Der CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt wird in die Geschichtsbüchern als nukleare Wähler-Abschreckung eingehen:
Man karrt Friedrich Merz extra nach Sachsen-Anhalt, um dort vorzuführen, dass man ihn von jeglichen Menschen fernhalten muss und er auch keine Journalistenfragen beantworten darf. Unterdessen bezeichnet CDU-Wahlkämpfer Didi Hallervorden den Kanzler ein paar Kilometer weiter als "Schnecke beim Hürdenlauf" und tönt: Ihr werdet noch hier stehen, wenn Merz schon längst weg ist.“
Und Sven Schulze lässt seinen Wahlkampf am Samstag bei einem Straßenfest der militanten Antifa ausklingen, was nur noch damit zu erklären ist, dass die Linke ihn erpresst und das als Preis der Selbstdemütigung und Unterwerfung für mögliche Verhandlungen nach der verlorenen Wahl verlangt.
Die CDU zeigt in Sachsen-Anhalt, dass sie jegliche Selbstachtung verloren hat.
In den vergangenen Tagen wurde viel über den Begriff "Flachzange" debattiert. Ich möchte mich deshalb heute für ein Missverständnis entschuldigen: Flachzangen sind sehr nützliche Werkzeuge. Es war ein Fehler, manchen Regierungspolitiker als Flachzange zu bezeichnen. Die Bezeichnung ist eine Beleidigung für jede Flachzange. Entschuldigung.
Wenn @RadtkeMdEP sagt, dass Deutschland nie wieder so aussehen wird wie vor der unkontrollierten Masseneinwanderung, dann hat er schlicht und ergreifend recht. Das Land wird vermutlich auch nie wieder so sicher sein wie vor 2015. Der Schaden, den die sogenannte Willkommenskultur angerichtet hat, und die Zahl der nicht integrierbaren Menschen sind schlicht zu groß. Das bedeutet nicht, dass es keine radikalen Reformen braucht, vor allem in der Einwanderungs- und Abschiebepolitik. Aber Illusionen vernebeln den Blick auf die Realität. Die alte, freie und offene Bundesrepublik ist Geschichte. Es geht, wenn überhaupt, darum, den weiteren Niedergang zu stoppen.