„Ich kann es nicht nachvollziehen. Es war unabsichtliches Handspiel, aber es war eben Handspiel. Der Ball wäre ins Tor gegangen“, sagt Julian Nagelsmann. Der Bundestrainer ist „stolz“ auf seine Mannschaft und betont: „Ich hatte das Gefühl, dass in jeder Sekunde jeder aus dieser Gruppe Bock hatte. Das war nicht immer so. Es tut weh. Weh, so auszuscheiden. Auch weh, dass wir zwei Jahre warten müssen, bis wir Weltmeister werden. Das wollen wir. Das ist jetzt unser Ziel.“
Nagelsmann richtet zudem einem bemerkenswerten Appell an die Nation: „Unser Land verfällt stetig und ständig in Tristesse und Schwarzmalerei. Es war schön, dass wir den Menschen in diesen Wochen gemeinschaftlich ein paar schöne Momente bescheren konnten. Ich hoffe, dass sich diese Symbiose aus Fußballmannschaft und Fußballfans generell auch auf unsere Gesellschaft überträgt. Dass wir begreifen, dass wir gemeinsam mehr bewegen können als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht!“
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