Die Worte des Evonik-Chefs Christian Kullmann kann man nicht oft genug wiederholen:
„Die deutsche Energiewende hat bislang rund 1.000 Milliarden Euro gekostet. Und was hat sie uns gebracht? Nichts.“
Diese 1.000 Milliarden Euro fehlen heute bei der Infrastruktur, in Krankenhäusern, bei Schulen und bei der Rente.
Die 1.000 Milliarden Euro, die Merkel, Habeck, Scholz und Merz für sinnlose Projekte ausgaben, sind aber nicht weg. Das Geld ist noch da; aber es hat den Besitzer gewechselt. Das Geld gehört nicht mehr Ihnen und mir, sondern den Leuten die mit unseren Politikern und dieser irren Geschäftsidee vom Klimawandel uns abgezockt haben. Das nennt man Korruption.
Fragen Sie doch mal Ihre Politiker, wer jetzt unser Geld hat.
https://t.co/hGVK172VRG
For the first time in recorded history, a civilization has decided that the most enlightened virtue is to surrender its culture, heritage, women, and children without putting up any defence. Suicidal empathy shall prove to be the demise of the West.
Quelle: @BILD
Das Sperrgitter war nicht für Attentäter gedacht
Man muss diesen Satz erst einmal wirken lassen:
Der mutmaßliche Täter soll ein Absperrgitter selbst beiseitegeschoben haben.
Das klingt im ersten Moment fast absurd. Wie eine Szene aus einer deutschen Sicherheitskomödie.
Da steht ein Gitter.
Der normale Bürger denkt:
Da darf ich nicht durch.
Der deutsche Bürger denkt zusätzlich:
Da wird sich schon jemand etwas dabei gedacht haben.
Der Beamte denkt:
Absperrung vorhanden. Maßnahme umgesetzt.
Der Attentäter denkt:
Ich schiebe das Ding weg.
Und genau hier liegt das Problem.
Dieses Gitter war offenbar nicht gegen Täter gedacht.
Es war gegen normale Menschen gedacht.
Gegen den Bürger, der sich an Regeln hält. Gegen den Autofahrer, der ein rot-weißes Band sieht und sofort umdreht. Gegen den Deutschen, der beim Sturm auf den Bahnhof wahrscheinlich tatsächlich noch fragt, ob er vorher eine Bahnsteigkarte braucht.
Solche Sperren funktionieren in einer Gesellschaft, die Regelbefolgung tief verinnerlicht hat.
Sie funktionieren gegen den braven Bürger.
Sie funktionieren gegen den Falschparker.
Sie funktionieren gegen den Rentner, der nicht weiß, ob er da jetzt wirklich lang darf.
Aber sie funktionieren nicht gegen jemanden, der Gewalt will.
Sie funktionieren nicht gegen jemanden, der nicht fragt, ob er darf.
Sie funktionieren nicht gegen jemanden, der die Lücke sucht.
Und sie funktionieren schon gar nicht gegen jemanden, der versteht, dass deutsche Sicherheitsarchitektur oft nur symbolisch ist.
Das ist der eigentliche Punkt.
Deutschland baut viel zu oft Sicherheit für Menschen, die ohnehin keine Gefahr sind.
Für alle anderen schreibt man Konzepte. Der Staat denkt in Dienstvorschriften.
In Zuständigkeiten.
In Absperrplänen.
In Risikoabwägungen.
In Einsatzprotokollen.
In „wurde geprüft“.
In „nach aktueller Lage ausreichend“.
In „grundsätzlich bewährt“.
Und dann kommt jemand, der nicht in Dienstvorschriften denkt.
Sondern in Gelegenheit. In Schwachstelle, Bewegung, Dreistigkeit und Gewalt.
Und plötzlich steht dieses ganze deutsche Sicherheitsdenken nackt im Raum.
Nicht, weil jedes Risiko vermeidbar wäre, oder weil jede Veranstaltung komplett gepanzert werden kann.
Nicht, weil Polizei und Einsatzkräfte keine schwere Arbeit leisten.
Sondern weil Deutschland oft so tut, als sei Regelbefolgung eine universelle menschliche Eigenschaft.
Ist sie aber nicht.
Der normale Deutsche sieht ein Schild und gehorcht.
Der Täter sieht ein Schild und fragt:
Was passiert, wenn ich es ignoriere?
Das ist der Unterschied.
Und genau diesen Unterschied unterschätzt dieses Land seit Jahren.
Man sieht es nicht nur bei Absperrgittern.
Man sieht es auch bei Abschiebungen.
Da wird angekündigt, informiert, geschrieben, geladen, geprüft, erinnert, erneut geladen, rechtlich begleitet und menschlich abgefedert.
Und dann ist der Betroffene weg.
Welch Überraschung.
Wer hätte ahnen können, dass jemand, der nicht ausreisen will, auf einen Brief mit „Bitte erscheinen Sie zur Abschiebung“ nicht mit deutscher Termintreue reagiert?
Das ist die deutsche Verwaltungsillusion:
Man glaubt, ein Schreiben ersetze Durchsetzung.
Man glaubt, eine Absperrung ersetze Sicherung.
Man glaubt, ein Verbot ersetze Kontrolle.
Man glaubt, ein Konzept ersetze Realität.
Und warum glaubt man das?
Weil es bei der eigenen Bevölkerung oft funktioniert.
Der Deutsche ist dressiert auf Regelbefolgung.
Er wartet an roten Ampeln nachts um halb drei, auch wenn weit und breit kein Auto kommt.
Er füllt Formulare aus, die niemand versteht.
Er zahlt Gebühren, obwohl er innerlich kocht.
Er entschuldigt sich, wenn er im Amt stört.
Er fragt, ob er helfen darf, bevor er hilft.
Er hält sich an Regeln, selbst wenn die Regeln absurd sind.
Das ist einerseits zivilisatorisch wertvoll.
Ohne Regelvertrauen funktioniert keine Gesellschaft.
Aber es hat eine Schattenseite:
Ein Staat, der nur noch mit braven Bürgern rechnet, wird blind für unbrave Täter.
Und eine Bevölkerung, die sich zu lange wie beaufsichtigte Schulkinder verhält, bekommt irgendwann auch Sicherheitsmaßnahmen für beaufsichtigte Schulkinder.
Bändchen.
Gitterchen.
Hinweisschildchen.
Bitte-nicht-durchfahren.
Bitte-nicht-stören.
Bitte-nicht-gewalttätig-sein.
Das Problem ist nicht, dass Bürger Regeln befolgen.
Das Problem ist, dass der Staat daraus eine falsche Sicherheitslogik baut.
Er verwechselt Ordnung mit Sicherheit.
Ordnung ist: Da steht ein Gitter.
Sicherheit ist: Niemand kann es wegschieben.
Ordnung ist: Da gibt es ein Verbot.
Sicherheit ist: Das Verbot wird durchgesetzt.
Ordnung ist: Jemand soll abgeschoben werden.
Sicherheit ist: Er ist danach wirklich weg.
Ordnung ist Papier.
Sicherheit ist Realität.
Deutschland ist großartig in Papier.
Und oft erschreckend schwach in Realität.
Deshalb ist dieser Fall so bitter.
Nicht wegen des Gitters allein.
Sondern wegen der Denkweise dahinter.
Wir leben in einem Land, das harmlose Bürger mit immer neuen Vorschriften überzieht, aber bei gefährlichen Menschen oft erstaunlich naiv wirkt.
Der Bürger bekommt Bußgeldbescheid, Mahnung, Vollstreckung.
Der Gefährder bekommt Beratung, Einschätzung, Deradikalisierungstermin.
Der Handwerker bekommt Auflagen.
Der Täter bekommt Lücken.
Der Steuerzahler bekommt Fristen.
Der Abschiebepflichtige bekommt Schreiben.
Der normale Bürger wird verwaltet.
Der gefährliche Mensch wird unterschätzt.
Und dann stehen alle vor der Katastrophe und fragen:
Wie konnte das passieren?
Ganz einfach:
Weil man Sicherheit für Menschen geplant hat, die sich an Regeln halten.
Und nicht für Menschen, die Regeln brechen wollen.
Das Fazit ist nicht, dass die Opfer so etwas verdient hätten.
Niemand verdient, dass staatliche Naivität tödlich wird.
Das Fazit ist härter:
Eine Bevölkerung, die sich dauerhaft wie unmündige Regelkinder behandeln lässt, bekommt irgendwann einen Staat, der auch so plant.
Einen Staat, der glaubt, ein Schild sei Schutz.
Und dann kommt die Wirklichkeit, schiebt das Gitter zur Seite und fährt einfach durch.
Vielleicht ist genau das die Lektion:
Sicherheit entsteht nicht durch Symbolik.
Sicherheit entsteht nicht durch Dienstvorschriften.
Sicherheit entsteht nicht durch das Vertrauen, dass sich schon alle benehmen werden.
Sicherheit entsteht durch Durchsetzung.
Durch gesundes Misstrauen gegenüber Tätern.
Die braven Bürger sind nicht das Problem.
Also hört auf, Sicherheitskonzepte für brave Bürger zu bauen.
Baut sie für die, die keine Regeln akzeptieren, oder lasst es ganz, ist billiger.
Wie weit von der Realität muss man eigentlich entfernt sein, um einen solchen Unsinn zu verbreiten?
Wer sich außerhalb seiner eigenen Social-Media-Blase bewegt, mit Lehrkräften spricht, die MOTRA-Studie liest, die Berliner Studien zur Gewalt an Schulen kennt, durch Berlin geht, Universitäten besucht oder die Lageeinschätzungen des Bundes- und der Landesverfassungsschutzbehörden sowie des Bundesinnenministeriums zur Kenntnis nimmt, weiß, dass die islamistische Radikalisierung eine reale und ernstzunehmende Herausforderung ist.
Und wer sich auch nur ansatzweise mit den islamistischen Anschlägen in Europa der vergangenen Jahre beschäftigt hat, erkennt, wie groß das Radikalisierungspotenzial ist und warum die Sicherheitsbehörden seit Jahren warnen.
Man muss nur bereit sein, Fakten zur Kenntnis zu nehmen.
Die große europäische Leistung
Die USA haben mit ChatGPT den Moment geschaffen, in dem künstliche Intelligenz für hunderte Millionen Menschen plötzlich greifbar wurde.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Elon Musk hat mit SpaceX ein tonnenschweres Raketenmodul wieder aus der Luft eingefangen, als würde ein Kind einen Legostein zurück in die Kiste legen.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
China baut Hochgeschwindigkeitszüge, Häfen, Industrieparks, Solarfabriken, Batteriekapazitäten, Kohlekraftwerke und Lieferketten in einer Geschwindigkeit, bei der europäische Behörden noch prüfen würden, ob der Antrag auf Prüfung des Vorprüfungsverfahrens vollständig ist.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Die USA bauen Tech-Konzerne, Plattformen, Cloud-Infrastruktur, Chips, KI-Modelle, Raketen, Biotech und digitale Ökosysteme, die den Alltag der ganzen Welt verändern.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Japan baut Roboter, Maschinen, Präzisionstechnologie und Industrieprodukte, bei denen man spürt, dass dort jemand noch weiß, dass Technik nicht durch Richtlinien entsteht, sondern durch Können.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Südkorea baut Halbleiter, Displays, Schiffe, Autos, Batterien und Unterhaltungselektronik für die halbe Welt.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Indien schickt Raumsonden Richtung Mond, baut digitale Zahlungssysteme für Milliarden Menschen und entwickelt sich zur globalen Tech- und Produktionsmacht.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Die Golfstaaten bauen Flughäfen, Städte, Energieinfrastruktur, Logistikzentren und investieren in Zukunftstechnologien mit einer Selbstverständlichkeit, als hätten sie begriffen, dass man Zukunft nicht im Ausschuss herbeimoderiert.
Die EU hat den Plastikdeckel an der Flasche befestigt.
Und Europa?
Europa sitzt in Brüssel, zieht die Augenbrauen hoch, spricht von Nachhaltigkeit, Resilienz, Kreislaufwirtschaft, Verbraucherschutz, Transformationspfaden und regulatorischer Vorreiterrolle — und schraubt dem Bürger den Deckel an die Flasche, damit er beim Trinken daran erinnert wird, wie sich betreute Freiheit anfühlt.
Das ist die EU in ihrer reinsten Form.
Andere bauen Raketen.
Wir bauen Vorschriften.
Andere erfinden neue Märkte.
Wir erfinden neue Pflichten.
Andere schaffen Plattformen, Maschinen, Energie, Infrastruktur und Technologie.
Wir schaffen Verordnungen, Berichtspflichten, Lieferkettendokumentationen, Taxonomie, Verpackungsrichtlinien, Digitalregeln, Nachhaltigkeitsberichte und Plastikdeckel, die einem beim Trinken ins Gesicht klappen.
Welch eine Errungenschaft.
Man muss sich die Symbolik auf der Zunge zergehen lassen. Der Deckel ist nicht mehr frei. Er darf nicht mehr einfach ab. Er hängt jetzt fest. Genau wie der Bürger. Genau wie der Unternehmer. Genau wie der Mittelstand. Genau wie jeder, der in Europa noch irgendetwas herstellen, verkaufen, bauen, entwickeln oder exportieren möchte.
Alles hängt irgendwo fest.
Am Formular.
An der Richtlinie.
Am Nachweis.
Am Zertifikat.
Am Audit.
Am moralischen Anspruch.
Am Plastikdeckel.
Natürlich wird man uns erklären, das sei alles notwendig. Wegen Umwelt. Wegen Sicherheit. Wegen Verbraucher. Wegen Zukunft. Wegen Europa. Immer wegen irgendwas. Aber genau darin liegt ja der Witz: Die EU hat aus dem „wegen“ eine ganze Zivilisation gemacht.
Wegen irgendwas darf irgendwer irgendetwas nicht mehr einfach tun.
Und während andere Weltregionen Geschwindigkeit aufnehmen, sitzt Europa in einem Konferenzraum und diskutiert, ob der Begriff „Innovation“ ausreichend inklusiv, nachhaltig und kreislauffähig definiert wurde.
Vielleicht ist der befestigte Plastikdeckel deshalb das perfekte EU-Denkmal.
Kleinlich.
Bevormundend.
Technisch lästig.
Moralisch aufgeblasen.
Und von Leuten beschlossen, die wahrscheinlich noch nie einen Betrieb geführt haben, aber sehr genau wissen, wie man Betriebe reguliert.
Die Zukunft der Welt wird anderswo gebaut.
Europa sorgt dafür, dass man sie nur noch mit angehängtem Deckel trinken darf.
Dieses Wochenende wird als eines der düstersten Menetekel in die jüngere Geschichte eingehen: Fast unbemerkt wird das unschuldige Islamisten-Opfer Marius (22) am Samstag in Trier beerdigt, während sein Andenken vom nächsten Islamisten-Anschlag überschattet und verdrängt wird. Bundesverkehrsminister Schneider (CDU) bittet um Entlassung nach Demütigung durch den Kanzler und wird zum Symbol der desaströsen Bilanz und des unterirdischen Führungsstils von Friedrich Merz, während sich die politische Elite in Gala-Garderobe auf dem Grünen Hügel in Bayreuth zeigt. Nicht alles davon ist schuldhaft herbeigeführt, vieles schon, aber die symbolhafte Zusammenballung ist eben doch kein Zufall, sondern Ergebnis politischen Kontrollverlusts.
Wenn Kritik am eigenen Land schon als rechts gilt, hat ein Land ein Problem
Es gibt Sätze, die in Deutschland inzwischen fast reflexhaft fallen. Wer über Verwahrlosung spricht, ist rechts. Wer über Migration spricht, ist rechts. Wer über innere Sicherheit spricht, ist rechts. Wer über nationale Interessen spricht, ist rechts. Wer über Tradition, Leistung, Ordnung, Sprache, Kultur oder Heimat spricht, steht angeblich schon mit einem Bein im politischen Abgrund.
Diese Mechanik ist nicht nur intellektuell billig. Sie ist gefährlich.
Denn sie verhindert genau das, was eine offene Gesellschaft braucht: ehrliche Selbstkorrektur.
Ein Land, das Fehler nicht mehr benennen kann, weil jede Kritik sofort moralisch verdächtigt wird, verliert seine Fähigkeit zur Erneuerung. Dann wird aus Debatte ein Gesinnungstest. Aus Sorge wird Verdacht. Aus Bürgern werden Problemfälle. Und aus offenkundigen Missständen werden Themen, über die man nur noch hinter vorgehaltener Hand spricht.
Dabei ist vieles, was Menschen heute umtreibt, keineswegs radikal. Es ist oft schlicht beobachtbar.
Wer durch deutsche Innenstädte geht, sieht an vielen Orten Verwahrlosung, Müll, offene Drogenprobleme, Gewalt, Respektverlust, kaputte Infrastruktur, aggressive Gruppen, überforderte Behörden und ein Gefühl schwindender öffentlicher Ordnung. Man muss kein Extremist sein, um das zu sehen. Man muss nur mit offenen Augen durch den Bahnhof gehen.
Und doch wird ausgerechnet diese Beobachtung häufig sofort politisch pathologisiert.
Wer sagt, dass Deutschland in Teilen unsicherer, schmutziger, härter und sozial gespaltener geworden ist, bekommt nicht selten die Antwort: „Das ist rechte Rhetorik.“
Nein.
Das ist zunächst einmal eine Beschreibung.
Man kann über Ursachen streiten. Man kann über Lösungen streiten. Man kann Zahlen prüfen, Entwicklungen differenzieren, regionale Unterschiede benennen. Aber man darf Bürgern nicht einreden, ihre Wahrnehmung sei schon deshalb illegitim, weil sie dem offiziellen Optimismus widerspricht.
Genau hier beginnt der Vertrauensverlust.
Viele Menschen erleben eine Realität, die politisch und medial nur noch beschönigt, relativiert oder moralisch umetikettiert wird. Sie sehen Probleme im Alltag, hören aber in Debatten vor allem Sprachregelungen. Sie erleben Kontrollverlust, bekommen aber erklärt, sie hätten ein Haltungsproblem. Sie sehen, dass nationale Interessen in anderen Ländern selbstverständlich vertreten werden, während in Deutschland schon der Begriff „deutsch“ vielen peinlich ist.
Das führt zu einer tiefen Entfremdung.
Der Kern des Problems ist nicht, dass Deutschland zu wenig Selbstkritik hätte. Im Gegenteil: Deutschland hat eine lange, oft notwendige Kultur der Selbstkritik. Nach 1945 war das verständlich und richtig. Dieses Land musste sich mit Schuld, Verbrechen, Verantwortung und Erinnerung auseinandersetzen. Das war keine Schwäche. Das war eine zivilisatorische Pflicht.
Aber irgendwann ist aus historischer Verantwortung in Teilen des politischen Milieus etwas anderes geworden: eine Art vorauseilende Selbstverleugnung.
Nicht mehr: Wir kennen unsere Geschichte und ziehen daraus Lehren.
Sondern: Wir misstrauen allem Eigenen.
Nicht mehr: Nie wieder Diktatur, Rassenwahn, Entmenschlichung und Krieg.
Sondern: Jede Form nationaler Normalität ist verdächtig.
Das ist ein entscheidender Unterschied.
Historische Verantwortung bedeutet nicht, dass ein Land seine Kultur, seine Sprache, seine Symbole, seine Grenzen, seine Interessen und seine innere Ordnung aufgeben muss. Sie bedeutet gerade, dass ein Land stark genug sein muss, Freiheit, Recht und Würde zu schützen.
Wer aus der deutschen Geschichte den Schluss zieht, Deutschland dürfe nie wieder selbstbewusst, geordnet, leistungsfähig oder kulturell erkennbar sein, hat die falsche Lehre gezogen.
Die richtige Lehre aus der Geschichte lautet nicht Selbstauflösung.
Sie lautet Maß, Recht, Freiheit, Verantwortung und Wehrhaftigkeit.
Ein Land darf seine Fahne zeigen, ohne in Nationalismus zu verfallen. Es darf seine Sprache erwarten, ohne fremdenfeindlich zu sein. Es darf Migration ordnen, ohne unmenschlich zu handeln. Es darf religiöse Freiheit gewähren, ohne die eigene kulturelle Prägung zu verleugnen. Es darf Traditionen pflegen, ohne andere Traditionen zu verachten.
Das ist in vielen Ländern selbstverständlich. In der Schweiz hängen Schweizer Fahnen, ohne dass daraus täglich ein moralisches Tribunal entsteht. In Frankreich wird über französische Kultur gesprochen, ohne dass jeder zweite Satz unter Extremismusverdacht steht. In den USA gehört die Flagge zum öffentlichen Raum. In vielen Ländern der Welt ist nationale Zugehörigkeit kein peinlicher Betriebsunfall, sondern eine normale soziale Tatsache.
Nur in Deutschland wirkt es oft, als müsse jede Form von Eigenständigkeit erst durch einen historischen Schuldausschuss.
Das ist ungesund.
Denn Gesellschaften brauchen gemeinsame Bezugspunkte. Sprache. Regeln. Symbole. Rituale. Geschichte. Öffentlichkeit. Ein Mindestmaß an kultureller Selbstverständlichkeit. Ohne das wird ein Land nicht toleranter, sondern leerer. Und in diese Leere treten dann Milieus, Parallelgesellschaften, Ideologien und Gruppenidentitäten.
Wer das Eigene systematisch schwächt, schafft nicht automatisch Offenheit.
Er schafft Orientierungslosigkeit.
Natürlich darf jeder Mensch seine Religion ausüben. Natürlich gehören Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensrichtungen zu Deutschland, wenn sie hier leben, arbeiten, die Regeln achten und Teil dieser Gesellschaft sein wollen. Eine freie Gesellschaft muss religiöse und kulturelle Vielfalt aushalten.
Aber Vielfalt funktioniert nur auf einem gemeinsamen Fundament.
Dieses Fundament kann nicht heißen: Die Mehrheitsgesellschaft zieht sich aus Rücksicht auf alle anderen immer weiter zurück.
Respekt ist keine Einbahnstraße.
Wer nach Deutschland kommt, darf Schutz, Chancen und Freiheit erwarten. Aber er muss auch akzeptieren, dass dieses Land eine eigene Geschichte, eigene Normen, eigene Sprache, eigene Gesetze und eigene kulturelle Prägungen hat. Integration bedeutet nicht, dass sich das Land dem Neuankömmling vollständig anpasst. Integration bedeutet, dass der Neuankömmling Teil des Landes wird.
Auch das auszusprechen ist nicht rechtsradikal. Es ist die Mindestvoraussetzung jeder funktionierenden Einwanderungsgesellschaft.
Das eigentlich Absurde ist: Gerade jene, die ständig von Zusammenhalt sprechen, zerstören oft die Bedingungen dafür. Denn Zusammenhalt entsteht nicht durch Beschwichtigung, nicht durch Tabus und nicht durch die permanente Diffamierung derer, die Probleme benennen.
Zusammenhalt entsteht durch Wahrheit.
Eine Gesellschaft muss sagen können: Ja, wir haben Probleme mit Migration. Ja, wir haben Probleme mit Gewalt. Ja, wir haben Probleme mit Verwahrlosung. Ja, wir haben Probleme mit Bildung. Ja, wir haben Probleme mit Parallelmilieus. Ja, wir haben Probleme mit innerer Sicherheit. Ja, wir haben Probleme mit wirtschaftlichem Abstieg. Ja, wir haben Probleme mit dem Verlust kultureller Selbstverständlichkeit.
Erst danach kann man über Lösungen sprechen.
Wer diesen ersten Schritt verhindert, schützt nicht die Demokratie. Er erstickt sie.
Besonders gefährlich ist die inflationäre Verwendung der Begriffe „Nazi“, „rechtsradikal“ und „Faschist“. Diese Begriffe bezeichnen historische und politische Extreme. Wer sie ständig auf normale konservative, patriotische oder ordnungspolitische Positionen wirft, klärt nicht auf. Er stumpft ab.
Wenn alles „Nazi“ ist, ist am Ende nichts mehr Nazi.
Dann wird der Nationalsozialismus nicht bekämpft, sondern verharmlost. Denn ein totalitäres, antisemitisches, rassistisches, mörderisches Regime wird sprachlich auf eine Stufe gestellt mit Menschen, die saubere Städte, sichere Grenzen, funktionierende Schulen, Respekt vor der Polizei und eine normale Beziehung zur eigenen Fahne wollen.
Das ist keine politische Bildung.
Das ist Begriffszerstörung.
Und Begriffszerstörung ist immer der Anfang von Realitätsverlust.
Ein Land muss Kritik an sich selbst aushalten. Aber es muss auch Liebe zu sich selbst aushalten. Es muss möglich sein, Deutschland zu mögen, ohne sich ständig entschuldigen zu müssen. Es muss möglich sein, die deutsche Geschichte ernst zu nehmen, ohne aus ihr einen Auftrag zur Selbstabschaffung zu machen. Es muss möglich sein, Missstände zu benennen, ohne in die rechte Ecke gestellt zu werden.
Denn wer sein Land liebt, will nicht, dass es zugrunde geht.
Er will, dass es besser wird.
Genau das wird in Deutschland viel zu oft verwechselt.
Patriotismus ist nicht die Behauptung, das eigene Land sei perfekt. Patriotismus ist die Weigerung, gleichgültig zuzusehen, wie es schlechter wird.
Man kann über jeden Punkt streiten. Über Migration. Über Religion. Über Sicherheit. Über Kultur. Über Wirtschaft. Über Leistung. Über Identität.
Aber man muss streiten dürfen.
Ohne Etiketten.
Ohne moralische Erpressung.
Ohne den ewigen Reflex, jede unbequeme Beobachtung als „rechts“ zu entsorgen.
Deutschland braucht keine neue Selbstverachtung.
Deutschland braucht eine erwachsene Form von Selbstachtung.
Eine Selbstachtung, die die Vergangenheit kennt, aber nicht in ihr gefangen bleibt. Eine Selbstachtung, die offen ist, aber nicht naiv. Eine Selbstachtung, die tolerant ist, aber nicht unterwürfig. Eine Selbstachtung, die Fremde respektiert, aber das Eigene nicht verachtet.
Denn eine Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr ernst nimmt, wird irgendwann auch von anderen nicht mehr ernst genommen.
Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem wir stehen.
Fazit:
Ein Land muss sich kritisieren können. Aber es darf sich nicht selbst verachten.
Wer aus historischer Verantwortung eine dauerhafte Selbstanklage macht, zerstört irgendwann nicht Schuld, sondern Substanz: Sprache, Kultur, Vertrauen, Zusammenhalt, Eigenständigkeit und den Willen, sich selbst zu erhalten.
Freiwillige, vorauseilende Selbstverleugnung ist keine Moral.
Sie ist politischer Selbstabbau.
Ein Land, das alles Eigene nur noch als verdächtig betrachtet, hört irgendwann auf, sich als Land zu begreifen. Dann bleibt ein Verwaltungsgebiet mit Bevölkerung, aber keine gemeinsame Kultur, kein gemeinsames Wir, kein gemeinsamer Wille.
Und Gesellschaften, die kein eigenes Zentrum mehr haben, werden nicht besonders offen.
Sie werden leer.
In diese Leere treten dann andere Kräfte: Parallelmilieus, Ideologien, Clanstrukturen, religiöse Machtansprüche, globale Interessen und politische Ersatzreligionen.
Wer nicht mehr weiß, wer er ist, wird irgendwann von anderen definiert.
Das ist der eigentliche Punkt.
Deutschland muss nicht überheblich werden.
Aber es muss endlich aufhören, sich für seine bloße Existenz zu entschuldigen.
Wenn Politiker von "unserer Art zu leben" sprechen, denken sie an ihren Sessel im Büro und die Sekretärin. Aber nicht an die Leichen, über die sie mit ihrer feigen Politik gehen, und nicht an die Gesellschaft, die sie mit "Wir schaffen das" ruinieren. https://t.co/8YUrqxajP2
Welche freie Gesellschaft meinen Sie denn?
Etwa die, in der die Freiheit der Bürger immer weiter eingeschränkt wird—nicht nur durch steigende Überwachung, sondern bis in den Alltag hinein?
Wo digitale Kommunikation nicht mehr verlässlich geschützt ist, sondern unter Vorbehalt steht und mit immer umfangreicheren Zugriffsmöglichkeiten verbunden wird: mit Chat-Kontrolle, der systematischen Auswertung privater Nachrichten, Bargeldobergrenzen, die den selbstbestimmten Zahlungsverkehr einschränken, mit Verboten und Sperrungen, die ganze Kommunikations- und Meinungsräume betreffen, und mit zusätzlichen Hürden, die im Alltag spürbar werden.
Und während man gleichzeitig die Bewegungsfreiheit enger zieht, werden auch persönliche Routinen zum Gegenstand von Kontrolle: Dosenpfand, immer weitere Pfandauflagen, Flaschen mit Deckel anketten, Kennzeichnungs- und Registrierungspflichten. Dazu kommt die Überwachung der Autofahrer, die Auswertung von Daten und die Abfrage von Bestandsdaten—ergänzt durch stille SMS, Telefonüberwachung, technische Eingriffe in Geräte und Staatstrojaner. Der Gedanke dahinter wirkt dabei wie ein Grundmodus: mehr Datensammlung, mehr Zugriff, mehr Durchgriffsrechte.
Das Ganze wird ergänzt durch eine flächendeckende Kamerapraxis „an jeder Ecke“, durch die automatisierte Auswertung von Bildern und Bewegungsdaten, durch Datenverknüpfung und durch eine Verwaltung, die zunehmend über ständig neue Verordnungen und Gesetze steuert statt über klare, verlässliche Rechte. Hinzu kommt, dass nicht nur überwacht, sondern auch sanktioniert und ausgegrenzt wird: durch harte Repressionsmechanismen gegen Andersdenkende, durch das Ausschließen aus öffentlichen Debatten und Plattformen, durch de facto Ungleichbehandlung bei Teilhabe und Zugang—und durch den Druck, der entsteht, wenn Gesinnung und „Zulässigkeit“ miteinander verknüpft werden.
Eine wirklich tolle, freie Gesellschaft.
Auch heute wird wieder viel über einen Angriff auf unsere freie Gesellschaft gesprochen.
Aber welche freie Gesellschaft soll das sein, in der seit Jahren jedes Kinderfest und jeder Weihnachtsmarkt, jede Versammlung hinter Betonpollern und Polizeiaufgeboten stattfinden muss?
Nicklas Nilsson förklarar skillnaden mellan höger och vänstermänniskor i klockren text på Facebook:
"Om en högerpolitisk person är bög, så är han det, och bryr sig inte om vad andra tycker.
Om en vänster är bög, så kräver han lagändringar, protesterar mot allt och alla, och gör det till en politisk kamp.
Om en höger är vegan, så äter han helt enkelt inte kött.
Om en vänster är vegan, så vill han förbjuda kött, stoppa matproduktionen och protestera utanför bondgårdar och hönsfarmer.
Om en höger inte gillar vapen, så köper han inga.
Om en vänster inte gillar vapen, så försöker han förbjuda dem, hindra alla andra från att äga ett, och hatar dem som har.
Om en höger oroar sig för klimatet, så flyger han mindre, kör elbil om det passar honom och sorterar sitt avfall.
Om en vänster oroar sig för klimatet, så vill han förbjuda fossilbilar, flygresor och kött för alla andra, protestera utanför fabriker och kräva att staten tvingar fram förändringen.
Om en höger vill ge sina barn en bra skolgång, så flyttar han till ett område med bra skolor, eller väljer en privatskola eller engagerar sig själv.
Om en vänster vill ge sina barn en bra skolgång, så kräver han mer skattepengar från alla, lika resultat för alla, förbud mot friskolor och protesterar mot varje skillnad.
Om en höger klagar på sitt jobb eller arbetsplats.. det gör han det inte. Han byter jobb eller startar ett eget företag.
Om en vänster klagar på sitt jobb – så är det chefen, företaget eller kollegorna det är fel på. Han kräver kollektivavtal, strejk, förändringar för hela orten och protesterar mot företaget så att det ska passa honom.
Om en höger är missnöjd med sin bostad eller hyra, så flyttar han, renoverar eller köper något annat.
Om en vänster är missnöjd med sin bostad eller hyra, så kräver han hyresstopp, mer bidrag, regleringar för alla och protesterar mot hyresvärdar och politiker.
Om en höger misslyckas med en affär eller en investering som går snett, så reser han sig upp, dammar av sig och försöker igen imorgon.
Om en vänster har slut på pengar den 24:e, så skyller han på att de rika har för mycket och måste bidra mer, skyller på att lotterivinsten inte gick hem förra veckan och muttrar att han har så himla otur.
Om en höger ser det här – så skickar han det till några kompisar för ett gott skratt.
Om en vänster ser det här – så försöker han argumentera emot, få det bortplockat och radera mig från Facebook."
Guten Morgen zusammen,
mein zehnjähriger Sohn ist heute mit seiner Klasse in einem großen Zoo. Schulausflug zum Schuljahresende. Früher - ich habe noch drei weitere Kinder - waren Schulausflüge immer und ausschließlich mit Spaß und Freude verbunden.
Heute, elf Jahre nach 2015 habe ich ein mulmiges Gefühl beim Gedanken, dass sich mein Sohn den ganzen Tag ohne seine Eltern im öffentlichen Raum bewegt, mache mir Sorgen, dass ihm etwas passieren könnte und bin einfach nur froh, wenn er nachher heil nach Hause kommt.
Übertrieben? Letztes Jahr griff ein Afghane im Aschaffenburger Stadtpark gezielt kleine Kinder an und tötete den zweijährigen Yannis sowie den 41-jährigen Kai-Uwe, der den Kindern helfen wollte, vor den Augen seines zweijährigen Sohnes. Vor einer Woche wurde der 22-jährige Student Marius am helllichten Tag von einem angeblich gut integrierten Afghanen auf offener Straße getötet, als er gerade vom Einkaufen kam.
An dieser Stelle möchte ich den politisch Verantwortlichen meine Verachtung dafür zum Ausdruck bringen, was sie aus diesem Land gemacht haben, was sie uns angetan haben indem sie zugelassen haben, dass man im öffentlichen Raum jederzeit angegriffen werden kann.
„Es ist immer dasselbe Täterprofil – und am Ende dieselben Floskeln der verantwortlichen Politiker. Alle sagen: ,Es ist unfassbar‘, aber niemand handelt“, sagte Michael Kyrath der „Bild“-Zeitung mit Blick auf den Tod eines 22-jährigen Studenten in Trier. https://t.co/SDNdQ8SwRm