Ein @tonline-Bericht von @LarsWienand enthüllt gravierende Ermittlungsergebnisse des Generalbundesanwalts gegen den pro-russischen Verein „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e. V.“ aus Wandlitz mit vielen Details, die man so bisher kaum kannte.
Im Mittelpunkt stehen Liane Kilinc, Klaus Koch, Falko Hartmann und Suren Avdzhyan. Zwei von ihnen sitzen weiterhin in Untersuchungshaft, Kilinc und Koch werden in Deutschland mit Haftbefehl gesucht und leben in Moskau.
Laut den Ermittlungen sollen über den Verein nicht nur Hilfsgüter in den Donbass gelangt sein. Es geht auch um Drohnen und Generatoren für Milizen, Geldflüsse und direkte Kontakte zu militärischen Strukturen. Besonders auffällig: ein Transport mit 20.000 Geschenken für russische Soldaten.
Auch der verstorbene amerikanische Kämpfer Russell Bentley, der für die russische Seite kämpfte, wurde 2024 von russischen Soldaten verschleppt, weil sie ihn offenbar für einen US-Spion hielten, gefoltert und getötet. Er soll zuvor finanzielle Unterstützung für eine Drohne und eine Kamera erhalten haben.
Sehr lesenswert – vor allem wegen der zahlreichen Details und Hintergründe.
@Hoellenaufsicht Die CDU hat sich mit der Wahl von Merz und seinen unsäglichen inkompetenten Unterstützern schon ganz alleine auf das Gleis ins Nirgendwo gesetzt 🚂
Marcant hat es wirklich geschafft.
Aktivist Mann, Weichreite und Björn Banane sind einfach nur noch Putzerfische, die ununterbrochen an ihm drankleben und auf Essensreste hoffen.
#AfDVerbotSofort#AfDzerstörtDeutschland#SachsenAnhaltWahl
Deswegen ist Robert Habeck bei Rechten so unbeliebt.
Weil er mit seinen unbequemen Wahrheiten stets richtig liegt. Rechte wollen aber lieber mit Märchengeschichten von Lillifee belogen werden. Das sind sie von Union und AfD so gewohnt.
Was zum verfickten Teufel lief da bei der Berliner Polizei?
Keine beschissene „interne Prüfung“. Ich will überprüfbare Antworten:
• Namen/Funktion des Einsatzleiters und vollständige Befehlskette.
• Uhrzeit, Wortlaut und Rechtsgrundlage jedes Platzverweises.
• Uhrzeit, Anordnender und Rechtsgrundlage von Henrys Festhalten und Gewahrsam.
• Schriftliche Anordnung der ED-Behandlung: Wer, wann, nach welcher Norm, mit welcher Begründung?
• Benennung des Beamten, der Annette zu Boden brachte, plus dokumentierter Grund für den Zwang.
• Vollständige Funkprotokolle, Einsatzberichte, Zwangsmittelberichte und Bodycam-Aufnahmen sichern und auswerten.
• Konkreter Nachweis für den Vorwurf, Annette habe einen Beamten geschlagen: welcher Beamte, welche Sekunde, welches Beweismittel?
• Abgleich aller Videos mit der Aussage „Sie haben sich entschieden hierzubleiben“.
• Medizinische Verletzungsdokumentation mit dem Polizeieinsatz zeitlich und kausal abgleichen.
• Externe, nicht nur interne Prüfung der Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit jeder einzelnen Zwangsmaßnahme.
Keine PR-Scheiße. Keine Floskeln. Dokumente, Zeitstempel, Rechtsgrundlagen, Verantwortliche. Alles verdammt noch mal auf den Tisch.
Die Polizei hat gestern in Berlin Gewalt gegen @HenryLindo123 und seine Lebensgefährtin Annette K. angewandt.
Annette hat einen gestauchten Trümmerbruch erlitten, nachdem ein Beamter sie zu Boden gebracht hatte.
Ja, Polizisten müssen manchmal robust eingreifen. Dafür sind sie da.
Im Video sehen wir aber keine Gefahrensituation, die für den Betrachter solch ein Eingreifen rechtfertigen könnte.
Henry und andere Ukraine-Unterstützer hatten vor dem Russischen Haus in Berlin mit Sekt angestoßen. Sie wollten gerade gehen.
Es war ein Polizist, der ihn am Arm packte und aufhielt.
Das ist die Schlüsselszene dieses Abends.
Und jetzt haben wir das Geschehen aus mehreren Perspektiven, da mehrere Umstehende die Situation gefilmt haben.
Was wir sehen:
Henry prostet noch einmal Richtung Russisches Haus.
Dann dreht er sich um und geht zu den anderen zurück.
Also: weg vom Haus.
Ein Beamter greift ihn am Arm und hält ihn fest.
Dann sagt er:
„Sie bleiben jetzt hier. Sie haben sich entschieden hierzubleiben, also geben Sie mir jetzt Ihren Ausweis.“
Nur:
Das Video zeigt unmittelbar davor das Gegenteil.
Henry war im Begriff zu gehen, er ging vom Russischen Haus weg.
Er widersetzt sich auch nicht der Ausweiskontrolle.
Er sagt:
„Ja, mach ich.“
Dann nimmt er sein Plakat vom Hals.
Gibt Champagnerflasche und Glas aus der Hand.
Und sagt:
„Fassen Sie mich nicht an. Ich gebe Ihnen meinen Ausweis und dann ist gut.“
Dann kommt Annette hinzu.
Man erkennt ihre Jacke am Ärmel.
Henry ruft ihr zu:
„Nein, Stopp!“
Der Beamte, der zuvor schon Henry festgehalten hatte, greift nach Annette.
Dann geht es sehr schnell.
Zehntelsekunden später liegt sie am Boden.
Erst danach ruft Henry, besorgt, seine Freundin auf dem Boden liegen sehend:
„Was soll das?“
Und bewegt sich in ihre Richtung.
Da greifen ihn zwei Beamte.
Sie zerren ihn mehrere Meter weg.
Bis an die Wand.
Dort prallt er auf.
Dort geht Henry zu Boden.
Henry ruft:
„Filmt das mal. Filmt das mal.“
Umschnitt.
Annette liegt am Boden.
Ein Mann aus der Gruppe hilft ihr hoch.
Sie klagt sofort über ihre Hand.
Später sagt sie mehrfach zu einem Beamten:
„Ich hab Sie nicht geschlagen!“
Und eine weitere Stimme aus der Gruppe bestätigt:
„Sie hat Sie nicht geschlagen!“
Danach wird Annette zur Seite geführt und nach ihrem Ausweis gefragt.
Sie sagt, der liege im Auto.
Zu diesem Zeitpunkt sagt sie bereits:
„Meine Hand ist scheinbar gebrochen.“
Später muss sie, begleitet von Beamten und unter Schmerzen, den Ausweis aus dem Auto holen.
Dann kommt der Mannschaftswagen.
Ich habe das Video länger laufen lassen, um auch die Stimmen der Umstehenden einzufangen.
Denn diese Nacht war für alle lang, für Annette dazu schmerzhaft.
Das Entscheidende aber bleibt der Anfang.
Der Beamte sagt zu Henry:
„Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“
Und das Video zeigt:
Henry geht gerade weg.
Genau dieser Widerspruch muss jetzt erklärt werden.
Warum wird ein Mann festgehalten, der sichtbar im Begriff ist zu gehen?
Warum wirft ein Beamter Annette vor:
„Sie haben mich geschlagen“,
obwohl in den vorliegenden Aufnahmen kein Schlag Annettes gegen ihn zu erkennen ist?
Und warum beginnt all das mit einem Satz, den das Video selbst widerlegt?
„Sie haben sich entschieden hierzubleiben.“
Nein.
Er ging.
Und dann wurde er festgehalten.
Der Satz stimmt trotzdem.
Nur nicht für Henry.
Er stimmt für die sanktionierte Staatsagentur hinter der Glasfassade.
Die hat sich seit 2011 entschieden hierzubleiben, und in all den Tagen, die seither vergangen sind und auch in dieser Nacht hat sie niemand am Arm gepackt.
Am Arm gepackt werden seit Jahren die anderen.
@LarsWienand von t-online hat die Polizeieinsätze gegen Ukraine-Unterstützer vor dem Russischen Haus dokumentiert:
92 Ermittlungsvorgänge.
Bislang keine Verurteilung.
Dafür Freisprüche, zurückgenommene Strafbefehle und sogar das Eingeständnis einer rechtswidrigen Festnahme samt erkennungsdienstlicher Behandlung.
Die Bundesregierung will das Russische Haus schließen.
Und währenddessen endet ein neuer Einsatz der Berliner Polizei gegen seine Gegner mit einer Frau im Krankenhaus und einem gestauchten Trümmerbruch.
Sie wollte einfach mit ihrem Partner nach Hause fahren, doch sie musste ins Krankenhaus.
#RussischesHaus #Berlin #PolizeiBerlin #StandWithUkraine
Wie kann man jemanden nur so gekonnt vor laufender Kamera zerlegen wie Ricarda Lang Ulf Poschardt? Kein Wunder, dass er seit Stunden vergeblich versucht, den Schaden irgendwie noch in Grenzen zu halten.