Podiumsdiskussion am Donnerstagabend:
Welche Sprache spricht Gott?
500 Jahre nach der Bibelübersetzung durch Martin Luther diskutieren der kath. Kirchenhistoriker Hubert Wolf und der ev. Theologe Holger Strutwolf. Ein Podium von @muenster_de, @Bibelmuseum und dem Cluster.
Dazu müssen Menschen ihn immer wieder in die Sprache ihrer Zeit übersetzen. Übersetzen kann man aber nur, was man verstanden hat. Und verstehen kann man nur, wenn man den Wortlaut kennt&erforscht. Wenn man das tut, erkennt man oft, wie der Text sich selbst zu verstehen gibt.“ 2/2
8.9., 20 Uhr Rathausfestsaal Münster
Prof. Dr. Strutwolf:
„Die Bibel als Ganzes beansprucht nirgends, unmittelbares Wort Gottes zu sein. Sie wird es aber immer wieder, wo der alte, ursprünglich in einer anderen Zeit und einer fremden Kultur geschriebene Text uns anspricht. 1/2
Welche Sprache spricht Gott?
Podiumsdiskussion zwischen Prof. Dr. Hubert Wolf und unserem Direktor Prof. Dr. Holger Strutwolf am 8.9., 20 Uhr im Rathaussaal Stadt Münster. Eintritt ist frei.
Anmeldungen:
https://t.co/L93dYV15YM
@INTF_MS
Wir fragen Euch!
Im Sommer 2023 zeigen wir eine Ausstellung zu Pflanzen in der Bibel.
Welche Bibelstelle darf aus Eurer Sicht nicht fehlen?
Foto: Adam und Eva im Paradies. Kurfürstenbibel 1652, gedruckt bei Endter in Nürnberg.
Heute sind wir in der wundervollen Liberna Collection der Draiflessen Collection. Sehr tolle Handschriften, Inkunabeln und Drucke gibt es zu bestaunen. 📚
Am 3.9. ist es wieder soweit, für die Lange Nacht der Museen und Galerien öffnen auch wir von 16-24 Uhr die Türen.
Unser Programm:
16-18 Uhr Bibelfliesen bemalen
16-20 Uhr Drucken wie Gutenberg
20, 21, 22 & 23 Uhr Führung durch die Ausstellung <das man deutsch mit ihnen redet>
„Wilt du machen ain weiß hübschß angesicht so nyme dragantum vnd rosen wasser vnn misch die zesamen vnd mische ain wenig darunder campfer vnn necz baumwollen darinn vnd streich domit dein angesichte es wirt gar schön vnd hübsch“ 2/2
Ein Schminktipp von 1487 aus dem Hortus sanitatis germanice, einem sehr bekannten Kräuterbuch zum Wochenende.
Gedruckt 1487 in Ulm von Conrad Dinckmut:
Man nehme Dragantum (Bockshorn). Es heißt auf der zweiten Seite:
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Wir waren neulich ja In Hamburg-Bergedorf und haben eine alte Bibel abgeholt. Es handelt sich um die Kurfürstenbibel (Lutherbibel) von 1644. leider fehlt das vordere Titelblatt, ein Vergleich der Vorreden und Zwischentiteln erbrachte das Druckjahr 1644 bei Endter in Nürnberg. 1/2
Neu in der Sammlung:
Die bairische Bibel von Josef Benzinger, gedruckt in Erfurt 1939: Geschichten aus dem Alten Testament in bairischer Mundart in Reinform. Zahlreiche Holzschnitte stammen von Hans Jörg Schuster.
Wer sucht, der findet Gesellschaftskritik in den Texten&Bildern.
Gestern bei Himmel und Erde in den Lokalradios NRW: Beitrag über unsere Ausstellung zu 500 Jahren Lutherbibel @Sept_testament . https://t.co/xpS7vQb8kf
Sommerferienprogramm
Habt Ihr Lust in den Sommerferien mehr zu Luther und seiner Bibel zu erfahren? Dann kommt vorbei! Montags zwischen dem 27. Juni und dem 01. August um 15:30 bieten wir verschiedene Veranstaltungen zum basteln, spielen und lernen:
https://t.co/OpcjVb7rg5
und trug maßgeblich zu Literarisierung, Stilisierung & Popularisierung Martin Luthers & seiner Lehre bei. Mit dem Titel <Wittenbergisch Nachtigall> ist nämlich kein anderer gemeint als der Reformator selbst. Der Titel wurde nach der Veröffentlichung auch zum Beinamen Luthers. 2/2
<Die Wittenbergisch Nachtigall> ist ein Spruchgedicht, das 1523 von dem Nürnberger Handwerker und Dichter Hans Sachs (1494-1567) veröffentlicht wurde und sofort großen Erfolg hatte. Die Kombination aus Tierfabel, Allegorie und Personensatire verbreitete sich rasend schnell 1/2
wohl als Dank für dessen Hilfe bei der Übersetzung des Alten Testamentes aus dem Hebräischen in die deutsche Sprache. 2/2
Mehr Infos: https://t.co/JbVjZyPShw
Eines der Lieblingsstücke der Ausstellung im @bibelmuseum ist der Reiselöffel von Martin Luther. Es handelt sich um eine Leihgabe der Wartburg-Stiftung (WSE KB 00039).
Luther verschenkte den silbernen Löffel an seinen Freund Johann Caspar Aquila (1488-1560), 1/2