@derinsider4711@der_gross_e@LPDVbg Typische hinterwäldlerische Argumentation aus der tiefen Provinz hinter den großen Bergen. Die bellen ärgsten Dialekt, der für 99% der Deutschsprachigen schwer bis nicht verständlich ist. Und so wie der angebellte Herr aussieht, ist der ja ganz offensichtlich ein Ur-Voralberger.
⚡️QUALITÄTSJOURNALISMUS⚡️
Anna. Ich bitte dich.
➡️ "Mindestsicherungsflüchtling"? Ernsthaft?
Das ist der Kommentar der Chefredakteurin des Profil zu dieser Thematik? Das könnte genauso gut eine Wort-Neuschöpfung der #FPOE -Kampagnenzentrale fürs nächste Wahlplakat sein. Ich möchte weiter dazu eigentlich nichts sagen - nur so viel: es macht mich wirklich grantig.
Aber gut, kommen wir zu deiner Frage. Warum hat ein nach der GFK anerkannter Geflüchteter ein Recht auf Familiennachzug - unabhängig von seiner Einkommenssituation? Ehrlich gesagt verblüfft es mich, dass du die Frage hier stellst, aber ich erkläre dir gerne das eigentlich Offensichtliche:
➡️ Beim ANERKANNTEN Flüchtling wurde in einem rechtsstaatlichen Verfahren festgestellt, dass er in seinem Heimatland nicht mehr leben KANN. Weil ihm dort Tod/Folter/sonstige Verfolgung droht. Er musste flüchten. Mann nennt das auch "Zwangsmigration".
➡️ Das ist etwas anderes als die FREIWILLIGE Migration in den von dir aufgezählten Fällen.
In einem Fall gibt es mögliche Alternativentscheidungen, im anderen Fall nicht. Es sei denn du betrachtest den Tod, Folter etc. als "Alternative" - wovon ich nicht ausgehe.
Deshalb gewährt die Rechtsordnung dem anerkannten Geflüchteten ein Recht auf Familiennachzug - logischerweise unabhängig von seinem Einkommen. Es ist ein Zugeständnis an seine Alternativlosigkeit in Ansehung der Tatsache, dass das Recht auf Privat - und Familienleben ein Menschenrecht und hierzulande ein Grundrecht ist.
➡️Der Geflüchtete hat, im Gegensatz zu den sonstigen freiwilligen Migrationsentscheidungen keine Wahl.
Diesem Umstand trägt die deinerseits in Frage gestellte Regelung Rechnung. Dem Verfolgten nimmt man nicht die Familie, nur weil er logischerweise - er flüchtete ja nicht freiwillig (oft auch plötzlich und ohne Hab und Gut) - wenig Geld dabei hat. Das wär ziemlich zynisch. Es ist - abgesehen von der rechtlichen Frage - im Übrigen auch eine Frage des Humanismus und der Menschenwürde. Da war doch was, oder?
Es tut mir wirklich leid, ich schreibe das wirklich ungern, aber das macht einfach nur sauer. Kein Wunder, dass die Leute an den Medien zweifeln. Wenn ihr eine Alternative zu Social Media sein wollt, dann müsst ihr einem Mehrwert haben. Seriöse Einordnung zum Beispiel. The best obtainable version of the truth, sozusagen. Statt dessen "Minderheitenflüchtling"?
In irgendeiner Runde der ChefredakteurInnen findet man dann ironischerweise mit ziemlicher Sicherheit genau euch ChefredakteurInnen wieder. Sich in klugen Wortspenden bitter beklagend, wie sehr der Journalismus gegenüber Social Media an Boden verliere und überhaupt! Das Niveau! Nur mehr persönliche Polemik! Keine Sachlichkeit! Finde den Fehler.
Und dann bekommen VertreterInnen der Presse auf social Media nicht mal mehr die Einordnung derart simpler Sachverhalte hin.
➡️ Zwangsmigration versus freiwilliger Migration
Das ist übrigens genau die Unterscheidung, die ihr anderenorts von der Politik zu Recht einfordert und euch bitter beklagt, dass es doch kein Wunder sei, wenn die BürgerInnen verwirrt seien - die Politik unterscheide ja auch nicht. Wer soll das denn den Menschen erklären, wenn nicht ihr? Es wäre die Aufgabe des Qualitätsjournalismus zu erklären und einzuordnen, statt zu polemisieren und die Wutmaschine Social Media noch weiter zu befeuern.
@FranzSchellhorn@falter Sie hörten eine Belangsendung des vereinten Großkapitals.
Lustig, dass sich so eine Propagandaschleuder als "Sinktenk" sehen lassen will.
Nach dem Tod von #Pilnacek begann die Suche nach seinen Handys, Laptops und Schlüsseln. In wessen Auftrag war die NÖ-Polizei unterwegs? Was hat die ÖVP von Pilnaceks Wissen zu befürchten? Und warum war es sofort „Selbstmord“? Start der @RedaktionZack-Serie https://t.co/rzLcqVVZqO