Ich bin unfassbar wütend!
Freunde erzählen, dass sie sich nicht mehr trauen, als gleichgeschlechtliches Paar in der Öffentlichkeit Händchen zu halten.
Dass sie auf dem Schützenfest in das LGBTQ+ Zelt gehen, weil sie sonst beschimpft werden.
Dass sie sich immer häufiger mit offenen Beleidigungen aussetzen müssen, es wieder salonfähig wird, auszugrenzen, statt zu inkludieren.
Unsere Gesellschaft war mal weiter, was passiert gerade?!?!
„Die gegen uns“, richtig oder falsch, Schwarz oder Weiß, immer weniger Zwischentöne, immer mehr „einfache Antworten“, Populismus, immer weiter zurück zu alten, schlechten Verhaltensweisen.
Eine Regierung, die genau da mitmacht, genau in diesen Bildern spricht und meint, sie wäre der gesellschaftliche Fortschritt!
Die ganz schnell Schuldige findet und denen eine Fahne wie ein „Zirkus“ vorkommt.
Jetzt wird es wieder, kurz vor den Wahlen, Diskussionen geben, die auf dieser Plattform dafür sorgen werden, dass eben genau solch ein furchtbarer Sprachgebrauch normalisiert wird.
Wir leben in einem Land, in dem jeder Mensch in Frieden leben können möchte. Wir wollen unsere Freiheit und unsere Werte leben können.
Und das klappt nur, wenn wir offen und tolerant sind.
Und meine persönliche Freiheit endet dort, wo sie in die persönliche Freiheit eines anderen Menschen eingreift.
Wir, als Gesellschaft, müssten nun laut auf die Straße gehen, aus Solidarität und mit der Demut, was unsere Vision von Deutschland ist.
Wir, als Gemeinschaft, müssen uns einsetzen für die Menschen, die genau so ein Teil unserer Gesellschaft sind, eben weil wir uns ein friedliches Miteinander wünschen.
Wir, als Gesellschaft, müssen aufstehen und uns wieder bewusst machen, dass es kein „die da“ gibt, sondern nur ein „wir“.
Ich bin wütend, dass Menschen, die nicht stereotyp leben und/oder lieben, nicht frei und lebendig und gleichberechtigt in jeder Situation des Alltags sind.
Ich bin wütend über Ausgrenzung, ich bin wütend über die antidemokratische Worte, die so offen gesagt werden und wütend, weil ich das Gefühl habe, dass genau das immer normaler wird.
Lasst uns doch bitte wieder an den Punkt kommen, an dem wir sagen: „Lasst uns gemeinsam in Würde und Menschlichkeit miteinander leben“.
Lasst uns doch bitte wieder zusammenwachsen, Unterschiede akzeptieren und gemeinsam vorankommen.
Lasst uns wieder menschlich werden, vielfältig, bunt.
Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, deutlich und klar sagen: „Unsere Gesellschaft ist vielfältig und das ist gut so!“
Im übrigen:
Protest und Demokratie leben von aktiver Beteiligung,
nicht von stiller Zustimmung.
Klingt komisch, ist aber so.
Canada is on fire.
Europe is on fire.
The Amazon is on fire.
Cities are breaking heat records.
Rivers are drying up.
Other countries are drowning in floods.
Storms are getting stronger.
Seasons don’t feel like seasons anymore.
And somehow…
climate change is still a debate.
Edel und erhaben: Fistik, die Perserin, ist noch auf der Suche nach ihrer Familie für immer.
Den Adoptionsablauf findet ihr auf https://t.co/SiCaXLIyDz
#nordstadtkatzen
Für die Chance
Kedi hat etwas gebraucht um aufzutauen, ist aber nun, ganz wie ihre Schwester Fistik gerne bereit zu schmusen 🥰
Die zwei sind ganz unkomplizierte Damen, sind kastriert, geimpft und gechippt.
Sie kennen Freigang, Hunde (aber brauchen sie nicht), andere Katzen und Kinder.
Kedi und Fistik sind ausgeglichene Damen von 9 Jahren, gesundheitlich total unauffällig und kamen wegen eines Umzuges zu uns.
Beide bereichern schnell die Familie und suchen noch ihren Platz für immer.
Näheres zum Adoptionsablauf unter https://t.co/TPFuEIU0Dd
#nordstadtkatzen
Für die Chance
Gestern habe ich meine Oma beerdigt und heute morgen meinte jemand zu mir, dass ich jetzt ja wenigstens nicht mehr so viel einkaufen muss. Ich hab sie nur angesehen und meinte, dass ich auch xmal einkaufen gehen würde, wenn ich Oma noch hätte.
Also manche Menschen...
Diese hübsche Katzendame hat gestern eine aaaausgiebige Streicheleinheit und Spa mit der Bürste bekommen.
Mensch, die hat aber laut geschurrt und genossen.
Kedi ist neun Jahre alt, eine genügsame Katze im mittleren Alter und auf der Suche nach ihrem Zuhause für immer
#nordstadtkatzen
Für die Chance
Da kommt ein zartes „Mau“ und Fistik kommt zum Kuscheln.
Die Dame (9) ist unkompliziert und bringt eher Ruhe und Geborgenheit mit, statt Chaos und Troubel.
Sie versteht sich mit Hunden, Kindern und kennt Freigang.
Wer mag sie, vielleicht sogar mit ihrer Schwester Kedi in die Familie aufnehmen?
Mehr zur Adoption unter https://t.co/TPFuEIU0Dd
#nordstadtkatzen
Für die Chance
PRIVAT
Wir sammeln für die Behandlung von Grunge gegen Neuro-FIP.
Wir würden uns freuen, wenn uns privat jemand unterstützen mag und kann
https://t.co/jZSFjcjNhO
Bitte teilt und schaut hin. Der gesamte Clip ist mit deutschen und englischen Untertiteln verfügbar. #dontlookaway#JKvsP7#JKLive https://t.co/rtmiZxEPhg
🦝😢 Die Feuerwehr Solingen hat drei Waschbären von einem Dach gerettet. Die Tiere wurden im Anschluss von der Jagdaufsicht getötet. Auch wenn der Landesjagdverband NRW das Gegenteil behauptet, ist eine Tötung weder durch die EU-Verordnung vorgegeben noch zwingend erforderlich.
Termin mit Installateur um 7:45.
Monteur ist um 7:40 da.
Arbeiten sind um 8:10 komplett ausgeführt.
Firma seit fast 30 Jahren im Ort.
Seitdem die gleichen Monteure.
Mit Gold nicht aufzuwiegen.
*Twitter auf
"Migräne ist innerhalb von 10 min mit Wasser behandelbar, kein Grund Krank zu feiern"
Was wurde eigentlich aus dem guten alten "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten" ?
„Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Überlebende,
wenn ich heute durch das Tor von Buchenwald gehe, dann tue ich das nicht als öffentliche Person, sondern als Enkel eines Überlebenden. Ich gehe den Weg, den mein Großvater, Hermann Kerkeling, ab dem 2. Juli 1942 gehen musste. Er war kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der Tat. Ein Zimmermann aus Recklinghausen, der zupacken konnte, der Strukturen schuf, der mit seinen Händen arbeitete. Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach.
Doch am 2. Juli 1942 wurde er zur Nummer 6177. Ein sogenannter „politischer Häftling“. In den Augen des faschistischen Apparats war er ein „Hochverräter“. Hier wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder.
Für mich steht sein „Hochverrat“ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit.
Mein Opa Hermann hatte unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahre 1933 Flugblätter gegen Hitler verteilt. Er hat nicht geschossen, er hat nicht sabotiert – er hat lediglich die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt. Das kostete ihn zwölf Jahre seines Lebens. Zwölf Jahre! Denken Sie kurz darüber nach: Was haben Sie in den letzten zwölf Jahren getan? Sie haben Kinder großgezogen, Karrieren verfolgt, geliebt, gelebt. Hermann saß in Haft, zunächst in der sogenannten „Hölle von Recklinghausen“, in diversen Zuchthäusern und schließlich hier, auf dem Ettersberg.
Mein Großvater musste hier in der Effektenkammer seine Zwangsarbeit verrichten. Im Maschinenraum der Entmenschlichung. Er musste den Raub an seinen Mitmenschen verwalten. Uhr, Ehering, Brille, Brosche, Gebiss – alles wurde registriert, als handele es sich um bloße Lagerware.
Hier liegt eine der bittersten historischen Lehren: Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss; sie beginnt dort, wo Menschen nur noch Nummern in einer Statistik sind, wo das Mitgefühl der Buchhaltung weicht und das Gewissen der sinnentleerten Gehorsamspflicht.
Als mein Großvater hier heute vor 81 Jahren, 1945, befreit wurde, war er 44 Jahre alt. Körperlich ein gebrochener Mann, geplagt von Krankheiten, die ihn nie wieder verlassen sollten; von einer tiefen Müdigkeit, die keine Nachtruhe der Welt heilen konnte. Eine echte Wiedergutmachung hat er nie erhalten; man hat ihn nach dem Krieg mit ein paar Mark abgespeist. Und das Bitterste: Die Aufhebung seines Unrechtsurteils wegen „Hochverrats“ hat es zu seinen Lebzeiten nie gegeben. In den Augen der Bürokratie blieb der Verfolgte ein Vorbestrafter.
Aber das Schwerste für uns als Familie war sein bleiernes Schweigen. Dieses dröhnende Schweigen war wie eine Mauer aus Glas, die seine Seele umgab. Wir – seine Familie – konnten ihn sehen, aber wir konnten ihn nur selten erreichen. Vielleicht wollte er uns schützen? Er wollte nicht, dass die grausame Kälte und der blinde Hass dieses Ortes in unsere warme Wohnstube in Recklinghausen kriecht.
Viele der Überlebenden der Nazi-Diktatur haben für sich den Weg des Schweigens gewählt. Das mag uns Erben eine Ahnung vom Horror des Durchlebten geben. Es war und ist unbeschreiblich und unsagbar.
Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt.
So etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ gibt es nicht, es gibt nur die Pflicht der späten Erkenntnis. Wer heute behauptet, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, der hat nicht verstanden, dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind. Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden. Wer….👇
Aus gegebenem Anlass möchte ich euch gerne das Thema #Depression aus meiner Sicht, aus der Sicht eines Betroffenen, näher bringen
Bevor ich beginne ein wichtiger Hinweis:
Ich werde in diesem Post gezielt auf die Krankheit eingehen und somit auch sensible Themen behandeln.
Sollte euch diese Thematik aktuell zu sehr belasten oder sogar retraumatisieren, überspringt diesen Post jetzt bitte
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Eine ausgeprägte #Depression begleitet dich immer und zwar ganz egal ob es regnet, schneit oder ob die Sonne scheint.
Es gibt natürlich auch Tage an denen sie dich weniger stark in deinem Denken und Handeln beeinflusst und trotzdem ist sie da.
Sie ist da wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du glücklich, traurig, wütend und nachdenklich bist.
Das tückische daran ist, dass sie zwar für die "Außenwelt" unsichtbar, für Betroffene allerdings allgegenwärtig ist.
Depressive Menschen wirken meist für ihr Umfeld gar nicht depressiv, da sie gelernt haben die Krankheit zu verstecken. Deswegen ist es für nicht Betroffene nahezu unmöglich die Zeichen zu erkennen und gegebenenfalls Hilfestellung zu geben. Außerdem lassen die meisten depressiven Menschen oft keine Hilfe von außen zu, um keine "Last" zu sein. Ein depressiver Mensch wendet schließlich an schlechten Tagen genügend Kraft auf um zu "funktionieren" und sich nichts anmerken zu lassen, da bleibt keine Kraft mehr übrig um sich auf andere Menschen einzulassen, die "Tür" zu öffnen und Hilfe anzunehmen.
#Depressionen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und zwar weiter als man vielleicht denken mag.
Hilfsangebote und Therapieplätze sind allerdings leider rar gesät, oft mit hohen Hürden wie beispielsweise langen Wartezeiten verbunden, was für die Betroffenen eine zusätzliche Belastung bedeutet.
Dazu kommt, dass depressive Menschen immer wieder aufs neue, sehr "wervolle" Tipps bekommen wie zum Beispiel:
"Geh mal mehr raus"
"Treib mehr Sport"
"Ernähre dich gesünder"
"Hör auf dir was einzureden"
"Seh mal die positiven Dinge"
"Lach doch mal mehr"
Diese "Tipps" sind keine Tipps und auch wenn sie vielleicht gut gemeint sind, sie bewirken in 99% aller Fälle das genaue Gegenteil.
Ein Außenstehender der einem Menschen der gerade in einer tiefen #Depression steckt solche Dinge rät, kann im schlimmsten Fall das "Zünglein an der Waage" sein, welches dem Betroffenen den letzten Rest gibt...da die Suizidrate bei Depressionen sehr hoch ist
Deswegen:
Wenn ihr einem depressiven Menschen helfen möchtet, dann seid für die Person da wenn sie euch braucht und öffnen möchte!
-Übt keinen Druck aus!
-Akzeptiert es wenn die Person nicht reden möchte!
-Hört mehr zu, als selbst zu sprechen!
-vermittelt ein Gefühl von Sicherheit
Und am allerwichtigsten:
Gebt keine gut gemeinten Tipps wenn ihr NICHT selbst von #Depressionen betroffen seid und spielt diese Krankheit NICHT herunter
Denn #Depression IST eine Krankheit und zwar eine hinterhältige!
Ihr helft am meisten, wenn ihr dies akzeptiert!
In meinen tiefsten depressiven Phasen hilft es mir persönlich einfach zu wissen, dass jemand da ist mit dem ich sprechen kann wenn ich dazu bereit bin.
Ich lebe seit nun ca 24 Jahren mit dieser Krankheit und hatte viele schlimme Phasen...
Oft war ich an dem Punkt an dem ich dachte es gäbe keinen Ausweg und doch habe ich der Krankheit immer wieder den Kampf angesagt!
Deswegen sage ich euch:
Ihr seid nicht allein damit!
Gebt euch nicht auf, niemals!
Zum Abschluss möchte ich euch noch 2 Telefonnummern ans Herz legen, die ihr bitte im Notfall wählt, bevor ihr etwas unüberlegtes macht:
08001110222
-
08001110111
Diese Nummern sollte jeder in seinem Handy eingespeichert haben, denn sie retten euch in einer Ausnahmesituation das Leben!
Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, teilt diesen Post bitte per Repost in euren Timelines, denn eine größtmögliche Aufklärung über diese Krankheit, hilft nicht nur den Betroffenen sondern auch den Angehörigen❤️
#FuckDepression
#FightDepression
Danke fürs Lesen
Euer Maxi 🔧
Jedes Jahr am 27. Januar fährt in Warschau eine leere alte Straßenbahn entlang des ehemaligen Warschauer Ghettos. Sie nimmt keine Passagiere mit, um an die zu erinnern, die damals keine Straßenbahn mehr benutzen durften, später deportiert & ermordet wurden.
#HolocaustMemorialDay