Ich mit Kaffee in der Hand, sie mit Sonnenbrille und diesem „Wir wissen genau, wie wir wirken“-Vibe. Ein Blick, ein Lächeln, ein stilles Grüßen über die Bungalowgrenze hinweg. Maspalomas, du verrückte Insel.
Am Morgen dann das Bild des Tages: Die drei sitzen auf der Terrasse, alle entspannt, alle viel zu gut aussehend, alle im absoluten Urlaubsmodus. Einer davon nur im Calvin‑Klein‑Slip. Natürlich.
Man muss nicht alles sehen, um zu merken, dass dort drüben ein reges Männerleben stattfindet. Ich war allein, aber definitiv nicht unbeteiligt – mein Kopf hat den Rest der Arbeit gemacht.
In der Nacht dann ordentlich Betrieb nebenan. Laut, lebendig, eindeutig „zu viel los für die Uhrzeit“. Ich lag wach, hörte alles mit und dachte nur: Diese Insel hat wirklich kein Schamgefühl.
Artig früh ins Bett, dachte ich. Nebenan im frisch bezogenen Bungalow: ein 20‑jähriger Belgier, bildhübsch und offensichtlich nicht für Ruhe bekannt. Maspalomas liefert eben nie nur Sonne.