Naja, ich selbst kenne das eh nur aus Erzählungen; ich bin zu jung, um die DDR bewusst selbst miterlebt zu haben.
Aber dass offensichtlich in Ostdeutschland irgendwie mehr Nähe zu und mehr Verständnis für Russland sichtbar ist als im Westen - da sind wir uns doch einig, oder nicht?
Ich werte das nicht; ich stelle das nur fest.
@machiavalley@eckilepsie Ich halte das für einen Strohmann.
Ich kenne keinen Politiker und keinen Wähler von AfD oder BSW, der Putin "feiert". Die Dinge sind schon etwas komplexer.
@QQuencher Das Wichtigste wäre, das der Bundespräsident endlich direkt vom Volk gewählt wird. Vorbild: Österreich.
Unter den jetzt öffentlich Diskutierten, könnte ich persönlich mit Juli Zeh am besten leben. Für mich eine sehr kluge, respektable Frau.
Das ist falsch. Erstens kommen die Zuwanderer aus vielen verschiedenen Ländern. Mit Afghanistan z.B. hat Putin nun gar nichts zu tun.
Was Syrien angeht: Russland hat erst Ende September 2015 erstmals dort militärisch eingegriffen. Da waren bereits rund 4 Mio. Syrer aus dem Land geflohen.
Und die Ukraine? Ja, diese Flüchtlingsbewegungen gehen vollständig auf die Kappe von Putin. Die sind aber jedenfalls von mir auch nicht gemeint, wenn ich von falscher Zuwanderung rede.
Sie verstehen nicht, dass beide Analysen völlig unabhängig voneinander richtig sein können.
Aus der Tatsache, dass wir viele Probleme in Deutschland haben, die nicht hauptsächlich mit Zuwanderung zu tun haben, folgt logisch nicht, dass die Zuwanderung kein Problem wäre.
Natürlich sind "die Ausländer" nicht an "allem" schuld. Das behauptet ja auch kein vernünftiger Mensch.
Aber diese falsche Zuwanderung hat eben massiv negative Auswirkungen in vielen Bereichen, und verschärft teilweise Probleme, die z.B. wegen Demografie und anderen Ursachen uns eh schon belasten.
Man kann @BjoernHoecke vielleicht vorwerfen, seine Analysen seien falsch.
Oder, dass er zu sehr in der Vergangenheit lebt. Oder, dass er zu Verschwörungstheorien neigt.
Oder vieles Anderes mehr.
Aber eins kann man meines Erachtens nicht: ihn als Anhänger des Nationalsozialismus bezeichnen.
Das ist er nicht. In keiner Weise.
Quelle: https://t.co/K7Gza4C4LZ
@MelvinMiljkovic Dass er Individualität ablehnt, halte ich für eine falsche Deutung.
Aber ansonsten haben sie durchaus Recht: die Westdeutschen haben auch gerne Teile der amerikanischen Kultur übernommen; an der ist ja tatsächlich auch nicht alles schlecht.
@machiavalley@eckilepsie Das schließt sich ja gegenseitig nicht aus.
Gegenwärtig sind wir wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast, aber eben auch kulturell durch falsche Zuwanderung bedroht.
@machiavalley@eckilepsie Das lobe ich mir auch. Und genau diese Werte sind es, um die ich mir angesichts dieser völlig verfehlten Zuwanderung Sorgen mache.
Ich weiß nicht, wie man auf so einen Quatsch kommt. Niemand wünscht sich Stiefel im Nacken.
Die Leute wünschen sich Frieden; und sie haben einfach Angst vor der Konfrontation mit Russland.
Da kann man jetzt sagen: sie lassen sich einschüchtern oder sonst was. Aber das in eine Lust an der Unterwerfung umzudeuten, ist grotesk.
@DomiSchurti@eckilepsie Deutsche Patrioten. Wollen Sie bestreiten, dass es im deutschen Interesse liegt, a) günstige Energie zu haben und b) nicht in einen großen Krieg verwickelt zu werden?
Das hab ich doch gar nicht in Abrede gestellt. Natürlich führt Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, was denn sonst.
Sagen übrigens auch AfD- und BSW-Politiker immer wieder.
Nur haben halt die Amerikaner auch immer wieder völkerrechtswidrige Kriege geführt, inklusive Kriegsverbrechen. Aber da ist halt keiner auf die Idee gekommen, z.B. jedwede Handelsbeziehungen einzustellen. Und dieser Wertungswiderspruch fällt durchaus Vielen auf.
@NurdieFreiheit@eckilepsie Da ist ganz sicher was dran. Die Ossis haben aufgrund ihrer historischen Prägung mehr Verständnis für die russische Position, ob nun zu Recht oder nicht.