Trump, Herausforderungen, Schulden, Geopolitik, Geldpolitik, Machtspiel, Krieg und Wirtschaft.
1/
Ich glaube, dass Trumps Zolldrohung kein wirtschaftlicher Selbstmord war.
Vielleicht war es ein gezieltes Spiel.
Ein Spiel mit einem klaren Ziel:
Billige Schulden für die USA.
Denn der größte Gegner der USA ist im Moment nicht China.
Es sind die explodierenden Schulden und die steigenden Zinsen der Staatsanleihen.
2/
Was wäre also der Plan?
Erschaffe Unsicherheit �� Verwirr die Märkte!
Dies hat Trump ganz klar versucht mit den Zöllen und dessen Chaos.
Lass die Anleger nach „sicheren Häfen“ suchen – also: US-Staatsanleihen.
Wenn die Nachfrage nach Anleihen steigt, fällt die Rendite.
→ Die USA könnten sich günstiger verschulden.
→ Genau das braucht Amerika – dringend.
Das Szenario mit "unsicheres Marktumfeld schaffen um die Nachfrage nach Staatsanleihen zu fördern", hat nicht funktioniert, da ein Akteur, dass Spiel durchschaut hat und im grossen Stil Staatsanleihen verkauft hat. So ist der Zins hoch geblieben.
3/
Warum muss sich USA möglichst billig verschulden?
Weil die USA dieses Jahr Billionen an Schulden mit Schulden bezahlen müssen.
Und das zu deutlich höheren Zinsen als früher.
Jede Refinanzierung wird teurer, das ist nicht nachhaltig.
Die Folge: Noch mehr Schulden, um Zinsen zu bezahlen.
Ein Teufelskreis.
4/
Aber der Markt spielt nicht mit.
Die letzten Inflationsdaten schauten sehr positiv aus, es schien als ob Trump die Inflation in Griff bekommt.
Aber jetzt plötzlich greift Israel den Iran an. Iran ist der Zentrale Knotenpunkt von Öl in der Weltwirtschaft. wenn dieser Knotenpunkt nicht mehr funktioniert, könnte ein Wirtschaftskollaps die Folge sein.
Daher stieg der Ölpreis, was dem Plan vom Trump eine Blutgrätsche verpasst.
Trump muss die Inflation in Griff kriegen, um billigere Schulden aufzunehmen.
Aber nun sind wir hier:
Die Inflation bleibt hoch.
Die Renditen steigen weiter.
Die Nachfrage nach US-Staatsanleihen ist niedrig, daher sehr hohe Zinsen.
→ Das bedeutet: Teurere Schulden für Amerika, nicht günstigere.
→ Der Plan, wenn es einer war, geht nicht auf.
5/
Kann es überhaupt ein Szenario geben, bei dem trotz hoher Inflation die Zinsen auf Staatsanleihen fallen?
Ja, aber nur unter einem sehr speziellen Umstand:
Geopolitische Krisen!
Wenn ein echter globaler Schock passiert (Krieg, Bankencrash, Terror), dann suchen Anleger Sicherheit – selbst bei mickriger Rendite.
→ Sie kaufen Staatsanleihen nicht wegen des Zinses, sondern wegen der Sicherheit.
→ Die Kurse der Staatsanleihen steigen an, da die Nachfrage nach Staatsanleihen steigt, die Renditen sinken, trotz Inflation.
Den Anlegern geht es nicht mehr um Profite einzufahren, sondern während der Kriese das Geld im Sicheren Hafen zu haben und dazu noch der Geldentwertung mit Zinsen entgegenzuwirken mit einem Asset das sogar steigt. Also in einer Kriese Win Win.
6/
Stand heute:
Ein Krieg tobt im Nahen Osten, ein Konflikt, der den Iran und damit die globale Ölversorgung betrifft. Die Angst vor einem Weltkrieg ist existent.
Dies alles würde die Inflation weiter anheizen, genau das Problem, das Trump eigentlich lösen will.
7/
These 1:
Trump könnte sich absichtlich als unberechenbarer Akteur präsentieren, der scheinbar bedingungslos Israel unterstützt. Dies könnte ein taktisches Manöver sein, um den Anschein zu erwecken, dass die USA in einen eskalierenden Krieg verwickelt wird.
Indem Trump „Nadelstiche“ setzt und die geopolitische Lage als gefährlich darstellt, könnte er die Märkte in Panik versetzen und Kapitalströme in US-Anleihen lenken, aus Angst. Gleichzeitig würde ich spekulieren, dass er sich letztlich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen will, da eine tatsächliche Eskalation, insbesondere ein Konflikt, der die Ölversorgung gefährdet, die Inflation unkontrollierbar machen könnte. Eine Ausnahme wäre hier aber, wenn die USA die Kontrolle über dieses Öl erlangen wird/will, oder wenn die USA nur die Waffen in den Krieg liefert.
Ein zentraler Punkt ist die Rolle Israels und des sogenannten inflationären Begriffes „Deep State“. Man weiss, dass mächtige jüdische Netzwerke in den USA, in Banken, Unternehmen und Politik, sehr viel Einfluss haben. Diesen Einfluss wird sehr stark ausgespielt von den jüdischen Mächten, siehe Israel. Es gibt einen auffallenden Punkt, bei dem sich Demokraten und Republikaner immer einig sind, Israel und der Loyalität zu Israel.
Seine pro-israelische Haltung könnte daher ein notwendiges taktisches Mitspielen sein, während er gleichzeitig versucht, seine eigene Agenda durchzusetzen. Hier würden Waffenlieferungen in den Krieg durchaus sinn machen. Israel hätte immer noch das Ansehen in der Welt, dass die USA zu 100% hinter ihnen steht, und Trump könnte seinen Plan weiterverfolgen. Trump spiele demnach „mit dem Feuer“: Er inszeniert sich als Kriegstreiber, um die Märkte zu manipulieren, ohne tatsächlich einen grösseren Krieg zu riskieren, der die US-Wirtschaft durch steigende Ölpreise und Inflation destabilisieren würde.
Denn einen eskalierenden Weltkrieg würde die USA nicht wollen, da aus Kriegen meist das Machtverhältnis geändert werden kann. Und die mächtigste Position hat der, der die Weltwährung stellt.
8/
These 2:
Donald Trump hat bisher alles daran setzt, den US-Dollar und die Refinanzierung der Staatsschulden zu sichern. Trump hat bisher mehrere Strategien verfolgt, um die Inflation zu senken:
1.) Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland: Ein Versuch, geopolitische Stabilität zu schaffen und die Energiepreise zu beruhigen, der jedoch gescheitert ist.
2.) Schaffung von Marktunsicherheit durch Zölle: Durch protektionistische Maßnahmen wollte Trump wirtschaftlichen Druck erzeugen, um Investoren in US-Anleihen zu treiben, was jedoch nicht ausreichend war.
3.) Massive Förderung von US-Öl: Der erfolgreichste Ansatz war die Steigerung der heimischen Ölproduktion, um das Angebot zu erhöhen und die Ölpreise zu senken. Da Öl ein zentraler Faktor in der Inflationsberechnung ist, sowohl als Rohstoff als auch als Bestandteil vieler Produkte – gelang es, die Inflation temporär zu dämpfen.
Genau zu diesem Zeitpunkt greift Israel ein und sabotiert Trumps Strategie durch einen Angriff auf den Iran. Ein solcher Konflikt würd, löst die Angst aus, die globale Ölversorgung zu gefährden. Die Ölpreise steigen in die Höhe und treiben die Inflation wieder weiter an.
Damit wäre Trumps erfolgversprechendster Ansatz – die Kontrolle der Inflation über niedrige Ölpreise – zunichtegemacht.
Ich vermutet hier, dass mächtige jüdische Netzwerke, diesen Moment nutzen, um die USA unter Druck zu setzen und ihre Abhängigkeit von ihnen zu verstärken. Durch den Angriff auf den Iran könnte Israel die Kontrolle über die Ölpreise erlangen: Beendet Israel den Konflikt, sinken die Ölpreise wieder, was den USA zugutekäme. Diese Machtposition würde Israel und die einflussreichen jüdischen Eliten in den USA in die Lage versetzen, Forderungen an die US-Regierung stellen zu können. Trump wäre gezwungen, dieses Spiel mitzuspielen, da ein offener Widerstand gegen Israel politisch und wirtschaftlich riskant wäre, angesichts des starken Einflusses dieser Netzwerke in Banken, Unternehmen und der Politik.
Trump steht vor einem Dilemma: Entweder er gibt den Forderungen nach, um den Krieg zu beenden und die Ölpreise zu senken, oder er setzt auf seine riskante Strategie, durch gezielte Angst und Unsicherheit Kapital in US-Anleihen zu lenken. Diese „Flucht in die Sicherheit“ ist jedoch ein gefährlicher Balanceakt. Er darf den Krieg nicht zu stark befürworten, um andere Großmächte wie China oder Russland in einen globalen Konflikt zu verwickeln. Ein Weltkrieg würde die USA ganz und gar nicht wollen, da ein solcher die Machtverhältnisse und die Stellung des US-Dollars als Weltwährung gefährden könnte. Gleichzeitig darf er bestimmt nicht signalisieren, dass die USA sich vollständig aus dem Konflikt heraushält, denn sonst stände Israel alleine da.
9.) Denn der Grund wieso USA, die Wirtschaft und den Reichtum hat, ist der Dollar. der Dollar ist die Weltwährung, alles wird in Dollar bepreist; Alle andere Währungen, der Handel, das Öl und alle Rohstoffe....
Die Refinanzierung ist ein zentrales Thema und wird unterschätzt.
Auch wenn dies nur eine These ist, verdeutlicht diese die komplexen Verflechtungen zwischen geopolitischen Konflikten, Energiepreisen, Machtspielen und wirtschaftlicher Stabilität sowie die Herausforderungen, vor denen Trump steht.
Irgendwas passt hier immer noch nicht zusammen
Mein Makro-Post von gestern wurde inzwischen über 150.000 Mal gelesen.
Falls du ihn gesehen hast, kommt jetzt die eigentliche Millionen-Dollar-Frage:
Was passiert, wenn wir gleichzeitig ein Liquiditätsproblem und ein Inflationsproblem haben?
Genau dort steuern wir gerade hin.
Auf der einen Seite sehen wir Signale von Stress im Geldmarkt (SOFR, Repo, Notfall-Meetings der New York Fed).
Eigentlich der Moment, in dem die Fed klassisch über verschiedene Tools mehr Liquidität ins System schiebt.
Auf der anderen Seite ist die Inflation immer noch über dem Ziel, in Teilen der Kernrate hartnäckig.
Gleichzeitig drängt Trump seit Monaten auf aggressive Zinssenkungen, obwohl die Teuerung noch weit von „erledigt“ entfernt ist.
Historischer Blick:
Immer wenn die USA in ein Spannungsfeld aus schwacher Wirtschaft und zu hoher Inflation geraten sind, war es selten eine saubere, lineare Entscheidung.
Die Politik hat meist versucht, Wachstum und Jobs zu retten, niedrige Zinsen, Stimulus, Wahlzyklen im Hinterkopf.
Die Fed hat dagegen in den wirklich kritischen Phasen (70er/80er, jüngst 2022) am Ende doch die Inflationsbekämpfung priorisiert, aber oft erst nach Jahren zu lockerer Politik.
Jetzt kommt meine These:
Sollte es unter Trump zu diesem echten Dilemma kommen, wird die Administration die Wirtschaft klar über die Inflationsbekämpfung stellen.
Powell wird im Mai voraussichtlich durch jemanden ersetzt, der deutlich näher an Trumps Linie ist.
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Liquidität und Kredit wieder stärker angekurbelt werden, auch auf die Gefahr hin, dass die Inflation erneut anzieht.
Das politische Problem:
Man kann sich aktuell weder eine Welle an Jobverlusten leisten, noch eine weitere massive Erosion der Kaufkraft.
Beides ist sozialer Sprengstoff. Entsprechend hoch ist der Druck, die Konjunktur zu stützen – egal, was das langfristig für den Dollar bedeutet.
Für Bitcoin und Krypto hei��t das:
Die schwache Performance der letzten Wochen ist eine Folge dieser Unsicherheit. Solange nicht klar ist, ob wir in Rezession, neue Inflationswelle oder beides laufen, bleibt Risiko-Exposure unter Druck.
Langfristig bleibe ich trotzdem bullish, weil das System am Ende immer wieder über frische Liquidität, neue Schulden und einen „weicheren“ Dollar stabilisiert wurde.
Wenn dieser Punkt kommt, profitieren harte Assets wie Bitcoin historisch am meisten.
Entscheidend wird jetzt, warum die Inflation perspektivisch fällt, falls sie fällt:
Weil sich alles normalisiert? Oder weil Nachfrage und Wirtschaft einbrechen?
Das sind zwei völlig unterschiedliche Szenarien.
Wie siehst du dieses Dilemma: Priorisieren sie am Ende den Dollar oder die Wirtschaft?
11th Nov 2022
3 years today
FTX filed for bankruptcy
The darkest day for 1 million FTX creditors and on CT
$40bn gone
$10bn customer deposits
BTC: 15k; ETH: $1250; SOL: $16
In the darkest times we stand up and fight, when no one else would
Few will ever know but we do
Das Verkaufsvolumen steigt drastisch, dies sind Panikverkäufe am Markt. Alleine 3.7 Milliarden heute Vormittag.
Diese Leute kaufen dann wieder bei 140k ein wenn alle darüber reden ob bitcoin 200k, 300k.... usw erreicht.
@BitbullTrading Bis 108K runter könnte man ≈3.5 Milliarden abholen. Ist sicher interessant für Marketmaker. Ob zuvor oder danach die Liquidität oben abgeholt wird, wäre ziemlich egal.
Hier Schritt für Schritt, warum Trump Strafzölle erhebt.
1/
Status quo: USA importiert wie verrückt, zahlt die Produkte mit Dollars, die sie neu Drucken und können so mit billigem Geld billig importieren.
→ es entsteht ein riesiges Handelsdefizit.
Ein Handelsdefizit ist, wenn mehr importiert als exportiert wird.
(Durch das Neudrucken des Dollars, entwertet dieser stetig)
→ Exportländer, bei denen die USA Produkte kauft, erhalten im Gegenzug Dollar, diese können die länger für weiteren Handel verwenden, oder sie legen diese in US-Staatsanleihen an.
→ US-Konsumenten kriegen Alles billig, Zinsen bleiben niedrig, weil die Nachfrage nach Staatsanleihen immer steigt, da die Länder immer Dollar erhalten. Kurzfristig Schlaraffenland.
2/
Langfristiges Gift:
Fabriken wandern ab, Know-how gleich mit. Die US Wirtschaft kauft sich nicht bei sich selber ein. Produkte werden alle importiert, da dies lukrativer ist.
Industriearbeitsplätze implodieren.
Die Wirtschaft wird also immer kleiner, und die Abhängigkeiten immer grösser.
Dollar bleibt Leitwährung, aber hängt an immer weniger eigener Wertschöpfung.
Ab hier beginnt das „hohle Dollar-Reich“-Problem.
3/
Trumps Diagnose: Kein anderes Land würde sich selbst so kannibalisieren.
Seine Antwort: Strafzoll in Höhe von 50 % des bilateralen Handelsdefizits.
4/
Logik dahinter:
Mach Importe teuer → Konsumenten & Unternehmen kaufen heimisch.
Herstellern wird es billiger, direkt in den USA zu produzieren. Die Produkte und Dienstleitungen werden von der eigenen Wirtschaft gekauft.
Nachfrage zieht Produktion hinterher, Arbeitsplätze kommen zurück.
Handelsdefizit schrumpft, Dollar bekommt wieder Substanz. Der Dollar wird dann von einer starken Wirtschaft gestützt.
5/
Realistischer Blick: Das tut erst mal weh.
Preise für Importwaren schießen hoch (Elektronik, Autos, Maschinen…).
Firmen müssen Werke aufbauen, Personal suchen, Lieferketten neu knüpfen.
Zwischenzeit = Mangel an Produkten + Teuer + Chaos.
Trump kalkuliert bewusst mit einem Übergangsschock.
6/
Was passiert mit den Dollar-Bergen im Ausland?
Wenn Exporte in die USA einbrechen, fließen weniger neue Dollars nach.
Ausländer halten weniger Treasury-Papiere → Zinsen von Staatsanleihen könnten steigen.
Gleichzeitig will Trump Kapital zurücklocken – Fabriken statt Anleihen kaufen.
7/
Gefahr → Gegenreaktion:
🇨🇳 & 🇪🇺 könnten Gegenzölle knallen, um ihr Exportmodell zu retten. Was passiert wenn diese Länder auf das Handelsdefizit der USA noch Strafzölle stapeln.
8/
Warum Trump meint, das Risiko lohnt:
Ohne produktive Basis stirbt der Dollar mit der Zeit ganz sicher, das vertrauen schmilzt jetzt schon dramatisch.
Mit jeder heimgeholten Fabrik steigt die reale Kaufkraft dahinter.
Lieber jetzt wo der Dollar sowieso schwächelt, den Schock erzwingen, Nachhaltig die Wirtschaft stärken und den Dollar leiden lasse. Hierfür muss langfristig gedacht werden.
Entweder die USA macht nichts, und der Dollar stibt, und mit ihm die grösste Volkswirtschaft, oder man lässt den Dollar auf kurze sicht leiden, provoziert kurzfristig hohe Preise im eigenen Land, dafür ist langfristig die USA wieder die Wirtschaftsmacht Nr.1
9/
Worst-Case-Pfad:
Inflation entgleist, Fed bleibt bei hohen Zinsen → Rezession.
Kapital flieht in Gold, Bitcoin, andere Währungen → Dollar verliert Leitstatus schneller.
Partnerländer bilden Anti-Dollar-Blöcke (BRICS+, Öl-Yuan).
10/
Best-Case-Pfad:
US-Konsumenten schlucken hohen Preis, Unternehmen investieren massiv.
Binnenproduktion deckt Lücken, Löhne steigen in der Industrie.
Handelsdefizit fällt, Dollar stabilisiert sich auf echtem Output.
USA bleiben Netto-Importeur von Kapital, aber mit breiterer Wertschöpfung.
11/
Fazit:
Die Zollformel ist keine Laune, sondern der Hebel, das massive Handelsdefizit zu killen und den entwertenden Dollar zu sichern.
Schmerzhafter Reset jetzt, um nicht als leere Konsumhülle zu enden.
Spiel läuft. 30 – 40 Jahre Systemvorteil stehen auf dem Prüfstand.
1/
Ich versteh’s ehrlich gesagt nicht.
Iran will die Straße von Hormus blockieren.
Aber wieso?
2/
Und was wäre überhaupt das Ziel?
Wer hätte ein Interesse daran?
🇺🇸 USA will niedrige Ölpreise, um Inflation zu drücken
🇨🇳 China braucht das Öl wirtschaftlich zum Überleben
🇶🇦 Golfstaaten wollen ihr Öl exportieren und importieren gleichzeitig Lebensmittel über genau diese Route
→ Wer gewinnt also, wenn Hormus blockiert wird?
3/
Vielleicht Russland – höhere Ölpreise = mehr Einnahmen.
Aber sonst? Kein Land hat Interesse an einer Eskalation.
4/
Es braucht ja nicht mal eine komplette Blockade.
Es reicht, wenn ein Tanker angegriffen wird.
→ Versicherungen steigen aus
→ Kein Schiff fährt mehr freiwillig
→ Die Route ist wirtschaftlich blockiert
5/
Das Ziel ist dann nicht militärischer Sieg.
Sondern: Wirtschaftliche Erpressung.
Ein Ölpreisschock, der die USA und China trifft.
Fazit:
Die Straße von Hormus ist keine Schlagzeile.
Sie ist ein geopolitischer Zündfunke.
Aber ich verstehe nicht was Iran davon hat, klar kann man argumentieren, dass Iran Druck ausüben kann.
Aber wieso sollte China, USA usw. an den Verhandlungstisch mit Iran gehen, wenn diese den Engpass sperren? Da wäre ja eine Invasion effizienter.
Mit diesem Schachzug macht sich Iran nur noch mehr Feinde.
Straße von Hormus bald dicht?
Der iranische Revolutionsgarden-General Tangsiri droht offen mit Schließung der wichtigsten Ölroute der Welt. Und wenn das passiert, steht die Weltwirtschaft unter Schock.
Ein Thread über eine Meerenge, die alles verändert:
1/
Die Straße von Hormus ist das Nadelöhr des globalen Energiemarkts.
🌍 20 % des weltweiten Ölverbrauchs
🚢 100 Schiffe pro Tag
⛽ 70 % der Tanker gehen nach Asien – v. a. China, Indien, Japan, Südkorea
→ Wird hier dichtgemacht, explodiert der Ölpreis.
2/
Saudi-Arabien, Katar, VAE, Kuwait, Iran & Irak verschiffen hier fast ihr ganzes Öl.
Es gibt keine echte Ausweichroute – besonders für LNG (Flüssiggas) aus Katar.
→ 20 % - 30% des weltweiten LNG-Exports hängen direkt an dieser Route.
3/
Aber es geht nicht nur um Energie.
Die Hormus-Route ist auch essenziell für Düngemittel.
Warum das wichtig ist?
→ Höhere Düngemittelpreise = teurere Landwirtschaft = globale Nahrungsmittelpreise steigen.
4/
Das Timing ist brisant:
Die USA stehen wirtschaftlich unter Druck.
Inflation, Zinsen, Refinanzierung.
Ein Ölpreisschock wäre Gift – für Anleihen, für Konsum, für die FED.
5/
Wenn der Iran wirklich dichtmacht, wird’s ein globales Problem:
📈 Inflation
📉 Wirtschaftswachstum
🛢 Explodierende Ölpreise
🍔 Explodierende Nahrungsmittelpreise
🌐 Politische Eskalation
Und vielleicht das nächste Kapitel in der geopolitischen Neuordnung.
Frage:
Wird es wirklich passieren – oder ist es politisches Theater auf höchstem Level?
Ein historischer Wendepunkt im globalen Schuldensystem
Die US-Staatsverschuldung hat die Schwelle von 37 Billionen Dollar überschritten.
Das entspricht mittlerweile 123 % des US-Bruttoinlandsprodukts.
Zur Erinnerung:
Bisher ist jedes Land mit über 120 % Schuldenquote über kurz oder lang in Zahlungsschwierigkeiten geraten, außer Japan und den USA!
Doch anders als Japan hat Amerika ein strukturelles Defizit, steigende Zinsen, und eine globale Leitwährung, die immer mehr Vertrauen verliert.
Wie lange hält dieses Spiel noch?
Und was passiert, wenn das Vertrauen in den Dollar endgültig kippt?
Trump, Herausforderungen, Schulden, Geopolitik, Geldpolitik, Machtspiel, Krieg und Wirtschaft.
1/
Ich glaube, dass Trumps Zolldrohung kein wirtschaftlicher Selbstmord war.
Vielleicht war es ein gezieltes Spiel.
Ein Spiel mit einem klaren Ziel:
Billige Schulden für die USA.
Denn der größte Gegner der USA ist im Moment nicht China.
Es sind die explodierenden Schulden und die steigenden Zinsen der Staatsanleihen.
2/
Was wäre also der Plan?
Erschaffe Unsicherheit → Verwirr die Märkte!
Dies hat Trump ganz klar versucht mit den Zöllen und dessen Chaos.
Lass die Anleger nach „sicheren Häfen“ suchen – also: US-Staatsanleihen.
Wenn die Nachfrage nach Anleihen steigt, fällt die Rendite.
→ Die USA könnten sich günstiger verschulden.
→ Genau das braucht Amerika – dringend.
Das Szenario mit "unsicheres Marktumfeld schaffen um die Nachfrage nach Staatsanleihen zu fördern", hat nicht funktioniert, da ein Akteur, dass Spiel durchschaut hat und im grossen Stil Staatsanleihen verkauft hat. So ist der Zins hoch geblieben.
3/
Warum muss sich USA möglichst billig verschulden?
Weil die USA dieses Jahr Billionen an Schulden mit Schulden bezahlen müssen.
Und das zu deutlich höheren Zinsen als früher.
Jede Refinanzierung wird teurer, das ist nicht nachhaltig.
Die Folge: Noch mehr Schulden, um Zinsen zu bezahlen.
Ein Teufelskreis.
4/
Aber der Markt spielt nicht mit.
Die letzten Inflationsdaten schauten sehr positiv aus, es schien als ob Trump die Inflation in Griff bekommt.
Aber jetzt plötzlich greift Israel den Iran an. Iran ist der Zentrale Knotenpunkt von Öl in der Weltwirtschaft. wenn dieser Knotenpunkt nicht mehr funktioniert, könnte ein Wirtschaftskollaps die Folge sein.
Daher stieg der Ölpreis, was dem Plan vom Trump eine Blutgrätsche verpasst.
Trump muss die Inflation in Griff kriegen, um billigere Schulden aufzunehmen.
Aber nun sind wir hier:
Die Inflation bleibt hoch.
Die Renditen steigen weiter.
Die Nachfrage nach US-Staatsanleihen ist niedrig, daher sehr hohe Zinsen.
→ Das bedeutet: Teurere Schulden für Amerika, nicht günstigere.
→ Der Plan, wenn es einer war, geht nicht auf.
5/
Kann es überhaupt ein Szenario geben, bei dem trotz hoher Inflation die Zinsen auf Staatsanleihen fallen?
Ja, aber nur unter einem sehr speziellen Umstand:
Geopolitische Krisen!
Wenn ein echter globaler Schock passiert (Krieg, Bankencrash, Terror), dann suchen Anleger Sicherheit – selbst bei mickriger Rendite.
→ Sie kaufen Staatsanleihen nicht wegen des Zinses, sondern wegen der Sicherheit.
→ Die Kurse der Staatsanleihen steigen an, da die Nachfrage nach Staatsanleihen steigt, die Renditen sinken, trotz Inflation.
Den Anlegern geht es nicht mehr um Profite einzufahren, sondern während der Kriese das Geld im Sicheren Hafen zu haben und dazu noch der Geldentwertung mit Zinsen entgegenzuwirken mit einem Asset das sogar steigt. Also in einer Kriese Win Win.
6/
Stand heute:
Ein Krieg tobt im Nahen Osten, ein Konflikt, der den Iran und damit die globale Ölversorgung betrifft. Die Angst vor einem Weltkrieg ist existent.
Dies alles würde die Inflation weiter anheizen, genau das Problem, das Trump eigentlich lösen will.
7/
These 1:
Trump könnte sich absichtlich als unberechenbarer Akteur präsentieren, der scheinbar bedingungslos Israel unterstützt. Dies könnte ein taktisches Manöver sein, um den Anschein zu erwecken, dass die USA in einen eskalierenden Krieg verwickelt wird.
Indem Trump „Nadelstiche“ setzt und die geopolitische Lage als gefährlich darstellt, könnte er die Märkte in Panik versetzen und Kapitalströme in US-Anleihen lenken, aus Angst. Gleichzeitig würde ich spekulieren, dass er sich letztlich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen will, da eine tatsächliche Eskalation, insbesondere ein Konflikt, der die Ölversorgung gefährdet, die Inflation unkontrollierbar machen könnte. Eine Ausnahme wäre hier aber, wenn die USA die Kontrolle über dieses Öl erlangen wird/will, oder wenn die USA nur die Waffen in den Krieg liefert.
Ein zentraler Punkt ist die Rolle Israels und des sogenannten inflationären Begriffes „Deep State“. Man weiss, dass mächtige jüdische Netzwerke in den USA, in Banken, Unternehmen und Politik, sehr viel Einfluss haben. Diesen Einfluss wird sehr stark ausgespielt von den jüdischen Mächten, siehe Israel. Es gibt einen auffallenden Punkt, bei dem sich Demokraten und Republikaner immer einig sind, Israel und der Loyalität zu Israel.
Seine pro-israelische Haltung könnte daher ein notwendiges taktisches Mitspielen sein, während er gleichzeitig versucht, seine eigene Agenda durchzusetzen. Hier würden Waffenlieferungen in den Krieg durchaus sinn machen. Israel hätte immer noch das Ansehen in der Welt, dass die USA zu 100% hinter ihnen steht, und Trump könnte seinen Plan weiterverfolgen. Trump spiele demnach „mit dem Feuer“: Er inszeniert sich als Kriegstreiber, um die Märkte zu manipulieren, ohne tatsächlich einen grösseren Krieg zu riskieren, der die US-Wirtschaft durch steigende Ölpreise und Inflation destabilisieren würde.
Denn einen eskalierenden Weltkrieg würde die USA nicht wollen, da aus Kriegen meist das Machtverhältnis geändert werden kann. Und die mächtigste Position hat der, der die Weltwährung stellt.
8/
These 2:
Donald Trump hat bisher alles daran setzt, den US-Dollar und die Refinanzierung der Staatsschulden zu sichern. Trump hat bisher mehrere Strategien verfolgt, um die Inflation zu senken:
1.) Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland: Ein Versuch, geopolitische Stabilität zu schaffen und die Energiepreise zu beruhigen, der jedoch gescheitert ist.
2.) Schaffung von Marktunsicherheit durch Zölle: Durch protektionistische Maßnahmen wollte Trump wirtschaftlichen Druck erzeugen, um Investoren in US-Anleihen zu treiben, was jedoch nicht ausreichend war.
3.) Massive Förderung von US-Öl: Der erfolgreichste Ansatz war die Steigerung der heimischen Ölproduktion, um das Angebot zu erhöhen und die Ölpreise zu senken. Da Öl ein zentraler Faktor in der Inflationsberechnung ist, sowohl als Rohstoff als auch als Bestandteil vieler Produkte – gelang es, die Inflation temporär zu dämpfen.
Genau zu diesem Zeitpunkt greift Israel ein und sabotiert Trumps Strategie durch einen Angriff auf den Iran. Ein solcher Konflikt würd, löst die Angst aus, die globale Ölversorgung zu gefährden. Die Ölpreise steigen in die Höhe und treiben die Inflation wieder weiter an.
Damit wäre Trumps erfolgversprechendster Ansatz – die Kontrolle der Inflation über niedrige Ölpreise – zunichtegemacht.
Ich vermutet hier, dass mächtige jüdische Netzwerke, diesen Moment nutzen, um die USA unter Druck zu setzen und ihre Abhängigkeit von ihnen zu verstärken. Durch den Angriff auf den Iran könnte Israel die Kontrolle über die Ölpreise erlangen: Beendet Israel den Konflikt, sinken die Ölpreise wieder, was den USA zugutekäme. Diese Machtposition würde Israel und die einflussreichen jüdischen Eliten in den USA in die Lage versetzen, Forderungen an die US-Regierung stellen zu können. Trump wäre gezwungen, dieses Spiel mitzuspielen, da ein offener Widerstand gegen Israel politisch und wirtschaftlich riskant wäre, angesichts des starken Einflusses dieser Netzwerke in Banken, Unternehmen und der Politik.
Trump steht vor einem Dilemma: Entweder er gibt den Forderungen nach, um den Krieg zu beenden und die Ölpreise zu senken, oder er setzt auf seine riskante Strategie, durch gezielte Angst und Unsicherheit Kapital in US-Anleihen zu lenken. Diese „Flucht in die Sicherheit“ ist jedoch ein gefährlicher Balanceakt. Er darf den Krieg nicht zu stark befürworten, um andere Großmächte wie China oder Russland in einen globalen Konflikt zu verwickeln. Ein Weltkrieg würde die USA ganz und gar nicht wollen, da ein solcher die Machtverhältnisse und die Stellung des US-Dollars als Weltwährung gefährden könnte. Gleichzeitig darf er bestimmt nicht signalisieren, dass die USA sich vollständig aus dem Konflikt heraushält, denn sonst stände Israel alleine da.
9.) Denn der Grund wieso USA, die Wirtschaft und den Reichtum hat, ist der Dollar. der Dollar ist die Weltwährung, alles wird in Dollar bepreist; Alle andere Währungen, der Handel, das Öl und alle Rohstoffe....
Die Refinanzierung ist ein zentrales Thema und wird unterschätzt.
Auch wenn dies nur eine These ist, verdeutlicht diese die komplexen Verflechtungen zwischen geopolitischen Konflikten, Energiepreisen, Machtspielen und wirtschaftlicher Stabilität sowie die Herausforderungen, vor denen Trump steht.
Polymarket sieht 61 % Chance, dass die USA vor August militärisch gegen Iran aktiv wird.
Die Wahrscheinlichkeiten sind von etwa 35 % auf über 60 % gestiegen in wenigen Tagen / Stunden
Wenn es stimmt: Ölpreise explodieren, Inflationseinstieg wahrscheinlicher, geopolitische Unsicherheit katapultiert sich.
Trump wollte Unsicherheit – nicht Chaos.
Zölle als Werkzeug, um psychologischen Druck auf die Märkte auszuüben, ohne die Wirtschaft direkt zu schädigen.
Doch aktuell passiert genau das Gegenteil. Der Plan dreht sich gegen ihn.
1/
Trump wollte kein reales Beben – sondern ein Stimmungsumschwung:
📉 Konsumverunsicherung
📉 Panik unter Investoren
📈 Kapitalflucht in Staatsanleihen → Renditen runter
🎯 Staatsanleihen verkaufen ohne hohe Rendite den Investoren zu zahlen.
🎯 Ziel: Inflation kurzfristig drücken, ohne echten Schaden
2/
Aber: Der Worst Case ist eingetreten.
❌ Inflation bleibt hartnäckig hoch
❌ Anleihekurse fallen → Renditen steigen
❌ Damit wird es für die USA immer teurer, neue Schulden (= Anleihen) zu verkaufen
❌ Kein Konsumcrash – die Nachfrage bleibt stabil
3/
Und jetzt wird’s kritisch:
Trump hat eine 90-Tage-Pause bei den Zöllen angekündigt.
Wenn er diese Zölle danach wirklich aktiviert, würden
🔺 Preise steigen - Inflation steigt.
🔺 Lieferketten belastet
🔺 Erste Unternehmen haben bereits gemeldet, ab August die Preise auf Konsumenten abzuwälzen
→ Die zweite Inflationswelle wäre vorprogrammiert.
4/
Und dann?
Wenn die Inflation steigt, hat die FED keinen Spielraum mehr:
🔒 Keine Zinssenkung
🔒 Keinen Kauf von den eigenen Staatsanleihen (= keine Liquiditätsspritze)
🔒 Kein Kurs-Stabilisierungsprogramm durch Quantitative Easing (Geld in die Wirtschaft pumpen durch den Kauf von Staatsanleihen durch die FED)
→ Die FED müsste stillhalten – selbst wenn die Märkte crashen.
5/
Kurz:
Trump spielt mit dem Feuer.
Der Markt wollte psychologischen Druck – bekommen hat er steigende Renditen und reale Risiken.
Ein nächster Zollschub wäre ein Eigentor – in einem Moment, wo Spielraum und Vertrauen bereits schwinden.
Die FED und die USA stecken in einer Zwickmühle.
Die Anleihen brechen ein, die Schulden explodieren, und der Kapitalmarkt verlangt immer höhere Zinsen.
Aber: Zinsen anheben geht nicht. Nichts tun auch nicht.
Was bleibt?
1/
Der Anleihemarkt bricht ein.
Investoren verkaufen US-Staatsanleihen, was deren Preise sinken lässt.
Die Folge: Die Zinsen (Renditen) steigen, da neue Käufer höhere Zinsen verlangen, um das gestiegene Risiko zu kompensieren.
Das zeigt ein wachsendes Misstrauen gegenüber der Kreditwürdigkeit der USA.
2/
Was sind Anleihen überhaupt?
Staatsanleihen sind Schuldscheine: Die Regierung leiht sich Geld von Investoren und verspricht, es mit Zinsen zurückzuzahlen.
Wenn viele Investoren diese Anleihen verkaufen, sinkt ihr Preis, und die Zinsen steigen auf neue Staatsanleihen.
Höhere Zinsen bedeuten höhere Kosten für die Regierung, neue Schulden aufzunehmen.
3/
Das Problem:
Die USA haben über 36 Billionen Dollar Schulden.
Steigende Zinsen erhöhen die Kosten für die Bedienung dieser Schulden erheblich.
Allein die Zinszahlungen betragen bereits etwa 684 Milliarden Dollar pro Jahr, was 16% der gesamten Bundesausgaben entspricht.
Das ist ein Teufelskreis: Mehr Schulden führen zu höheren Zinsen, was wiederum die Schuldenlast erhöht.
4/
Was kann die FED tun?
Variante 1: Leitzinsen erhöhen
→ Das würde Kredite für Verbraucher und Unternehmen verteuern.
→ Immobilienpreise könnten fallen, Aktienmärkte unter Druck geraten.
→ Die Wirtschaft könnte in eine Rezession stürzen.
→ Politisch schwer durchsetzbar.
5/
Variante 2: Nichts tun
→ Renditen von Staatsanleihen steigen, weil Investoren höhere Zinsen verlangen – das macht neue Schulden für die USA teurer.
→ Kreditzinsen für Unternehmen & Verbraucher steigen ebenfalls, da sich Banken am Anleihemarkt orientieren.
→ Verschuldete Unternehmen geraten unter Druck, weil ihre Finanzierungskosten steigen.
→ Finanzmärkte werden nervös, weil höhere Zinsen riskante Anlagen unattraktiver machen.
Kurz: Zinsanstieg ohne Eingreifen der FED kann Wirtschaft & Märkte hart treffen.
6/
Variante 3: Eigene Staatsanleihen kaufen (Quantitative Lockerung)
→ Die FED kauft Anleihen, um die Zinsen zu senken. Heisst die Staatsanleihen werden von der FED gekauft und neuer Dollar fliesst in den Markt.
→ Das erhöht jedoch die Geldmenge und könnte die Inflation weiter anheizen.
→ In einem Umfeld bereits hoher Inflation ist das riskant und könnte das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben und die Inflation noch mehr befeuern.
7/
Die FED hat kaum Spielraum:
→ Zinsen erhöhen ist riskant.
→ Untätigkeit verschärft die Probleme.
→ Geld drucken könnte die Inflation weiter anheizen.
Die FED steht mit dem Rücken zur Wand.
8/
Was hat das mit Bitcoin zu tun?
Bitcoin ist:
→ Dezentral, keine Zentralbank kann eingreifen.
→ Auf 21 Millionen Coins begrenzt, kann nicht beliebig vermehrt werden.
→ Transparent und manipulationssicher.
→ Unabhängig von staatlicher Geldpolitik.
9/
Bitcoin als Wertspeicher:
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Inflation suchen Investoren nach sicheren Anlagen.
Bitcoin wird von einigen als "digitales Gold" betrachtet – ein Wertspeicher, der vor Inflation schützt.
Obwohl Bitcoin volatil ist, sehen viele darin eine Absicherung gegen die Risiken des traditionellen Finanzsystems.
#Thailand: Das heutige Verbot der größten Oppositionspartei @MFPThailand ist ein harter Rückschlag für die Demokratie. Es ist wichtig, dass sich 🇹🇭 weiter zum Pluralismus bekennt & alle demokratischen Parteien ihren Wählerauftrag frei ausüben können.