Palestinians have not voted in a national legislative election since 2006.
Arab citizens of Israel have voted in nine Israeli elections since then.
Guess who gets lectured about democracy.
Weiblich gelesen“ und „vulnerabel“:
Ein Buch entschlüsselt die Sprache der Linken
„Die Sprache der Linken“ von Matthias Heine ist eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Der Autor seziert die Sprache der Linken, die oft wie die Geheimsprache einer Sekte anmutet, die für Außenstehende schwer verständlich ist. Der Autor hilft, sie zu dechiffrieren, und zeigt auf, woher die Begriffe kommen und was mit ihnen gemeint ist.
Relevant ist das, weil im Unterschied zu der Sprache einer Sekte immer mehr Elemente Eingang in den „normalen“ Sprachgebrauch finden. Vor 20 Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen, dass eine renommierte Anwaltskanzlei mich als Mandant*in anschreibt. Damals fand man diese Schreibweise vorwiegend in Parteitagsbeschlüssen der Grünen.
Verstehen Sie, was gemeint ist?
Eine Bloggerin stellt sich vor: „Mit einer intersektional rassismuskritischen Perspektive setze ich mich für digitale Gerechtigkeit, die Dekolonisierung technologischer Systeme und den Schutz vor digitaler Gewalt ein. Als Autorin, Referentin und Aktivistin arbeite ich daran, Machtstrukturen im digitalen Raum sichtbar zu machen und gerechte Alternativen zu fördern.“
In einem Papier der LINKEN in Hamburg mit der Überschrift „Stoppt Femizide, patriarchalische Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung und eure Kriege!“ heißt es: „Wir stehen Seite an Seite mit allen FLINTA* (Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen), Queers und Kindern, die weltweit patriarchalischer Gewalt ausgesetzt sind.“ Immerhin machen sich die Verfasser dieses Aufrufs noch die Mühe, FLINTA* zu erklären, was keineswegs selbstverständlich ist.
Die Sprache bleibt nicht in der Szene
Ursprünglich nur die Sprache von linken Gruppen an Universitäten, fand sie Eingang in die Sprache mancher Medien, Parteien und schließlich sogar von Unternehmen. Das Vordringen der Sprache in viele Bereiche der Gesellschaft zeigt nur, wie sich eine bestimmte Ideologie immer weiter ausgebreitet hat. In der Antwort der Milchmarke „Berchtesgadener Land“ an einen Kunden, der sich über gegenderte Sprache beschwert hatte, heißt es: „Nachhaltigkeit und Fairness sind zentrale Werte der Molkerei Berchtesgadener Land. Mit unserem Nachhaltigkeits-Engagement übernehmen wir Verantwortung für Mensch, Tier und Natur. Unter Fairness verstehen wir neben einer fairen Bezahlung auch ein respektvolles Miteinander. Wir lassen Taten nun auch Worte folgen. Wir gendern nach wie vor. Die Schreibweise mit Doppelpunkt (z.B. Kund:innen) ist eine Möglichkeit, sowohl Männer, Frauen als auch nicht-binäre Personen sichtbar zu machen.“
Weiblich gelesene Personen
Haben Sie sich schon einmal gewundert, wenn Sie von „weiblich gelesenen Personen“ gehört haben? Auf einer Webseite wird erklärt: „Wenn eine Person weiblich gelesen wird, wird sie wie eine weibliche Person behandelt. Es kann aber sein, dass diese Person zum Beispiel eine nicht-binäre oder männliche Geschlechtsidentität hat. Eine weiblich gelesene Person ist also nicht automatisch eine Frau.“ Dahinter steht die Idee, Geschlecht sei keine biologische Tatsache, sondern ein bloßes „Konstrukt“.
Die Produktionsfirma eines Films über die deutsche Guerilla-Kämpferin Tamara Bunke, die an der Seite Che Guevaras kämpfte und kurz nach ihm starb, suchte Ende 2025 Statisten mit solchen Beschreibungen: „25-40 Jahre, karibisch und lateinamerikanisch gelesen, gern mit Bart (kein Muss)“ oder „Frauen, 20-30 Jahre, deutsch gelesen.“ Da war man offenbar nicht ganz konsequent, denn korrekt hätte man schreiben müssen: „Als weiblich gelesene Personen, die zugleich als deutsch gelesen werden.“
So viele „Phobien“
Einerseits soll sich niemand „ausgegrenzt“ fühlen, andererseits ist die Linke aber sehr schnell dabei, andere auszugrenzen und andere Meinungen zu pathologisieren. Wer die Migrationspolitik kritisch sieht, hat eine „Ausländerphobie“ oder ist „Rassist“, es gibt auch die „Flüchtlingsphobie“, die „Queerphobie“, die „Transphobie“ und sogar die „Windkraftphobie“ (das sind zugleich „Klimaleugner“). Besonders beliebt ist der Begriff „Islamophobie“, mit dem alle Menschen gemeint sind, die skeptisch gegenüber dem Islam sind. Aber statt von Islamskepsis spricht man lieber von Phobie, denn der Begriff impliziert eine irrationale Überreaktion, wie etwa bei einer Spinnenphobie.
Wer auf Social Media etwas gegen Putins Angriffskrieg postet, wird dort regelmäßig der „Russophobie“ beschuldigt – in diesem Fall aber nicht so sehr von Linken, sondern von Rechten, die hier offenbar von den Linken gelernt haben. „Wieder sehen wir einen aggressiven Staat“, so Heine, „der berechtigte Kritik an seinem Gebaren zum Auswuchs einer psychischen Störung erklärt.“
Je mehr Opfer – desto besser
Im Kern geht es bei vielen linken Sprachkonstrukten darum, sich als „Opfer“, als „Marginalisierte“ darzustellen. Je mehr Opfer, desto höher steigt man in der Hierarchie. Ich erinnere mich noch an eine Anzeige in der linken taz, wo Gleichgesinnte für eine Selbsthilfegruppe von „Schwarzen Lesbenfrauen“ gesucht wurden – die darauf verwiesen, gleich dreifach diskriminiert zu sein, nämlich als Schwarze, als Frauen und als Lesben.
Auf der Webseite des Verbands „Queere Vielfalt“ erläutert man: „Intersektionalität meint, das Augenmerk besonders auf miteinander verschränkte Mehrfachmarginalisierungen zu legen. Denn beispielsweise ist ein schwuler Cis- Mann ohne Migrationsgeschichte von anderen spezifischen Diskriminierungen betroffen als eine lesbische tran*s Frau mit Migrationsgeschichte.“
Man hat den Eindruck, manche Menschen hängen sich Opfer- und Minderheitenmerkmale so stolz um wie Angela Merkel sich Orden anhängen lässt. Ich könnte das auch: Als heterosexueller, weißer „Cis-Mann“, „biodeutsch“, mit libertären Neigungen und vermögend, bin ich ja Mehrfachzielscheibe von „Mikroaggressionen“.
Im Lexikon der Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit heißt es: „Zu den besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen zählen Frauen, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Menschen auf der Flucht, LSBTIQ+ sowie ethnische und religiöse Minderheiten.“ Also „vulnerabel“ - auch ein Lieblingswort der Linken – sind eigentlich alle außer gesunde, heterosexuelle, christliche oder nicht-gläubige weiße Männer. Sie bleiben dann übrig als diejenigen, die „strukturelle“, „psychische“, „sprachliche“ und „digitale“ Gewalt ausüben. Auch die Hintergründe für die Inflationierung des Gewalt-Begriffs erklärt der Autor.
Sündenbockdenken
Opfer sind nicht nur „marginalisierte“ Minderheiten, sondern auch die Länder des „globalen Südens“: „Die Vorstellung, dass die Ex-Kolonien selbst dafür verantwortlich sein könnten, wenn viele Jahrzehnte nach ihrer Unabhängigkeit Unfreiheit, Unbildung, Armut, Krankheiten und Mangel an Bildung herrschen, ist den postkolonialen Denkern unerträglich. Genauso verwerfen sie die Idee, die Verantwortung der ehemaligen Kolonialnationen könnte irgendwann enden und es wäre nicht mehr möglich, daraus Verpflichtungen und Ansprüche abzuleiten.“
Das Opferdenken ist stets gepaart mit Sündenbockdenken: Sündenböcke sind stets die Reichen, der Westen, die Männer – oder einfach auch die „Mehrheitsgesellschaft“.
Je nach Gemütslage kann einen die Lektüre dieses ausgezeichneten Buches zum lauten Lachen anregen oder aber in Verzweiflung über die geistige Verwirrung in unserem Land treiben.
Matthias Heine, Die Sprache der Linken, LMV, München 2026.
Ich habe heute Morgen einen Witz gepostet, unter dem eine lebhafte Diskussion entstanden ist. Einige Frauen haben mir ziemlich deutlich gesagt, dass ich falsch liege.
Es geht um psychische und Verhaltensstörungen bei Frauen, die mit die höchsten Krankheitskosten 2024 verursacht haben.
Die Diskussion hat mich zu einem Thema gebracht, das mich schon länger beschäftigt. Hier etwas ausführlicher meine Meinung dazu und ich bin offen für Gegenargumente.
Ich sehe den seit Jahren aktuellen "Therapie-Hype" kritisch. Und nicht nur das, ich halte ihn auch für gefährlich. Ich halte es für gefährlich, Menschen ständig einzureden, mit ihnen stimme etwas nicht.
Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, begegnet einer erstaunlichen Menge an Ferndiagnosen. Da werden alltägliche Gefühle und Verhaltensweisen zu Hinweisen auf irgendeine Störung oder Überlastung erklärt. Man kann kaum noch schlecht gelaunt oder genervt sein, ohne dass einem jemand ein unverarbeitetes Trauma nahelegt, das ganz oft noch in der Kindheit liegt.
Dazwischen empfehlen Influencer kostenpflichtige Therapieangebote wie "BetterHelp". Für solch eine Werbung fließt Geld in ihre Taschen. Viel Geld.
Gerade bei jungen Menschen, die genau solchen Content konsumieren, finde ich diese Entwicklung bedenklich. Wer ohnehin schon unsicher ist und seinen Platz im Leben sucht, braucht nicht ständig Hinweise und Vermutungen, dass mit ihm ganz sicher etwas nicht stimmt. Jugendliche müssen Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln und lernen, mit Enttäuschungen und schwierigen Gefühlen umzugehen. Und die Erfahrung, etwas selbst zu bewältigen ist für ein späteres Leben enorm wichtig.
Natürlich gibt es psychische Erkrankungen, und natürlich können wirklich gute Therapien helfen. Ich verfolge gerade die Forschung zur MDMA-gestützten Psychotherapie (z.B. bei posttraumatischen Belastungsstörungen bei Soldaten) - die können Wunder bewirken und sind natürlich in Deutschland verboten 🙄.
Daraus ergibt sich für mich aber keine allgemeine "Therapiepflicht" für jeden, der mit seinem Leben gerade unzufrieden ist.
Auch unter Psychologen wird inzwischen diskutiert, ob die ständige Beschäftigung mit psychischen Symptomen dazu führt, dass Menschen gewöhnliche Belastungen als Krankheit verstehen.
Mich stört einffach diese Selbstverständlichkeit, mit der heute nahezu jedem irgendeine Therapie empfohlen wird. Mein Anwalt, mein Therapeut... Und ich fürchte, wir Frauen sind dafür empfänglicher als Männer, weil wir gefühlsmässig anders ticken.
Islamists have a problem with music, with dogs, with women, with gay people, with Christians, with free speech, with democracy.
But if I have a problem with Islamists, I'm the intolerant one.
Heute vor drei Jahren überfielen Hamas-Terroristen Israel und ermordeten mehr als tausend Menschen. Am 7. Oktober 2023 kam ich, mit dem Fahrrad am Neckar entlangfahrend, in Heidelberg an und hörte auf dem Marktplatz Menschen über den Anschlag sprechen.
Wenn etwas meine ohnehin seit jeher bestehende Überzeugung, mich gegen Extremismus zu stellen und dies auch klar zum Ausdruck zu bringen, noch einmal nachdrücklich bestärkt hat, dann war es dieser Terroranschlag: der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust.
Der Umgang mit manchen Leuten ist seither leider schwierig geworden. Manche Freundschaften sind zerbrochen, manche verwandtschaftlichen Beziehungen abgekühlt. Das alles ist schmerzlich. Andere Menschen fragen mich, warum ich mich in dieser Frage so sehr engagiere. Ich möchte darauf gerne antworten.
Seit meiner Kindheit erlebe ich, dass Menschen im Namen von Religion nicht nur Freiheiten massiv beschränken, sondern auch Gewalt ausüben. Dass Frauen gezwungen werden, Kopftuch zu tragen oder sich gleich vollständig zu verhüllen. Dass Menschen öffentlich ausgepeitscht oder hingerichtet werden. Dass „Blasphemie“ als Vorwurf gegen missliebige Menschen dient, die dadurch zur Zielscheibe von Gewalt werden können.
Ich habe als Kind die mörderische Wut gegen Rudi Carrell nach seinem Khomeini-Witz erlebt und die bis heute andauernde Jagd auf den Schriftsteller Salman Rushdie. Ich habe mehr als ein Dutzend Bekannte, Freunde und Kollegen durch die Hand islamistischer Extremisten verloren.
Seit Jahren höre ich in muslimischen Ländern Aussagen wie: Hitler sei doch „ein hervorragender Staatsmann“ gewesen, er habe „leider sein Werk nicht vollendet“. Ich höre, wie Bin Laden als „Bruder“, „einer von uns“ oder gar als „Held“ gefeiert wird. Selbst in Oxford und Harvard ausgebildete Anwältinnen in Pakistan äußern solche Ansichten. Ich fand das immer schwer erträglich, konnte mir aber immerhin sagen: Das ist weit weg, so redet zum Glück niemand bei uns.
Und nun erlebe ich seit dem 7. Oktober 2023, dass Hamas-Terroristen auch bei uns, in Deutschland, gefeiert und bejubelt werden. Man müsse „die ganze Geschichte“ sehen – zur „ganzen Geschichte“ könnte ich einiges erzählen! –, und bei den Tätern handele es sich um „Widerstandskämpfer“. In Berlin-Neukölln verteilten Menschen Süßigkeiten nach dem Massenmord.
Und es sind keineswegs nur Menschen mit migrantischem Hintergrund, die solche Mörder glorifizieren. Auch weiße, deutsche, sich selbst als links verstehende junge Menschen binden sich eine Kufiya, ein „Palästinensertuch“, um den Hals oder um den Hintern und rufen „Free Palestine“, „Free Gaza“ oder gleich „Yalla Yalla Intifada“, ohne zu kapieren, welche politischen und historischen Bedeutungen diese Parolen haben. Es ist die komplette Wohlstandsverwahrlosung.
Auf TikTok kursieren unzählige Videos, in denen Hamas-Terroristen und Osama bin Laden als Helden gefeiert werden – als „Kämpfer für die Unterdrückten“, als Gegner des Kapitalismus, als vermeintlich starke Vertreter des „globalen Südens“. Und immer mehr junge Menschen glauben diesen Blödsinn auch noch.
In dieser wahrlich beängstigenden Situation kommen rechtsextreme Volltrottel daher, reden von „millionenfacher Remigration“ und bedrohen gleich alle Menschen, die ihnen fremd oder irgendwie muslimisch erscheinen.
Und wissen Sie, wer schweigt? Wer nichts sagt? Wer dem Islamismus, der Terrorverherrlichung und der Verbrüderung von Teilen der extremen Linken mit Islamisten nichts entgegensetzt – und zwar so entschieden, dass nicht am Ende die Rechtsextremen als diejenigen erscheinen, die als Einzige tatsächlich etwas dagegen hätten?
Die politische Mitte.
Jenes Spektrum also, dem ich mich zugehörig fühle.
Sie sitzt da, bräsig und unfähig, vielleicht auch schlicht überfordert, und verhandelt am Ende mit irgendwelchen Islamverbänden, während sie den politischen Raum denen überlässt, die ihn am lautesten besetzen.
Das ist der Grund, weshalb ich beschlossen habe, auch hier nicht zu schweigen.
Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der Rechtsextremisten den Ton angeben. Ich möchte aber ebenso wenig in einer Gesellschaft leben, in der die Scharia gilt und religiöse Autoritäten bestimmen, was gesagt, getan oder gedacht werden darf oder welche Kleidung getragen werden muss.
Man schaue sich um, überall, wie es Menschen ergeht, die als Juden erkennbar sind. Wie selbst Restaurants beschützt werden müssen, Kindergärten, Schulen, Gotteshäuser, diplomatische Vertretungen schon eh seit Jahren. Mitten in Berlin zum Beispiel. Nichts davon ist „Widerstandskampf“, nichts davon „Kritik an der Regierung Israels“. Beschämend ist das.
Heute ist vor allem ein Tag des Gedenkens an die Opfer des 7. Oktober 2023. Was dort geschah, ist nur eins: Terror. Nichts anderes. Mögen die Toten in Frieden ruhen. Mögen die vielen Menschen, die an Körper und Seele verletzt wurden, Heilung erfahren und ebenfalls Frieden finden. Und mögen wir die Terroristen besiegen.
Your parents won’t see you grow old.
Your partner never knew you as a child.
Your kids will barely remember you young.
Even your closest friends only know parts of your story.
You’re the only one who lives every chapter.
Be kinder to the person who’s been there through it all.
You.
Das alles ist so krank
„Die Bundesregierung sieht wegen der geplanten Einführung von Zuckersteuer und Plastiksteuer einen Bedarf von mehr als 1000 Stellen.“
https://t.co/UpWr4cPQZ3
Michael Simon de Normier auf FB
MÖGLICHERWEISE TAUSENDE OPFER...
Der omanische Co-Pilot Hamam al-Hammami hat gestanden, dass er gezielt in ein Gebäude oder ein geparktes Flugzeug am Ben-Gurion-Flughafen steuern wollte. Er hatte den Flughafen in den Monaten zuvor mehrfach ausgekundschaftet.
#BenGurionAirport schafft an einem normalen Wochentag rund 100.000 Passagiere am Tag. Im Morgenpeak sind etwa 20.000 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände. Eine 737 MAX mit achtzehn Tonnen Kerosin, die mit voller Geschwindigkeit in Terminal 3 einschlägt, würde die Check-in-Hallen, Sicherheitskontrollen und Gepäckausgabe treffen — plus geparkte Maschinen mit jeweils hundertfünfzig Passagieren.
Ein einzelner Schlag auf ein voll besetztes Flughafenterminal käme möglicherweise in dieselbe Größenordnung wie 9/11.
Ein einzelner Mann mit einer Sicherheitsaxt und einem teuflischen Plan - verhindert wurde diese Katastrophe historischer Dimension vom wahrhaft heldenhaften indischen Piloten #SmitMachchhar. Ich kann mir kaum etwas heldenhafteres vorstellen, als das was Kapitän Machchhar in den entscheidenden Minuten leistete. Dass die tagesschau "Held" in Anführungszeichen gesetzt hat, bloß weil Netanjahu ihn als solchen zurecht (!!!) bezeichnet hat, ist so schändlich, dass eine hochöffentliche Bitte um #Entschuldigung überfällig ist.
Jeder Orden der Welt, der etwas auf sich hält, gebührt diesem Mann, der im eigenen Todeskampf tausende #Menschenleben geschützt hat.
Leider gab es im Nachhall der Erleichterung noch eine ganz bittere Note: Deutschlands einzige jüdische #Bundesministerin Karin Prien, (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ) befremdete sich in einem X-Post, den sie mittlerweile wohl wegen des nachfolgenden Kommentars löschte, darüber, wie vergleichsweise wenig dieser Anschlag, der leichterdings zum tragischsten #Massenmord an #Juden seit dem Holocaust hätte werden können, an Beachtung findet. Lars Castellucci, ein (oder der) Menschenrechtsbeauftragte der SPD kommentierte daraufhin spöttisch, dass es wohl daran liege, dass #Israel sich eben kaum Freunde mache und die letzten offenbar verloren habe.
Es sind also wieder "die Juden" schuld, wenn es den Juden an den Kragen geht. Juden massenweise zu ermorden, juckt also in #Deutschland 2026 nicht mehr, weil es da diesen komplexen Konflikt gibt?
Schande!!!
Und Lars Castellucci schreibt das als Beauftragter für Menschenrechtspolitik, also genau die Person, deren Job es wäre, Empathie mit Opfern zu zeigen — egal welcher Nationalität. Und er erwähnt in seiner langen Erklärung nicht einmal das Hamas-Massaker vom 7. Oktober, das sich gerade zum dritten Mal jährt. Das ist keine Doppelmoral mehr, das ist selektive Empathie mit System!
Ob er weiter im Amt bleiben kann, ist eine offene Frage an die Bundesregierung, auch an Friedrich Merz, #MeinKanzler und natürlich Alle in der SPD. Ein Menschenrechtsbeauftragter, der auf die Frage nach #Empathie mit fast ermordeten Juden antwortet, dass #Israel sich das selbst zuzuschreiben hat, untergräbt die Glaubwürdigkeit des gesamten Amtes auf eine Weise, die kaum auszuhalten ist.
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Spannend zu beobachten, wie sich manche politischen Maßstäbe offenbar je nach Partei verschieben.
Als die "AfD" bei einer Wahl stärkste Kraft wurde, wurde wortreich erklärt: Stärkste Partei zu sein bedeute noch lange nicht, automatisch die Regierung zu stellen oder den Regierungschef zu stellen. Demokratie bedeute schließlich auch Mehrheitsbildung. Wenn die anderen Parteien eine Mehrheit zustande brächten, könne die "AfD" eben nicht regieren – und das sei keineswegs undemokratisch.
Und jetzt, wo die "Linkspartei" stärkste Kraft geworden ist, klingt es plötzlich ganz anders: Sie müsse selbstverständlich regieren, schließlich habe sie den „Regierungsauftrag“ erhalten. Wer das infrage stelle, betreibe eine „rechte Kampagne“ gegen Rot-Rot-Grün – oder, wie es inzwischen heißt, „R2G“. Und jeder, der es wagt, da auch nur eine Frage zu stellen, wird niedergemacht und persönlich angegangen.
Ähm ... Die "AfD" hatte in Sachsen-Anhalt mehr als 43 Prozent, die "Linkspartei" in Berlin gut 25 Prozent.
Demokratie ist offenbar ein erstaunlich flexibles Konzept, wenn das Wahlergebnis wechselt.
Merkt ihr selber, ne.
Wie gut kennst du deine acht Ur-Grosseltern?
Praktisch nicht?
Geht mir gleich.
In 100 Jahren werden wir auch grösstenteils vergessen sein.
Es geht schnell.
Versucht euch nicht verrückt zu machen, was Fremde über euch denken.
Selbst deine Nachkommen haben bald keine Ahnung mehr von dir.
Befreiend oder?
Wer Wehrhaftigkeit in einer Gesellschaft für unnötige Härte hält, soll sich den gestrigen Nachrichtentag ansehen.
Ein omanischer Copilot hat versucht, ein Flugzeug voller Juden abstürzen zu lassen. Dieselbe Absicht wie am 11. September. Gescheitert ist das nicht an einer Behörde und nicht an einer Durchsage. Der verletzte Kapitän hat die Tür aufgemacht, und Israelis aus der Kabine haben den Mann überwältigt. Deshalb sind sie gelandet.
Israel ist so wehrhaft, weil das Land seine Leute nicht zu Zuschauern erzieht. Die meisten dienen. Und wer gedient hat, hat gelernt, auf eine Bedrohung zuzugehen, statt auf eine Durchsage zu warten. Dahinter steht die gesellschaftliche Entscheidung nie wieder Opfer zu sein.
Ich werde nicht müde, es zu schreiben. Wehrhaftigkeit ist eine Tugend, und sie macht eine Gesellschaft stärker. Sie ist die Bereitschaft, einzugreifen, wenn Eingreifen gefährlich ist. Wer in so einer Minute sitzen bleibt, gibt sich auf und opfert sich dem Schicksal.
Das Schicksal hat gestern niemanden gerettet. Israels Einstellung zum Leben hat das.
Wehrhaftigkeit trägt eine Gesellschaft.
@BerlinReporter@tagesschau Die Welt in Schockstarre, langsam aufatmend, 174 Passagiere, darunter 27 Kinder, mit einem traumatischen Erlebnis, heldenhaft gerettet.
Und Thomas Reichart vom ZDF verbreitet in "heute" 19 Uhr auf dem Fuß Spekulationen, wer in Israel von dem Terrorakt politischen Vorteil zieht.
¿Qué diría el mundo si un israelí intentara estrellar un avión lleno de civiles?
Lo hacen terroristas contra judíos y todos los medios simplemente hablan de una “pelea” en un vuelo.
El sesgo mediático contra Israel y el pueblo judío es muy evidente.