🧵"Desidero che la Papamobile venga trasformata in una clinica mobile e donata ai bambini di Gaza"
Questa è una delle ultime volontà di Papa Francesco prima di morire.
Ad eseguire la disposizione di Papa Francesco, il Vaticano incarica il cardinale svedese Anders Arborelius che a sua volta incarica la Caritas svedese per la trasformazione del veicolo.
Quando la stampa dà la notizia dell'incarico alla Caritas svedese di trasformare la Papamobile in clinica mobile per i bambini di Gaza, scatta la solidarietà dei cittadini svedesi che in pochi giorni inviano alla Caritas cospicue donazioni.
Grazie alle somme raccolte, la Caritas, non solo riesce a trasformare la Papamobile in una clinica mobile fornita di attrezzature mediche di ultima generazione, ma acquista altre 12 ambulanze da inviare a Gaza.
A novembre dello scorso anno, quando i lavori sulla Papamobile sono ultimati, per celebrare l'evento e assolvere all'ultima volontà di Papa Francesco, il Vaticano sceglie Betlemme, la città simbolo per eccellenza della cristianità, la città dove nacque Cristo.
In Piazza della Mangiatoia, il cardinale Anders Arborelius benedice la Papamobile e le ambulanze in partenza verso Gaza.
La Papamobile viene rinominata "Veicolo della Speranza".
Passano giorni, settimane e poi mesi ma gli occupanti israeliani non consentono alla Caritas di fare entrare il Veicolo della Speranza a Gaza.
I rappresentanti del Vaticano e della Caritas chiedono più volte spiegazioni ma Israele si prende gioco di loro inventando storie assurde.
"Non è pervenuta alcuna richiesta di autorizzazione"
E poi ancora: "I materiali sanitari all'interno della Papamobile potrebbero finire nelle mani di Hamas ed essere usati come armi".
E intanto la Papamobile, trasformata in un gioiello della tecnologia medica, in grado di curare 200 bambini al giorno, è ancora lì, dopo sette mesi, sotto una teca in un parcheggio a pochi metri da Piazza della Mangiatoia in attesa di raggiungere i bambini di Gaza.
In uno stupendo articolo scritto dal cardinale Arborelius su ICN, Independent Catholic News (*link nel primo commento) il cardinale si rivolge alle autorità israeliane, chiede, quasi supplica, di lasciare entrare il Veicolo della Speranza ma non rinuncia a scrivere: "Negare le cure mediche ai bambini significa oltrepassare un limite morale che dovrebbe turbare tutti".
Limite morale che non turba i leader politici occidentali che ostentano senza ritegno la loro fede cristiana ma restano in un vile silenzio mentre la colonia di plastica denominata Israele umilia il Vaticano prendendosi gioco delle ultime volontà di un Papa.
Che schifo!
Puh, was für ein gutes & wichtiges Interview mit Ingar Solty... Hier mal geklaut, weil es den Zerfall der deutschen Infrastruktur und die Vorgeschichte der Aufrüstung, in die jetzt praktisch die Hälfte es Bundeshaushaltes fließt, erklärt...
Der Mythos des plötzlichen Kurswechsels: „Aufrüstung war längst vor dem Ukraine-Krieg beschlossene Sache“
Nur drei Tage nach Beginn des Ukraine-Krieges proklamierte Olaf Scholz die „Zeitenwende“ – und damit eine der weitreichendsten politischen Weichenstellungen der Bundesrepublik. 100 Milliarden Euro Sondervermögen, dann 500 Milliarden für die Aufrüstung, ein verändertes Grundgesetz, ein neues Verhältnis zum Militärischen bis hinein in Kitas und Klassenzimmer.
Der Politikwissenschaftler Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, hat dazu eine Flugschrift vorgelegt: „Innere Zeitenwende“. Im Gespräch mit dieser Zeitung seziert er die ökonomischen Mythen hinter dem Zeitenwende-Narrativ, die soziale Dimension der Aufrüstung und die ostdeutsche Sonderrolle.
OAZ: Sie kritisieren in Ihrem Buch, dass weder das 100-Milliarden-Sondervermögen 2022 noch die 500-Milliarden-Aufrüstung 2025 von einer breiten gesellschaftlichen Debatte begleitet wurde. Selbst Habeck räumte später ein, dass er als Vizekanzler vom Umfang überrascht wurde. Wie konnte eine derart weitreichende Weichenstellung an Parlament und Öffentlichkeit vorbei durchgesetzt werden?
SOLTY: Durchgesetzt werden konnte sie vor dem Hintergrund des Schocks über den Kriegsausbruch in der Ukraine – womit die Allerwenigsten gerechnet hatten. In diesem Kontext konnte die Aufrüstung als Reaktion auf diesen Krieg dargestellt werden. De facto aber waren die wesentlichen Entscheidungen längst beschlossene Sache oder in der Pipeline. Im Koalitionsvertrag vom 24. November 2021 steht zwar etwas von einer abrüstungspolitischen Offensive. Aber im Kleingedruckten sieht man: Abgerüstet werden sollten eigentlich nur Waffen, die Deutschland gar nicht hat – nämlich Atomwaffen. Alle anderen sollten angeschafft werden: bewaffnungsfähige Drohnen, F-35-Kampfflugzeuge, Transporthubschrauber. Das alles passierte, bevor es die ersten Warnungen vor einer möglichen Invasion gab.
OAZ: Wäre die Zeitenwende auch ohne den Ukraine-Krieg gekommen?
SOLTY: Ja. Niemand rüstet gerne proaktiv auf. Es ist immer besser, eine Bedrohungslage zu nutzen, um defensiv aufzurüsten. Toni Hofreiter würde jetzt sagen: Die Zeitenwende war ja nur die Folge der Vollinvasion. Aber tatsächlich wird schon seit 2013 aufgerüstet, die eigentliche Zäsur war 2014. Schon im Koalitionsvertrag von 2013 standen die Aufrüstungsmaßnahmen. Ich zeige in meinem Buch die Entstehungsgeschichte dieser Aufrüstung auf, die heute „Zeitenwende“ genannt wird.
OAZ: Das Axiom der Debatte lautet: Russland stellt eine existenzielle Bedrohung für Westeuropa dar. Dabei sagt selbst Nato-Generalsekretär Mark Rutte, die Nato sei Russland militärisch wie wirtschaftlich überlegen. Wie erklärt sich, dass das Bedrohungsnarrativ trotzdem so unwidersprochen verfängt?
SOLTY: In Westdeutschland gibt es eine ungebrochene Kontinuität der Russlandfeindschaft. Seit der Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges war Russland immer der Feind. Nazideutschland führte einen Kreuzzug gegen den Kommunismus. Dieser antirussische Antikommunismus lebte im Kalten Krieg fort. Natürlich hat Russland heute nichts mit der Sowjetunion zu tun, es ist ein rechter, autokratischer Staat. Aber die Feindstellung gegen „den Russen“ ist geblieben.
Dazu kommen Gründe, die mehr mit der Gegenwart zu tun haben. Es ist ein großer Krieg auf dem europäischen Kontinent, der als bedrohlich wahrgenommen wird. Ich würde nicht einmal ausschließen, dass es zu einem Krieg mit Russland kommen kann, aber dann nur als Resultat des gegenseitigen Hochschaukelns, vor allem im Baltikum.
OAZ: Sie zeigen auf, dass jeder in Rüstung investierte Euro maximal 50 Cent Wirtschaftsleistung erzeugt, während Investitionen etwa in Bildung und Gesundheit eine deutlich höhere Multiplikatorfunktion haben. Trotzdem verkauft Merz Aufrüstung als nachhaltiges Wirtschaftsprogramm. Warum verfängt das?
SOLTY: Aus Sicht der Regierung ist die Alternative entweder gar kein Konjunkturprogramm oder eines ausschließlich für Aufrüstung. Wenn der Staat Geld in die Hand nimmt, hat das immer einen Effekt. Die Rüstungsindustrie kurbelt die Stahlproduktion an – die Salzgitter AG bekommt jetzt die Zulassung für Panzerstahl. Aber das wird das, was in der Autoindustrie wegbricht, weder beim Wachstum noch bei der Beschäftigung auffangen können. Im Gegenteil: Am Ende beschleunigt es die Deindustrialisierung.
Gesamtwirtschaftlich positive Effekte hätte Aufrüstung nur, wenn man entweder permanent Krieg führt – also dauerhaft Nachfrage nach Waffen erzeugt – oder wenn man in diesen Kriegen etwas erobert. Das US-Modell. Oder, wie beim Nazi-Deutschland-Modell, wenn man sich bei Staaten verschuldet, die man später überfällt. Oder drittens: wenn man selbst der Staat ist, bei dem andere Rüstung einkaufen.
Dieses Ziel gibt es bei den Rüstungskonzernen und in Teilen der Bundesregierung durchaus. Aber ob es Deutschlands Ziel sein kann, Rüstungsgüter in alle Welt zu verschiffen, die dort Kriege, Tod und millionenfache Fluchtbewegungen hervorrufen, ist zu hinterfragen.
OAZ: Laut Ihren Zahlen lehnen 75 Prozent der Ostdeutschen den Aufbau Deutschlands zur stärksten konventionellen Armee Europas ab. Wie erklären Sie diese Haltung?
SOLTY: Interessant ist ja, dass wir in vielen ehemaligen Ostblockstaaten starke antirussische Tendenzen sehen. Eine Kaja Kallas aus einem winzigen Staat bringt die europäische Außenpolitik dahin, dass die Chefdiplomatin sagt, Russland solle als Atommacht zerschlagen werden. Vor dieser Logik müsste man annehmen, gerade die Ostdeutschen müssten besonders antirussisch sein – sie haben ja unter dem „russischen Joch“ gelebt.
Aber offenbar hat man in Ostdeutschland andere Erfahrungen mit Russen gemacht. Es gab stärkere ökonomische Verbindungen, durch die ältere Generation auch Russischkenntnisse, und vor allem nicht diese Kontinuität des Kalten-Krieg-Antikommunismus. Hinzu kommt das Erkennen, dass diese Aufrüstung eine Umverteilung von unten nach
oben ist. Und Ostdeutschland ist nun einmal mehr „unten“ als Westdeutschland. Es gibt dort weniger Aktionäre, die von Rüstungskonzernen profitieren. Und Ostdeutsche finanzieren mit ihren Steuern Rüstungsproduktion in Westdeutschland.
OAZ: Sie verknüpfen die Wehrpflicht mit der Klassenfrage – 49 Prozent der in Afghanistan eingesetzten Soldaten hatten einen ostdeutschen Hintergrund, Springers Welt sprach von „Unterschichtenarmee“. Wie bewerten Sie vor diesem Hintergrund Sonneborns ironischen Vorschlag einer „Wehrpflicht für Bonzenkinder“?
SOLTY: Diese Rede (LINK UNTEN) wurde nicht zufällig
millionenfach geklickt – sie spitzt die Widersprüche zu.
Einerseits wird die Bundeswehr als ganz normaler
Arbeitgeber dargestellt, andererseits heißt es: Wir sind schon nicht mehr im Frieden, der letzte Sommer 2025 war vielleicht der letzte Sommer im Frieden. Diese Widersprüche und den Klassencharakter hat Sonneborn sehr stark aufgegriffen.
Bei keiner Partei ist die Bereitschaft zur Aufrüstung und zu Waffenlieferungen so groß wie bei den Grünen. Und bei den Anhängern keiner Partei ist die persönliche Bereitschaft, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen, so gering ausgeprägt. Da ist sehr klar, für wen vorgesehen ist, zu befehlen, und für wen vorgesehen ist, befohlen zu werden.
OAZ: Was sind aus Ihrer Sicht die zentralen sozialen Folgen dieser inneren Zeitenwende?
SOLTY: Die Sozialdemokratie hatte gehofft, mit der Lockerung der Schuldenbremse Aufrüstung und Sozialstaat erhalten zu können.
Bezeichnenderweise wurde die Schuldenbremse exklusiv für die Rüstung gelockert – nicht für einregnende Schulen oder einstürzende Brücken. Aber für Waffen schon. Das war Selbstbetrug. Schulden kommen mit Zins und Zinseszins. Der Verdi-Chefökonom Dirk Hirschel hat berechnet, dass allein die Zinslast bis 2028 von 30 auf 60 Milliarden Euro anwächst. Hinzu kommen die Corona-Fonds mit 385 Milliarden, die 2028 fällig werden, das Bundeswehr-Sondervermögen 2031, die Infrastrukturmittel für „Kriegstüchtigkeit“ voraussichtlich 2037. Die Aufrüstung wird alles andere erdrücken.
Manche verweisen darauf, dass die BRD 1963 sogar 4,88 Prozent des BIP für Rüstung ausgab. Aber das war zur Zeit einer wachsenden Wirtschaft mit starker industrieller Basis. Wir wissen aus der Geschichte: Wenn ein Land sich auf militärische statt zivile Industrie spezialisiert, wirkt das rapide deindustrialisierend. Die USA, Großbritannien und Frankreich sind deswegen so deindustrialisiert. Die Bundesrepublik, Japan und Italien haben ihre industrielle Basis erhalten, weil sie sich nicht auf militärische Produktion fokussiert haben.
OAS: Sie schreiben, eine Zeitenwende nach der Zeitenwende bleibe möglich und nötig. Die aktuellen Mehrheitsverhältnisse sprechen eher gegen diese Einschätzung. Wo sehen Sie konkrete Anhaltspunkte für Ihre These?
SOLTY: Natürlich gibt es einen mächtigen Block, der das Projekt stützt: Die Rüstungskonzerne, eng verzahnt mit den sicherheitspolitischen Denkfabriken. Wie in den USA entsteht hier ein militärisch-industrieller Komplex mit Drehtürprinzip – ein ehemaliger Verteidigungsminister landet im Aufsichtsrat von Rheinmetall, ein ehemaliger Generalinspekteur geht erst zu Rheinmetall, dann zur Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und berät als solcher wieder die Bundesregierung.
Privilegierte Beschäftigtenteile tragen es mit – Ingenieure, die früher in die Autoindustrie wollten, dann in die Energiewende, jetzt in die Rüstung. Kommunen werden zu Komplizen, weil sie Straßen oder Schienen nur noch saniert bekommen, wenn das für den Krieg gegen Russland gedacht ist.
Aber die Frage „Aufrüstung oder Sozialstaat?“ spitzt sich dramatisch zu. Wir erleben es schon: Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, in der Pflege, bei Eingliederungsmöglichkeiten für Bürgergeldempfänger. In dem Maß, wie die Aufrüstung durchschlägt, wird die Frage politisiert werden: Wollen wir ein Militärstaat sein oder ein Sozialstaat, der ja Voraussetzung der Demokratie ist? Sozialabbau wirkt entdemokratisierend und befördert Autoritarismus.
Diese Widersprüche sind unsere Hoffnung. Am Ende wird bei jedem gesellschaftlichen Konflikt die Aufrüstung der Elefant im Raum sein. Wenn Leute sich über eine nicht fahrende Bahn beschweren, über unterbesetzte Kitas oder vor sich hin rottende Schulen, dann wird klar sein: Dafür wurden Korvetten und Fregatten beschafft, die im Bündnis mit den USA durch die Straße von Taiwan schippern. Dafür wurden völlig überteuerte Panzer gekauft, die einfach sinnlos sind.
Interview: Florian Warweg
@MartinSonneborn@bundeskanzler Wenn das mal nicht eine verkappte Anspielung auf den Monsterroman “Jerusalem” von Alan Moore ist, s. Frontispi(t)z. Respekt an die TITANICs.
ZwinkerSmiley
@HavryshkoMarta There are no Nazis in Ukraine - but Stepan Bandera Ave (turn into Olena Teliha str for the last meters) leads you straight to Babyn Yar...
⚡️ Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland
📍 Am 26. Mai 2026 wurde der russische Botschafter in Deutschland, Sergej J. Netschajew, in das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland einbestellt. Ihm wurde die kritische Haltung Berlins zur Situation rund um die Vergeltungsschläge der russischen Streitkräfte gegen militärische Ziele in Kiew übermittelt.
📍 Der Botschafter wies die Vorwürfe, Russland greife zivile Objekte an, entschieden als haltlos zurück. Die Streitkräfte der Russischen Föderation greifen niemals zivile Infrastruktur, ausländische diplomatische Vertretungen, kulturelle Einrichtungen oder journalistische Büros gezielt an.
📍 Er stellte klar, dass die präzisen Schläge gegen militärische Ziele in Kiew eine Reaktion auf den monströsen Terroranschlag waren, den Kämpfer des Kiewer Regimes am 22. Mai 2026 mithilfe weitreichender Drohnen in Starobelsk (Lugansker Volksrepublik) gegen Studenten der Staatlichen Pädagogischen Hochschule von Lugansk verübt hatten. Dabei kamen 21 Menschen ums Leben, weitere 65 wurden verletzt. Nach humanitärem Völkerrecht stellt dieser gezielte Angriff auf die Zivilbevölkerung ein Kriegsverbrechen dar, da keines der sich im Gebäude befindlichen Kinder an Kampfhandlungen beteiligt war oder beteiligt sein konnte und sich in der Nähe der Hochschule keinerlei militärische Einrichtungen befinden. Dieser Angriff bestätigt erneut den terroristischen Charakter des neonazistischen Kiewer Regimes. Der Botschafter zeigte sich enttäuscht darüber, dass die Bundesregierung keine Worte des Mitgefühls für die Opfer dieser schrecklichen Tragödie gefunden hat und stattdessen ein weiteres Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte verschweigt. Den Gesprächspartnern wurden Fotografien vom Ort der Tragödie übergeben, die das Ausmaß der Zerstörungen in Starobelsk deutlich zeigen.
📍 Der russische Botschafter nutzte die Gelegenheit, um der deutschen Seite unmissverständlich zu verdeutlichen: Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Er verwies auf die Erklärung des russischen Außenministeriums vom 25. Mai 2026, die Empfehlungen zur Evakuierung ausländischer Staatsbürger und diplomatischen Personals aus der ukrainischen Hauptstadt enthält, und rief dazu auf, diese Warnung mit äußerster Ernsthaftigkeit zu behandeln.
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland #Ukraine
IN PRAISE OF FRANCESCA ALBANESE
There is a question that visits me in the small hours, when sleep will not come and the mind turns over old stones. The question is this: “What would I have done in the 1930s, on the morning after Kristallnacht?"
Not what I say I would have done. Not what I hope I would have done. But what would I actually have done—when the trains began to run, when the neighbours grew quiet, when the cost of decency became the loss of everything?
Most of us, I think, would have done little. Not from malice. From fear. From the soft, creeping conviction that someone else will speak, that the situation is complex, that we must be 'reasonable'. Lest we forget, the ordinary is the extraordinary's alibi. And how we have clung to that alibi! How we still cling to it!
And then, every once in a terrible while, someone appears who does not cling. Someone who steps forward when others step back. Someone who speaks the name of the thing when everyone else is busy naming something else.
Francesca Albanese is that someone.
She stands before the world—alone, unarmed, armed only with law and language and a rare courage—and she says what the centrists will not say, what the foreign ministries will not say, what the editorial boards will not say. She says: "This is a genocide. And we are watching it happen."
Do not tell me that is hyperbole. Do not tell me the term is contested. She has not used it lightly. She has used it as a physician arrives scientifically at a diagnosis—not to wound, but to warn. Not to inflame, but to name.
And for that, they have come for her. Oh, how they have come for her. Smears. Investigations. Vicious editorials. Frozen bank accounts. Dispossession of the only apartment she had ever owned. The machinery of the respectable turned to crush her. Because the respectable cannot abide what she represents: a mirror held up to their complicity.
Let us, once again, travel back to the 1930s. Back to the few who stood up when the trains began to run laden with Jewish people.
There was Aristides de Sousa Mendes, a Portuguese consul in Bordeaux. He defied his own government. He signed thousands of visas, by hand, for hours, until his fingers bled. He saved more lives than Schindler. And he died penniless, disgraced, erased.
There was a German officer in Warsaw named Wilm Hosenfeld. He hid a Jewish pianist in the rubble. He did not save thousands. He saved one. But that one—Władysław Szpilman—carried the memory. And memory is "the only haven from which we cannot be expelled."
There was Raoul Wallenberg. There were the villagers of Le Chambon. There were the anonymous, the quiet, the furious few who said: “Not on my watch.”
Francesca Albanese is their heir. Not because she carries a gun. Not because she hides refugees in her basement. But because she does something equally dangerous in a world that has perfected the art of not seeing. She sees. And she speaks.
She does not speak as a diplomat. Thank Goodness she doesn't! Diplomats have given us the language of "there are arguments on both sides" and "restraint" and "proportionality." Diplomatic language is the perfumed grave of moral clarity. No, she speaks as a jurist. As a human being. As a woman who has looked into the abyss and refused to call it a "complex geopolitical landscape".
Edna O'Brien once described a character who "had the recklessness of those who have already lost everything worth losing." Francesca Albanese has not lost everything. She has her dignity, her office, her voice, her family. But she has calculated the cost of speaking truth to power. And she has decided that that cost is infinitely less than the cost of silence.
What is that cost? Let us name it. She has been called antisemitic—she, who stands on the ground of international law forged in the ashes of Auschwitz and the fires of Nuremberg. She has been called a conspiracy theorist—she, who cites every source, every footnote, every UN resolution. She has been called naive—she, who understands better than most the machinery of realpolitik.
These accusations are not arguments. They are the spittle of the threatened. Because Francesca Albanese threatens something very precious to the powerful: the right to commit atrocity without being named.
Friends, the 1930s did not arrive with jackboots and pogroms on day one. They arrived in small increments. With "reasonable" restrictions. With "proportional" measures. With the silence of the respectable.
We tell ourselves that we would have been different. That we would have been Sousa Mendes. That we would have been Wallenberg. But most of us, I fear, would have been the neighbours who later said, "I didn't know."
Francesca Albanese knows. And she refuses to pretend otherwise.
So let us praise her. Not with statues or awards she does not seek. But with something harder: with our own refusal to look away. With our own voices, raised in places that are safe for us but dangerous for her. With our own bodies, if it comes to that.
A brave woman, who was injured while demonstrating outside a US nuclear military base in 1982, the infamous Greenham Common, had told me that "the heart is a hunter for what it cannot have." But I say the heart is a hunter for what it will not lose. And what we will not lose is the memory of those who stood up when standing up cost everything.
Francesca Albanese is standing up now. In our time. In our name. Under our indifferent sky.
Let us stand with her.
Not tomorrow. Not when it is safe. Now.
[Extract from a speech in Athens on Sunday 3rd May 2026]
Die Universität Köln hat eine vom eigenen AStA mitorganisierte Lesung mit Fabian Goldmann zu seinem Buch "Staats(räson)funk – Deutsche Medien und der Genozid" kurzfristig untersagt und die Polizei eingesetzt, um Interessierte am Betreten des Gebäudes zu hindern. Als Reaktion auf diesen Eingriff in die studentische Autonomie und die Meinungsfreiheit versammeln sich nun über 250 Menschen zur Lesung, im Regen vor der Universität.
@textkritik Currentzis hat, in seiner Aufführung in der Markuskirche in Mailand. Am Ende gehen alle still nach Hause… Glücklich, wer die Aufnahme hat. Die DW-Dokumentation dazu gibt es noch: https://t.co/VuaG2f6FfC
Nicht unser Krieg?!
Sie sehen hier nicht nur, dass Europa, wenn es denn nur wollte, den US-Angriffskrieg gegen den Iran aufhalten (oder zumindest erheblich erschweren) könnte, sondern auch einen sicher nicht neuen Trend, der allerdings selten mit dieser Dreistigkeit - und der totalen Komplizenschaft der Medien - durchgeführt wurde:
Sie erleben die absichtsvolle Entkoppelung des (politischen) Wortes von der (politischen) Tat, das systematische Auseinanderfallen von Deklamation und Handlung.
Mit anderen Worten: Sie werden nach Strich und Faden belogen.
Regierungschefs SAGEN dieser Tage, was auch immer dazu nötig ist, das heimische Publikum zu beschwichtigen. Was sie derweil aber TUN oder geschehen lassen oder durch Nichttun erst ERMÖGLICHEN, hat mit den zeitgleich abgesonderten Buchstabenfanfaren nicht das Geringste mehr zu tun.
Sie werden mit Gelaber abgelenkt. Und wenn Sie bemerken, was während des Gelabers tatsächlich geschehen ist und wie „in Ihrem Namen“ gehandelt wurde, ist es zu spät, (es noch aufzuhalten).
Dieser Tage gilt mehr denn je: Achten Sie nicht darauf, was ein Akteur SAGT, sondern darauf, was er TUT.
Das gilt für das Trump, Netanjahu & MBS - und erst recht für Starmer, Macron, vonderLeyen & Merz, diese ungeschlagenen Publikumslieblinge der prinzipienfesten Prinzipienfestung EU.