@AK_Polis@claudiabauer_at@SeyranBerlin Erbärmlich wie man hier gemeinsam sich darüber informieren möchte Jagd auf eine religiöse Minderheit zu betreiben. Unterste Schublade.
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Religionspolitischer Paternalismus
Es muss mit aller Deutlichkeit festgestellt werden: Claudia Bauer hat sich in einem Akt der Selbstermächtigung eine eigene, subjektive Glaubensinterpretation geschaffen und dieser zugleich normative Verbindlichkeit für Dritte verliehen.
Einerseits behauptet sie, der Koran sehe kein Kopftuch für Frauen vor; andererseits schreibt sie diesem Kleidungsstück willkürlich eine spezifische kulturelle Bedeutung zu, die sie dann zum Gegenstand hoheitlicher Intervention erklärt.
Diese doppelte Interpretationshoheit - religiöser Deutungshoheit einerseits, politisch-rechtliche Verbindlichkeit andererseits - stellt eine Form säkularer Anmaßung dar: Der Staat (bzw. seine Vertreterin) usurpiert die Kompetenz, authentische Religionsausübung zu definieren und abweichende Interpretationen zu delegitimieren.
Dazu kommt eine entwicklungspsychologische Argumentationslinie, mit der das islamische Kopftuch als per se schädliches Kleidungsstück pathologisiert wird. Damit wird nicht nur religiöse Praxis unter Kinderschutzvorwände gestellt, sondern zugleich ein paternalistisches Erziehungsideal etabliert, das den Staat zum obersten Wächter der „richtigen“ Identitätsentwicklung erhebt.
Besonders aufschlussreich ist Bauers eigene Einräumung, dass es sich bei diesem Verbot primär um ein politisches "Symbol" handelt, dessen Zweck darin besteht, den Kulturkampf zugunsten der eigenen kulturellen und weltanschaulichen Dominanz sichtbar zu machen. Damit wird offenbart, was eigentlich verdeckt werden sollte: Es geht nicht vorrangig um Kindeswohl oder Neutralität, sondern um die machtpolitische Durchsetzung eines bestimmten säkular-liberalen Hegemonieanspruchs gegenüber religiösen Minderheiten - um Assimilation.
Muslime wie Nicht-Muslime sind gleichermaßen aufgerufen, sich mit der gebotenen Ernsthaftigkeit die Frage zu stellen, ob sie der Regierung diese Form der Selbstermächtigung zugestehen wollen. Was heute vornehmlich Muslime trifft und von weiten Teilen der Gesellschaft noch affirmativ aufgenommen wird, kann morgen ohne weiteres auf andere Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ausgeweitet werden. Wer heute aus taktischen Gründen schweigt oder applaudiert, legt den Grundstein für eine Präzedenz, die künftig jede abweichende religiöse oder weltanschauliche Praxis unter staatliche Definitions- und Verbotsgewalt stellen kann.
#Islam #Kopftuch #Assimilation #Wertediktatur
https://t.co/RJ8vBPIL10
Aus aktuellem Anlass!
Im Verfassungsschutzbericht 2025 werde ich (Ahmad Tamim) namentlich als Person erwähnt, die sich für die Verteidigung „unterdrückter“ Muslime „mit allen Mitteln“ („Selbstverteidigung“) einsetze.
Diese Darstellung ist in mehrfacher Hinsicht unzutreffend und wirft grundsätzliche Fragen hinsichtlich der Sorgfalt und Objektivität des Berichts auf.
Zunächst ist es befremdlich, dass der Bundesverfassungsschutz den Begriff „unterdrückte Muslime“ in Anführungszeichen setzt. Die systematische Verfolgung und Unterdrückung muslimischer Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Regionen der Welt ist keine Erfindung. Sie wird durch zahlreiche unabhängige internationale Berichte, Resolutionen der Vereinten Nationen und gerichtliche Feststellungen hinreichend dokumentiert. Die muslimischen Uiguren in der Volksrepublik China, die Rohingya in Myanmar sowie die muslimische Bevölkerung in den palästinensischen Gebieten leiden massiv unter Gewalt und Unterdrückung.
Der Versuch, diese Tatsachen durch den Gebrauch von Anführungszeichen rhetorisch zu relativieren oder gar zu entwerten, ist unredlich und steht im Widerspruch zu einer sachlichen, faktenbasierten Analyse.
Ebenso problematisch ist die Kennzeichnung des Begriffs „Selbstverteidigung“ durch Anführungszeichen. Das Recht auf Selbstverteidigung - sowohl individuell als auch kollektiv - ist ein universell anerkanntes Prinzip, dass auch im Völkerrecht und in der internationalen Menschenrechtsordnung verankert ist. Es steht nicht exklusiv bestimmten Völkern oder Staaten zu. Es gilt für alle Menschen gleichermaßen. Die suggestive Darstellung, als handele es sich hierbei um eine illegitime oder nur bestimmten Gruppen vorbehaltene Rechtsfigur, verkennt ihren elementaren Grundsatz.
Entscheidend ist auch die schwerwiegende Darstellung meiner Position hinsichtlich der zulässigen Mittel der Verteidigung. Die Behauptung, ich befürworte „alle Mittel“ der Selbstverteidigung, ist eine unzutreffende und diffamierende Unterstellung, die jeglicher Grundlage entbehrt.
Ich lehne ausdrücklich jede Form von Gewalt gegen unbeteiligte Zivilpersonen ab - unabhängig von deren ethnischer, religiöser oder nationaler Zugehörigkeit. Dies gilt insbesondere für Angriffe auf Kinder, Frauen, ältere Menschen und religiöse Würdenträger.
Ebenso verurteile ich jede Gewaltanwendung gegen Zivilbevölkerungen in Staaten oder Regionen, die nicht unmittelbar am bewaffneten Konflikt beteiligt sind.
Selbst die Zivilbevölkerung eines kriegführenden Staates genießt nach meiner islamischen Überzeugung besonderen Schutz. Bombenanschläge auf zivile Ziele, wie sie beispielsweise in London verübt wurden, bleiben auch dann unrechtmäßig, wenn der betroffene Staat militärisch in anderen Konflikten engagiert ist - wie seinerzeit England im Irak und Afghanistan.
Darüber hinaus gelten auch im unmittelbaren Kampfgeschehen an der Frontlinie klare rechtliche und ethische Grenzen. Folter, sexuelle Gewalt und andere Formen unmenschlicher Behandlung sind mit meinen islamischen Überzeugungen unvereinbar.
Der Verfassungsschutzbericht hat die Aufgabe, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen und hierüber sachlich und nachvollziehbar zu informieren. Eine Berichterstattung, die durch selektive Zitierung und suggestive Formulierungen den Eindruck erweckt, reale Unterdrückungssituationen relativieren oder legitime Verteidigungsrechte in Frage stellen zu wollen, gefährdet generell das Vertrauen in Insitutionen.
Ich erwarte daher eine Korrektur der dargestellten Passagen!
Hinweis: Ich spreche mit dieser Erklärung ausschließlich in persönlicher Eigenschaft. Weder vertrete ich eine Organisation noch spreche ich für andere Personen oder Gruppierungen!
#Verfassungsschutz #Verfassungsschutzbericht2025 #BMI #Dobrindt
Gerne können wir Muslime eine ehrliche Debatte über das Frauenbild im Islam führen. Schließlich halten wir an noblen Prinzipien fest, welche die Familie bewahren und die Nachkommenschaft fördert.
Bin gespannt wie der Westen Onlyfans und LGBTQ als Erfolg argumentiert.
@Dr_Konservativ Weil der Westen den nahen Osten dem Erdboden gleichgemacht hat mit Waffen, der Regierungen, die Sie gewählt haben. Vor allem repräsentieren diese Länder nicht den Islam. Vielmehr haben sie sich dem westlichen Model untergeordnet. Aufrichtigkeit sieht anders aus!
@baerbockpress@frank_thelen Was sagen sie zur Petition gegen ihre deutsche Staatsräson! Verlieren die über 340.000 Unterzeichner auch ihren Schutzstatus?!
Eine Petition #NieWiederStaatsräson ,die ins Auge sticht!!!
Binnen weniger Wochen haben sich über 300.000 Bürger in Deutschland gegen die deutsche Staatsräson ausgesprochen.
Jetzt schon einer der größten Petitionen Deutschlands. Keinen Bericht wert!?! Oder nichts davon gewusst.
@DrKissler Und die Freunde rechts. Genau mein Humor. Die Demokratie ist schon lange dem Untergang geweiht. Weder links noch rechts wird sie halten können. Die Zerstörung der familienstrukturen, der moralische und wirtschaftliche Zerfall sind unter anderem die Folgen dieses Systems.