Im MWGFD-Podcast "Ein persönlicher Blick" spricht Johannes Clasen mit dem promovierten Literaturwissenschaftler, Drehbuchautor, Buchautor und Kulturjournalisten Eugen Zentner über seine Erfahrungen während der Corona-Jahre, sowie die Veränderungen, die diese Zeit für uns alle brachte. Ein intensives, vielschichtiges Gespräch über Medien, Wahrnehmung und die Kraft der Kunst in bewegten Zeiten – und über die Frage, wie eine Gesellschaft nach einer Phase der Spaltung auch durch Kunst wieder friedlich zueinanderfinden kann.
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Zentner, der lange als Journalist für die dpa tätig gewesen war, nimmt die Zuhörer mit zurück in den Januar 2020. Eine Zeit, in der erste Bilder aus China um die Welt gingen und sich die mediale Tonlage zunehmend zuspitzte. Während viele seiner Kollegen nach und nach von Unsicherheit und Angst erfasst wurden, blieb er selbst gelassen.
Besonders eindrücklich schildert Zentner seine Zeit bei der dpa: Eilmeldungen im Minutentakt, ein permanenter Fokus auf Infektionszahlen und Todesfälle – und eine Dynamik, die nicht ohne Wirkung auf die journalistische Arbeit blieb. Während sich für viele Kollegen die Bedrohung zunehmend real anfühlte, nahm er selbst eine Diskrepanz wahr: zwischen dem, was medial vermittelt wurde, und dem, was er außerhalb der Bildschirme erlebte.
Im Homeoffice, isoliert vom Redaktionsalltag, begann für ihn eine Phase intensiver Beobachtung und Reflexion. Er nutzte soziale Medien, besuchte Demonstrationen und stellte fest, dass sich seine Eindrücke nicht mit der vorherrschenden Berichterstattung deckten. Als er diese Widersprüche im Kollegenkreis ansprach, wurde deutlich: Die Meinungen drifteten auseinander. Eine offene Debatte wurde zunehmend schwieriger – auch aus Sorge um berufliche Konsequenzen.
Heute hat Zentner einen klaren Bruch mit seiner früheren Tätigkeit vollzogen. Er arbeitet nicht mehr für die dpa, sondern schreibt als Kulturjournalist für alternative Medien und betreibt einen eigenen Blog. Sein Blick auf Journalismus ist kritischer geworden, politischer, unabhängiger. Gleichzeitig hat er sich intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Rolle Kunst und Kultur in Krisenzeiten spielen.
Der Podcast ist auch auf folgenden Plattformen zu hören:
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Unser Autor Eugen Zentner hat mit Johannes Clasen vom Verein @Mwgfd_official über die #Corona-Zeit gesprochen. Dabei kam auch zur Sprache, wie er sie in seinen Büchern verarbeitet hat.
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Die Bloggerin Fauna Flokati hat Eugen Zentners Kurzgeschichtenband „Corona-Schicksale“ besprochen und dabei eigene Erlebnisse eingeflochten:
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Das Buch ist hier erhältlich: https://t.co/bymnRBnwin
Im April erscheint „Schau in den Spiegel“ von Daniela Dujmic-Erbe.
Im Interview spricht die Autorin über ihre Beweggründe, sie erläutert die Hauptbotschaft ihres Buches und gibt Tipps, wie Fronten abgebaut werden können.
https://t.co/hy8gvbaXGm
@aleksteske Danke für Ihre pointierte Darstellung.
Diese Woche begegnete ich auf einer Veranstaltung Martin Sell vom kleinen, feinen @MasselVerlag.
Das dort gekaufte Büchlein wäre definitiv eine Empfehlung für @HubertKrech nach dessen jüngsten Versprachlichungen 👇
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Neuerscheinung
Der massel Verlag präsentiert ein neues Buch: „Schau in den Spiegel“ von Daniela Dujmic-Erbe ist ein Plädoyer für einen Dialog, bei dem persönliches Erleben, wohlwollendes Zuhören und kritische Selbstreflexion im Mittelpunkt stehen.
https://t.co/5u5MFXrc3t
Spaltung überwinden und differenziertes Denken fördern – das ist das Motto des Philosophen Charles Eisenstein. Derzeit liegen zwei Essay-Bände vor:
Zwischentöne
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Eine Handvoll Staub und Knochensplitter
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Die Welt steht Kopf
Die Poetik-Ecke L wirft einen politisch-poetischen Blick auf eine Welt, die leider eben doch die unsere ist.
von Eugen Zentner
#Manova#ManovaMagazin
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Wichtiges in eigener und auch Ihrer Sache!
Wissen Sie eigentlich, dass für den Verlag bei Bestellungen bei Amazonien und Co. nicht ein Cent hängen bleibt, im Gegenteil, Kosten für Logistik und Provisionen entstehen? Das ist eine verkehrte Welt.
Neuerscheinung im @MasselVerlag
https://t.co/nrfnD10aou
Als Frosch ein schillerndes Dada-Ei findet, beginnt ein magisches Abenteuer voller Überraschungen. Gemeinsam mit Hase entdecken sie das Osterhasenland und tauchen ein ins Fest der Farben.
„In den Leitmedien herrscht eine ungeheure Kriegshysterie, die völlig übertrieben ist“
Angst, Corona, Journalismus, Krieg, Politik: Das sind einige der Themen, mit denen sich Eugen Zentner in seinem neuen Buch auseinandersetzt – in Gedichtform. Warum der Autor gerade diesen Weg gewählt hat, sich mit den schweren politischen Themen auseinanderzusetzen, erzählt er im NachDenkSeiten-Interview. Ein Gespräch über die Ereignisse in der Corona-Zeit, Kriegshysterie und die politische Lyrik. Von Marcus Klöckner.
https://t.co/Qi0oo6kOwL
Der @MasselVerlag wurde als #Kinderbuchverlag gegründet – aus der Überzeugung, dass Kinder unsere Zukunft sind. Nun ist das #Kinderbuch „Ritterherz und Drachenschmerz“ erschienen.
https://t.co/VrVLXYNfNO
In wenigen Wochen erscheint das neue #Buch von Eugen #Zentner.
https://t.co/bWnYLcyPLe
In dem Gedichtband „Die #Welt steht Kopf“ thematisiert er die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Jahre.
LESUNG in FREIBERG
Am 30. Januar liest Eugen Zentner in Freiberg aus seinem Kurzgeschichtenband „Corona-Schicksale“:
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30. Januar, 19 Uhr, Eintritt frei
Altstadthotel Freiberg
Donatsgasse 3
09599 Freiberg
LESUNG
Am kommenden Sonntag liest Insa Tiabilis auf dem Literatur-Tag im Haus der Begegnungen in Quickborn aus ihrem Buch „Hauptsache Sex zusammen?“.
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11. Januar 2026, 17 Uhr
Haus der Begegnung
Gerberstraße 2
25451 Quickborn
Veranstaltungsankündigung
Am Donnerstag spricht Bastian Barucker beim Aktionsbündnis „Mut zu Zwischentönen” in Hamburg über sein Buch „Vereinnahmte Wissenschaft”.
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Donnerstag, 8. Januar 2026, 19 Uhr
Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg
"Einen wichtigen Beitrag zum Thema brachte im Juli diesen Jahres der Journalist Bastian Barucker auf den Markt. Sein Buch über die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) schaffte es in die Liste der Spiegel-Bestseller"
https://t.co/hZkD4Eruhq
Ab sofort lieferbar!
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Das #Buch macht sichtbar, wie tief #Kriegsvokabular in der deutschen Alltagssprache verwurzelt ist. Durch bewusste, friedvolle Ausdrucksweisen können wir Heilung, Klarheit und Mitgefühl fördern.