That was me. And I do believe it. There is no more deranged concept in existence than the idea that a child could have a mismatched gender soul trapped in the wrong-sexed body and that the solution for it is to destroy their endocrine system and chop parts of their body off.
I remember being asked by a detective whether I had “consented” to sexual activity at any point.
I was five years old when my abuse started.
Not a “young woman”.
Not a “child prostitute”.
Not “promiscuous”.
I was a child.
So no, I didn’t consent. No child can.
Dear panicking Reddit user,
Hi, I’m part of the transition team that will help you navigate the massive changes that will be taking place under part two of the Trump administration.
I understand that you have been led to believe that you will all be sent to concentration camps…(well those of you who aren’t deported…JK) but the truth is a lot more boring.
So, first of all, none of you are going to be arrested, fined, jailed, have your property confiscated or sold into slavery. I know your gender studies professor has been claiming otherwise since March, but the only people actually in danger of anything bad happening to them are those who actually break the law, and they will still get due process. Well them and the excess government bureaucrats who are about to lose their tax payer supported jobs, but even they will probably get a nice severance.
You on the other hand will be able to pretty much continue life as normal.
Censorship is no longer the currency of the realm, so feel free to continue melting down on Reddit without fear of retribution from the government.
You’re free to hate Donald Trump, me, the founders, the color white, math, working out, guns your parents and everyone ignoring you on Tinder. You won’t be censored, de platformed or have trumped up (pun intended) charges brought against you for disagreeing with the government.
Now, on the other hand you won’t be getting your school loans paid for by the taxes of the hard working plumber you think you’re better than, but other than that, you are free to live in your mothers basement while you wait for that job that pays you “what you deserve” for all that education you received in lesbian dance theory.
Also, good news. Your taxes are going to be reduced, which probably doesn’t matter a whole lot to you because you don’t pay any, but your parents are really going to appreciate it!
Also there will almost certainly be a lot more job opportunities and a much better environment to start a business. Which again…probably won’t matter to you immediately, but you will appreciate the additional access to goods and services due to increased capital investment, which you no doubt dream about one day seizing just as soon as the Democratic Socialists of America figure out which pronouns to use on their call to arms.
Also, if you do plan to step outside and touch grass, you will be significantly less likely to get mugged or step on a hypodermic needle. (Unless you live in San Francisco…we’ll try to clean it up but the 10th amendment says they’re allowed to live in filth if they so choose.)
If you have any questions, our number can be found on the back of any job application, so this may be the last time we will communicate.
Thanks again, welcome back to America!
Mark my words: Im Wahljahr 2025 werden die Grünen in der Exekutive ihre Drohungen wahr machen und in einem Ausmaß gegen die Meinungsfreiheit losschlagen, wie wir es heute noch für unvorstellbar halten. Sie werden alles einsetzen, was sie haben. Meldestellen, Behörden, NGOs, ihre Verbündeten in Polizei und Geheimdiensten, den ganzen Apparat. Unter sozialistischen Gesängen der Solidarität werden sie die Hölle entfesseln gegen alle, die es noch wagen, sie und ihre Politik des Niedergangs zu kritisieren. Sie werden Menschen vor Gericht stellen lassen in einem Ausmaß, wie es heute noch undenkbar ist. Sie werden dafür sorgen, dass Accounts geschlossen werden, die ihnen nicht passen. Und sie werden auf Strafverfolgung hinwirken, wo immer sie können, einfach nur um einzuschüchtern und Schrecken zu säen. Sie kündigen es seit einem Jahr in immer schärfer werdendem Ton an, sie werden es genau so umsetzen. Die Grünen verachten und hassen #Artikel5, weil er zur Gefahr für ihre Macht und ihren Zugang zu den Steuermilliarden geworden ist, mit denen sie ihr radikales Vorfeld finanzieren und ihre Wähler bezahlen. In den Worten von Robert Habeck schlägt bereits die düstere Stunde der Repression.
Sharing a deeply painful episode from my past.
@kamalaharris molested me in 1977 during one of my Bar Mitzvah classes.
@realDonaldTrump @JasonMillerinDC
Kamala Harris grabbed my butt inappropriately, and I have been suffering in silence for the last 22 years, but I am finally ready to talk about it 12 days before the election.
Wie viele Menschen sind verängstigt, einsam und würdelos in der Pandemie gestorben?
Und nur deshalb, weil ein paar Talk-Show „Experten“ evidenzfreie Maßnahmen empfohlen haben und profilierungssüchtige Politiker sich mit Verordnungen übertrumpfen mussten.
Das Bundesfamilienministerium @BMFSFJ fördert Projekte mit vielen Millionen Euro – ohne Bekenntnis zu minimalen demokratischen Grundsätzen.
Das ZDF zerlegt nun in drei Minuten die Förderpolitik der Ministerin @lisapaus.
Zwei Punkte sind bisher einmalig im ÖRR:
Once you take "gender affirming" drugs and have "gender affirming" surgeries, there is no going back. It is PERMANENT.
Could you imagine being stuck with a decision you made as a child for the rest of your life? What if that decision left you with missing body parts and sterilized?
No child has the mental capacity to make these choices and any adult advocating for them to do so is a monster, point blank.
#GaysAgainstGroomers
The attack by the terrorist organisation #Hamas on #Israel is unprecedented in its brutality. Austria stands in full solidarity with Israel in its fight against terror. We are all called upon to take a very clear stance against terror – no matter where, no matter when.
Eine Resolution, in der die Terrororganisation Hamas nicht beim Namen genannt wird, in der die Gräuel der Hamas vom 7. Oktober nicht verurteilt werden und in der Israels völkerrechtlich verankertes Recht auf Selbstverteidigung nicht festgehalten wird – eine solche Resolution kann von Österreich nicht unterstützt werden.
ISRAEL VERSTEHEN LERNEN
Der Nach den schrecklichen Morden in Israel erinnerte ich mich an eine Episode in Thomas Keneallys Buch "Schindlers Liste":Im Mai 1945 näherte sich ein Soldat der Roten Armee auf einem Pferd dem Konzentrationslager Br��nnlitz, einem Außenlager des KZ Groß-Rosen in Polen. Der Soldat hatte das Lager rein zufällig erreicht, seine Einheit wusste nichts von dessen Existenz.Die SS war wenige Stunden zuvor geflüchtet. Die Häftlinge -Frauen und Männer, halb verhungert, Zwangsarbeiter unter katastrophalen Bedingungen -ahnten, dass die Rote Armee sehr nahe sein müsste.Der Soldat stieg vom Pferd und sagte den Frauen und Männer, die ihn umringten, dass sie frei wären, der Krieg sei zu Ende. Sie umarmten ihn und er gab sich ihnen gegenüber als Jude zu erkennen. Sie fragten ihn, ob er aus dem Osten hier her gekommen wäre. Er sagte: "Ja, durch Polen.""Gibt es noch Juden dort?", fragte einer der Häftlinge. "Was ist mit unseren Dörfern?""Ich habe keine Juden gesehen, auch keine Dörfer", sagte der Soldat. "Wohin sollen wir dann gehen, jetzt, da wir frei sind?", fragten die anderen. "Geht nicht nach Osten", sagte der Soldat, "dort will euch niemand.""Und im Westen?", fragten sie. "Dort auch nicht", antwortete der Soldat. Als es still wurde und sie schwiegen, sagte er: "Sie wollen uns nirgendwo."Überlebende700.000 Überlebende nach Ende des Krieges wussten nicht, was sie mit ihrer Freiheit anfangen sollten. Ihre Dörfer waren niedergebrannt, ihre Synagogen zertrampelt, in ihre Wohnungen und Häuser in den Städten längst andere eingezogen. In den Villen in Hietzing und Grinzing, wo einst Ärzte, Unternehmer und erfolgreiche Künstler wohnten wie in den einfachen Wohnungen der Arbeiter und Handwerker in der Leopoldstadt, lebten die Profiteure der Arisierung.Meine Eltern flüchteten 1938 nach London und kamen 1945 zurück nach Wien. Mein Vater in der Uniform der britischen Armee, wofür er 30 Jahre später eine Medaille für die "Befreiung Österreich" bekam. Die Wohnung in der Praterstraße, in der er aufgewachsen war mit seinen Eltern und Geschwistern, gaben sie ihm allerdings nicht zurück. Da schliefen bereits andere in den Betten, benutzten Bettwäsche, Handtücher, Geschirr und Besteck, die Bibliothek seiner Eltern und sortierten Unterhosen, Socken, Hemden, Pullover, Hosen und Kleider ob sie sie gebrauchen konnten, oder verkaufen sollten.Kriegsgefangene kamen zurück in ihre Heimat, wurden auf den Bahnhöfen von weinenden Frauen und Kindern begrüßt. Saßen nach Jahren wieder auf ihrem Lieblingssofa und aßen ihr Frühstück an dem Esstisch, wo sie vor dem Krieg ihr Frühstück eingenommen hatten. Meine Eltern begrüßte niemand, es war niemand mehr am Leben. An ihrem Esstisch saßen andere beim Frühstück.VerwandtschaftNach Kriegsende lebten Hunderttausende DPs, Displaced Persons (Überlebende und Vertriebene), in Flüchtlingslagern in Deutschland, Österreich und Italien, heimatlos und unerwünscht. Erst die Gründung Israels im Mai 1948 garantierte zum ersten Mal in der Geschichte den Juden ein eigenes Land. Nicht geduldet, nicht abgesondert, nicht identitätslos integriert, nicht getauft und sich selbst verleugnend -eine reale Alternative zu dem Zustand "heimatlos und unerwünscht".Während meine Eltern sich entschieden, in Wien zu bleiben, zog ein Teil der Verwandtschaft in das "gelobte" Land. Der Anfang war schwierig. Manche kamen zurück nach Wien, erschöpft und enttäuscht von einem wüstenähnlichen Gebiet mit ungewohntem Klima und barackenartigen Unterkünften. Die neue Heimat der Juden hatten sie sich anders vorgestellt. Eine Familie unter meinen Verwandten hatte die Idee, ein Eisgeschäft zu eröffnen. Sie verkauften ihr gesamtes Eigentum und zogen in den Süden nach Berscheba. Doch es kam niemand. Beduinen und Araber hatten kein Interesse an einem Eissalon, und innerhalb weniger Monate war alles verloren. Ihre Enkel leben heute in Tel Aviv, etabliert und erfolgreich, und lachen über diesen holprigen Beginn.Andere wurden in einem der vielen Kriege getötet. Der Cousin meines Vaters verlor seinen einzigen Sohn 1973 im Yom-Kippur-Krieg, sein bester Freund aus den Jugendjahren in Wien fiel 1967 im Sechstagekrieg.EinwanderungDoch die meisten der Einwanderer arbeiteten in ihren Berufen, gründeten Unternehmen, öffneten Geschäfte, viele studierten, gewöhnten sich an die ungewohnten Bedingungen, bis sich aus der Gewohnheit die neue Identität der Israelis entwickelte. Die Bibliothek im Technion, der Universität in Haifa, ist heute nach einem meiner Verwandten benannt.Ich wuchs in Wien auf. Viele meiner Lehrer waren ehemalige Offiziere der Wehrmacht, doch sie vermieden, im Unterricht über Krieg, Holocaust und Antisemitismus zu sprechen. Dieses "Wegsehen" übertrug sich auf meine Mitschüler, und keiner konfrontierte die eigenen Eltern bezüglich ihrer Rolle und Verantwortung während des Holocausts. Auch mich ließen sie in Ruhe, sowohl die Lehrer als auch die Schüler.Wie die Täter schwiegen auch die Opfer. Meine Eltern bemühten sich, meinen Brüdern und mir eine Normalität zu bieten. Sprach ich das Schicksal der Großeltern an, die ich nie gesehen hatte, wichen sie aus, meine Mutter unterdrückte die Tränen, das Gesicht meines Vaters fror zu einer schweigenden Maske. Sie wollten uns Kindern nicht ihre Verzweiflung weitergeben. Irgendwann hörte ich auf, zu fragen. Natürlich wusste ich, was geschehen war, doch die Pubertät drängte sich mit wichtigeren Problemen in mein Leben.MuseumZwei Erlebnisse unterbrachen dieses oberflächlich normale Leben. Als 17-Jähriger fuhr ich nach Auschwitz mit zwei Freunden, beide ebenfalls aus jüdischen Familien. Wir beschlossen, das Konzentrationslager zu besuchen, vor allem deshalb, weil unsere Eltern strikt dagegen waren. Als ahnten sie, dass mit diesem Besuch ihre Bemühungen, uns vor der Vergangenheit zu bewahren, enden würden.Die Reise riss mich aus meiner jugendlichen Lethargie, beendete meinen Dauerschlaf und meine Gleichgültigkeit, meine Herkunft betreffend, als hätte man mir eine heiße Nadel unter die Haut geschoben, die nicht mehr erkalten würde. Im Museum von Auschwitz lag hinter Glaswänden nicht ein Berg von Haaren, Brillen, Koffern und Besteck der Ermordeten, sondern die Haare meiner Großmutter, der Koffer meines Onkels und die Brillen seines fünfjährigen Sohns. Es war kein Museum, es war ein Tatort. Dort lagen die Reste meiner ermordeten Verwandten. Wir suchten im Register des Museum in den Namenslisten der Ermordeten und fanden unsere Verwandten.WiderspruchViele Jahre später fuhr ich das erste Mal nach Israel. Der Beamte der Passkontrolle sprach mich auf Hebräisch an. Ich antworte, dass ich ihn nicht verstehen würde, er lachte und sagte, ich würde aussehen wie ein Offizier der israelischen Armee. Ich wanderte wie betäubt durch dieses Land. Eine Mischung aus Bewunderung und Neid überkam mich. Jeder Taxifahrer erinnerte mich an Freunde meiner Eltern, der Humor, die Unruhe und das Gestikulieren. Das Nebeneinander von Aggressivität und Freundlichkeit, der verwirrend schnelle Wechsel zwischen den beiden Stimmungen.Widersprüche störten niemanden, im Gegenteil, sie ermutigten die Menschen, sie auszuleben, man kann heute Ja und morgen Nein sagen und übermorgen, man habe nie davon gehört. Ein Pfeil in der Parkanlage, der die Besucher ersucht, nach rechts zu gehen, wird als Aufforderung erlebt, nach links zu gehen. Bei der Landung in Tel Aviv sagte der Pilot der El-Al-Maschine: "Da wir demnächst landen, ersuche ich die jüdischen Passagiere, jetzt aufzustehen und das Gepäck herauszunehmen und nicht auf das Signal 'Fasten Seatbelt' zu warten."Meine Verwandten beneidete ich. Sie verließen den Friedhof, den die Nationalsozialisten zurückgelassen hatten, schufen ein neues Dasein, gründeten Familien, und nach ein paar Jahren waren sie Israelis -fühlten sich nicht wie meine Eltern als Fremde im eigenen Land.Nach zwei Wochen wachte ich auf aus diesem Traum und musste erkennen, dass ich kein Israeli war. Das Essen schmeckte mir nicht mehr, das Wetter war zu heiß, die Menschen zu laut, und die ewige Unzuverlässigkeit, die ich zu Beginn noch mit Humor nahm, ging mir auf die Nerven. Es war zu spät, so zu tun, als wäre ich hier zu Hause. Ich lebte damals in den USA, und die Mischung aus Europa und Orient, die Israel ausmachte, war nicht mein Leben. Ich musste akzeptieren, nicht hierher zu gehören, auch wenn mir alles vertraut war. Bei Einladungen meiner Verwandten - wenn sie alle noch so nett waren -saß ich meist allein in einer Ecke, bis sich jemand erbarmte, mit mir englisch oder deutsch zu sprechen.ChicagoIch fuhr zurück in die USA. Die rundliche schwarze Beamtin am Flughafen, die Pass und Green Card kontrollierte und lächelnd sagte "Welcome back", war mir plötzlich ebenso vertraut wie der Passbeamte in Tel Aviv. Ich war überall und nirgendwo zuhause. Zwei Millionen Juden leben in New York, 700.000 in Los Angeles und 300.000 in Chicago. In allen drei Städten lebte ich mehrere Jahre, meine Kinder besuchten jüdische Kindergärten und Schulen, und viele Jahre später feierten die Enkelkinder ihre Bar-Mizwa.Der entscheidende Unterschied zu Wien: Erstens keine bewaffneten Polizisten und Soldaten vor den jüdischen Einrichtungen, und zweitens geht es nicht in jedem Gespräch um Antisemitismus. In Chicago war in derselben Straße, in der ich wohnte, eine Synagoge. Samstag vormittags sah ich spielende Kinder in dem schmalen Vorgarten, Mütter gingen mit Kinderwagen auf und ab, um ihre schreienden Babys zu beruhigen, und Väter lösten sie ab, sodass die Mütter dem Gottesdienst folgen konnten. Der Gehsteig war blockiert, jedoch nicht durch Security und Polizei, sondern durch Familien, die den Sabbat feierten.VergangenheitZu Yom Kippur wollten so viele jüdische Frauen und Männer in die Synagogen, dass die Fourth Presbyterian Church auf der Michigan Avenue im Zentrum von Chicago mit 3.000 Plätzen für den jüdischen Gottesdienst vorbereitet wurde. Vorhänge verdeckten die Kreuze, der Altar wurde zu einem Tora-Tisch verändert, und ein Chor sang zu Orgelmusik das traditionelle "Kol Nidre".Über Antisemitismus in Europa las ich in den Zeitungen und verfolgte die Ereignisse in den TV-Nachrichten. Alles war weit weg, ich vergaß die Vergangenheit in Wien, weil mich nichts daran erinnerte. Keine Wiener "Café- Korb-Juden", die ihre gesellschaftliche und kulturelle Wichtigkeit verbissen mit Thematisierung der ewigen Verfolgung verteidigten. Keine Statistiken der jüdischen Gemeinde über die Häufigkeit von Angriffen gegen Juden. Jude sein in den USA hatte eine andere Bedeutsamkeit als in Wien -nämlich gar keine. Bedeutungslos versank ich in der jüdischen Minderheit, weil sie einfach zu groß und zu vielfältig war. Die USA und Israel sind wahrscheinlich die einzigen Ländern, in denen die jüdische Bevölkerung einen Alltag lebt wie alle anderen -und dennoch hat Israel eine besondere Bedeutung, auch für sie.Diaspora2005, zum 50. Jahrestag der Befreiung Auschwitz', überflogen israelische Kampffl ugzeuge das Konzentrationslager. Nun schloss sich der Kreis für mich mit der Symbolik beider Erlebnisse - Auschwitz und Israel. Dieses Land, das mir gleichzeitig fremd und vertraut war, bekam eine andere, weitaus wichtigere Bedeutung. Ich hatte endlich begriffen, warum die Diaspora -Juden und Jüdinnen außerhalb Israels - das Land unterstützt, materiell und ideell. Warum Israelis zurück in ihre Heimat reisen, wenn sie angegriffen wird. Warum Soldaten und Soldatinnen sich zu ihren Einheiten melden und die Sicherheit im Ausland aufgeben. Warum die Bevölkerung in Krisenzeiten zusammenrückt, unabhängig von Politik und Religion. Der Grund ist einfach: Ohne Israel hat die Symbolik "Nie wieder" keine Bedeutung.
Ein Bluff, mehr nicht
Ärgerlich genug, wenn euch die Polizei zur Vernehmung lädt. Als Beschuldigter.
Noch ärgerlicher, wenn die Vorladung mit einem Bluff verbunden wird. Der steckt in folgendem Satz, den man leider immer häufiger liest:
"Dieser Vorladung für Sie liegt ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde."
Klingt amtlich und wichtig. Es ändert aber rein gar nichts an eurem Recht, die Vorladung als das zu betrachten, was sie ist. Eine Einladung. Mehr nicht. Einladungen muss man bekanntlich nicht folgen.
Der Hinweis auf den Auftrag durch die Staatsanwaltschaft ändert, um es noch mal zu sagen, an der geltenden Rechtslage für Beschuldigte folgendes: rein gar nichts. Es steht euch nach wie vor stets frei, die Gelegenheit zu einem Gespräch auf dem Kommissariat verstreichen zu lassen. Ihr müsst nicht hingehen. Ihr müsst auch nicht absagen. Schon gar nicht müsst ihr was sagen.
Der Satz ist nur für Zeugen relevant. Zeugen sind nämlich nach einer Gesetzesänderung verpflichtet, zur Polizei zu kommen. Aber auch nur, wenn ein Auftrag der Staatsanwaltschaft vorliegt. An dem umfassenden Schweigerecht für Beschuldigte hat sich aber nichts geändert. Ebenso wenig an der Tatsache, dass Beschuldigte nicht auf die Polizeiwache kommen müssen.
Lasst euch also nicht ins Bockshorn jagen.
Gericht spricht Wildpinkler frei
Das Amtsgericht Lübeck hat einen Wildpinkler freigesprochen. Der Mann urinierte spätnachts am Spülsaum der Ostsee ins Meer. 60 Euro sollte ihn das kosten. Er wehrte sich erfolgreich vor Gericht.
Die Verfolgung von Wildpinklern wird von den Ordnungsämtern bekanntlich sehr ernst genommen. Manche Kommunen haben das Maximal-Bußgeld auf 5.000 Euro hochgeschraubt, üblicherweise werden für "normale" Fälle zwischen 30 und 150 Euro berechnet. Grundlage für das Bußgeld sind meist die Ortssatzungen. Es gibt aber auch den Tatbestand der groben Ungehörigkeit (§ 118 Ordnungwidrigkeitengesetz).
Das Amtsgericht Lübeck sieht in dem konkreten Fall keinen Grund für ein Bußgeld. Außer den Freunden des Mannes seien nur die drei Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Nähe gewesen. Diese waren aber erst erkennbar, als sie nach Tatbegehung ihre Taschenlampen aufleuchten ließen.
Von Belästigung Dritter also keine Spur, so das Gericht. Auch eine Verschmutzung der Ostsee sei ausgeschlossen, denn diese enthalte 21.631 Kubikkilometer Brackwasser. Schon der Verdünnungseffekt tue das Seine.
Der Richter bezieht sich zum Abschluss seines Urteils auch noch die allgemeine Handlungsfreiheit des Grundgesetzes sowie die "naturrechtlich verankerte menschliche Willensbetätigung". Sein Fazit: "Der Mensch hat unter den Weiten des Himmelszeltes nicht mindere Rechte als das Reh im Wald, der Hase auf dem Feld oder die Robbe im Spülsaum der Ostsee."
Zum Präzedenzfall für Wildpinkler im Stadtgebiet wird sich die Entscheidung somit kaum entwickeln (Aktenzeichen 83a OWi 739 Js 4140/23 jug.).
🧵The ecological niche of transient mental illnesses
A transient mental illness is a mental illness that arises at a particular time, in a particular place, and then fades away. According to Ian Hacking, it requires an ecological niche of cultural factors in which to thrive./1
"I would've hidden Anne Frank in my attic if I lived in Germany in 1942"
Bitch you were ready to report your neighbors for not wearing a mask outdoors in 2021