"If a person has ugly thoughts, it begins to show on the face. And when that person has ugly thoughts every day, every week, every year, the face gets uglier and uglier until you can hardly bear to look at it." - Roald Dahl
Open Letter
To the President of the Russian Federation
From the President of Ukraine
When you came to power in Russia more than 26 years ago, many people in Ukraine viewed you positively. That is how it was. But that is now in the past.
Now, the overwhelming majority of Ukrainians view it positively that our long-range drones paid a visit to the opening of your forum in St. Petersburg, covering a distance of more than 1,000 kilometers. As you know very well, that distance is not the limit of our capabilities.
JFK - b otd 1917 - on the power of art:
"I am certain that after the dust of centuries has passed, we will be remembered not for victories or defeats in battle or in politics, but for our contribution to the human spirit."
"Art is not a form of propaganda; it is a form of truth."
Since last night, first responders and all necessary services have been working wherever needed. As of now, at least 83 people have been confirmed injured since midnight. Tragically, there are fatalities. My condolences to the families and loved ones.
It was a heavy attack – 90 missiles of various types, many of them ballistic missiles – 36 in total. There were 600 drones. Unfortunately, not all of the ballistic missiles were intercepted – the largest number of hits was in Kyiv. Kyiv was the primary target of this Russian attack.
Putin can’t even pronounce the word “hurrah” clearly anymore – slurs and mumbles – yet he is still vanquishing residential buildings with his missiles. Launched three Russian missiles against a water supply facility. Burned down a market. Damaged dozens of residential buildings. Hit several ordinary schools. Launched his “Oreshnik” against Bila Tserkva. They really are unhinged.
It is important that this does not pass without consequences for Russia. Today, everyone in the world who will not stay silent and chooses to help Ukraine is a defender of life. It is critically important to continue working to secure air defense for Ukraine, especially anti-ballistic capabilities.
We are doing our best to achieve peace and protect people – everything. It is important that Ukraine is not alone. Decisions are needed – from the United States, from Europe and others – to make that old “Oreshnik” in Moscow finally utter the word “peace.”
With great sadness, we received information of the passing of Albrecht Weinberg, a German-Jewish Auschwitz Survivor.
Albrecht Weinberg was born in 1925 in Rhauderfehn in East Frisia. Deported to Auschwitz in 1943, he later survived Mittelbau-Dora, Bergen-Belsen, and the death marches.
After the war, he emigrated to the United States. In his 80s, he returned to Germany and became an important witness to the Holocaust and an advocate for remembrance. He spent years teaching about the atrocities he endured.
Albrecht Weinberg was 101 years old.
(Photo: Shahar Azran / WJC)
Pro tip: Follow @AuschwitzMuseum and “like”every post that shows up in your feed. Look at each victim and say their name.
It will not only be a decent thing in your day but it will highlight just how ridiculous is everything else on this site.
The EU flag is flying at Hungary’s parliament again after Péter Magyar was sworn in as prime minister — the first time it’s been displayed there since Viktor Orbán had it removed in 2014.
Over the course of last night, the Russian army continued to strike Ukrainian positions. As of 7 a.m., more than 140 strikes on frontline positions had been recorded. During the night, the Russians carried out 10 assaults, the largest number of them in the Slovyansk sector. They also launched more than 850 strikes with drones of various types – FPVs, “Lancets,” and others. There were attack drones as well. The use of reconnaissance drones in the skies over frontline communities also did not stop.
All of this clearly shows that, on the Russian side, there was not even a token attempt to cease fire on the front. As we did over the past 24 hours, Ukraine will respond in kind today as well. We will defend our positions and people’s lives. Russia must end its war, and everyone will truly see it when movement toward peace begins. Glory to Ukraine!
i think a lot of leftists are so weirdly defensive about veganism because it’s the one thing they can’t be performative about as it requires actual habitual changes instead of just retweeting useless petitions on twitter dot com
Viele kommen mit dem Begriff „Arbeiter“ durcheinander.
Umgangssprachlich ist fast jeder, der für seinen Lebensunterhalt arbeitet, ein arbeitender Mensch: Verkäuferin, Pflegekraft, Handwerker, Ingenieur, Arzt, Rechtsanwalt, Angestellter. Selbst ein kleiner Firmeninhaber arbeitet oft selbst mit.
Wenn aber über die SPD als frühere „Arbeiterpartei“ gesprochen wird, geht es historisch um etwas Spezifischeres: das alte sozialdemokratische Arbeitermilieu.
Gemeint waren nicht einfach Menschen mit Job, sondern ganze Lebenswelten.
Industriearbeit. Gewerkschaft. Betrieb. Wohnquartier. Familie. Vereinsleben. Parteibuch. Betriebsrat. Kneipe. Fußballverein. Kommunale SPD-Strukturen.
In solchen Regionen war politische Prägung oft sozial vererbt. Man wurde nicht jeden Morgen neu politisch überzeugt. Man wuchs in ein Milieu hinein.
Der Vater war Bergmann.
Der Onkel war in der IG Metall.
Der Nachbar war Betriebsrat.
Der Ortsverein war Teil des Lebens.
Die SPD war dort nicht nur Partei. Sie war soziale Umgebung.
Genau dieses Milieu ist aber über Jahrzehnte zerfallen.
Bergbau weg.
Stahl kleiner.
Großbetriebe umgebaut.
Tarifbindung schwächer.
Gewerkschaftsmilieus dünner.
Regionale Identität brüchiger.
Dienstleistungsarbeit prekärer.
Parteibindungen schwächer.
Familienprägungen weniger stabil.
Darum ist die Erzählung „die Arbeiter laufen von der SPD zur AfD“ zu grob.
Dieses alte Arbeitermilieu ist nicht einfach geschlossen zur AfD gewechselt. Es ist über Jahrzehnte ausgedünnt, aufgebrochen und politisch heimatloser geworden.
Die SPD hat also nicht nur Wähler verloren. Sie hat einen sozialen Resonanzraum verloren.
Und genau das ist der entscheidende Punkt: Wer heute Arbeiterpartei sein will, kann nicht nostalgisch von Zeche, Stahlwerk und Fließband reden. Die heutige Arbeitswelt besteht auch aus Pflege, Logistik, Einzelhandel, Paketdiensten, Plattformarbeit, Büro, Handwerk, Solo-Selbstständigkeit, befristeten Jobs und akademisierten Angestellten.
Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur:
Warum wählen Arbeiter nicht mehr SPD?
Sondern:
Warum schafft es die SPD so schlecht, aus den heutigen Arbeitswelten ein neues sozialdemokratisches Milieu zu formen?
Denn eine Arbeiterpartei des 21. Jahrhunderts müsste nicht nur alte Milieus betrauern. Sie müsste neue organisieren.
Nicht Arbeiter gegen Bürgergeldempfänger ausspielen.
Nicht Beschäftigte gegen Migranten.
Nicht Pflegekraft gegen Paketboten.
Nicht Facharbeiter gegen Dienstleister.
Sondern erklären, was all diese Menschen verbindet:
Arbeit muss zum Leben reichen.
Miete darf nicht den Lohn auffressen.
Rente darf kein Absturz sein.
Gesundheit darf nicht vom Geldbeutel abhängen.
Transformation darf nicht Angst bedeuten.
Und soziale Sicherheit ist keine Schwäche, sondern Voraussetzung für Demokratie.
Die AfD füllt diese Lücke nicht mit Arbeiterpolitik. Sie füllt sie mit Wut.
Sie ist keine neue Arbeiterpartei. Sie ist ein politischer Container für Enttäuschung.
Das eigentliche Versagen der SPD besteht deshalb nicht darin, dass sie „nicht mehr die Partei der Bergleute“ ist. Diese Welt kommt so nicht zurück.
Ihr Versagen besteht darin, dass sie noch keine glaubwürdige Sprache, keine Struktur und kein neues Versprechen für die arbeitende Gesellschaft von heute gefunden hat.?
Eating meat today is morally wrong.
It’s one thing to have never questioned it—but if you’re presented with veganism as a woke person and you say “we’ve eaten since forever” or “the problem isn’t meat consumption it’s capitalism” then you aren’t **actually** against oppression.
Persönlicher Kommentar
Vielleicht wäre es guter Journalismus, den sogenannten Arbeitern, die angeblich reihenweise von der SPD zur AfD laufen, nicht nur hinterherzuerzählen, dass sie nun eine neue politische Heimat gefunden hätten.
Vielleicht müsste man ihnen auch erklären, was sie da eigentlich wählen.
Denn eine Partei wird nicht dadurch zur Arbeiterpartei, dass Arbeiter sie wählen. Sonst wäre jede Partei immer genau das, was ihre Wähler gerade gerne in ihr sehen möchten.
Die AfD ist keine Arbeiterpartei. Sie ist eine Partei, die Wut, Frust und Enttäuschung einsammelt. Aber Wut ersetzt keine Tarifbindung. Frust ersetzt keine Mitbestimmung. Und ein Feindbild bezahlt keine Miete.
Auch der alte Mythos von der SPD als natürlicher Partei aller Arbeiter ist historisch schief. Ja, die SPD hatte starke Arbeitermilieus. Aber „die Arbeiter“ haben nie geschlossen SPD gewählt. Sonst hätte die CDU nicht zweimal 16 Jahre den Kanzler gestellt.
Kohl und Merkel regierten ganz sicher nicht nur mit Unternehmern, Beamten und Villenvierteln.
Der eigentliche Befund ist also unbequemer: Die SPD hat Teile der arbeitenden Mitte verloren. Die Union hat ihren alten Volksparteikern beschädigt. Und die AfD verkauft diesen Menschen Wut als Vertretung.
Das ist aber keine Arbeiterpolitik.
Das ist politisches Franchising für Enttäuschung.
Monolog mit dem Bundeskanzler
Herr Merz, ich habe das SPIEGEL-Gespräch mit Ihnen gelesen. Die Schlagzeile über Ihr Gefühlsleben kennen inzwischen wohl alle, aber Sie haben ja noch über weit substanziellere Dinge gesprochen.
In einigen Punkten gehe ich sogar d’accord: Sie weigern sich zu Recht, gegen Trump zu poltern, weil das nichts bringt. Sie öffnen die Tür zum europäischen Nuklearschirm mit Frankreich und teilen glücklicherweise nicht Markus Söders martialisches Gerede von der „letzten Patrone der Demokratie“. Darauf stehe ich auch nicht.
An einem Satz bin ich jedoch hängengeblieben:
„Ich bin seit 20 Jahren der erste Kanzler, der den Deutschen sagt: Unsere Wohlstandsillusion wird nicht halten.“
Hier möchte ich, bei allem Respekt, ein Fass aufmachen. Welche Wohlstandsillusion meinen Sie eigentlich, Herr Bundeskanzler? Sie verwenden diesen Begriff ja recht inflationär.
Meinen Sie die Illusion des Landes, das die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist? Oder die der deutschen Haushalte, die zusammen ein Privatvermögen von rund 15 Billionen Euro besitzen? Eine Zahl, gewaltiger als die Wirtschaftsleistung von Frankreich und Italien zusammen. Wohlstand gibt es bei uns satt und genug – aber von diesem Wohlstand sprechen Sie vermutlich nicht, oder?
Ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn rund zwei Drittel dieses unfassbaren Vermögens liegen in den Händen der obersten zehn Prozent. Die unteren 50 Prozent teilen sich klägliche drei Prozent. In Zahlen: 3.
Es ist ja noch ernüchternder: Der mittlere deutsche Haushalt ist ärmer als der italienische, spanische oder französische. Die Reallöhne stagnierten in den 2000ern, Mieten in Großstädten haben sich verdoppelt, Sozialabgaben sind gestiegen. Offenbar versteckt sich die „Wohlstandsillusion“ irgendwo im Leben von uns „Normalos“?
Die Krankenschwester aus Magdeburg mit 30 Beitragsjahren und einer Rentenerwartung von 1.100 Euro hat keine Illusionen. Sie hat einen Taschenrechner. Schon immer.
Der Trick steckt im Wort selbst. In Ihrem Wort. ☝️
Die „Wohlstandsillusion“ haben Sie nämlich selbst erfunden – und zwar schon 2004. Damals veröffentlichten Sie Ihr Buch „Nur wer sich ändert, wird bestehen“. Das war die Zeit, als Gerhard Schröder mit der Machete der Agenda 2010 den Arbeitsmarkt deregulierte und Millionen Menschen in den Niedriglohnsektor schickte. Ihnen war das offenbar noch nicht genug.
Damals war Ihre These: Deutschland geht unter, wenn wir nicht radikal umsteuern. Was passierte wirklich? Fünfzehn Jahre Wachstum, Rekordbeschäftigung, Rekordexporte. Die Steuereinnahmen verdoppelten sich. Was nicht stieg, waren die unteren Reallöhne. Was sich verschob, war das Vermögen – immer weiter nach oben.
Sie hatten 2004 nicht recht, Herr Bundeskanzler. Sie hatten ein ideologisches Programm. Und das wärmen Sie nun, 22 Jahre später, einfach wieder auf. Mit denselben Rezepten und denselben Verlierern.
Ihre „Wohlstandsillusion“ ist ein rhetorischer Kniff, um die Schuld an teuren Sozialtöpfen dem „nimmersatten Bürger“ zuzuschieben: „Hört auf, euch was vorzumachen, werdet realistisch!“
Warum eigentlich? Ist es nicht genau umgekehrt?
Zahlen wir nicht jeden Monat pünktlich unsere Abgaben für Gesundheit, Pflege und Rente? Und ja, zur ehrlichen Bilanz gehört auch: Ich habe jahrelang in eine Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eine Versicherung! Beitrag gegen Leistungsanspruch. Was die Hartz-Reformen daraus machten, war ein stiller Vertragsbruch: Wer 30 Jahre eingezahlt hatte, bekam plötzlich dasselbe wie jemand, der nie eingezahlt hatte. Beitragsjahre? Einfach wegradiert.
Das ist das Muster: Du zahlst ein, du bekommst weniger als versprochen, die Differenz bleibt im System. Genau diese Logik wollen Sie nun auf Gesundheit, Rente und Pflege ausweiten. Nicht offen, sondern hinter dem Begriff der „Illusion“ versteckt – als wäre der Anspruch der Versicherten das Problem und nicht das gebrochene Versprechen der Politik.
Heute, im Jahr 2026, drängt sich die Frage auf, ob nicht vielmehr die Illusionen der Politik geplatzt sind:
☝️ Die Illusion, man könne die Bundeswehr drei Jahrzehnte kaputtsparen.
☝️ Die Illusion, massiv auf russisches Gas zu setzen, während Putin bereits Tschetschenien, Georgien und die Krim überfiel.
Diese Entscheidungen haben wir Bürger nicht getroffen. Aber wir baden sie aus. Dass wir wegen einer verpatzten Energiewende höhere Preise zahlen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir für unsere soziale Absicherung gearbeitet und eingezahlt haben.
Aber jetzt sollen wir die „Wohlstandsillusion“ abbauen? Welche denn? Die mit den hohen Mieten oder die mit den stagnierenden Löhnen? Sollen wir da auch noch was wegnehmen?
Warum sparen wir nicht bei der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen im dreistelligen Millionenbereich? Warum nicht bei einer Vermögensteuer oder einer Finanztransaktionssteuer? Warum nicht bei Konzernen, die seit Jahrzehnten Steuern umgehen?
Stattdessen setzen Sie bei der Gesundheit, der Rente und der Pflege an. Bereiche, in denen niemand sagen kann: „Dann verzichte ich halt.“ Hier geht es um Krankheit, um das Alter, um die Endlichkeit. Um die drei Säulen, von denen Generationen glaubten, sie seien sicher, weil ein Vertrag sie schützte.
„Die Rente ist sicher“, warb die CDU 1986. Generationen haben darauf vertraut und geliefert. Dass das Geld jetzt fehlt, liegt nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischem Management. Jetzt nennen Sie es „Basisabsicherung“ – weil man ja privat hätte vorsorgen können, nein, doch schon eher müssen. Mit welchem Geld eigentlich?
Wenn ich Glück habe, halte ich noch durch, bevor ich nicht ins Pflegeheim gehe. Denn bei einem Eigenanteil von 3.500 Euro und einer Durchschnittsrente von 850 Euro ist das Heim für die meisten Frauen schlicht unbezahlbar. Plopp. Da zerplatzt sie, Ihre Wohlstandsillusion.
Sie sagten im Interview, Sie besuchten Ihre Eltern alle drei Wochen im Heim. Was das kostet, wollten Sie nicht sagen – nur: „Im Monat ziemlich viel.“ Diese Zahl würde der Durchschnittsrentnerin wohl die Tränen in die Augen treiben, zumal wenn der Sohnemann nicht Friedrich Merz heißt, der noch was besteuern kann.
Meine Angst ist nicht hysterisch. Es ist die Angst einer normalen Deutschen, die ihr Leben lang eingezahlt hat und nun sieht, wie ihr das System unterm Hintern weggezogen wird.
Währenddessen wird Unternehmen, die „systemrelevant“ sind, das Geld hinterhergeworfen. Erbschaften in Millionenhöhe gehen steuerfrei am Fiskus vorbei, Cum-Ex-Geschäfte wurden jahrelang durchgewunken.
„Systemrelevant“ sind offenbar nur die, die zu groß sind, um zu fallen. Ich bin wohl klein genug.
Apropos Reform: Während der SPIEGEL Sie befragte, hat Ihr Kabinett heute, am 29. April 2026, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 16,3 Milliarden Euro Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie selbst nannten es heute die „größte Sozialstaatsreform der vergangenen 20 Jahre“. Ich nenne es: längere Wartezeiten, höhere Zuzahlungen, gestrichene Vorsorge. Ich frage: Wofür zahle ich eigentlich diese unfassbaren Beiträge? Und ich habe Glück. Ich kenne Menschen, die sich die Zuzahlungen schlicht nicht mehr leisten können.
Schauen wir hin: Zuzahlungen steigen von 5-10 auf 7,50-15 Euro, künftig jährlich anzupassen. Homöopathie ist raus. Hautkrebs-Vorsorge wird „überprüft“, also wahrscheinlich raus. Zahnersatz-Zuschüsse minus 10 Prozentpunkte. Familienmitversicherung beschränkt.
Wer wird belastet?
Patienten und Kassenmitglieder zusammen mit rund 22 Prozent der Sparsumme.
Pharma, Praxen und Kliniken mit 69 Prozent – aber das ist ja der Bereich, in dem die Lobbyarbeit nicht müde wird, alles wieder aufzuweichen, was das Bundestagsverfahren bietet. Stehen lassen werden sich die Patientenanteile. Garantiert.
Sei es, wie es ist. Ich habe am Ende dieses Textes meine Argumente jedenfalls nicht auf einen Bierdeckel bekommen und Sie sicher nicht überzeugt. Aber Sie mich auch nicht.
Die einzige wirkliche Illusion ist die der Politik: Die Illusion, ein Land dauerhaft regieren zu können, ohne an die Vermögensverteilung heranzugehen. Die Illusion, dass „Reformen“ immer nur unten und in der Mitte ansetzen müssen. Und die Illusion, dass wir Beitragszahler schweigen, wenn man kurz vor knapp die Spielregeln ändert.
Das ist die Illusion, die fallen muss, Herr Bundeskanzler. Und sie ist nicht meine.
Generationen haben für sozialen Fortschritt gekämpft – und Teile der Regierung wollen jetzt zurück ins 19. Jahrhundert? Wehr dich mit uns gegen die Angriffe auf unsere Rechte. Komm zu einer von mehr als 400 Demos in ganz Deutschland am #1Mai26: https://t.co/kg1OB4fvI2 Lies das Interview mit @SKoerzell: https://t.co/hewFQyUgMp