token: Revoke. Ein Zertifikat: Re-Issue. Ein Key: Rotate. Ein Account: Disable. Alles unangenehm, teuer und arbeitsintensiv, aber technisch lösbar.
Was aber mache ich mit einer veröffentlichten Schwachstellenanalyse eines Wasserwerks? Mit dokumentierten Abhängigkeiten, Notfallkonzepten, Zuständigkeiten, bekannten Schwachpunkten, Betriebsabläufen, Eskalationswegen oder Sicherheitskonzepten? Ich kann schlecht sagen: „Wir rotieren am Montag unsere Trinkwasserversorgung.“
Genau deshalb sind solche Informationen so sensibel.
Ein professioneller Angreifer beginnt einen Angriff nicht mit dem Angriff. Er beginnt mit Reconnaissance. Er möchte wissen: Wie sieht das Ziel aus? Welche Systeme existieren? Welche Abhängigkeiten gibt es? Wer ist verantwortlich? Wo befinden sich kritische Übergänge? Welche Schutzmaßnahmen existieren? Wo wurden Schwachstellen festgestellt? Welche Prozesse greifen bei einem Ausfall? Welche Dienstleister, Mitarbeiter und Organisationseinheiten spielen eine Rolle?
Normalerweise muss ein Angreifer diese Informationen mühsam zusammensuchen: OSINT, Social Engineering, Scanning, Phishing, Credential Harvesting, interne Reconnaissance nach dem Initial Access. Das kostet Zeit, erzeugt Risiko und produziert Spuren. Eine interne Schwachstellenanalyse kann einen Teil dieser Arbeit bereits erledigt haben. Für den Verteidiger. Und jetzt möglicherweise auch für den Angreifer.
Das ist der eigentliche Security-Super-GAU an solchen Leaks.
Die Veröffentlichung einer Schwachstellenanalyse bedeutet selbstverständlich nicht automatisch: „Jetzt kann jemand die Berliner Wasserversorgung abschalten.“ Das wäre unseriös. Wir wissen weder vollständig, welche Dokumente tatsächlich enthalten sind, noch wie aktuell sie sind oder welche darin beschriebenen Schwachstellen inzwischen beseitigt wurden.
Aber genau deshalb muss jetzt Assume Compromise gelten. Nicht nur für Accounts, sondern für INFORMATION.
Man muss davon ausgehen, dass relevante Dokumente kopiert, lokal gespeichert, indexiert und mit anderen Informationen korreliert werden. Und man muss davon ausgehen, dass diese Daten noch Jahre später ausgewertet werden können.
Das Internet vergisst einen solchen Dump nicht.
Nach der Veröffentlichung ist die Anzahl der Kopien unbekannt. Damit existiert kein realistisches Szenario mehr, in dem Berlin sagt: „Wir haben die Quelle gelöscht. Problem erledigt.“ Die Vertraulichkeit ist irreversibel verloren.
Systeme kann man recovern. Veröffentlichte Information nicht.
Und dann kommt ein zweites Problem hinzu: 1,44 Millionen Dateien – sofern sich diese Angabe bestätigt – sind nicht einfach 1,44 Millionen Dokumente. Sie bilden einen Datensatz. Und Datensätze lassen sich korrelieren.
Ein Organigramm allein mag harmlos sein. Eine Telefonnummer ebenfalls. Ein Vertrag vielleicht auch. Setze aber Personen, Funktionen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Dienstleister, Verträge, Credentials, Systeminformationen, Organisationsstrukturen, Notfallprozesse und Schwachstellenanalysen zusammen, und daraus entsteht etwas völlig anderes:
INTELLIGENCE.
Das ist exakt der Punkt, den die Betrachtung als bloßer „Datenschutzvorfall“ verfehlt.
Ein Angreifer braucht möglicherweise kein sensationelles Geheimdokument. Die Stärke liegt in der Korrelation. Wer arbeitet wo? Wer administriert was? Wer entscheidet? Welche Unternehmen liefern welche Leistungen? Welche Fachverfahren existieren? Welche Systeme hängen zusammen? Welche Menschen besitzen privilegiertes Wissen? Wie kommunizieren Behörden miteinander? Welche Prozesse werden in einer Krise aktiviert?
Damit wird auch Social Engineering erheblich gefährlicher. Die klassische Phishing-Mail lautet: „Sehr geehrter Mitarbeiter, bitte Passwort bestätigen.“ Leicht zu erkennen. Eine Mail mit realen Namen, realen Vorgängen, realer Terminologie, echten Dienstleistern und echten organisatorischen Zusammenhängen spielt in einer völlig anderen Liga.
Und genau hier kommt ein Punkt ins Spiel, der in der deutschen Sicherheitsdebatte regelmäßig unterschätzt wird:
DAS PERSONAL.
Nicht nur Administratoren. Nicht nur SOC, CISO und IT-Security.
Das gesamte Verwaltungspersonal.
Jeder Mitarbeiter mit Mailkonto, Fachverfahren, Dokumentenzugriff oder Telefon ist Teil der Sicherheitsarchitektur. Security Awareness ist deshalb kein jährliches Pflichtvideo mit fünf Multiple-Choice-Fragen. Mitarbeiter müssen Phishing erkennen, ungewöhnliche Vorgänge hinterfragen, sensible Informationen richtig behandeln, Berechtigungen ernst nehmen und Auffälligkeiten sofort melden.
Wenn Beschäftigte Security als lästige IT-Vorschrift behandeln, Credentials weitergeben, Anhänge sorglos öffnen, Daten lokal herumkopieren oder Warnungen ignorieren, entsteht eine Verteidigungslücke, die kein SIEM der Welt vollständig schließen kann.
Technik kann menschliches Fehlverhalten begrenzen. Sie kann es nicht vollständig eliminieren.
Und deshalb ist Cybersecurity immer auch Sicherheitskultur.
Wenn eine öffentliche Verwaltung diese Kultur nicht vom Sachbearbeiter bis zur Behördenleitung etabliert, haben wir nicht nur ein Berliner Problem.
Dann haben wir ein Problem in Deutschland.
Die technische Antwort auf den Leak ist ohnehin unangenehm. Berlin kann nicht einfach ein paar Passwörter ändern und anschließend Entwarnung geben. Man muss den veröffentlichten Informationsbestand selbst als Threat-Intelligence-Quelle gegen die eigene Infrastruktur behandeln: Was weiß ein zukünftiger Angreifer jetzt über uns? Welche Informationen sind noch gültig? Welche Schwachstellen existieren noch? Welche Prozesse müssen verändert werden? Welche Trust Relationships müssen überprüft werden? Welche Architekturinformationen ermöglichen Rückschlüsse auf den Blast Radius? Welche Notfallverfahren müssen angepasst werden? Welche Informationen erleichtern Social Engineering?
Und bei welchen Informationen bleibt nur eine Möglichkeit:
DIE DARIN BESCHRIEBENE REALITÄT ÄNDERN.
Genau dort wird es teuer.
Eine Schwachstelle kann man patchen. Eine historisch gewachsene Infrastruktur möglicherweise nicht. Einen Netzwerkpfad kann man ändern. Ein Wasserwerk nicht. Credentials kann man austauschen. Physische Standorte nicht. Software kann man ersetzen. Versorgungsabhängigkeiten nur mit erheblichem Aufwand.
Man muss gegebenenfalls nicht die Datei ändern.
Man muss die Welt ändern, die in der Datei beschrieben wird.
Und hier beginnt das politische Versagen.
Deutschland führt mit erstaunlicher Ausdauer Debatten darüber, welche Kommunikation der Staat überwachen, welche Plattformen er regulieren und welche zusätzlichen digitalen Kontrollmöglichkeiten Behörden erhalten sollen. Chatkontrolle lässt grüßen.
Das ist eine bemerkenswerte Prioritätensetzung für einen Staat, der gleichzeitig offenbar fundamentale Probleme damit hat, die Vertraulichkeit seiner eigenen Informationen sicherzustellen.
Informationskontrolle ist nicht Informationssicherheit.
Eine Suchmaschine dazu zu bringen, einen Link nicht anzuzeigen, macht einen veröffentlichten Datensatz nicht wieder geheim. Eine Plattform zur Löschung aufzufordern, rotiert keine kompromittierte Infrastrukturinformation. Wer ernsthaft nach diesen Daten sucht, braucht Berlin nicht um Erlaubnis zu fragen.
Die entscheidende Sicherheitsbarriere hätte VOR der Exfiltration stehen müssen. Nicht hinterher vor der Suchmaschine.
Das ist vielleicht die bitterste Erkenntnis dieses Vorfalls: Wir diskutieren politisch immer häufiger darüber, wie der Staat Informationen anderer kontrollieren kann. Dabei wäre die wesentlich dringendere Aufgabe, den Staat endlich in die Lage zu versetzen, seine eigenen Informationen zu kontrollieren.
Dafür brauchen wir keine weitere paternalistische Digitalpolitik. Wir brauchen professionelle IT-Security: Asset Management, Data Classification, Least Privilege, PAM, Segmentierung, Zero Trust, EDR/XDR/NDR, SIEM, 24/7 SOC, Egress Monitoring, DLP, Lifecycle Management, Patch Management, Threat Hunting, Red Teams, Purple Teams und Incident Response.
Und wir brauchen Security Awareness und Security Culture in der gesamten Verwaltung.
Denn der teuerste Security-Stack hilft wenig, wenn der Mensch davor glaubt, Sicherheit sei ausschließlich Aufgabe der IT.
Security scheitert daran, dass Legacy-Systeme weiterlaufen, Verantwortlichkeiten zerfasern, Budgets fehlen, bekannte Risiken akzeptiert werden, niemand abschalten will und Mitarbeiter nicht verstehen, dass sie selbst Teil der Verteidigung sind.
Die größte Lehre aus Berlin lautet deshalb nicht: „Wir müssen verhindern, dass Menschen die veröffentlichten Daten finden.“
Das ist nach einer Veröffentlichung dieser Größenordnung weitgehend vorbei.
Die Lehre lautet:
WIR MÜSSEN VERHINDERN, DASS DER NÄCHSTE DATENBESTAND ÜBERHAUPT DAS NETZ VERLÄSST.
Und bei KRITIS muss zusätzlich gelten: Informationen, die einem Angreifer helfen könnten, kritische Infrastruktur zu verstehen, dürfen niemals denselben Blast Radius besitzen wie gewöhnliche Verwaltungsdaten.
Need-to-know muss technisch erzwungen werden, nicht in einer Richtlinie stehen. Segmentierung muss existieren, nicht in PowerPoint. Logging muss ausgewertet werden, nicht nur gespeichert. Alerts müssen Konsequenzen haben, nicht nur Tickets erzeugen. Mitarbeiter müssen wissen, warum das alles wichtig ist. Und Management muss Risiken tragen, nicht nur Administratoren.
Denn wenn sich die Berichte über die veröffentlichten KRITIS-, Schwachstellen- und Notfallinformationen bestätigen, hat Berlin nicht einfach Dateien verloren.
Dann hat Berlin potentiell Wissen darüber verloren, wie Teile des Staates funktionieren, wie sie geschützt werden, wo ihre Schwächen liegen und wie sie sich im Notfall verhalten.
Ein Passwort kann man ändern.
Einen Staat kann man nicht mal eben rotieren.
Und eine Sicherheitskultur kann man nicht installieren.
Man muss sie aufbauen.
Vielleicht sollte ein Staat, bevor er die Chats seiner Bürger kontrollieren möchte, zunächst beweisen, dass er seine eigenen Daten kontrollieren kann.
Und damit kommen wir zum politischen Schluss dieses Desasters.
Die derzeit Verantwortlichen haben beim Schutz elementarer staatlicher Infrastruktur offensichtlich keinen Grund zur Selbstzufriedenheit. Sollte ihnen nun eine Regierung folgen, die ihre Prioritäten weiterhin stärker bei Regulierung, Kontrolle und paternalistischer Digitalpolitik setzt als beim Aufbau einer robusten, professionellen Sicherheitsarchitektur, wird sich das Problem nicht lösen. Es wird nur unter anderem politischen Vorzeichen weiterverwaltet.
Das wäre vielleicht die bitterste Pointe: Die einen haben es versäumt, den Staat digital verteidigungsfähig zu machen. Und die nächsten könnten denselben Fehler wiederholen, weil sie Sicherheit erneut mit Regeln, Zuständigkeiten und Kontrolle verwechseln.
Cybersecurity interessiert sich aber nicht für Parteiprogramme.
Ein ungepatchtes System bleibt ungepatcht. Eine schlechte Segmentierung bleibt schlecht. Ein ungeschulter Mitarbeiter bleibt ein Angriffspunkt. Ein unerkannter Datenabfluss bleibt ein Datenabfluss – ganz gleich, welche Farbe die Senatorin oder der Senator im Parteibuch trägt.
Wenn Deutschland nicht endlich begreift, dass digitale Souveränität zuerst bedeutet, die eigene Infrastruktur, die eigenen Daten und die eigenen Mitarbeiter verteidigungsfähig zu machen, dann wird Berlin nicht der letzte Fall dieser Größenordnung gewesen sein.
Dann werden wir weiter über Datenschutz reden, während unsere Daten gestohlen werden. Über Regulierung, während unsere Systeme veralten. Und über Informationskontrolle, während andere längst unsere Informationen kontrollieren.
Die Zukunft könnte tatsächlich düster werden.
Nicht weil die Angreifer unbesiegbar wären.
Sondern weil wir ihnen seit Jahren dabei helfen, indem wir Security verwalten, statt sie zu betreiben.
Die kinderärztliche Kollegin Dr. Bea Merscher setzt sich politisch ein gegen die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem und damit für alle. Insbesondere die GKV Versicherten.
Ratet, wer jetzt bedroht wird?
Sie. Ihre Kinder.
Nachdem ein Herr, der sich für eben dieses Volk einsetzen
„Deshalb eine Einladung an Sie (@bundeskanzler)… Kommen Sie einfach eine Nacht in unsere Klinik, von 20 bis 6 Uhr. Stellen Sie sich hin und sehen Sie uns Nutznießern dabei einfach nur zu, wie wir alles geben, um Menschenleben zu retten. Sie müssen gar nix sagen, nur zusehen..“
Laut der Kinderärztin hat Merz sie nach der RTL-Sendung ausgelacht und gesagt, ihre Aussagen seien strafrechtlich relevant. Wow. Eine Ärztin, die die Wahrheit ausspricht, wird hinter den Kameras ausgelacht und ihr werden strafrechtliche Konsequenzen angedeutet. Unser Kanzler.
Liebe GKV-Patienten, ich möchte Ihnen das #BstabG erklären. Es heisst: An Ihrer ambulanten medizinischen Versorgung wird gespart. Und zwar massiv!
97 % aller Behandlungsfälle werden ambulant versorgt, in Haus- und Facharztpraxen sowie Psychotherapiepraxen. Dafür werden nur 16 % der GKV-Leistungsausgaben aufgewendet.
Und hier sollen 2027 rund 3 Milliarden Euro eingespart werden.
Was bedeutet das konkret beim Hausarzt?
Schon heute wird nicht alles bezahlt, was wir leisten. In meiner Praxis wurden Leistungen teilweise nur zu 71 % vergütet.
100 % Medizin gemacht.
100 % Personal, Miete und Material bezahlt aber nur 71 % Honorar bekommen.
Und nun wird erneut gedeckelt.
Beispiel Gesundheits-Check-up:
Ab 35 ohnehin nur alle drei Jahre, im Labor Blutzucker und Blutfette. Kein Luxus, sondern ein Minimum an Prävention.
Bisher extrabudgetär vergütet, ab 2027 fällt auch diese Leistung unter die Begrenzung. Ist das Budget ausgeschöpft, bedeutet zusätzliche Vorsorge: Arbeit und Kosten bleiben bei der Praxis!
Beispiel dringender Facharzttermin:
Heute telefonieren wir, erklären, schicken Befunde, organisieren über den Hausarztvermittlungsfall einen kurzfristigen Termin.
Ab 2027 fällt die Vergütung dafür weg.
Natürlich könnten wir trotzdem weiter telefonieren.
Aber wer soll diese Arbeit bezahlen?
Und Sie sind akut krank und möchten noch heute kommen?
Auch eine Hausarztpraxis kann nicht unbegrenzt zusätzliche Patienten behandeln, wenn dies nicht bezahlt wird.
Bei einem Kassensitz müssen wir 25 Sprechstunden pro Woche anbieten. Viele von uns arbeiten weit mehr, schieben Patienten dazwischen, bleiben länger und telefonieren nach Feierabend.
Das System hat sich jahrelang darauf verlassen, dass Ärzte sagen: Da sitzt ein kranker Mensch, ich kümmere mich.
Aber irgendwann funktioniert das wirtschaftlich nicht mehr.
Für meine Praxis stehen bis zu 100.000 € weniger Jahresumsatz im Raum, während Gehälter, Miete, IT, Versicherungen und Material weiter steigen.
Was werde ich also tun müssen?
Wirtschaftlich arbeiten.
Nicht mehr jeden Facharzttermin persönlich organisieren.
Nicht selbstverständlich weit über die vorgeschriebenen Sprechstunden hinaus arbeiten.
Nicht mehr bezahlte Leistungen reduzieren oder als private Zusatzleistung anbieten.
Nicht weil wir unsere Patienten nicht behandeln wollen, sondern weil auch eine Arztpraxis ihre Mitarbeiter bezahlen muss.
Und das Absurde?
97 % der Behandlungsfälle werden ambulant versorgt für nur 16 % der GKV-Kosten.
Und genau dort wird weiter gespart!
Was hätte man stattdessen tun können?
Versicherungsfremde Leistungen aus Steuern finanzieren, Bürokratie und Doppelstrukturen abbauen, Verwaltung effizienter machen, Digitalisierung schaffen, die Arbeit spart statt erzeugt.
Und vor allem die ambulante Medizin stärken!
Denn jeder Patient, den wir ambulant behandeln, muss nicht für ein Vielfaches der Kosten ins Krankenhaus!
Stattdessen: Deckel drauf.
Nur werden die Patienten und ihre Krankheiten nicht weniger.
Wenn Ihre Hausarztpraxis Ihnen 2027 also sagt:
Kein kurzfristiger Termin mehr, Wir nehmen keine neuen Patienten auf, Bitte organisieren Sie Ihren Facharzttermin selbst.
Denken Sie bitte nicht:
Die Ärzte wollen nicht mehr arbeiten. Viele von uns haben jahrelang weit mehr gearbeitet, als bezahlt wurde.
Das #BStabG spart nicht an den Ärzten, es spart an Ihrer Versorgung!
An Ihren Terminen.
An Ihrer Vorsorge.
An der Zeit, die wir für Sie haben.
Meine Bitte: Werden Sie laut.
Schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten. Fragen Sie Ihre Krankenkasse. Sprechen Sie darüber. Teilen Sie diese Information.
Denn wenn wir erst darüber reden, wenn Sie keinen Hausarzttermin mehr bekommen, ist es zu spät.
#Hausarzt #GKV #BstabG
genießen dagegen rechtlich „absoluten Schutz“. Sie sind von nachrichtendienstlicher Überwachung ausgenommen.
Die ungleiche Behandlung von Arztpraxen und Psychotherapiepraxen ist nicht akzeptabel!
Die Schweigepflicht wird damit abgeschafft.
https://t.co/mrm8g9bRYh
Jule Stinkesocke, Jasminliebdich zum Beispiel – in der Vergangenheit sind schon einige reichweitenstarke Accounts als Fake aufgeflogen. 💥
Die Konsequenz war immer gleich: Die Betreiber haben ihre Profile umgehend selbst gelöscht, 🫥nachdem der Schwindel enttarnt wurde.
Doch es gibt eine andere Kategorie: rechtsextreme Fake-Accounts wie „realshiva“. Dieser Account gibt sich als Ärztin aus Rom aus, nutzt KI-generierte Bilder und pusht ausschließlich rechte Narrative. Obwohl der Fake längst enttarnt ist, bleibt der Account bestehen. Warum?
Weil diese rechtsextreme Zielgruppe völlig anders funktioniert. 😉 Während bei unpolitischen Fakes der Vertrauensbruch das Ende bedeutet, interessiert die rechtsextreme Blase die Wahrheit überhaupt nicht. Ein attraktives, KI-generiertes Profilbild einer jungen Frau reicht als Köder völlig aus, um die Illusion für die rechten Follower aufrechtzuerhalten.
Es geht einzig und allein um die Bestätigung des eigenen rechtsextremen Weltbildes. Solange das rechte Narrativ bedient wird, wird die Fiktion von der Zielgruppe nicht nur toleriert, sondern aktiv mitgetragen.
Man nennt man solche Taktiken auch "Astroturfing" – die künstliche Erzeugung einer angeblichen Basisbewegung, bei der Wahrhaftigkeit irrelevant ist und Algorithmen gezielt durch (hier rechtsextreme) emotionale Reizthemen manipuliert werden. 😎
A quiet revolution is happening in cancer treatment. 😀
Using live MRI imaging, doctors can now see tumors in exquisite detail while a patient lies comfortably in the scanner. Once the cancer is precisely mapped, they slide a needle thin probe straight into the heart of the tumor, often through just a tiny nick in the skin.
Then, in seconds, super-cold argon gas floods the probe tip, dropping the temperature inside the tumor to –100 °C or lower. An “ice ball” forms & engulfs the cancer, shattering malignant cells while healthy tissue just millimeters away stays unharmed. The entire process is watched in real time on the MRI screen, giving doctors millimeter perfect control.
No big incisions. No general anesthesia in most cases & many patients walk out the same day & are back to normal life within days instead of weeks.
This technique (MRI-guided cryoablation) is already saving kidneys, sparing men from the side effects of whole gland prostate treatment, shrinking liver tumors & helping patients who were previously told “surgery isn’t an option.”
Centers like Johns Hopkins, Mayo Clinic, Memorial Sloan Kettering & MD Anderson are expanding its use every year, with success rates now rivaling surgery for many small to medium tumors & complication rates often lower.
For the right patients, freezing #cancer to death under MRI guidance isn’t science fiction anymore; it’s becoming the new standard of care. ❤️
Carsten #Linnemann sagte im Mai 2025 bei Phoenix:
"Wenn man mich etwa als Gesundheitsminister aufgestellt hätte, wäre ich nicht erfolgreich gewesen. Deshalb: Schuster, bleib bei deinen Leisten."
Und damit ist eigentlich alles gesagt.
https://t.co/X5wBNHMAHq
Um Arzt zu werden, muss man Medizin studieren.
Um Schreiner zu werden, muss man eine Schreinerlehre machen.
Um Gesundheitsminister zu werden, genügt es, das Vertrauen des Bundeskanzlers zu haben.
Es geht ja nur um die medizinische Versorgung der Bevölkerung!
#Linnemann
Der Kanzler sitzt da, als hätte man ihm das Volk ungefragt in die Loge gesetzt.
Neben ihm die First Lady mit jenem Blick, der sagt:
Demokratie wäre eigentlich ganz angenehm – wenn nur diese Menschen nicht wären.
Kein Lächeln. Keine Nähe. Kein Funke.
Nur diese feine Mischung aus Überdruss, Abscheu und aristokratischer Ungeduld. Der Pöbel soll zahlen, gehorchen und bitte nicht so laut atmen.
So sieht Macht aus, wenn sie vergessen hat,
wem sie gehört.
#merz #machtmissbrauch #arroganz
Habt ihr eigentlich verstanden, was da gerade beschlossen wurde? Ab 2027:
-01480 Organspendeberatung: EGV (= extrabudgetäre Gesamtvergütung) → MGV (morbiditätsbedingte Gesamtvergütung, begrenzter Honorartopf)
-ePA 01648/01647/01431: EGV → MGV
-TSS-Zuschläge: zurück ins Budget
-offene Sprechstunde: zurück ins Budget
-Hygienezuschläge: gestrichen
-mehr Patienten behandelt? Fixkostendegressionsabschlag
-Honorarsteigerungen gesetzlich gedeckelt
Übersetzt:
Wir beraten weiter.
Wir behandeln weiter.
Wir dokumentieren weiter.
Wir beschäftigen dasselbe Personal. Wir bekommen nur weniger Geld dafür.
Für eine größere Hausarztpraxis wie meine können das bis zu 60.000€ weniger Honorar pro Jahr sein.
Die Politik nennt das „Beitragssatzstabilisierung“
Faktisch ist es: Gleiche Arbeit. Gleiche Kosten. Weniger Geld.
#beitragsstabilisierungsgesetz
#hausarzt
#medizinbrennt
Lieber Friedrich,
während du den Deutschen vorwirfst, sie wären mit 14,8 Krankheitstagen ein Volk von Drückebergern, melden sich die Mitarbeiter deines eigenen Bundestags 22,3 Tage krank, und die Kollegen im Bundesrat sogar 25,2.
Das sind keine Krankheitstage, das ist ein verlängertes Sabbatical auf Steuerzahlerkosten.
Vielleicht solltest du statt, „mehr arbeiten“ erstmal in deinem eigenen Laden für Disziplin sorgen. Oder ist der Krankenstand im Berliner Politbetrieb plötzlich „systemrelevant“
Glas-Haus-Friedrich lässt grüßen.
Breaking!
@ZohranKMamdani New
Yorks Bürgermeister
Verbietet ICE den Zutritt zu Schulen, Krankenhäusern und Notunterkünfte!
Der Mann ist ein fcking Rockstar!
Wenn man die Gehälter vergleicht, wird schnell klar, wer hier wirklich „den Gürtel enger schnallen“ soll.
In Schweden verdient ein Abgeordneter 7.000–8.000 € im Monat – genug, um gut zu leben, aber nicht genug, um komplett den Bezug zur Realität zu verlieren.
In Deutschland dagegen kassiert ein Bundestagsabgeordneter 11.833 € + 5.349 € steuerfreie Pauschale, also über 17.000 € im Monat, bevor die ganzen Extras überhaupt anfangen. Der Bundeskanzler liegt bei rund 30.000 € monatlich.
Und das Beste: Deutsche Politiker gehören damit zu den bestbezahlten in ganz Europa.
Natürlich. Irgendwer muss ja zeigen, wie „Verzicht“ richtig geht.
Während man unten erklärt, warum die Bürger sparen, verzichten und „Verantwortung übernehmen“ sollen, könnte man oben eigentlich mal bei sich selbst anfangen zu kotzen, bevor man wieder nach unten zeigt.
Denn wenn Schweden mit 7–8k auskommt und Deutschland sich 17k+ gönnt, dann ist klar, wer hier im Luxus badet – und wer dafür das Wasser bezahlt.😌