Jedes Mal, wenn man dieses Fundament einer Windkraftanlage sieht, ist der Text voller Falschaussagen. Deswegen hier eine Zusammenfassung:
Fundamente werden nach Abriss der Anlage zurück gebaut. Sie verbleiben nicht im Erdreich. Der Rückbau schließt das Fundament mit ein.
Häufig werden diese Anlagen jedoch nicht vollständig zurück gebaut, sondern retoolt, d.h. die Anlage bekommt eine neue leistungsstärkere Turbine.
800 m³ ist dazu echt nicht viel Stahlbeton. Das entspricht einem Zylinder von 2 m Höhe und etwa 11 m Radius. Außer einem PV-Park wüsste ich kein Kraftwerk, dass mit keinen/kleineren Fundamenten auskommt.
Der Bereich oberhalb des Fundaments wird oft mit Oberboden angedeckt. Es gibt auch keinen Sperrbereich drumrum der baumfrei gehalten werden müsste.
Und nein, uns geht auch nicht der Sand zum Betonieren aus. Man kann nicht alle Körnungen verwenden, weswegen Sand als Schüttgut international gehandelt wird, aber er geht uns nicht aus. WKA-Fundamente sind außerdem ein verschwindend geringer Anteil an den jährlichen Produktion von Stahlbeton.
Der Aufwand für den Bau/Rückbau und die damit verbundenen Emissionen machen Windkraft auch nicht schmutziger als andere Methoden der Stromerzeugung. Sie konkurriert mit PV um den Platz der saubersten und günstigsten Energiequelle.
Vielen Dank, Hubert Krüger!
In der aktuell laufenden Legislaturperiode wurden bisher 5,8 GW Wind onshore zugebaut. Damit ist der Zubau bereits höher als in der kompletten letzten Legislaturperiode, in der 5,7 GW zugebaut wurden.
https://t.co/iTcwBheAdE
Die installierte Kraftwerksleistung der steuerbaren Kraftwerke (ohne Solar und Wind) liegt bei 90 Gigawatt. (…) Die maximale Last lag bei 74 Gigawatt. Es war also immer ausreichend Kraftwerkskapazität vorhanden.
https://t.co/AZR9mTZ0JY
Eine Studie untersuchte, ob und wie sich Offshore-#Windkraft auf die Vogelwelt auswirkt. Ergebnis: Während der zweijährigen Überwachung mit Radar- und Kameratechnik wurde nicht eine Kollision festgestellt. Vögel können den Rotorblättern ausweichen. https://t.co/nU8KfcDGlW
Für regionale Potenziale von #Geothermie gibt es schon bald einen bundesweiten Überblick. Im Geothermischen Informationssystem GeotIS wird gezeigt, wo Erdwärmesonden zum #Heizen und Kühlen eingebaut werden könnten.https://t.co/Wrf70hKghq
Meteorologen zufolge ist der Februar auf dem besten Weg, den nächsten #Klimarekord zu brechen - bislang der wärmste Februar in 140 Ländern. / via @tonline_de
https://t.co/Ji7MvwRACU
Vermutlich machen sich viele keinen Begriff davon, wie groß der Vorsprung der #AfD auf #TikTok ist: Im Durchschnitt werden AfD-Videos dreimal so häufig aufgerufen wie die Videos aller anderen Parteien zusammen (!). Mit @ZDFheute habe ich einen Zeitraum von 2 Jahren ausgewertet:
Windenergie erzeugte 2023 laut @EmberClimate-Analyse zufolge 18% des EU-Stroms, das entspricht 475 TW und dem gesamten Strombedarf Frankreichs. Zum ersten Mal machte Windkraft mehr aus als Gas (17%).
https://t.co/tlgUIku2X8
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Das ergibt die von @SaxGruen in Auftrag gegebene @FfE_Muenchen-Studie, die ich heute gemeinsam mit @Serafin_vonRoon vorgestellt habe: https://t.co/s5QWSmsbwM
.@AgoraEW mit einer ersten vorläufigen Schätzung der Emissionen für 2023: #Verkehr & #Gebäude würden demnach erneut ihr Ziel verfehlen.
Bisher ist das neue #Klimaschutzgesetz noch nicht verabschiedet, mal gucken, ob das bis 15.3. der Fall ist... 1/2
https://t.co/UjsBamcInr
Der #Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die AG Energiebilanzen rechnet mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). https://t.co/Mg3ALeq2oL
"Klimapolitik ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die Kernfrage ist: Kann die Politik diesen Marathon durchstehen? Dafür braucht sie Instrumente und einen sehr langen Atem." - PIK-Direktor Ottmar Edenhofer im @DLF Interview der Woche vor der #COP28: https://t.co/BhmpEH7bvf