In diesen Orten gibt es noch viele Bauern, die oft (und leider zu Recht) das Gefühl haben, am Aussterben zu sein. Und sie müssen sich an einen rasanten Klimawandel anpassen. Es sind schwierige Zeiten und dann ist die Versuchung, einen Sündenbock zu suchen, eben gross. Leider
Ich sehe den Widerspruch nicht. Zusätzlich zu den Punkten, die ich genannt habe, kann sehr wohl auch das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, in demographisch weniger populären (und eventuell wirtschaftlich schwächeren) Gemeinden stärker sein.
Wie so oft: Genau an den Orten, zu welchen es wenig Zuwanderung gibt, spricht sich die Schweizer Bevölkerung für weniger Migration aus. Also genau in den am wenigsten betroffenen Gebieten.
Jeder Erklärungsversuch, der damit argumentiert, die Dichte in den Ballungszentren oder Mieten in den Städten seien der Grund für die Ja-Stimmen, greift also zu kurz. Schon eher könnten Angst vor dem Unbekannten oder allgemeine Abstiegstängste mögliche Erklärungen dafür sein, warum gerade in schrumpfenden Gemeinden die Zustimmung besonders gross war.
@vivienne_huber Die 🇨🇭 Schweiz ist nicht erfolgreich geworden, weil sie Mauern gebaut hat, sondern weil sie offen, innovativ und pragmatisch geblieben ist.
@MatthiasBaur3@ChrisRuegs Sie sprechen von einer Stadt die 8 von 9 Linke in den Stadtrat wählt 😂 was erwarten Sie? Schweizweit haben beachtliche 45.2% Ja zur Initiative gesagt. Das Resultat der radikal Linken Stadt Zürich ist irrelevant
@duc_qn@LeTemps Natürlich haben Menschen, die ausserhalb von Städten leben, niemals eine aus der Nähe gesehen und könnten unmöglich aus eigener Erfahrung heraus verhindern wollen, dass ihr eigener Wohnort ebenfalls zu so einer Hölle wird, richtig?
@duc_qn@LeTemps Je geringer die Bevölkerungsdichte, desto höher das Ja zur „Keine 10 Millionen Schweiz“-Initiative. Zu deutsch: Die Ja-Stimmen kommen verstärkt aus dünn-besiedelten Gebieten, die nie so werden wollen, wie sie sich das urbane Leben VORSTELLEN.